DD268737A1 - Regler fuer einspritzpumpen fuer verbrennungskraftmaschinen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Regler fuer Einspritzpumpen fuer Verbrennungskraftmaschinen mit unterschiedlicher Uebersetzung des Regelhebels fuer Verbrennungskraftmaschinen mit einem unter der Fliehkraft von Pendelmassen, die mit mindestens je einem Zugarm ausgefuehrt sind, drehzahlabhaengig verstellbaren Reglerelement. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Regelmuffe (15) bei sich nach aussen bewegenden Fliehmassen (2) die im Reglerelement (1) angeordneten Regelfedern (6, 8) spannt und gegen den zweiseitigen Regelhebel (3) drueckt, an dessen einem Ende die Leerlauffeder (5) angeordnet ist und an dessen anderen Ende neben der Regelmuffe (15) der Winkelhebel (9) drehbar angeordnet ist, dessen eine Ende gelenkig mit der Regelstange der Einspritzpumpe (11) und dessen anderes Ende gelenkig mit dem Bedienhebel (13) verbunden ist und dass der Winkelhebel (9) ein freies Ende F hat, welches in bestimmten Lagen des Winkelhebels (9) an einen gehaeusefesten Anschlag (14) stoesst, wobei die fuer die Stellweguebertragung wirksamen Hebelabmessungen veraendert werden. Fig. 1
Description
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Die Erfindung betrifft einen Regler für Einspritzpumpen für Verbrennungskraftmaschinen mit unterschiedlicher Übersetzung des Regelhebels von Brennkraftmaschinen mit einem unter der Fliehkraft von Pendelmassen, die mit mindestens je einem Zugarm ausgeführt sind, drehzahlabhängig verstellbaren Reglerelement, wobei die Anpassung der Kraftstoffeinspritzmenge an die im Motor jeweisl maximal rauchfrei verbrennbare Kraftstoffmenge angostrebt wird.
maximal rauchfrei verbrennbare Kraftstoffmenge bewirken, z.B. DD-PS 96758.
bekannt, bei dem die Pendelmassen aufgeteilt sind in stets wirkende Pendelmassen und Zusatzmassen, wobei die
und den Zusatzpendelmassen mittels eines Federspanngliedes erfolgt.
Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer ökonomisch günstigen Lösung für Drehzahlregler, die nach dem Fliehkraftprinzip arbeiten, der eingangs genannten Bauart zur Anpassung der Kraftstoffeinspritzmenge an die im Motor jeweils maximal rauchfrei verbrennbare Ki ftstoffmenge über den gesamten Betriebsbereich und die Einhaltung der Rauchgrenzwerte nach ECE 24, sowie eine Verringerung des Kraftstoffverbrauches im Leerlauf ermöglichen.
ansteigender und dann abfallender Fördermengenverlauf verwirklicht werden kann.
angeordnet ist, dessen eine Ende gelenkig mit der Regelstange der Einspritzpume (11) und dessen anderes Ende gelenkig mit dem Bedienhebel (13) verbunden ist und daß der Winkelhebel (9) ein freies Ende F hat, welches in bestimmten Lagen des
am freien Ende F des Winkelhebels quer zu dessen Bewegungsebene g richtet befestigter Bolzen läuft, wobei der Kontakt zwischen dem Bolzen des Winkelhebels und der den Anschlag bildenden Lasche nur zur Begrenzung der Maximaldrehzahl und höchstens einschließlich der Angleichung hergestellt wird.
ist größer als der für die Vollastangleichung und die Begrenzung der Maximaldrehzahl vorgesehene Bewegungsbereich der
und Überschreiten der Maximaldrehzahl das Verschieben der Regelstange in Nullförderposition durch den Regler ermöglicht.
werden.
Figur 1 zeigt den Prinzipaufbau des beispielhaft ausgeführten Reglers. Im oberen Teil von Figur 1 ist das sich ergebende Regelstangenweg-Drehzahl-Kennfeld dargestellt.
Das Reglerelement 1 wird von der Nockenwelle 0 der Einspritzpumpe angetrieben und rotiert mit dieser. Das Reglerelement 1 trägt die Fliehmassen 2, deren Fliehkräfte in bekannter Weise auf den Regelhebel 3 übertragen werden. Der Regelhebel 3 ist im Punkt 4 im nicht gesondert dargestellten Reglergehäuse schwenkbar gelagert. Im Reglerelement 1 ist die Hauptregelfeder 6 mit Spannbolzen 7 angeordnet. Bei Reglern, die mit Positivangleichung arbeiten, ist zwischen Reglerelement 1 und Hauptregelfeder 6 noch eine Angleichfeder 8 angeordnet. Die Hauptregelfeder 5 wird zwischen Regelhebel 3 und dem Reglergehäuse angeordnet. Am gegenüberliegenden Ende des Regelhebels 3 ist der Winkelhebel 9 gelenkig im Ringhebel 3 gelagert. Dieser Winkelhebe! 9 ist im Beispiel als dreiarmiger Hebel ausgeführt. Das eine Ende ist über die Stoßstange 10 mit der Regelstange 11 der Einspritzpumpe gelenkig verbunden. Ein weiteres Ende des Winkelhebels 9 ist über die Federlasche 12 mit dem Bedienhebel 13 verbunden. Der Bedienhebel 13 ist beispielhaft ebenfalls im Regelhebeldrehpunkt 4 gelagert. Das freie Ende F des Winkelhebels 9 ist gegenüber dem gehäusefesten Anschlag 14 angeordnet, so daß bei bestimmten Lagen des Winkelhebels 9 dieser daran zum Anliegen kommt.
Die bei der Drehbewegung des Reglerelementes 1 entstehenden Fliehkräfte der Fitehmassen 2 greifen über den Regelhebel 3 an den Federn 5,6 und 8 an. Bei der Drehzahl np = 0 befinden sich die Fliehmassen 2 unter der Wirkung der Leerlauffeder in Innenlage C. Mit zunehmender Drehzahl durchlaufen die Fliehmassen 2 den Start- und Leerlaufregelbereich I, bis der Regel hebel 3 über die Angleichfeder 8 an der vorgespannten Haupt regelfeder 6 zur Anlage kommt. Die Fliehmassen nehmen die Lage B ein. Bei weiterer Vergrößerung der Drehzahl wird die Angleichfeder 8 gespannt, bis die Kräfte der Fliehmassen 2 so groß werden, daß sie die Vorspannung der Hauptregelfeder 6 übersteigen, die Fliemassen 2 durchlaufen den kleinen Maximaldrehzahl-Begrenzungs-Bereich Il bis zur Außenlage A.
Der Fahrer nimmt mit Hilfe des Winkelhebels 9 der Federlasche 12 und des Bedienhebels 13 Einfluß auf die Regulierung der Fördermenge dei Einspritzpumpe. Beim Start mit Drehzahl np = 0 und Vollaststellung des Bedienhebels 13 befinden sich die Fliehmassen 2 in der Lage C und die Regelstange 11 in Startposition. Mit zunehmender Drehzahl überwinden die Fliehmassen 2 die Kraft der Leerlauffeder 5, bis der Start- und Leerlaufregelbereich I durchlaufen ist und die Fliehmassen die Lage B erreicht haben.
Dabei gelangt die Regelstange 11 aus der Startposition in die Vollastposition. Das ist dargestellt im Regelstangenweg-Drehzahl-Kennfeld. Das Übersetzungsverhältnis am Regelhebel beträgt bei diesem Vorgang im dargestellten Beispiel etwa 3. Beim Erreichen der maximalen Vollastd.ehzahl wird die Vorspannkraft der Hauptregelfelder erreicht und überwunden. Gleichzeitig gelangt das freie Enae F des Winkelhebels 9 an den gehäusefesten Anschlag 14. Dadurch wird zu Beginn des Bewegungsbereiches Il das Übersetzungsverhältnis von Regelhebel und Winkelhebel vergrößert. Das heißt, der kleinere Bewegungsbereich Il der Fliehmassen 2 wird mit Hilfe des Winkelhebels 9, der mit dem freien Ende F am Anschlag 14zurAnlage kommt, in den für die Abregelung bei Maximaldrehzahl erforderlichen Regelstangenweg umgewandelt. Die Federlasche 12 ermöglicht, daß die Regelstange 11 durch die Fliehmassen 2 auch bei beibehaltener Vollaststellung des Bedienhebels 13 bis zur Nullförderposition verschoben werden kann. Bei Leerlaufstellung des Bedienhebels 13 gelangt der Winkelhebel 9 nicht an den
/ schlag 14. Die kleine Übersetzung im Bereich 1 und der große Regelbereich I ergeben eine gute Ausnutzung des Arbeitsvermögens des Reglerelementes 1 bei kleinen Drehzahlen. Das bedeutet, daß großer Maximaldrehzahl der Leerlauf des Motors und die Abregelung der Startmenge sicher bei sehr kleinen Drehzahlen realisiert werden können. Durch die Anordnung der Hauptregelfeder 6 und der Angleichfeder 8 im Regelelement 1 werden die durch den Regelhebel 3 zu übertragenen Kräfte reduziert und der Regler kann somit massereduziert ausgeführt werden.
Claims (4)
1. Regler für Einspritzpumpen für Verbrennungskraftmaschinen mit unterschiedlicher Übersetzung des Regelhebels, insbesondere für Kraftfahrzeugdieselmotoren, mit einem Reglerelement, dessen Fliehmassen gegen Regelfedern auf eine Regelmuffe wirken, die mit einem Regelhebel verbunden ist, dessen Drehpunkt neben Reglerelement und Regelstange liegt, wodurch das Fördermengenregulierorgan einer Einspritzpumpe in Abhängigkeit von der Drehzahl verstellt wird und bei dem der Bediener über einen Bedienhebel auf die Fördermengenregulierung der Einspritzpumpe zusätzlichen Einfluß beim Betreiben des Motors nimmt, gekennzeichnet dadurch, daß die Regelmuffe (15) bei sich nach außen bewegenden Fliehmassen (2) die im Reglerelement (1) angeordneten Regelfedern (6,8) spannt und gegen den zweiseitigen Regelhebel (3) drückt, an dessen einem Ende die Leerlauffeder (5) angeordnet ist und an dessen anderem Ende neben der Regelmuffe (15) der Winkelhebel (9) drehbar angeordnet ist, dessen eine Ende gelenkig mit der Regelstange der Einspritzpumpe (11) und dessen anderes Ende gelenkig mit dem Bedienhebel (13) verbunden ist und daß der Winkelhebel (9) ein freies Ende F hat, welches in bestimmten Lagen des Winkelhebels (9) an einen gehäusefesten Anschlag (14) stößt, wobei die für die Stellwegübertragung wirksamen Hebelabmessungen verändert werden.
2. Regler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der gehäusefeste Anschlag als um einen gehäuseseitigen Drehpunkt schwenkbare Lasche ausgeführt ist, in deren Langloch ein am freien Ende F des Winkelhebels (9) quer zu dessen Bewegungsebene gerichtet befestigter Bolzen läuft, wobei der Kontakt zwischen dem Bolzen des Winkelhebels (9) und der den Anschlag bildenden Lasche nur zur Begrenzung der Maximaldrehzahl und höchstens einschließlich der Angleichung hergestellt wird.
3. Regler nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der gehäusefeste Anschlag oder die Lasche gegenüber dem Gehäuse des Reglers justierbar ist.
4. Regler nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der für die Realisierung der Start- und Leerlaufregelung vorgesehene Bewegungsbereich der Fliehmassen des Reglerelements größer ist als der für die Vollastangleichung und die Begrenzung der Maximaldrehzahl vorgesehene Bewegungsbereich der Fliehmassen.
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1988
- 1988-02-10 DD DD31280588A patent/DD268737A1/de unknown
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