DD267673A1 - Vorrichtung zum reinigen von folienbahnoberflaechen - Google Patents

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DD267673A1
DD267673A1 DD30990487A DD30990487A DD267673A1 DD 267673 A1 DD267673 A1 DD 267673A1 DD 30990487 A DD30990487 A DD 30990487A DD 30990487 A DD30990487 A DD 30990487A DD 267673 A1 DD267673 A1 DD 267673A1
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DD
German Democratic Republic
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cleaning
frame
guide roller
guide
guide rollers
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Application number
DD30990487A
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English (en)
Inventor
Hans-Georg Fritsche
Guenter Mueller
Ursula Sell
Original Assignee
Wolfen Filmfab Veb
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen von Folienbahnoberflaechen mit der kontinuierlich und mit geringem technischen Aufwand Schmutzpartikel von Folienbahnoberflaechen entfernt werden koennen. Erfindungsgemaess ist die Vorrichtung zum Reinigen von Materialbahnoberflaechen, bestehend aus am Maschinengestell befestigten Rahmen, Fuehrungswalze und auf Fuehrungsrollen gelagertem Reinigungsband, dadurch gekennzeichnet, dass die Fuehrungsrollen des Reinigungsbandes auf einem in einem exzentrischen Punkt des Rollensystems gegen eine Fuehrungswalze schwenkbar gelagerten Rahmen angeordnet sind.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen von Folienbahnoberflächen, welche bei der Film- und Magnetbandproduktion, bei der Produktion von Spezialfolien für die polygraphische Industrie und in der Verpackungsindustrie zur Anwendung kommt.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es gibt eine Reihe von Vorrichtungen, mit denen versucht wird, besonders vor der Beschichtung die Materialbahnoberflächen von Verunreinigungen zu befreien. Solche Vorrichtungen und auch die Verfahren dazu arbeiten nach unterschiedlichen Wirkprfnzipien; so gibt es Waschverfahren, Blas- und Saugverfahren, Abstreifverfahren und andere. In der DE 2249740 werden ein Verfahren und eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Reinigen von schnellaufenden Materialbahnen durch Auftragen eines Films einer Reinigungsflüssigkeit und Ausübung einer mechanischen Säuberung beschrieben. Der Nachteil ist, daß ein sich kontinuierlich bewegender Körper mit einer darauf befestigten Reinigungsauflage entgegengesetzt zur Bahnlaufrichtung im direkten Kontakt zur Materialbahnoberfläche wirkt und somit zu Verschrammungen und Verkratzungen der Materialbahnoberfläche beitragen kann. Diese Verletzungen und Verschrammungen haben ihrerseits einen Anfall von Spänen und Spanbruch zur Folge, die den Reinigungsoffekt negativ beeinflussen können. Weiterhin stellen diese Oberflächenbeschädigungen Qualitätsmängel dar.
Auch die Reinigungsvorrichtung in DE 2334802 führt zu Oberflächenbeschädigungen infolge des dinkten Kontaktes, wenn es sich bei der zu reinigenden Oberfläche um Material handelt, welches nicht kratzfest ist.
In der DD 145345 wird ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Reinigen von streifenförmigen Informationsträgern beschrieben, wobei Reinigungsstreifen mit unterschiedlicher Kraft gegen die Ober- und Unterseite eines streifenförmigen Informationsträgers gedrückt werden und die Luftrichtung des streifenförmigen Informationsträgers der Laufrichtung des Reinigungsstreifens entgegengesetzt ist. Auch hierbei kommt es zu Beschädigungen empfindlicher Oberflächen, wie sie schon in den vorhergenannten Beispielen beschrieben wurden.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, Schmutzpartikel von Folienbahnoberflächen zu entfernen(um Qualitätsverluste^zu vermeiden.
Darlegung des Wesens dar Erfindung Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Reinigen von Folienbahnoberflächen zu schaffen, mit der es
möglich ist, kontinuierlich mit geringem technischen Aufwand Schmutzpartikel von Folienbahnoberflächen zu entfernen ohne diese zu beschädigen. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Führungsrollen des Reinigungsbandes auf einem in einem exzentrischen Punkt des Rollensystems gegen eine Führungswalze schwenkbar gelagerten Rahmen angeordnet
Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht aus einer Führungswalze, Führungsrollen, dem Reinigungsband, dem Bolzen, Schwenklager und am Maschinengestellbefestigten Rahmen. Die Materialbahn wird um die Führungswalze geführt. Am Rahmen sind Führungsrollen befestigt. Um diese Führungsrollen wird
ein Reinigungsband, welches mit einer Klebeschicht versehen ist, so geführt, daß die auf dem Reinigungsband aufgebrachte
Klebeschicht die Führungsrollen nicht berührt. Der Rahmen ist am Maschinengestell mittels Bolzen und Schwenklager oberhalb
der Führungswalze schwenkbar angebracht.
Im Ruhezustand wird der Rahmen von der Führungswalze abgeschwenkt und mit einer Arretierung gehalten. In diesem Zustand
wird auch der Wechsel des Reinigungsbandes vorgenommen. Ist eine Vorder- und Rückseitenreinigung erforderlich, wird ein zweiter Rahmen mit Rührungsrollen und Reinigungsband seitenverkehrt in Verbindung mit einer anderen Führungswalze angebracht.
Wird ein Verschmutzungsgrad des Reinigungsbandes erreicht, bei welchem keine ausreichende Reinigung der Oberfläche der Materialbahn mehr erfolgt, kann auch ohne Unterbrechung des Betriebszustandes noch ein sauberes Reinigungsband auf das
bereits verschmutzte aufgebracht werden. Die Durchführung und mehrmalige Wiederholung dieser Verfahrensweise ist abhängig von der Reinigungsbandbreite, der Geschwindigkeit der Materialbahn, der Dicke des Reinigungsbandes und der
Haftkraft der Klebeschicht. Möglich ist auch die Hintereinanderschaltung zweier Reinigungssysteme insbesondere im Hinblick auf den Wechsel des Reinigungsbandes. Sinnvoll ist die beidseitige Reinigung. Die Breite des Reinigungsbandes kann den jeweiligen Anforderungen angepaßt werden und bestimmt die Länge der Führungswalzen. Die Haftkraft ist abhängig vom Anpreßdruck, den Oberflächeneigenschaften der zu reinigenden Materialbahn und der Klebeschicht. Der Anpreßdruck ist variierbar durch die Erhöhung der Rahmenmasse. Die Haftkraft der Klebeschicht muß mit dem Wirkungsgrad des Reinigungseffektes und der möglichen Zugerhöhung in der Behandlungsmaschine in Übereinstimmung
gebracht werden. An das Reinigungsband wird die Forderung gestellt, daß die Klebeschicht auf der Reinigungsbandoberfläche so fest haftet, daß ein Übergang von Klebeschichtteilen auf die zu reinigende Materialbahn nicht erfolgen kann. Des wird durch die Vorbehandlung der Reinigungsbandfolie vor dem Auftrag der Klebeschicht mit einer bekannten Haftschicht erreicht.
Die Vorteile der Erfindung bestehen darin, daß man ohne großen technischen Aufwand Schmutzpartikel kontinuierlich von Folienbahnoberflächen entfernen kann und das dadurch die Vorrichtung platzsparend ist. Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Ausführungsbeispiel Fig. 1: zeigt zwei Reinigungsvorrichtungen in Betrieb Fig. 2: zeigt eine Reinigungsvorrichtung in Ruhe Fig. 3: zeigt die Befestigung des Rahmens am Maschinengestell Die Vorrichtung zum Reinigen von Folienbahnoberflächen besteht im wesentlichen aus Führungswalze 2, Rahmen 3, Führungsrolle 4, Reinigungsband 5, Bolzen 7, Schwenklager 8, Maschinengestell 9. Die Materialbahn 1 wird um die Führungswalze 2 geführt, der Umschlingungswinkel beträgt 180°. An einem Rahmen 3 sind drei Führungsrollen 4 befestigt. Um
diese Führungsrollen 4 wird ein Reinigungsband 5, welches mit einer Klebeschicht 6 versehen ist, so geführt, daß die auf dem
Reinigungsband 5 aufgebrachte Klebeschicht 6 die Führungsrollen 4 nicht berührt und durch eine Temperierzone 10 geführt Der Rahmen 3 ist am Maschinengestell 9 mittels Bolzen 7 und Schwenklager 8 oberhalb der Führungswalze 2 so schwenkbar
angebracht, daß das Reinic,ungsband 5 zwischen zwei Führungsrollen 4 die urn die Führungswalze 2 geführte Oberfläche der
Materialbahn 1 durch die Eigenmasse des Rahmens 3 und der exzentrischen Lage des Lagers tangiert. Im Ruhezustand wird der Rahmen 3 von der Führungswalze 2 abgeschwenkt und mit einer Arretierung (ist nicht dargestellt)
gehalten. In diesem Zustand wird der Wechsel des Reinigungsbandes 5 vorgenommen.·
Ist eine Vorder- und Rückseitenreinigung erforderlich, wird ein zweiter Rahmen 3 mit Führungsrollen 4 und Reinigungsband 5
seitenverkehrt in Verbindung mit einer anderen Führungswalze 2 angebracht.

Claims (1)

  1. Vorrichtung zum Reinigen von Folienbahnoberflächen, bestehend aus an einem Maschinengestell befestigten Rahmen, Führungswalze und auf Führungsrollen gelagertem Reinigungsband, gekennzeichnet dadurch, daß die Führungsrollen des Reinigungsbandes auf einem in einem exzentrischen Punkt des Rollensystems gegen eine Führungswalze schwenkbar gelagerten Rahmen angeordnet sind.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9104108U1 (de) * 1991-04-05 1991-05-29 Flachglas AG, 8510 Fürth Vorrichtung für die Reinigung von Glasscheiben insbesondere von einfach oder doppelt gekrümmten Glasscheiben
WO1993014934A1 (en) * 1992-01-29 1993-08-05 Datacard Corporation A card printer apparatus and method
AU2002313120B2 (en) * 1997-08-04 2005-01-27 Henri Jacques Burkhardt Refurbishing sheets of plastics
DE102005052308A1 (de) * 2005-11-01 2007-05-03 Tesa Ag Vorrichtung zur Reinigung einer einseitig mit Klebmasse beaufschlagten Materialbahn
US8672019B1 (en) 2012-12-27 2014-03-18 Berndorf Band Gmbh Cleaning unit for a continuous metal strip as well as a strip casting installation with such a cleaning unit
WO2014100847A1 (de) 2012-12-27 2014-07-03 Berndorf Band Gmbh Reinigungsanlage für ein endlosband aus metall sowie bandgiessanlage mit einer solchen reinigungsanlage

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