DD268733A1 - Regler fuer einspritzpumpen mit unterschiedlicher uebersetzung des reglerhebels - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Regler fuer Einspritzpumpen mit unterschiedlicher Uebersetzung des Regelhebels von Brennkraftmaschinen mit einem unter der Fliehkraft von Pendelmassen, die mit mindestens je einem Zugarm ausgefuehrt sind, drehzahlabhaengig verstellbaren Reglerelement. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass am zweiseitigen Regelhebel (3) ein Winkelhebel (9) drehbar angeordnet ist, dessen eine Ende gelenkig mit der Regelstange der Einspritzpumpe (11) und dessen anderes Ende gelenkig mit dem Bedienhebel (13) verbunden ist und dass der Winkelhebel (9) ein freies Ende F hat, welches in bestimmten Lagen des Winkelhebels (9) an einen gehaeusefesten Anschlag (14) stoesst, wobei die fuer die Stellweguebertragung wirksamen Hebelabmessungen veraendert werden. Fig. 1
Description
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Die Erfindung betrifft einen Regler für Einspritzpumpen mit unterschiedlicher Übersetzung des Hegelhebels von Brennkraftmaschinen mit einem unter der Fliehkraft von Pendelmassen, die mit mindestens ja einem Zugarm ausgeführt sind, drehzahlabhängig verstellbaren Reglerelement, wobei die Anpassung der Kraftstoffeinspritzmenge an die im Motor jeweils maximal rauchfrei verbrennbare Kraftstoffmenge angestrebt wird.
bei denen die Nullstellung durch Druckkraft erreicht wird.
maximal rauchfrei verbrennbare Kraftstoffmenge bewirken, z.B. DD-PS 96758.
bekannt, bei d',m die Pendelrnasscn aufgeteilt sind in stets wirkende Pendelmassen und Zusatzmassen, wobei die
und den Zus/ Izpendelmassen mittols eines Federspanngliedes erfolgt.
Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer ökonomisch günstigen Lösung für Drehzahlregler, die nach dem Fliehkraftprinzip arbeiten, der eingangs genannten Bauart zur Anpassung der Kraftstoffeinspritzmenge an die im Motor jeweils maximal rauchfrei verbrennbare Kraftstoffmenge über den gesamten Betriebsbereich und die die Einhaltung der Rauchgrenzwerte nach ECE 24, sowie eine Verringerung des Kraftstoffverbrauchs im Leerlauf ermöglichen.
Aufgabe der Erfindung ist es, für Fliehkraftdrehzahlregler dor eingangs beschriebenen Bauart Angleicheinrichtungen zur Anpassung der von der Einspritzpumpe geförderten Kraftstoffmenge an die Vollastcharakteristik des Motors zu schaffen, die im Gegensatz zu bekannten Lösungen die Kraftstoffhöchstmenge bei steigender Drehzahl derart verändern können, daß ein erst ansteigender und dann abfallender Fördermengenverlauf verwirklicht werden kann.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß am zweiseitigen Regelhebel ein Winkelhebel drehbar angeordnet ist, dessen eine Ende gelenkig mit der Regelstange der Einspritzpumpe und dessen anderes Ende gelenkig mit dem Bedienhebel verbunden ist und daß der Winkelhebel ein freies Ende F hat, welches in bestimmten Lagen des Winkelhebels an einen gehäusefesten Anschlag stößt, wobei die für die Stellwegübertragung wirksamen Hebelabmessungen verändert werden. Der gehäusefeste Anschlag ist als um einen gehäuseseitigen Drehpunkt schwenkbare Lasche ausgeführt, in deren Langioc > ein am freien Ende F des Winkelhebels quer zu dessen Bewegungsebene gerichtet befestigter Bolzen läuft, wobei der Kontakt zwischen dem Bolzen des Winkelhebels und dei den Anschlag bildenden Lasche nur zur Begrenzung der Maximaldrehzahl und höchstens einschließlich der Angleichung hergestellt wird.
Der gehäusefeste Anschlag oder die Lasche ist gegenüber dem Gehäuse des Reglers justierbar.
Der für die Realisierung der Start· und Leerlaufregelung vorgesehene Bewegungsbereich der Fliehmassen des Reglerelements ist größer als der für die Vollastangieichung und die Begrenzung der Maximaldrehzahl vorgesehene Bewegungsbereich der Fliehmassen. Zwischen Bedienhebel und Winkelhebel ist eine Federlasche angeordnet, die bei Vollaststellung des Bedienhebels und Überschreiten der Maximaldrehzahl das Verschieben der Regelstange in Nullförderposition durch den Regler ermöglicht.
Statt der Regelstange kann ein anderes die Fördermenge der Einspritzpumpe regulierendes Organ verstellt werden.
Das Reglerelement kann über ein Getriebe von der Einspritzpumpennockenwelle oder vom Dieselmotor direkt angetrieben werden.
An dem Winkelhebel sind bekannte Mittel zusätzlich angreifend ausgeführt, mit denen eine Korrektur der Fördermengen erzielbar ist.
Ausführungsbeispiel
Figur 1 zoigt den Prinzipaufbau des· beispielhaft ausgeführten Reglers. Im oberen Teil von Figur 1 ist das sich ergebende Regelstangenweg-Drehzahl-Kennfeld dargestellt.
Das Reglerelement 1 wird von der Nockenwelle 0 der Einspritzpumpe angetrieben und rotiert mit dieser. Das Reglerelement 1 trägt die Fliehmassen 2, deren Fliehkräfte in bekannter Weise auf den Regelhebel 3 übertragen werden. Der Regelhebel 3 ist im Punkt 4 im nicht gesondert dargestellten Reglergehäuse schwenkbar gelagert. Zwischen dem Regelhebel 3 und dem Reglergehäuse sind die Hauptregelfeder 6 mit Spannbolzen 7 und die Leerlauffeder 5 angeordnet. Bei Reglern, die mit Positivangleichung arbeiten, ist zwischen Regelhebel 3 und Hauptregelfeder 6 noch eine Angleichfeder 8 angeordnet. Am gegenüberliegenden Ende des Regelhebels 3 ist der Winkelhebel 9 gelenkig im Regelhebel 3 gelagert. Dieser Winkelhebel 9 ist im Beispiel als dreiarmiger Hebel ausgeführt. Das eine Ende ist über die Stoßstange 10 mit der Regelstange 11 der Einspritzpumpe gelenkig verbunden. Ein weiteres Ende des Winkelhebels 9 ist über die Federlasche 12 mit dem Bedienhebel 13 verbunden. Der Bedienhebel 13 ist beispielhaft ebenfalls im Regelhebeldrehpunkt 4 gelagert. Das freie Ende F des Winkelhebels 9 ist gegenüber dem gehäusefesten Anschlag 14 angeordnet, so daß bei bestimmten Lagen des Winkelhebels 9 dieser daran zum Anliegen kommt.
Die bei der Drehbewegung des Regelelementes 1 entstehenden Fliehkräfte der Fliehmassen 2 greifen über den Regelhebel 3 an den Federn 5,6 und 8 an. Bei der Drehzahl nP = 0 befinden sich die Fliehmassen 2 unter der Wirkung der Leerlauffeder in Innenlage C. Mit zunehmender Drehzahl durchlaufen die Fliehmassen 2 den Start- und Leerlaufregelbereich I bis der Regelhebel 3 über die Angleichfeder 8 an der vorgespannten Hauptregelfeder 6 zur Anlage kommt. Die Fliehmassen nehmen die Lage B ein. Bei weiterer Vergrößerung der Drehzahl wird die Anglaichfeder 8 gespannt, bis die Kräfte der Fliehmassen 2 so groß werden, daß sie die Vorspannung der Hauptregelfeder 6 übersteigen. Die Fliehmassen 2 durchlaufen den kleinen Maximaldrehzahl-Begrenzungs-Bereich Il bis zur Außeniage A.
Der Fahrer nimmt mit Hilfe des Winkelhebels 9, der Federlasche 12 und des Bedienhebels 13 Einfluß auf die Regulierung der Fördermenge der Einspritzpumpe. Beim Start mit Drehzahl nP = 0 und Vollaststellung des Bedienhebels 13 befinden sich die Fliehmassen 2 in der Lage C und die Regelstange 11 in Startposition. Mit zunehmender Drehzahl überwinden die Fliehmassen 2 die Kraft der Leerlauffeder 5, bis der Start- und Leerlaufregelbereich I durchlaufen ist und die Fliehmassen die Lage B erreicht haben.
Dabei gelangt die Regelstange 11 aus der Startposition in die Vollastposition. Das ist dargestellt im Regelstangenweg-ürehzahl-Kennfeld. Das Üborsetzungsverhält..' am Regelhebel beträgt bei diesem Vorgang im dargestellten Beispiel ν / u etwa 1. Beim Erreichen der maximalen Vollastdrehzahl wird die Vorspannkraft der Hauptregelfeder erreicht und überwunden. Gleichzeitig gelangt das freie Fnde F des Winkelhebels 9 an den gehäusefesten Anschlag 14. Dadurch wird zu Beginn des Bewegungsbereiches!! das Übersetzungsverhältnis von Regelhebel und Winkelhebel auf etwa
(w + ν) · w
U · X
vergrößert. Das heißt, der kleinere Bewegungsbereich Il der Fliehmassen 2 wird mit Hilfe des Winkelhebels 9, der mit dem freien Ende F am Anschlag 14 zur Anlage kommt, in den für die Abregelung bei Maximaldrehzahl erforderlichen Regelstangenweg umgewandelt. Die Federlasche 12 ermöglicht, daß die Regelstange 11 durch die Fliehmassen 2 auch bei beibehaltener Vollaststellung des Bedienhebels 13 bis zur Nullförderposition verschoben werden kann. Bei Leerlaufstellung des Bedienhebels 13 gelangt der Winkelhebel 9 nicht an den Anschlag 14. Die direkte Übersetzung mit v/u etwa 1 und der große Regelbereich I ergeben eine gute Ausnutzung des Arbeitsvermögens des Reglerelementes 1 bei kleinen Drehzahlen. Das bedeutet, daß trotz großer Maximaldrehzahl der Leerlauf des Motors und die Abregelung der Startmenge sicher hei sehr kleinen Drehzahlen realisiert werden könnten.
Claims (8)
1. Regler für Einspritzpumpen mit unterschiedlicher Übersetzung des Regelhebels, insbesondere für Kraftfahrzeugdieselmotoren, mit einem Reglerelement, dessen Fliehmassen auf einen Regelhebel wirken, der gegen Federn arbeitet und dessen Drehpunkt zwischen Reglerelement und Regelstange liegt, wodurch das Fördermengenregulierorgan einer Einspritzpumpe in Abhängigkeit von der Drehzahl verstellt wird und bei dem der Bediener ubar einen Bedienhebel auf die Fördermengenregulierung der Einspritzpumpe zusätzlichen Einfluß beim Betreiben des Motors nimmt, gekennzeichnet dadurch, daß am zweiseitigen Regelhebel (3) ein Winkelhebel (9) drehbar angeordnet ist, dessen eine Ende gelenkig mit der Regelstange der Einspritzpumpe (11) und dessen anderes Ende gelenkig mit dem Bedienhebel (13) verbunden ist und daß der Winkelhebel (9) ein freies Ende F hat, welches in bestimmten Lagen des Winkelhebels (9) ?*n einen gehäusefesten Anschlag (14) stößt, wobei die für die Stellwegübertragung wirksamen Hebelabmessungen verändert werden.
2. Regler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der gehäusefeste Anschlag als um einen gehäuseseitigen Drehpunkt schwenkbare Lasche ausgeführt ist, inderen Langloch ein am freien Ende F des Winkelhebels (9) quer zu dessen Bewegungsebene gerichtet befestigter Bolzen läuft, wobei der Kontakt zwischen dem Bolzen des Winkelhebels (9) und der den Anschlag bildenden Lasche nur zur Begrenzung der Maximaldrehzahl und höchstens einschließlich der Angleichung hergestellt wird.
3. Reglernach Anspruch 1 und 2, daduich gekennzeichnet, dall der gehäusefeste Anschlag oder die Lasche gegenüber dem Gehäuse des Keglers justierbar ist.
4. Regler nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der für die Realisierung der Start- und Leerlaufregelung vorgesehene Bewegungsbereich der Fliehmassen des Reglereiements größer ist als der für die Vollastangleichung und die Begrenzung der Maximaldrehzahl vorgesehene Bewegungsbereich der Fliehmassen.
5. Regler nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Bedienhebel und Winkelhebel eine Federlasche angeordnet ist, die bei Vollaststellung des Bedienhebels und Überschreiten der Maximaldrehzahl das Verschieben der Regelstange in Nullförderposition durch den Regler ermöglicht.
6. Regler nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß statt der Regelstange ein anderes die Fördermenge der Einspritzpumpe regulierendes Organ verstellt wird.
7. Regler nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Reglerelement über ein Getriebe von der Einspritzpumpennockenwelle oder vom Dieselmotor direkt angetrieben wird.
8. Regler nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Winkelhebel bekannte Mittel zusävzlich angreifend ausgeführt sind, mit denen eine Korrektur der Fördermenge erzielbar ist.
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1988
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