DD268735A1 - Regler fuer einspritzpumpen von brennkraftmaschinen - Google Patents

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DD268735A1
DD268735A1 DD31280388A DD31280388A DD268735A1 DD 268735 A1 DD268735 A1 DD 268735A1 DD 31280388 A DD31280388 A DD 31280388A DD 31280388 A DD31280388 A DD 31280388A DD 268735 A1 DD268735 A1 DD 268735A1
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lever
housing
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injection pump
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DD31280388A
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Werner Hoffmann
Gerd Schmutzler
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Zwickau Ing Hochschule
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Regler fuer Einspritzpumpen von Brennkraftmaschinen mit unterschiedlicher Uebersetzung des Regelhebels von Brennkraftmaschinen mit einem unter der Fliehkraft von Pendelmassen, die mit mindestens je einem Zugarm ausgefuehrt sind, drehzahlabhaengig verstellbaren Reglerelement. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Regelbolzen (15) bei sich nach aussen bewegenden Fliehmassen (2) auf die im Reglerelement (1) angeordneten Regelfedern (6, 8) drueckt und am zweiseitigen Regelhebel (3) zieht, an dessen anderem Ende ein Winkelhebel (9) drehbar angeordnet ist, dessen eine Ende gelenkig mit der Regelstange der Einspritzpumpe (11) und dessen anderes Ende gelenkig mit dem Bedienhebel (13) verbunden ist und dass der Winkelhebel (9) ein freies Ende F hat, welches in bestimmten Lagen des Winkelhebels (9) an einen gehaeusefesten Anschlag (14) stoesst, wobei die fuer die Stellweguebertragung wirksamen Hebelabmessungen veraendert werden. Fig. 1

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Regler für Einspritzpumpen von Brennkraftmaschinen mit unterschiedlicher Übersetzung des Regelhebels von Brennkraftmaschinen mit einem unter der Fliehkraft von Pendelmassen, die mit mindestens je einem Zugarm ausgeführt sind, drehzahlabhängig verstellbaren Reglerelement, wcbe< die Anpassung der Kraftstoffeinspritzmonge an die im Motor jeweils maximal rauchfrei verbrennbare Kraftstoffmenge angestrebt wird.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik.
Es sind Fliehkraftdrehzahlregler bekannt, bei denen Pendelgewichte mit Druckarmen nach Durchlaufen eines bestimmten Schwenkwinkels teilweise abgeschaltet werden, z.B. DD-PS 63703.
Weiterhin ist eine Lösung der gleichen Bauart nach DE-OS 3244358 bekannt. Diese Lösungen beziehen sich auf Reglerelemente, bei denen die Nullstellung durch Druckkraft erreicht wird.
Es sind weitere Regler bekannt, bei denen Pendelgowichte mit Druckarmen mittels kompliziert gestalteter Bauteile im
Übertragungsgestänge zwischen Reglerelement und Regelstange eine Anpassung der Kraftstoffeinspritzmenge an die jeweils maximal rauchfrei verbrennbare Kraftstoffmenge bewirken, z.B. DD-PS 96758.
Weiterhin ist aus der DD-PS 226933 ein Fliehkraftdrehzahlregler für Kraftstoffeinspritzpumpen von Brennkraftmaschinen bekannt, bei dem die Pendelmassen aufgeteilt sind in stets wirkende Pendelmassen und Zusatzmassen, wobei die Bewegungsmöglichkeit der Zusatzpendelmassen begrenzt ist und die Verbindung zwischen den stets wirkenden Pendelmassen und den Zusatzpendelmassen mittels eines Federspanngliedes erfolgt.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer ökonomisch günstigen Lösung für Drehzahlregler, die nach dem Fliehkraftprinzip arbeiten, der eingangs genannten Bauart zur Anpassung der Kraftstoffeinspritzmenge an die im Motor jeweils maximal rauchfrei verbrennbare Kraf dtoffmenge über den gesamten Betriebsbereich und die die Einhaltung der Rauchgrenzwerte nach ECE 24, sowie eine Verringt rung des Kraftstoffverbrauches im Leerlauf ermöglichen.
Wesen der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, für Fliehkraftdrehzahlreglsr der eingangs beschriebenen Bauart Angleicheinrichtungen zur Anpassung der von der Einspritzpumpe geförderten Kraftstoffmenge an die Vollastcharakteristik des Motors zu schaffen, die im Gegensatz zu bekannten Lösungen die Kraftstoffhöchstmenge bei steigender Drehzahl derart verändern können, daß ein erst ansteigender und dann abfallender Fördermengenverlauf verwirklicht werden kann.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der Regelbolzen bei sich nach außen bewegenden Fliehmassen auf die im Regelelement angeordneten Regelfedern drückt und am zweiseitigen Regelhebel zieht, an dessen anderem Ende ein Winkelhebel drehbar angeordnet ist, dessen eine Ende gelenkig mit der Regelstange der Einspritzpumpe und dessen anderes Ende gelenkig mit dem Bedienhebel verbunden ist und daß der Winkelhebel ein freies Ende FI .at, welches in bestimmten Lagen des Winkelhebels an einen gehäusefesten Anschlag stößt, wobei die für die Stellwegübertragung wirksamen Hebelabmessungen verändert werden. Der gehäusefeste Anschlag ist als um einen gehäuseseitigen Drehpunkt schwenkbare Lasche ausgeführt, in deren Langloch ein am freien Ende F des Winkelhebels quer zu dessen Bewegungsebene gerichtet befestigter Bolzen läuft, wobei der Kontakt zwischen dom Bolzen des Winkelhebels und der den Anschlag bildenden Lasche nur zur Begrenzung der Maximaldrehzahl und höchstens einschließlich der Angleichung hergestellt wird. Die Federn können direkt am Reglerelement angeordnet sein.
Der gehäusefeste Anschlag oder die Lasche ist gegenüber dem Gehäuse des Reglers justierbar.
Der für die Realisierung der Start- und Leerlaufregelung vorgesehene Bewegungsbereich der Fliehmassen des Reglerelements ist großer als der für die Vollastangleichung und die Begrenzung der Maximaldrehzahl vorgesehene Bewegungsbereich der Fliehmassen. Zwischen Bedienhebel und Winkelhebel ist eine Federlasche angeordnet, die bei Vollaststellung des Bedienhebels und Überschreiten der Maximaldrehzahl das Verschieben der Regelstange in Nullforderposition durch den Regler ermöglicht.
Statt der Regelstange kann ein anderes die Fördermenge der Einspritzpumpe regulierendes Organ verstellt werden.
Das Reglerelement kann über ein Getriebe von der Einspritzpumpennokkenwelle oder vom Dieselmotor direkt ai.getrieben werden.
An dem Winkelhebel sind bekannte Mittel zusätzlich angreifend ausgeführt, mit denen eine Korrektur der Fördermenge erzielbar
Das freie Ende F, welches mit dem gehäusefesten Anschlag oder der Lasche zuiorr ,nenwirkt, ist nicht gesondert ausgeführt, sondern durch einen der Hebel gebildet, die mit der Regelstange bzw. dem Bedienhebel verbunden sind. Der Drehpunkt von Bedienhebel und Regelhebel sind nicht zusammenfallend ausgeführt.
Ausführungsbeispiel
Figur 1 zeigt den Prinzipaufbau des beispielhaft ausgeführten Reglers. Im oberen Teil von Figur 1 ist das sich ergebende Regelstangenweg-Drehzahl-Kennfeld dargestellt.
Das Reglerelement 1 wird von der Nockenwelle 0 der Einspritzpumpe angetrieben und rotiert mit dieser. Das Reglerelement 1 trägt die Fliehmassen 2, deren Fliehkräfte in bekannter Weise auf den Regelhebel 3 übertragen werden. Der Regelhebel 3 ist im Punkt 4 im nicht gesondert dargestellten Reglergehäuse schwenkbar gelagert. Zwischen den Regelbolzen 15 und dem Regelelement 1 sind die Hauptregelfeder 6 mit Spannbolzen 7 angeordnet. Bei Reglern, die mit Positivangleichung arbeiten, ist zwischen Regelbolzen 15 und Hauptregelfeder 6 noch eine Angleichfeder 8 angeordnet. Die Leerlauffeder 5 wird zwischen Regelhebel 3 und dem Reglergehäuse angeordnet. Am gegenüberliegenden Ende des Regelhebels 3 ist der Winkelhebel 9 gelenkig im Regelhebel 3 gelagert. Dieser Winkelhebel 9 ist im Beispiel als dreiarmiger Hebel ausgeführt. Das eine Ende ist über die Stoßstange 10 mit der Regelstange 11 der Einspritzpumpe gelenkig verbunden. Ein weiteres Ende des Winkelhebels 9 ist über die Federlasche 12 mit dem Bedienhebel 13 verbunden. Der Bedienhebel 13 ist beispielhaft ebenfalls im Regelhebeldrehpunkt 4 gelagert. Das freie Ende F des Winkelhebels 9 ist gegenüber dem gehäusefesten Anschlag 14 angeordnet, so daß bei bestimmten Lagen des Winkelhebels 9 dieser daran zum Anliegen kommt.
Die bei der Drehbewegung des Reglerelementes 1 entstehenden Fliehkräfte der Fliehmassen 2 greifen an den Federn 5,6 und an. Bei der Drehzahl np = 0 befinden sich die Fliehmassen 2 unter der Wirkung der Leerlauffeder in Innenlage C. Mit zunehmender Drehzahl durchlaufen die Fliehmassen 2 den Start- und Leerlaufregelbereich I bis der Regelhebel 3 über die Angleichfeder 8 an der vorgespannten Hauptregelfeder 6 zur Anlage kommt. Die Fliehmassen nahmen die Lage B ein. Bei weiterer Vergrößerung der Drehzahl wird die Ai^ieichfeder 8 gespannt, bis die Kräfte der Fliehmassen 2 so groß werden, daß sie die Vorspannung der Hauptregelfeder 6 übersteigen. Die Fliehmassen 2 durchlaufen den kleinen Maximaldrehzahl-Begrenzungs-Bereich Il bis zur Außenlage A.
Der Fahrer nimmt mit Hilfe des Winkel des Winkelhebels 9, der Federlasche 12 und des Bedienhebels 13 Einfluß auf die Regulierung der Fördermenge der Einspritzpumpe. Beim Start mit Dr anzahl np = 0 und Vollaststellung des Bedienhebels 13 ΐ.-efinden sich die Fliehmassen 2 in der LageC und die Regelstange 11 in Startposition. Mit zunehmender Drehzahl überwinden die Fliehmassen 2 die Kraft der Leerlauffeder 5, bis der Start- und Leerlaufregelbereich I durchlaufen ist und die Fliehmassen die ί ige B erreicht haben.
Dabei gelangt die Regelstange 11 aus der Startposition in die Vollastposition. Das ist dargestellt im Regelstangenweg-Drehzahl-Kennfeld. Das Übersetzungsverhältnis am Regelhebel beträgt bei diesem Vorgang im dargestellten Beispiel v/u etwa 1. Beim Erreichen der maximalen Vollastdrehzahl wird die Vorspannkraft der Hauptregelfeder erreicht und überwunden. Gleichzeitig gelangt das freie Ende F des Winkelhebels 9 an den gehäusefesten Anschlag 14. Dadurch wird zu Beginn des Bewegungsbereiches Il das Übersetzungsverhältnis von Regelhebel und Winkelhebel auf etwa
(w + ν) · w
U -X
vergrößert. Das heißt, der kleinere Bewegungsbereich Il der Fliehmassen 2 wird mit Hilfe des Winkelhebels 9, der mit dem freien Ende F am Anschlag 14 zur Anlage kommt, in den für die Abregelung bei Maximaldri'hzahl erforderlichen Regelstangenweg umgewandelt. Die Federlasche 12 ermöglicht, daß die Regelstange 11 durch die Fliehmassen 2 auch bei beibehaltener Vollaststellung des Bedienhebels 13 bis zur Nullförderposition verschoben werden kann. Bei Leerldufstel'ung des Bedienhebels 13 gelangt der Winkelhebel 9 nicht an den Anschlag 14. Die direkte Übersetzung mit v/u etwa 1 und der große Regelbereich I ergeben eine gute Ausnutzung des Arbeitsvermögens des Reglerelementes 1 bei kleinen Drehzahlen. Das bedeutet, daß trotz großer Maximaldrehzahl der Leerlauf des Motors und die Abregelung der Startmenge sicher bei sehr kleinen Drehzahlen realisiert werden können.
Durch die Anordnung der Hauptrec, slfeder 6 und der Angleichfeder 8 zwischen Regelbolzen 15 und Regelelement 1 werden die durch den Regelhebel 3 zu übertragenen Kräfte reduziert. Das Stellzeug des Reglers kann somit massereduziert ausgeführt werden.

Claims (5)

1. Regler für Einspritzpumpen von Brennkraftmaschinen mit unterschiedlicher Übersetzung des Regelhebels, insbesondere für Kraftfahrzeugdieselmotoren, mit einem Reglerelement, dessen Fliehmassen gegen Regelfedern wirken und dessen Regelbolzen auf einen Regelhebel wirkt, dessen Drehpunkt zwischen Reglerelement und Reglerstange liegt, wodurch das Fördermengenregulierorgan einer Einspritzpumpe in Abhängigkeit von der Drehzahl verstellt wird und bei dem der Bediener über ein Bedienhebel auf die Fördermengenregulierung der Einspritzpumpe zusätzlichen Einfluß beim Betreiben des Motors nimmt, gekennzeichnet dadurch, daß der Regelbolzen (15) bei sich nach außen bewegenden Fliehmassen (2) auf die im Reglerelement (1) angeordneten Regelfedern (6,8) drückt und am zweiseitigen Regelhebel (3) zieht, an dessen anderem Ende ein Winkelhebel (9) drehbar angeordnet ist, dessen eine Ende gelenkig mit der Regelstange der Einspritzpumpe (11) und dessen anderes Ende gelenkig mit dem Bedienhebel (13) verbunden ist und daß der Winkelhebel (9) ein freies Ende F hat, welches in bestimmten Lagen des Winkelhebels (9) an einen gehäusefesten Anschlag (14) stößt, wobei die für die Stellwegübertragung wirksamen Hebelabmessungen verändert werden.
2. Regler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der gehäusefeste Anschlag als um einen gehäuseseitigen Drehpunkt schwenkbare Lasche ausgeführt ist, in deren Langloch ein am freien Ende F des Winkelhebels (9) quer zu dessen Bewegungsebene gerichtet befestigter Bolzen läuft, wobei der Kontakt zwischen dem Bolzen des Winkelhebels (9) und der den Anschlag bildenden Lasche nur zur Begrenzung der Maximaldrehzahl un'l höchstens einschließlich der Angleichung hergestellt wird.
3. Regler nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der gehäusefeste Anschlag oder die Lasche gegenüber dem Gehäuse des Reglers justierbar ist.
4. Regler nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß statt der Regelstange ein anderes die Fördermenge der Einspritzpumpe regulierendes Organ verstellt wird.
5. Regler nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Reglerelement über ein Getriebe von der Einspritzpumpennockenwelle oder vom Dieselmotor direkt angetrieben wird.
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