DD267672A1 - Verfahren zum reinigen von folienbahnoberflaechen - Google Patents

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DD267672A1
DD267672A1 DD30990387A DD30990387A DD267672A1 DD 267672 A1 DD267672 A1 DD 267672A1 DD 30990387 A DD30990387 A DD 30990387A DD 30990387 A DD30990387 A DD 30990387A DD 267672 A1 DD267672 A1 DD 267672A1
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DD
German Democratic Republic
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cleaning
web
tape
film
cleaning tape
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Application number
DD30990387A
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English (en)
Inventor
Hans-Georg Fritsche
Guenter Mueller
Ursula Sell
Original Assignee
Wolfen Filmfab Veb
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Publication date
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08—CLEANING
    • B08B—CLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B7/00—Cleaning by methods not provided for in a single other subclass or a single group in this subclass
    • B08B7/0028—Cleaning by methods not provided for in a single other subclass or a single group in this subclass by adhesive surfaces

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  • Cleaning In General (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Reinigen von Folienbahnoberflaechen mit dem kontinuierlich und in einfacher Weise Schmutzpartikel von Folienbahnoberflaechen entfernt werden. Erfindungsgemaess ist das Verfahren zum Reinigen von Folienbahnoberflaechen, durch kontinuierliches Fuehren von bahnenfoermigen Materials ueber Walzen dadurch gekennzeichnet, dass man ueber das bahnenfoermige Material ein mit einer Klebeschicht versehenes Reinigungsband fuehrt, das Reinigungsband kurzzeitig in Laufrichtung der Bahn mitfuehrt und anschliessend das bahnenfoermige Material vom Reinigungsband trennt. Als Reinigungsband wird ein Heisssiegelklebeband verwendet.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Reinigen von Folienbahnoberflächen, welches bei der Film- und Magr.etbandproduktion, bei der Produktion von Spezialfolien für die polygraphische Industrie und in der Verpackungsindustrie zur Anwendung kommt.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es gibt eine Reihe von Verfahren, mit denen versucht wird, besonders vor der Beschichtung die Materialbahnoberflächen von Verunreinigungen zu befreien. Solche Verfahren arbeiten nach unterschiedlichen Wirkprinzipien; so gibt es Waschverfahren, Blas· und Saugverfahren. Abstreifverfahren und andere. Oft sind solche Verfahren kombiniert im Einsatz. All diese Verfahren sine!, sollen sie wirksam sein, sehr aufwendig. Beispielsweise sind die Hilfsmedien, wie Luft oder Gas, Wasser, meist mit Netzmittel, oder Lösungsmittel einer Feinstfiltration zu unterziehen. Der Einsatz flüssiger Medien zieht eineTro :knung nach sich, die ebenfalls in einer Umgebung mit feinstgefilterten Medien, z. B. Trocknungsluft, erfolgen muß. Auch pneumatische Verfahren erfordern hohen technischen Einsatz. Nicht unbeträchtlich ist der energetische Aufwand, der für Trocknungsprozesse oder zum Betreiben einer wirkungsvollen Überschall-Pneumatik-Entstaubung erforderlich Ist.
Rein mechanische Säuberungsverfahren wie Bürsten, Abstreifen usw. sind bei hohen Ansprüchen an die Oberflächenqualität von Folien ui-.d Beschichtungen nicht einsetzbar.
In der DE 2 249740 wird ein Verfahren und eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Reinigen von schnellaufenden Materialbahnen durch Auftragen eines Films einer Reinigungsflüssigkeit und Ausübung einer mechanischen Säuberung beschrieben. Der Nachteil ist, daß ein sich kontinuierlich bewegender Körper mit einer darauf befestigten Reinigungsauflage entgegengesetzt zur Bahnlaufrichtung im direkten Kontakt zur Materialbahnoberfläche wirkt und somit zu Verschrammungen und Verletzungen der Materialbahnoberfläche beitragen kann. Diese Verletzungen haben ihrerseits einen Anfall von Spänen und Spanbruch zur Folge, die den Reinigungseffekt negativ beeinflussen können. Außerdem stellen diese Oberflächenbeschädigungen Qualitätsmangel dar.
In der DE 2910724 wird ein Verfahren zum automatischen Reinigen von Entstaubungswalzen zur Entfernung von Schmutzpartikeln von Folien- und Papierbahnen vor der Beschichtung beansprucht. Der Übergang der Staubteilchen von der Folien- oder Papierbahn zur Entstaubungswalze erfolgt dadurch, daß die Bahn vor der Entstaubung aufgeladen wird und die Entstaubungswalzen mit der entgegengesetzten Ladung versehen werden. Es hat sich aber gezeigt, daß eine solche Verfahrensweise aus verschiedenen Gründen Mängel aufweist. So verhalten sich Schmutzteile neutral oder eine Aufladung der Folie gelingt deshalb nicht, weil durch Vorbehandlungen ihr eine Leitfähigkeit vermittelt wurde oder die Schmutzteilchen sind auf dem Wicke! bzw. bei den Walzenumschlingungen so stark angepreßt worden, daß die Kräfte, die zur Entfernung notwendig sind, sehr groß sein müssen und deshalb auf diesem Wege eine ausreichende Entfernung der Verschmutzungen nicht möglich ist.
In der DD 145 345 wird ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Reinigen von streifenförmigen Informationsträgern beschrieben, wobei Reinigungsstreifen mit unterschiedlicher Kraft gegen die Ober- und Unterseite eines streifenförmigen Informationsträgers gedruckt werden und die Laufrichtung des streifenförmigen Informationsträgers der Laufrichtung des Reinigungsstreifens entgegengesetzt ist. Auch diese Verfahrensweise führt zu Beschädigungen empfindlicher Oberflächen, wie sie schon in den vorhergenannten Beispielen beschrieben wurden.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, Schmutzpartikel von Folienbahnoberflächen zu entfernen, um Qualitätsverluste zu vermeiden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Reinigen von Folienbahnoberflächen zu schaffen, mit dem es möglich ist, kontinuierlich und in einfacher Weise Schmutzpartikel von Folienbahnoberflächen zu entfernen. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß man über das bahnförmige Material ein mit einer Klebeschicht versehenes Reinigungsband führt, das Reinigungsband kurzzeitig in Laufrichtung der Bahn mitführt und anschließend das bahnförmige Material vom Reinigungsband trennt. Als Reinigungsband wird z. B. ein Heißsiegelklebeband verwendet.
Das bahnförmige Material, z. B. PETP-Folie, AC-FoMe, wird durch Randbeschnitt auf eine erforderliche Bahnbreite für weitere Behandlungen vorbereitet. Der beim Schnitt anfallende Spanbruch verbleibt zum großen Teil auf der Materialbahn (anfangs in Nähe der geschnittenen Ränder; später auf der Bahn). Unmittelbar nach dem Schnitt wird vorteilhafterweise die Materialbahn über eine Führungswalze geführt, an die ein Reinigungsband, bestehend z.B. aus ΙΟΟμιτ» PETP-Folie, einer Haft- und Klebeschicht, anliegt. Das Reinigungsband wird im Bereich einer Walzenumschlingung der Materialbahn gegen die Ränder der Materialbahnoberfläche gedrückt, wobei ein Stück der Bahnbreite über den geschnittenen Rand der Materialbahn hinausragt und dabei auf der Führungewalze aufliegt. An dieser Stelle kann auch das Reinigungsband gegebenenfalls temperiert werden. Durch die Haftwirkung der sich auf dem endlosen Reinigungsband befindenden Klebeschicht auf der Oberfläche der sich kontinuierlich bewegenden Materialbahn wii d das endlose Reinigungsband in Bewegung versetzt. Mit der Trennung des Reinigungsbandes von der Materialbahnoberfläche wird der auf der Materialbahnoberfläche aufliegende Spanbruch van der Klebeschicht übernommen. Es ist vorteilhaft, während des Durchlaufes der Verbindungsstellen zweiter Materialbahnr η bei nachlassender Wirkung das Reinigungsband abzuschwenken und das verschmutzte Reinigungsband gegen ein sauberes Reinigungsband auszutauschen und wieder in Betriobsstellung zu bringen. Wird ein Verschmutzungsgrad des Reinigungsbandes erreicht, bei welchem keine ausreichende Reinigung der Oberfläche der Materialbahn mehr erfolgt, kann auch ohne Unterbrechung des Betriebszustandes noch ein sauberes Reinigungsband auf das bereits verschmutzte aufgebracht werden.
Die Durchführung und mehrmalige Wiederholung dieser Verfahrensweise ist abhängig von der Reinigungsbandbreite, der Geschwindigkeit der Materialbahn, der Dicke der Reinigungsbänder und der Haftkraft der Klebeschicht. Die Breite dos Reinigungsbandes kann den jeweiligen Anforderungen angepaßt werden und bestimmt die Länge der Führungswalzen. Die Haftkraft ist abhängig vom Anpreßdruck, den Oberflächeneigenschaften der zu reinigenden Materialbahn und der Klebeschicht. Die Haftkraft der Klebeschicht muß mit dem Wirkungsgrad des Reinigungsbandes und der möglichen Zugerhöhung in der Behandlungsmaschine in Übereinstimmung gebracht werden.
An das Reinigungsband wird die Forderung gestellt, daß die Klebeschicht auf der Reinigungsbandoberfläche so fest haftet, daß ein Übergang von Klebeschichtuilen auf die zu reinigende Materialbahn nicht erfolgen kann. Das wird durch die Vorbehandlung der Reinigungsbandfolie vor dem Auftrag der Klebeschicht mit einer bekannten Haftschicht erreicht.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß auf einfache Art und Weise die beim Randbeschnitt anfallenden Späne kontinuierlich von der Materialbahn entfernt werden
Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Ausführungsbeispiel Eine 180 μηι dicke PETP-Folie wird durch Randbeschnitt auf eine erforderliche Bahnenbreite für weitere Behandlungen
vorbereitet. Der beim Schnit anfallende Spanbruch verbleibt zum großen Teil auf der Folie, anfangs in Nähe der geschnittenen Ränder.
Unmittelbar nach dem Schnitt wird die Folie über eine Führungswalze geführt, an die ein 70mm breites Heißsiegnlklebeband,
bestehend aus 100 pm PETP-Folie, einer Haft- und einer Klebeschicht, anliegt. Das Reinigungsband wird in einem Bereich der
Walzenumschlingung der Folienbahn auf eine Länge von etwa 20mm gegen die Ränder der Folienbahnoberfläche gedruckt,
wobei 5mm der Bahnbreite über den geschnittenen Rand der Folienbahn hinausragen und dabei auf der Führungswalze aufliegen. An dieser Stelle wird das Reinigungsband temperiert.
Durch die Haftwirkung der sich auf dem endlosen Reinigungsband befindenden Klebeschicht auf der Oberfläche der sich
kontinuierlich bewegenden Folienbahn wird das endlose Reinigungsband in Bewegung versetzt.
Mit der Trennung des Reinigungsbandes von der Folienbahnoberfläche wird der auf der Folienbahnoberfläche aufliegende Soanbruch von der Klebeschicht übernommen. Während des Durchlaufes der Verbindungsstellen zweier Folienbahnen wird bei nachlassender Wirkung das Reinigungsband
abgeschwenkt und das verschmutzte Reinigungsband gegen ein sauberes Reinigungsband ausgetauscht und wieder in
Betriebsstellung gebracht. Der gleiche Vorgang wird zur Reinigung der anderen Folienoberflächenseite noch einmal durchgeführt.

Claims (2)

1. Verfahren zum Reinigen von Folienbahnoberflachen, durch kontinuierliches Führen des bahnenförmigon Materials über Walzen, gekennzeichnet dadurch, daß man über das bahnenförmige Material ein mit einer Klebeschicht versehenes Reinigungsband führt, das Reinigungsband kurzzeitig in Laufrichtung der Bahn mitführt und anschließend das bahnenförmige Material vom Reinigungsband trennt.
2. Verfahren zum Reinigen von Folienbahnoberf lachen nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß als Reinigr.igsband ein Heißsiegelklebeband verwnndet wird.
DD30990387A 1987-12-04 1987-12-04 Verfahren zum reinigen von folienbahnoberflaechen DD267672A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10046594A1 (de) * 2000-09-20 2002-04-25 Hermann Werner Entetikettierverfahren und zugehörige Vorrichtung
DE10051631A1 (de) * 2000-10-18 2002-05-16 Fritz Brinkmann C O Pacimex Ve Entetikettierverfahren und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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