DD267271A1 - Schaltungsanordnung zum steuern und/oder regeln des antriebs einer ringspinn- oder ringzwirnmaschine - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Steuern und/oder Regeln des Antriebs einer Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine, bei der der Antrieb der Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine in Abhaengigkeit vom Kopsaufbau, der eine stetige und eine changierende Hubbewegung der Ringbank erfordert, beeinflusst wird, bei der Mittel zum Erzeugen der stetigen und der changierenden Hubbewegung der Ringbank, Mittel zum Abgeben von Signalen aus der stetigen und aus der changierenden Hubbewegung der Ringbank und Mittel zum Verarbeiten der abgegebenen Signale angeordnet sind und die Mittel zum Verarbeiten der abgegebenen Signale mit dem Antrieb der Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine verbunden sind. Die Erfindung besteht darin, dass als Mittel zum Abgeben analoger Signale aus der changierenden Hubbewegung der Ringbank (5) eine Tauchspule (6) angeordnet ist. Erfindungsgemaess wird die technische Wirkung erzielt, dass aus der changierenden Hubbewegung der Ringbank analoge Signale gewonnen werden. Fig. 1
Description
-2-Titel der Erfindung
Schaltungsanordnung zum Steuern und/oder Regeln des Antriebs einer Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Steuern und/oder Regeln des Antriebs einer Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine, bei der der Antrieb der Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine in Abhängigkeit vom Kopsaufbau, der eine stetige und eine changierende Hubbewegung der Ringbank erfordert, beeinflußt wird, bei der Mittel zum Erzeugen der stetigen und der changierenden Hubbewegung der Ringbank, Mittel zum Abgeben von Signalen aus der stetigen und aus der changierenden Hubbewegung dor Ringbank und Mittel zum Verarbeiten der abgegebenen Signale angeordnet sind und die Mittel zum Verarbeiten der abgegebenen Signale mit dem Antrieb der Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine verbunden sind0
Durch eine Veröffentlichung im Int t—nationalen Textil-Bulletin, Branchenausgabe Spinnerei, 4, Quartal 1982, S, 403 bis 414, Optimierung bei der Garnherstellung durch drehzahlgeregelte Ringspinnmaschinen-Antriebe, Hans Rudolf Grunder, ist eine Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art bekannt, bei der ain magnetischer Initiator mit der Ringbank, die eine changierende Hubbewegung ausführt, kontaktlos in Verbindung steht. Kurz vor Erreichen de3 oberen Umkehrpunktes der Ringbank gibt dieser Initiator ein digitales Signal ab, das nach entsprechender Verarbeitung zur Rückführung des Sollwertes des Antriebs führt. Kurz nach dem oberen Umkehrpunkt wird wieder ein digitales Signal abgegeben, das nach Verarbeitung
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zur Erhöhung des Sollwertes des Antriebs führt. Nachteilig ist dabei, daß zum Verarbeiten der abgegebenen Signale hoher Aufwand erforderlich ist.
Die Anwendung der Erfindung hat zum Ziel, den Aufwand zum Verarbeiten der abgegebenen Signale zu senken.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, aus der changierenden Hubbewegung der Ringbank analoge Signale zu gewinnen.
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß als Mittel zum Abgeben analoger Signale aus der changierenden Hubbewegung der Ringbank eine Tauchspule angeordnet ist. In einer weiteren Ausgestaltung, bei der, wie aus dem Prospekt Ringspinnmaschine 2113 B des VEB Spinnereimaschinenbau Karl-Marx-Stadt, Drucknummer Ag 07 001 83 III 8 9 2182 hervorgeht, als Mittel zum Erzeugen der changierenden Hubbewegung eine Kurvenscheibe, ein Wagenhebel und eine Kette angeordnet sind, ist die Tauohspule mit dem Wagenhebel verbundene
In der zugehörigen Zeichnung zeigen
Fig« 1 eine Schaltungsanordnung in schematischer Darstellung
Fig. 2 den Verlauf der Spindeldrehzahl in Abhängigkeit von der changierenden Hubbewegung
Figo 3 eine weitere Schaltungsanordnung in schematischer Darstellung
Eine Ringspinnmaschine wird mittels regelbaren Antriebs 1 der als Gleichstrommotor mit Thyristorsteller ausgebildet ist, angetrieben. Über von Hand einstellbare Potentiometer werden Sollwertdrehzahlen für die Bewicklungsstufen Anlegen, Anspinner/Abspinnen, Hauptspinnen und Unterwinden eingegeben. An der Ringspinnmaschine sind Spindeln 2, die Kopse 3 tragen, auf einer Spindelbank 4 angeordnet (Fig. I)0 Eine Ringbank trägt nicht gezeigte Ringe. Die Ringbank 5 führt eine stetige und eine changierende Hubbewegung aus, die der Kopsauibau erfordert. Zum Erzeugen der stetigen und der changierenden Hubbewegung der Ringbank 5 sind an der Ringspinnmaschine Mittel angeordnet» Der Kops 3 weist einen Ansatz am Fuß der Hülse auf, darauf werden Kegelschichten aufgebaut, wozu die Ringbank 5 in der stetigen Hubbewegung allmählich nach oben geführt wird. Bei der changierenden Hubbewegung wird die Ringbank 5 bei jedem Hub langsam angehoben und legt die Hauptwindungen, anschließend werden beim schnelleren Absenken der Ringbank 5 Kreuzwindungen zum Vermeiden des Ineinanderfallens der Hauptwindungen gelegt. Die Hubhöhe h ist dabei stets gleich (Fig. 2). Je nach Lage der Ringbank 5 ist der Durchmesser des zu bewickelnden Kopses 3 und damit die Bewicklung sgeschwindigke it unterschiedliche Um bei jeder Stellung der Ringbank 5 die Ringspinnmaschine technologisch optimal zu betreiben, wird der Antrieb 1 der Ringspinnmaschine beeinflußt. An der Ringspinnmaschine ist dazu eine Schaltungsanordnung zum Steuern ui?i/oder Regeln des Antriebs 1 der Ringspinnmaschine angeordnet. Bei dieser Schaltungsanordnung sind Mittel zum Abgeben von Signalen aus der stetigen und aus der changierenden Hubbewegung angeordnet, wobei die Mittel zum Abgeben von Signalen aus der changierenden Hubbewegung analoge Signale abgeben und als Mittel zum Abgeben analoger ·
-5- /Cf Zf 7
Signale aus der changierenden Hubbewegung eine Tauchspule 6 angeordnet ist« Anschließend an die Taaohspule 6 sind Mittel 7 zum Verarbeiten der abgegebenen Signale angeordnete Die Mittel 7 zum Verarbeiten der abgegebenen Signale sind mit dem Antrieb 1 der Ringspinnmaschine verbunden, der auch die Spindeln 2 antreibto
Die Wirkungsweise ist folgende:
Je nach der erreichten Stellung der Ringbank 5, die sich in einer bestimmten Stellung der Mittel zum Erzeugen der changierenden Hubbewegung ausdrückt, taucht der Eisenkern der Tauchspule 6 mehr oder weniger in die Wicklung ein und gibt ein analoges Signal ab, indem er in Abhängigkeit vom Hubwinkel eine hochfrequente Wechselspannung bereitstellt» Diese Wechselspannung wird gleichgerichtet und der eingestellten Sollwertspannung überlagert» Aus der Überlagerung ergibt sich auch eine Drehzahl n^ der Spindel 2, die der jeweiligen Stellung der Ringbank während der changierenden Hubbewegung entspricht (Fig. 2)ο Für die Spindeldrehzahl bedeutet das, daß der eingestellten Sollwertdrehzahl η eine aus der Veränderung der Spannun resultierende Drehzahl überlagert wird, indem während des Anhebens der Ringbank 5 in der Zeit t^ die Spindeldrehzahl von n^ auf η abgesenkt und während des Absenkens der Ringbank 5 in der Zeit X^ von η auf n^ erhöht wirdo Dieser Vorgang wiederholt sich während der Dauer T eines jeden Hubes0 Die Überlagerung ist in den BewiclcLungsstufen Anlegen, Anspinnen/Abspinnen, Hauptspinnen und Unterwinden möglich, sie kann bei allen oder nur bei ausgewählten Bewicklungsstufen vorgenommen werden«.
In einer zweiten Ausführung sind als Mittel zum Erzeugen der changierenden Hubbewegung eine Kurvenscheibe 8, ein Wagenhebel 9 und eine Kette 10 angeordnet (Fig0 3)« Die Tauohspule ist mit dem Wagenhebel 9 verbunden. Der weitere Aufbau sowie
- 6 die Wirkungsweise sind wie bereits beschrieben.
Die Spindeldrehzahl kann linear zur Hubbewegung der Ringbank verändert werden»
Claims (1)
- Patentansprüche1« Schaltungsanordnung zum Steuern und/oder Regeln des Antriebs einer Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine, bei der "der Antrieb der Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine in Abhängigkeit vom Kopsaufbau, der eine stetige und eine changierende Hubbewegung der Ringbank erfordert, beeinflußt wird, bei der Mittel zum Erzeugen der stetigen und der chan&ierenden Hubbewegung der Ringbank, Mittel zum Abgeben von Signalen aus der stetigen und aus der changierenden Hubbewegung der Ringbank und Mittel zum Verarbeiten . der abgegebenen Signale angeordnet sind und die Mittel zum Verarbeiten der abgegebenen Signale mit dem Antrieb der Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß als Mittel zum Abgeben analoger Signale aus der changierenden Hubbewegung der Ringbank (5) eine Tauchspule (6) angeordnet ist0Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, bei der als Mittel zum Erzeugen der changierenden Hubbewegung der Ringbank eine Kurvenscheibe, ein Wagenhebel und eine Kette angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Tauchspule (6) mit dem Wagenhebel (9) verbunden ist0Hierzu 1 Blatt Zeichnung
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1987
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