DD270708A5 - Verfahren zur herstellung von amidderivaten und diese enthaltenden landwirtschaftlichen fungiziden - Google Patents

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DD270708A5
DD270708A5 DD31610788A DD31610788A DD270708A5 DD 270708 A5 DD270708 A5 DD 270708A5 DD 31610788 A DD31610788 A DD 31610788A DD 31610788 A DD31610788 A DD 31610788A DD 270708 A5 DD270708 A5 DD 270708A5
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thienyl
furyl
iii
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DD31610788A
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English (en)
Inventor
Tomoyuki Kusaba
Kazue Shinsugi
Tsuguhiro Katoh
Naoto Meki
Masayo Sugano
Tomohiro Teramae
Yukio Ogurki
Tamon Uematsu
Original Assignee
Sumitomo Chemical Company,Limited,Jp
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  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Amidverbindungen der Formel (I), in der R1 und R2 gleich oder verschieden sind und jeweils ein Wasserstoffatom oder einen C1C3-Alkylrest darstellen und R3 eine 2-Furyl-, 3-Furyl-, 2-Thienyl- oder 3-Thienylgruppe ist. Diese Verbindungen koennen als landwirtschaftliche Fungizide eingesetzt werden. Formel (I)

Description

Verfahren zur Herstellung von Amidderivaten und diese enthaltenden landwirtschaftlichen Fungiziden 15
Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die Anwendung der vorliegenden Erfindung erfolgt auf dem Gebiet der Chemie zur Herstellung von Amidderivaten und von landwirtschaftlichen Fungiziden, die diese enthalten.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik: 25
Als weit verbreitete landwirtschaftliche Fungizide zur Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten, die durch phytopathogene Pilze, wie solchen aus den Familien Pythiaceae und Peronospora-,cea_ verursacht werden, sind Captan, Captafol, Dithiocarbamate usw. bekannt. Beinahe alle davon zeigen eine vorbeugende Wirkung, jedoch wird eine heilende Wirkung kaum erzeugt. Eine derartige fungizide Aktivität reicht nicht aus, um Pflanzenkrankheiten zu bekämpfen, wenn die Anwendung nach dem Keimen der phytopathogenen Pilze erfolgt. Dies ist von Nachteil, da die Anwendung von Fungiziden unter gewissen Umständen nach einem leichten Keimen der phytopathogenen Pilze erforderlich
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ist. Deshalb besteht ständig ein starker Bedarf für ein Fungizid, das einen hohen vorbeugenden Effekt ausübt und eine ausgezeichnete systemische Aktivität zeigt, um einen heilenden Effekt zu erzeugen.
Dies gilt insbesondere für die Bekämpfung von Pflan^enkrankheiten, die ein rasches Anwachsen von Sympthomen zeigen, wie z.B. jene, die durch Vertreter der Familie Peronosporaceae verursacht werden. Unlängst wurde Metalaxyl (d.h. N-(2,6-Dimethylphenyl)-N-(methoxyacetyl)-alaninmethylester) zur Verfügung gestellt, das eine ausgezeichnete systemische Aktivität zeigt und einen guten Heileffekt erzeugt. Da jedoch kurz nach beginnender Vermarktung Organismen in Erscheinung traten, die gegen Metalaxyl resistent sind, kam dessen Heil-
15 wirkung nicht voll zum Tragen.
Bisher waren zahlreiche Amidverbindungen bekannt, die als Fungizide und/oder Herbizide verwendbar sind, darunter Amidverbindungen ähnlich den Amidverbindungen gemäß der vorliegenden Erfindung, in denen der Thiazolring substituiert ist, und zwar gemä3 der U.S.-Patentschrift 4,432,784 durch einen substituierten Benzol-, Furan-, Thiophen-, Benzofuran- oder Pyridinring; gemäß den U.S.-Patentschriften 4,515,959 und 4,552,887 durch einen substituierten Benzol-, Furan- oder Thiophenring; gemäß der EP-A-0174088 durch einen in 4-Stellung substituierten Benzolring; gemäß der jp-A-103067/1987 durch einen Alkyl-; Alkenyl-, Alkoxyalkyl-, Cycloaikyl-Haloalkyl- oder Baloalkenylresi-., usw.. Diese bekannten Verbindungen weisen jedoch wader eine ausreichende Wirksamkeit gegen
Pflanzenkrankheiten, insbesondere durch phvtopathogene Pilze, wie solche aus der Familie der Peronosporaceae verursachte (z.B. falscher Mehltau, späte Trockenfäule), auf, noch eine ausreichende systemische Aktivität. Zusätzlich weisen
sie eine beträchtliche Phytotoxizität auf. 35
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- 8 ~ Ziel der Erfindung:
Ziel der Erfindung ist es, neue Amidverbindungen bereitzustellen, die in landwirtschaftlichen Fungiziden verwendet werden können
5
Darlegung des Wesens der Erfindung:
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, neue Amidverbindüngen bereitzustellen, die als wirksamer Bestandteil in Fungiziden verwendet werden können und die eine ausgezeichnete systemische Aktivität aufweisen und eine hervorragende Heilwirkung entfalten, insbesondere von solchen, die wirksam gegen falschen Mehltau bei Weinreben eingesetzt werden können.
Gemäß der Erfindung v/ird ein Verfahren zur Herstellung von Amidverbindungen der Formel(I):
CN (I)
'CONH-CH-R3
1 2 in der R1 und R gleich oder verschieden sind und jeweils ein Wasserstoffatom oder einen C1-C,-Alkylrest darstellen
3 und R eine 2-Furyl-, 3-Furyl-, Γ.-Thienyl- oder 3-Thienylgruppe ist, bereitgestellt, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man eine Carbonsäure der Formel (il) :
(II) COOH
in der R1 und R jeweils eine der vorstehend genannten Bedeutungen haben, mit einem Aminonitril der Formel (III):
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1 . CN
I 3 (HD
H2N-CH-R
in der R eine der vorstehend genannten Bedeutungen hat, in do.ren reaktiven Formen, umsetzt.
Diese Verbindungen weisen ' ine starke Wirksamkeit gegen Pilzbefall mit ausgezeichneter systemischer Aktivität auf und einen Heileffekt, ohne phytotoxisch zu sein.
Unter den Amidverbindungen der Formelli) sind solche der Formel d-1):
CN (1-1)
CONH-CH-R3'
2' 3'
bevorzugt, in der R ?iine Methvl- oder Äthylaruppe und R
20 eine 2-Thienvl- oder 3-Thienvlqruppe ist. Besonders bevorzugt sind solche der Formel(I-2):
25 H3C-\ I CN (1-2)
^V I
3 · in der R eine der vorstehend genannten Bedeutungen hat.
Die bemerkenswerte vorbeugende und heilende Wirkung der Amidverbindungen der Formel (I), insbesondere der Formel (1-2), gegen Pflanzenkrankheiten, die durch phytopathogene Pilze hervorgerufen werden, ohne wesentliche Phytotoxizität zu entfalten, ist völlig unerwartet bei Kenntnis des vorge-
35 nannten Standes der Technik.
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Erfindungsgemäß können die Amidverbindungen der Formel (I) hergestellt werden, indem man z.B. eine Carbonsäure der Formel (II):
(ID COOH
in der R1 und R jeweils eine der vorstehend genannten Bedeutungen haben, und ein Aminonitril der Formel (III):
CN 15 H2N-CH-R3 (III)
in der R eine der vorstehend genannten Bedeutungen hat, in ihren reaktiven Formen, verknüpft.
Einige typische Verfahren zur Ausführung der vorgenannten Verknüpfung werden im folgenden detailliert erläutert.
Verfahren (A):
Gemäß diesem Verfahren wild ein Säurehalogenid der Formel
(IV) :
(IV) 30 ^CO-X
1 ρ
in der R und R" jeweils eine der vorstehend genannten Bedeutungen haben und X ein Halogenatom (z.B. Chlor, Brom)
ist, mit einem Aminonitril (III) oder dessen Salz zu 35 Verbindung (I) umgesetzt.
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Im allgemeinen wird die Reaktion bei einer Temperatur von etwa -30 bis 5O0C, vorzugsweise etwa O0C bis Raumtemperatur, während einer Zeitdauer von etwa 30 Minuten bis 24 Stunden, vorzugsweise etwa 1 bis 8 Stunden, normalerweise in Gegenwart einer Base, durchgeführt. Beispiele für Basen sind tertiäre Amine (z.B. Pyridin, 4-Dimethylaminopyridin, Triäthylamin, N,N -Dimethylanilin, TributylaminjN-Methylmorpholin), anorganische Basen {z.B. Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, Calci'jiacarbonat, Natrirmhydrid) , usw. Das Aminonitril (III) oder dessen Salz und die Base können in Mengen von etwa 1 bis 2 Äquivalenten bzw. etwa 1 bis 3 Äquivalenten pro 1 Äquivalent des Säurehalogenides (IV) eingesetzt werden. Außerdem kann das Aminonitril (III) selbst als base eingesetzt werden. Gegebenenfalls kann in der Reaktion ein Lösungsmittel verwendet werden. Beispiele dafür umf_ssen aliphatische Kohlenwasserstoffe (z.B. Hexan, Heptan, Ligroin, Petroläther), aromatische Kohlenwasserstoffe (z.B. Benzol, Toluol, Xylol), halogenierte Kohlenwasserstoffe (z.B. Chloroform, Tetrachlorkohlenstoff, Dichloräthan, Chlorbenzol, DichiOrbenzol), Äther (z.B. Diäthyläther, Diisopropyläther, Dioxan, Tetrahydrofuran, Äthylenglykoldimethvläeher), Ketone (z.B. Aceton, Methylethylketon, Methylisobutylketon, Isophoron, Cyclohexanon), Ester (z.B. Ameisensäureäthylester, Essigsäureäthylester, Essigsäurebutylester, Kohlensäurediäthylester), Nitroverbindungen (z.B. Nitromethan, Nitrobenzol) , Nitrile (z.B. Acetonitril, Isobutylnitril), Säureamide (z.B. Formamid, Ν,Ν-Dimethylformamid, N,N-Dimethylacetamid), Schwefelverbindungen (z.B. Dimethylsulfoxid, Sulfolan), usw. Wasser ist ebenso als Lösungsmittel verwendbar, insofern als keine wasserreaktive anorganische Base, wie Natriumhydrid, eingesetzt wird. Die besagten Lösungsmittel können allein oder in Kombination verwendet werden.
Nach vollständiger Reaktion kann das Reaktionsgemisch in an sich bekannter Weise nachbehandelt v/erden, z.B. durch Waschen mit Wasser, Abtrennen und Konzentrieren der organischen Phase und gegebenenfalls Reinigen des erhaltenen Produkts.
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Für die Reinigung kann Chromatographie oder Umkristallisation angewendet werden.
Verfahren (B):
P1 Gemäß diesem Verfahren wird die Carbonsäure (II} mit einem N,N'-Thionyldiimidazol der Formel (V):
zu einem Acylimidazol der Formel {T< I) :
/R2
15 \A /^
(VI)
1 2 in der R und R' jeweils eine der vorstehend genannten Bedeutungen haben, umgesetzt und dann das Acylimidazol (VI) mit dem Aminonitril III) oder dessen Salz zu der Amidverbindung (I) umgesf-.t t.
Dio Reaktionen der Ausgangsstufe und der darauf folgenden Stufe werden normalerweise nacheinander durchgeführt, ohne das Acylimidazol (VI) zu isolieren, da dieses gewöhnlich nicht genügend stabil ist. Diese Reaktionen können bei einer Temperatur von etwa -30 bis 500C, vorzugsweise Q-C bis Raumtemperatur, während einer Zeitdauer von etwa 30 Minuten bis 24 Stunden, vorzugsweise etwa 1 bis 8 Stunden, durchgeführt werden. Das Verhältnis von Carbonsäure (II), N,N'-Thionyldiimidazol (V) und Aminonitril (III) oder dessen Salz beträgt gewöhnlich 1:1:1-2, ausgedrückt in Äquivalenten. Gegebenenfalls kann ein Lösungsmittel in der Reaktion verwendet werden Beispiele für brauchbare Lösungsmittel sind im Verfahren (A) genannt, jedoch sollte die Verwendung von Wasser vermieden werden.
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Nach vollständiger Reaktion kann das Reaktionsgemisch in an sich bekannter Weise nachbehandelt werden, z.B. durch Waschen mit Wasser, Abtrennen und Konzentrieren der organischen Phase und gegebenenfalls Reinigen des r«s'.ui: .-ermüden Produktes. Zur Reinigung kann Chromatographie oder Jmk?:istallisation angewendet werden.
Einige der Carbonsäuren (II) und der Säurehalogenide (IV) der vorstehend genannten Verfahren sind bekannt, andere können gemäß den in der Literatur beschriebenen Verfahren hergestellt werden. Beispielsweise si*-. 2,4-<iisubstituierte Thiazol-5-carbonsäuren in Ann., 25 257 (1889) und 2,4-disubstituiertes Thiazol-5-carbonylci..iorid in J.Chem. Soc, 601 (1945) offenbart. Ebenso ist das Herstellungsverfahren des N,N1-Thionyldiimidazols in Angew. Chem., J73, 26 (1961) offenbart.
Das Aminonitril (III) ist leicht erhältlich durch Umsetzung des entsprechenden Aldehyds mit Ammoniak und Kalium- oder Natriumcyanid gemäß der Reaktion nach Strecker.
Die Amidverbindungen (I) der Erfindung weisen ein asymmetrisches Kohlenstoffatom im Molekül auf, so daß zwei optirche Isomere vorhanden sind. Diese werden ebenfalls von der Erfindung umfaßt.
Praktische Ausführungsformen für die Herstellung der Amidverbindungen (I) werden in den folgenden Beispielen erläutert.
30 Ausführungsbeispiele:
Beispiel 1 (Verbindung Nr. 1)
Zu einer Lösung von 2,72 g (40 mMol) Imidazol in 60 ml trocke-ηem Tetrahydrofuran wurden 1,20 g (10 mMol) Thionylchlorid unter Eiskühlunq und Rühren zugetropft. Nach Erwärmen des er-
haltenen Gemisches auf Raumtemperatur, wurden 1,57 g (10 mMol) 2,4-Dimethyl-5-thiazolcarbonsäure in einer Portion zugegeben und 30 Minuten weiter gerührt. Dabei wurde 5-Imidazolylcarbonyl-2,4-dimethylthiazol gebildet. Zu diesem Geraisch wurde eine Lösung von 1,46 g (12 mMol) 2-(2-Furyl)-aminoacetonitril in trockenem Tetrahydrofuran unter Eiskühlung zugetropft und das erhaltene Gemisch wurde bai Raumtemperatur 1 Stunde gerührt. Nach vollständiger Reaktion wurde das Tetrahydrofuran unter vermindertem Druck entfernt, um den Rückstand abzutrennen. Der Rückstand wurde mit Wasser versetzt und mit Essigsäureäthylester extrahiert. Die Essigsäureäthylester-Phase wurde zweimal mit Wasser gewaschen, über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck eingeengt, wobei rohe Kristalle erhalten wurden. Die Umkristallisation aus Äthanol ergab 2,0 g farblose Kristalle des 2-(2,4-Dimethylthiazol-5-carboxamido)-2-(2-füryl)-acetonitrils mit einem Schmelzpunkt von 108 bis 1090C in einer Ausbeute von 74 %.
20 Beispiel 2 (Verbindung Nr. 2)
Zu einer Lösung von 1,46 g (12 mMol) 2-(3-FuryI)-aminoacetonitril und 1,20 g (12 mMol) Triäthylamin in 30 ml Tetrahydrofuran wurde eine Lösung von 1,75 g (10 mMol) 2,4-Dimethylthiazol-5-carbonylchlorid in 10 ml Tetrahydrofuran langsam unter Eiskühlung zugegeben. Nach der Zugabe wurde das Gemisch auf Raumtemperatur aebracht und 3 Stunden weiter gerührt. Das Lösungsmittel wurde unter vermindertem Druck entfernt, um den Rückstand abzutrennen. Der Rückstand wurde mit Wasser versetzt und mit Essigsäureäthvlester extrahiert. Die Essigsäureäthvlester-Phase wurde mit Wasser gewaschen, über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter verminderten Druck eingeengt, wobei ein rohes öl erhalten wurde. Das öl wurde durch Säulenchromatographie über Silicagel (Eluierur.gsmittel: n-Hexan: Essigsäureäthylester = 2:1, bezogen auf das Volumen) gereinigt, wobei 1,93 g farblose Kri-
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stalle des 2-(2,4-Dimethylthiazol-5-earboxamido )-2- (3-furyl)-acetonitrils mit einem Schmelzpunkt von 94 bis 960C in einer Ausbeute von 74 % erhalten wurden.
5 Beispiel 3 (Verbindung Nr. 3)
Zu einer Lösung von 2,72 g (40 mMol) Imidazol in 60 ml trockenem Tetrahydrofuran wurden 1,20 g (10 mMol) Thionylchlorid un'-er Eiskühlung und Rühren zugetropft. Nach Erwärmen des erhaltenen Gemisches auf Raumtemperatur, wurden 1,57 g (10 mMol) 2,4-Dimethyl-5-thiazolcarbonsäure in einer Portion zugegeben und 30 Minuten weiter gerührt. Zu dem Gemisch wurde eine Lösung von 1,65 g (12 mMol) 2-(2-Thienyl)-aminoacetonitril in trockenem Tetrahydrofuran unter Eis-
^ kühlung zugetropft und das erhaltene Gemisch bei Raumtemperatur 1 Stunde gerührt.Nach vollständiger Reaktion wurde das Tetrahydrofuran unter vermindertem Druck entfernt, um den Rückstand abzutrennen. Der Rückstand wurde mit Wasser versetzt und mit Essigsäureäthylester extrahiert. Die Essigsäure-
υ äthylester-Phase wurde mit Wasser gewaschen, über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck eingeengt, wobei ein rohes öl erhalten wurde. Das Öl wurde durch Säulenchromatographie über dilicagel (Eluierungsmittel:
n-Hexan: Essigsäureäthylester =2:1, bezogen auf das Volumen)
gereinigt, wobei rohe Kristalle erhalten wurden. Die Umkristallisation aus einem Gemisch von n-Hexan/Essigsäureäthylester ergab 1,80 σ farblose Kristalle des 2-(2,4-Dimethvlthiazol-5-carboxamido)r2-(2-thienyl)-acetonitrils mit einem
Schmelzpunkt von 127,5 bis 128,5°C in einer Ausbeute von 65 %. 30
Beispiel 4 (Verbindung Nr. 4)
Zu einer Lösung von 2,72 g (40 mMol) Imidazol in 60 ml trockenem Tetrahydrofuran wurden 1,20 g (10 mMol) Thionylchlorid
unter Eiskühlung und Rühren zugetropft. Nach Erwärmen des erhaltenen Gemisches auf Raumtemperatur, wurden 1,57 g (10 mMol) 2,4-Dimethyl-5-thiazolcarbonsäure in einer Portion zugegeben
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— I O —
' und 30 Minuten weiter gerührt. Zu dem Gemisch wurde eine Lösung von 1,65 g (12 mMol) 2-(3-Thienyl)-aminoacetonitril in trockenem Tetrahydrofuran unter Eiskühlung zugetropft und das erhaltene Gemisch bei Raumtemperatur 1 Stunde gerührt.
Nach vollständiger Reaktion wurde Tetrahydrofuran unter vermindertem Druck entfernt, um den Rückstand abzutrennen. Der Rückstand wurde mit Wasser versetzt und mit Essigsäureäthylester extrahiert. Die Essigsäureäthylester-Phase wurde zweimal mit Wasser qewaschen, über wasserfreiem Maanesiumsulfat 1^ getrocknet und unter vermindertem Druck einqeenqt, wobei ein rohes öl erhalten wurde. Das öl wurde durch Säulenchromatograohie über Silicaqel (Eluierungsmittel : n-Hexan : Essiqsäureäthvlester =2:1, bezoqen auf das Volumen) gereinigt, wobei rohe Kristalle erhalten wurden. Die Umkristallisation
° aus einem Gemisch von n-Hexan/Essigsäureäthylester ergab 1,95 g farblose Kristalle des 2-(2,4-Dimethylthiazol-5-carboxamido)-2-(3-thie.nyl)-acetonitrils mit einem Schmelzpunkt von 94 bis 95°C in einer Ausbeute von 70 %.
Beispiel 5 (Verbindung Nr. 5)
Zu einer Lösung von 2,72 g (40 mMol) Imidazol in 60 ml trockenem Tetrahydrofuran wurden 1,20 g (10 mMol) Thionylchlorid unter Eiskühlung und Rühren zugetropft. Nach Erwärmen des " erhaltenen Gemisches auf Raumtemperatur, wurden 1,71 g (10 mMol) 2-Methyl-4-äthyl-5-thiazolcarbonsäure in einer Portion zugegeben und 30 Minuten gerührt. Zu dem Gemisch wurde eine Lösung von 1,46 g (12 mMol) 2-(2-Furyl)-aminoacetcnitril in trockenem Tetrahydrofuran unter Eiskühlung zugetropft und das
erhaltene Gemisch 1 Stunde bei Raumtemperatur gerührt. Nach vollständiger Reaktion wurde Tetrahydrofuran unter vermindertem Druck entfernt, um den Rückstand abzutrennen. Der Rückstand wurde mit Wasser.versetzt und mit Essigsäureäthylester extrahiert. Die Essigsäureäthylester-Phase wurde zweimal mit
Wasser gewaschen, über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrock-
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- 17 -
net, und unter vermindertem Druck eingeengt, wobei ein rohes Öl erhalten wurde. Das öl wurde durch Säulenchromatographie über oilicagel (Eluierungsmittel : η-Hexan : Essigsäureäthylester =2:1, bezogen auf das Volumen) gereinigt, wobei rohe Kristalle erhalten wurden. Die Umkristallisation aus einem Gemisch von n-Hexan/JDssigsäureäthylester ergab 1,58 g farblose Kristalle des 2-(2-Methyl-4-äthylthiazol-5-carboxamido)-2-(2- furyl)-acetonitrils mit einem Schmelzpunkt von
125 bis 126°C in einer Ausbeute von 57 %. 10
Beispiel 6 (Verbindung Nr. 6)
Zu einer Lösung /on 2,72 g (40 mfiol) Imidazol in 60 ml trockenem Tetrahydrofuran wurden 1,20 g (10 mMol) Thionylchlorid unter Eiskühlung und Rühren zugetropft. Nach Erwärmen des erhaltenen Gemisches auf Raumtemperatur, wurden 1,65 g (10 mMol) 2-Methyl-4-äthyl-5-thiazolcarbonsäure in einer Portion zugegeben und 3C Minuten gerührt. Zu dem Gemisch wurde eine Lösung von 1,65 g (12 mMol) 2-(2-Thienyl)-
aminoacetonitril in trockenem Tetrahydrofuran unter Eiskühlung zugetropft und das erhaltene Gemisch 1 Stunde bei Raumtemperatur gerührt. Nach vollständiger Reaktion, wurde Tetrahydrofuran unter vermindertem Druck entfernt, um den Rückstand abzutrennen. Der Rückstand wurde mit Wasser ver-
setzt und mit Essigsäureäthylester extrahiert. Die Essigsäureäthylester-Phase wurde zweimal mit Wasser gewaschen, über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck eingeengt, wobei ein rohes öl erhalten wurde.
Das öl wurde durch Säulenchromatographie über Silicagel
(Eluierungsmitttel: η-Hexan : Essigsäureäthylester =2:1, bezogen auf das Volumen) gereinigt, wobei rohe Kristalle erhalten wurden. Die Umkristallisation aus einem Gemisch von n-Hexan/Essigsäureäthylester ergab 1,74 g farblose Kristalle
des 2- (2-Methyl-4-äthylthiazol-5-carboxamido) -2- (2-thieny])-35
acetonitrils mit einem Schmelzpunkt von 137 - 138°C in einer
Ausbeute von 60 %.
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- 18 1 Beispiel 7 (Verbindung Nr. 7)
Zu einer Lösung von 2,72 g (40 mMol) Imidazol in 60 ml trockenem Tetrahydrofuran wurden 1,20 g (10 mMol) Thionyl-Chlorid unter Eiskühlung und Rühren zugetropft. Nach Erwärmen des erhaltenen Gemisches auf Raumtemperatur wurden 1,85 g (10 mMol) 2-Methyl-4-n-propyl~5-thiazolcarbonsäure in einer Portion zugegeben und 1 Stunde weiter gerührt. Zu dem Gemisch wurde eine Lösung von 1,65 g (12 mMol) 2-(2-Thienyl)-aminoacetonitril in trockenem Tetrahydrofuran unterlEiskühlung zugetropft und das erhaltene Gemisch 3 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Nach vollständiger Reaktion wurde Tetrahydrofuran unter vermindertem Druck entfernt, um den Rückstand abzutrennen. Der Rückstand wurde mit Wasser versetzt und mit Essigsäureäthylester extrahiert. Die Essigsäureäthylesterr-Phase wurde zweimal mit Wasser gewaschen, über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck eingeengt, wobei ein rohes öl erhalten wurde. Das öl wurde durch Säulenchromatographie über Silicagel (Eluierungs-
cyj mittel: η-Hexan : Essigsäureäthylester = 2:1, bezogen auf das Volumen) gereinigt, wobei rohe Kristalle erhalten wurden. Die Umkristallisation aus einem Gemisch von n-Hexan/Essigsäureäthylester ergab 1,61 g farblose Kristalle des 2-(2-Methyl-4-n-propylthiazol-5-carboxamido)-2-(2-thienyl)-aceto-
nitrils mit einem Schmelzpunkt von 125 bis 126°C in einer
Ausbeute von 53 %. Beispiel 8 (Verbindung Nr. 9)
Zu einer Lösung von 2,72 g (40 mMol) Imidazol in 60 ml
trockenem Tetrahydrofuran wurden 1,20 g (10 mMol) Thionylchlorid unter Eiskühlung und Rühren zugetropft. Nach Erwärmen des erhaltenen Gemisches auf Raumtemoeratur, wurden 1,85 g (10 mMol) 2-Methyl-4-isopropyl-5-thiazolearbonsäure
in einer Portion zuaeoeben und 1 Stunde weiter aerührt. Zu
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dem Gemisch wurde eine Lösuna von 1,65 σ (12 itiMol) 2-(2-Thienvl)-aminoacetonitril in trockenem Tetrahydrofuran unter Eiskühlung zugetropft und das erhaltene Gemisch 3 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Nach vollständiger Reaktion wurde Tetrahydrofuran unter vermindertem Druck entfernt,um den Rückstand abzutrennen. Der Rückstand wurde mit Wasser versetzt und mit Essigsäureäthylester extrahiert. Die Essigsäureäthylester-Phase wurde zweimal mit Wasser gewaschen, über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck eingeengt, wobei ein rohes öl erhalten wurde. Das öl wurde durch Säulenchromatographie über Silicagel (Eluierungsmittel : η-Hexan : Essigsäureäthylester =2:1, bezogen auf das Volumen) gereinigt, wobei 1,49 g 2-(2-Methyl-4-isopropylthiazol-5-carboxamido)-2-(2-thienyl)-acetonitril als viskoses (31 erhalten wurden. H-NMR S (CDCl3) : 1,26 (6H, duplett, J = 6 Hz), 2,62 (3L, singulett), 3,70 (1H, septett, J = 6 Hz), 6,35 (1H, duplett, J =8 Hz), 6,8 - 7,1 (4H, multiplett).
Die Ausbeute betrug 49 %.
In derselben, wie vorstehend beschriebenen Weise, wurden die anderen in Tabelle I aufgeführten Verbindungen, nämlich 8
und 10 bi£ 14 erhalten. 25
Tabelle I
Verbindung Nr. Rl R2 R3
1 Methyl Methyl 2-Furyl
2 Methyl Methyl 3-FuryI
3 Methyl Methyl 2-Thienyl
4 Methyl Methyl 3-Thienyl
5 Methyl Äthyl 2-Furyl
6 Methyl Äthyl 2-Thienyl
7 Methyl n-Propyl 2-Thienyl
8 Methyl n-Propyl 2-Furyl
9 Methyl Isopropyl 2-Thienyl
Physikalische Eigenschaft
Fp
Fp.
108 - 1090C 94 - 96°C 127.5 - 128.5°C 94 - 95°C; 125 - 126°C 137 - 138°C 125 - 126°C 122 - 123°C
H-NMR δ (CDCl,): 1.26 (6H, d, J = 6Hz), 2.62 (3H, s), 3.70 (IH, sep, J = 6Hz), 6.35 (IH, d, J = 8 Hz) , 6.8 - 7.1 (4H, m)
10 Äthyl Methyl 2-Thienyl Fp. 100 - 1010C
11 Äthyl Kthyl 2-Thienyl Fp. 129 - 1300C
12 H Äthyl 2-Thienyl Fp. 130 - 131°C
13 H Äthyl 2-Furyl Fp. . 102 - 1030C
14 Methyl Äthyl 3-Thienyl Fp. 115 - 116°C
Für den praktisch©!Gebrauch als Fungizide können die Amidverbindungen (I) als solche oder in Zubereitunasformen, wie emulgierbaren Konzentraten, benetzbaren Pulvern. Suspensionen. Pulvern oder Granulaten, verwendet werden. Solche Zubereituncrsformen können in an sich bekannter Weise heraestellt werden. z.B. durch Mischen von zumindest einer der Amidverbindunaen (I) mit einem oder mehreren geeigneten festen oder flüssiaen Träaer(n) oder Verdünnunasmittel (n) und, falls notwendig,, einem oder mehreren aeeianeten Hilfsstoff(en) (z.B. einem oberflächenaktiven Mittel. Haftverbesserer. Disoersionsmittel, Stabilisator), um die Dispergierfähiakeit und andere Eiaenschaften des wirksamen Bestandteils zu verbessern.
Beispiele für feste Träaer oder Verdünnunasmittel sind feine Pulver oder Granulate von Porzellanerde. Attapulgit. Bentonit, saurer Ton, Pyrophyllit, Talkum, Kieselgur, Calcit, Pulver von Getreideblattspindeln, Walnußpulver, Harnstoff, Ammoniumsulfat, synthetisch hydratisierte Kieselerde usw. Als flüssige Träger oder Verdünnungsmittel können beispielsweise aromatische Kohlenwasserstoffe (z.B. Xylol, Methylnaphthalin) , Alkohole (z.B. Isopropanol, Äthylenglykol, Cellosolve), Ketone (λ.B. Aceton, Cyclohexanon, Isophoron), Sojabohnenöl, Baumwollsamenöl, Dimethylsulfoxid, Acetonitril,
Wasser usw. verwendet werden. 25
Als oberflächenaktives Mittel für die Emulgierung, Dispersion oder Verteilung kann jegliches anionische und nicht-ionische Mittel verwendet werden. Beispiele für oberflächenaktive Mittel umfassen anionische und nicht-ionische Tenside, wie
Alkylsulfate, Alkylarylsulfonate, Dialkylsulfosuccinate, Phosphate von Polyoxyäthylenalky.laryläthern, Kondensate von Naphthalinsulfonsäure und Formalin, Polyoxyäthylenalkylather, Polyoxyäthylen/Polyoxypropylen-Blockcopolymerisate, Sorbitanfettsäureester und Polyoxyäthylen-Sorbitanfettsäureester. Beispiele für Hilfsstoffe umfassen Ligninsulfonate, Natriumalqinat, Polyvinylalkohol,- Gummiarabikum , CMC (Carboxymethylcellulose) , PAP (saurer Phosphorsäureisopropylester) usw.
L J
Zur Erzielung des fungiziden Effekts können die Amidverbindungen (I) gewöhnlich im Bereich von etwa 0,01 bis 50 Gramm, vorzugsweise etwa 0,05 bis 10 Gramm pro Ar verwendet werden. Im allgemeinen kann die Konzentration des wirksamen Bestandteils in einer erfindungsgemäßen fungiziden Zusammensetzung von etwa 0,01 bis 99,9 Gew.-%, vorzugsweise von etwa 1 bis 90 Gew.-%, betragen. Für den praktischen Gebrauch wird die Zusammensetzung in der vorstehend veranschaulichten Zubereitungsform gewöhnlich mit Wasser auf eine Konzentration des wirksamen Bestandteils von etwa 0.0001 bis 0.5 Gew.-%, vorzuasweise von etwa 0.0005 bis 0,2 Gew.-%. verdünnt, und dann die erhaltene Verdünnung angewendet. Tv~ die Zusammensetzung jedoch als Staub oder Granulat formuliert ist, wird sie normalerweise als solche ohne Verdünnung angewendet.
Es sei weiterhin angemerkt, daß die Amidverbindungen (I) im Gemisch mit anderen Fungiziden angewendet werden können, um ihre fungizide Wirksamkeit zu erhöhen. Ferner können sie in Verbindung mit Insektiziden, Mitiziden, Nematociden, Herbiziden, Pflansienwuchsrequlatoren, Düngemitteln üsw. angewendet werden.
Wie vorstehend festgestellt, weisen die Amidverbindungen (I) bemerkenswerte fungizide Eigenschaften auf. Beispielsweise üben sie eine vorbeuqende, heilende und systemische Wirkung aus gegen eine breite Vielzahl von Pflanzenkrankheiten, die durch phytopathogene Pilze hervorgerufen werden, von denen typische Beispiele folgende sind: falscher Mehltau von Gemüse oder Rettich (Peronospora brassicae), Spinat (Peronospora spinaciae), Tabak (Peronospora tabacina), Gurke (Pseudcperonospora cubensis), Weinrebe (Plasmopara viticola) oder Petersilie (Plasmopara nivea), Trockenfäule von Apfel, Erdbeere oder Ginseng (Phytophthora cactorum), Tomate oder Gurke (Phytophthora capsici), Ananas (Phytophthora cinnamomi), Kartoffel, Tomate oder Aubergine
_i
(Phytophthora infestans) oder Tabak, Pferdebohne oder Zwiebel (Phytophthora nicotianae SorLa nicotianae), Wurzelbrand von Spinat (Pythium sp.) oder Gurke (Pythium aphanidermatum)/ braune Wurzelfäule von Weizen (Pythium sp.), Wurzelbrand von Tabaksämlingen (Pythium debaryanum), Wurzelbrand von Sojabohnen (Pythium aphanidermatum, P. debaryanum, P^ irreguläre, P_. myiotylum, £. ultiir.?.m) , usw.
Einige praktische Ausführungsformen von erfindungsgemäßen fungiziden Zusammensetzungen sind zum Zwecke der Erläuterung in den folgenden Formulierungsbeispielen dargestellt. Dabei sind unter Teilen Gewichtsteile zu verstehen.
15 Formulierungsbeispiel 1
50 Teile jeweils einer der Verbindungen Nr. 1 bis 14, 3 Teile Calciumligninsulfonat, 2 Teile Natriumlaurylsulfonat und 45 Teile einer synthetisch hydratisierten Kiesalerde werden gemischt und gründlich vermählen, wobei ein benetzbares Pulver erhalten wird.
Formulierungsbeispiel 2
25 25 Teile jeweils einer der Verbindungen Nr. 1 bis 14,
3 Teile Polyoxyäthylen-Sorbitanmonooleat, 3 Teile Carboxymethylcellulose (CMC) und 69 Teile Wasser werden gemischt und gründlich vermählen, bis die Teilchengröße des aktiven Bestandteils kleiner ist als 5 μΐη, wobei eine Suspension
30 erhalten wird.
Formulierungsbeispiel 3
2 Teile jeweils einer der Verbindungen Nr. 1 bis 14, 88 Teile Porzellanerde und 10 Teile Talkum werden gemischt und gründlich vermählen, wobei Pulver erhalten werden.
5 7 0 7 0
Γ _ 24 _ Π
1 Formulierungsbeispiel 4
20 Teile jeweils einer der Verbindungen Nr. 1 bis 14, 14 Teile Polyoxyäthylenstyrylphenylather, 6 Teile CaIciumdodecylbenzolsulfonat und 60 Teile Xylol werden gemischt, wobei ein emulgierbaros Konzentrat erhalten wird.
Formulierungsbeispiel 5
2 Teile jeweils einer der Verbindungen Nr. 1 bis 14, 1 Tail synthetisch hydratisierte Kieselerde, 2 Teile Calciumligninsulfonat, 30 Teile Bentonit und 65 Teile Porzellanerde werden gemischt und gründlich unter Zugabe
von Wasser vermählen, wobei Granulate erhalten werden. 15
Typische Versuchsdaten, die die ausgezeichnete fungizide Wirksamkeit der Amidverbindungen aufzeigen, sind nachstehend dargestellt. Die Bewertungsdaten sind umgewandelt in Prozent Krankheitskontrolle. 100 % bedeutet keine Ansteckung; 0 % bedeutet, daß die Pflanze völlig befallen ist .im Vergleich mit dar Kontrollpflanze.
Die in Tabelle II aufgeführten Verbindungen wurden zum Ver-
gleich verwendet:
L J
Verbindung Nr.
Tabelle II
Struktur
Cl·
Bemerkungen
U.S. Patent 4,432,784
CN
LIl W
U.S. Patent 4,432,784
1^
// V-CONH-CH-N
y=/
Cl/
U.S. Patent 4,515,959
U.S. Patent 4,515 959
CN
κ \vC0N„4„//
U.S. Patent 4,432,784
H3C-N
CH.
CONH-CH
CN
LIl \\
Japanische Patentanmeldung Nr. 181743/87
70 0a
Π - 26 -
1 Versuchsbeispiel 1
Vorbe.ujende Wirkung gegen späte Trockenfäule von Kartoffeln (Phytcphthora infestans): 5
Ein Kunststofftopf wurde mit sandiger Erde gefüllt und Kartoffeln (Sorte: Danshaku) wurden darin gesät und 40 Tage in einem Gewächshaus gezogen. Die gemäß Formulierungsbeispiel 1 in Form eines benetzbaren Pulvers zubereitete und mit Wasser auf eine vorgeschriebene Konzentration verdünnte Versuchsverbindung wurde gründlich über die Sämlinge der Versuchspflanzen gesprüht. Die Versuchspflanzen wurden durch überziehen mit einer Sporensuspension von Phytophthora infestans geimpft und über Nacht bei 200C unter Feuchtigkeit stehengelassen. Die Versuchspflanzen wurden weiterhin 5 Tnge unter Beleuchtung gezogen und beobachtet. Die Ergebnisse sind in Tabelle III dargestellt.
Versuchsbeispiel 2 20
Heilende Wirkung bei später Trockenfäule von Kartoffeln {Phytophthora infestans):
Ein Kunststofftopf wurde mit sandiger Erde gefüllt und Kartoffeln (Sorte:"Danshaku) wurden darin gesät und 40 Tage in einem Gewächshaus gezogen. Die Sämlinge der Versuchspflanzen wurden durch überziehen mit einer Sporensuspension von Phytophthora infestans geimpft und über Nacht bei 2O0C unter Feuchtigkeit stehengelassen. Die gemäß Formulierungsbeispiel 1 in Form eines benetzbaren Pulvers zubereitete und mit Wasser auf eine vorgeschriebene Konzentration verdünnte Versuchsverbindung wurde gründlich über die Versuchspflanzan gesprüht, die weiterhin 5 Tage unter Beleuchtung gezogen und beobachtet wurden. Die Ergebnisse sind in Tabelle III dargestellt.
L J
- 27 1 Versuchsbeispiel 3
Vorbeugende Wirkung gegen späte Trockenfäule von Tomaten (Phytophthora infestans):
Ein Kunststofftopf wurde mit sandiger Erde gefüllt und Samen von Tomaten (Sorte: Ponte Rosa) wurden darin gesät und 20 Tage in einem Gewächshaus gezogen. Die gemäß Formulierungsbeispiel 1 in Form eines benetzbaren Pulvers zubereite te und mit Wasser auf eine vorgeschriebene Konzentration verdünnte Versuchsverbindung wurde gründlich über die Sämlinge der Versuchspflanzen im 2- bis 3-bläctrigen Stadium gesprüht. Die Versuchspflanzen wurden durch überziehen mit einer Sporensuspension von Phytophthora infestans geimpft und über Nacht bei 2O0C unter Feuchtigkeit stehengelassen. Die Versuchspflanzen wurden weiterhin 5 Tage unter Beleuchtung gezogen und beobachtet. Die Ergebnisse sind in Tabelle III dargestellt.
20 Versuchsbeispiel 4
Heilende Wirkung bei später Trockenfäule von Tomaten (Phytophthora infestans):
Ein Kunststofftopf wurde mit sandiger Erde gefüllt und Samen von Tomaten (Sorte: Ponte rosa) wurden darin gesät und 20 Tage in einem Gewächshaus gezogen. Die Sämlinge der Versuchspflanzen im 2- bis 3-blättrigen Stadium wurden durch überziehen mit einer Sporensuspension von
30 Phytophthora infestans geimpft und über Nacht bei 20cC
unter Feuchtigkeit stehengelassen. Die gemäß Formulierungsbeispiel 1 in Form eines benetzbaren Pulvers zubereitete und mit Wasser auf eine vorgeschriebene Konzentration verdünnte Versuchsverbindung wurde gründlich über die Versuchs pflanzen gesprüht, welche weiterhin 5 Tage unter Beleuchtung und Beobachtung gezogen wurden. Die Ergebnisse sind in Tabelle III dargestellt.
- 28 1 Versuchsbeispiel 5
Vorbeugende Wirkung gegen falschen Mehltau an Weinreben (Plasmopara viticola):
Ein Kunststofftopf wurde mit sandiger Erde gefüllt und Samen von Weintrauben (Sorte: Berry-Α) wurden darin gesät und 50 Tage in einem Gewächshaus gezogen. Die gemäß Formulierungsbeispiel 1 in Form eines benetzbaren Pulvers zubereitete und mit Wasser auf eine vorgeschriebene Konzentration verdünnte Versuchsverbindung wurde gründlich über die Sämlinge der Versuchspflanzen im 6- bis 7-blättrigen Stadium gesprüht. Die Versuchspflanzen wurden durch überziehen mit einer Sporensuspension von Plasmopara viticola geimpft und über Nacht bei 2O0C unter Feuchtigkeit stehengelassen.
Die Versuchspflanzen wurden weiterhin 8 Tage unter Beleuchtung gezogen und beobachtet. Die Ergebnisse sind in Tabelle III dargestellt.
20 Versuchsbeispiel 6
Heilende Wirkung bei falschem Mehltau an Weinreben (Plasmopara viticola):
Ein Kunststofftopf wurde mit sandiger Erde gefüllt und Samen von Weintrauben (Sorte: Berry-Α) wurden darin gesät und 50 Tage in einem Gewächshaus gezogen. Die Sämlinge der Versuchspflanzen im 6- bis 7-blättrigen Stadium wurden durch überziehen mit einer Sporensuspension von Plasmopara viticola geimpft und über Nacht bei 200C unter Feuchtigkeit stehengelassen. Die gemäß Formulierungsbeispiel 1 in Form eines benetzbaren Pulvers zubereitete und mit Wasser auf eine vorgeschriebene Konzentration verdünnte Versuchsverbindung wurde gründlich über die Versuchspflanzen gesprüht, die weiterhin 8 Tage unter Beleuchtung gezogen und beobachtet wurden. Die Ergebnisse sind in Tabelle III dargestellt.
Γ _ 29 _
1 Versuchsbeispiel 7
Vorbeugende Wirkung bei falschem Mehltau von Gurken (Pseudoperonospora cubensis):
Ein Kunststofftopf wurde mit sandiger Erde gefüllt und Samen von Gurke (Sorte: Sagamihanjiro) wurden darin gesät und 14 Tage in einem Gewächshaus gezogen. Die gemäß Formulierungsbeispiel 1 in Form eines benetzbaren Pulvers zubereitete und mit Wasser auf eine vorgeschriebene Konzentration verdünnte Versuchsverbindung wurde gründlich über die Sämlinge der Versuchspflanzen gesprüht. Die Versuchspflanzen wurden durch überziehen mit einer Sporensuspension von Pseudoperonospora cubensis geimpft und über Nacht bei 200C unter Feuchtigkeit stehengelassen. Die Versuchspflanzen wurden weiterhin 5 Tage unter Beleuchtung gezogen und beobachtet. Die Versuchsergebnisse sind in Tabelle III dargestellt.
20 Versuchsbeispiel 8
Heilende Wirkung bei falschem Mehltau von Gurken (Pseudoperonospora cubensis):
Ein Kunststofftopf wurde mit sandiger Erde gefüllt und Samen von Gurke (Sorte: Sagamihanjiro) wurden darin gesät und 14 Tage in einem Gewächshaus gezogen. Die Sämlinge der Versuchspflanzen wurden durch Überziehen mit einer Sporensuspension von Pseudoperonospora cubensis geimpft und über Nacht bei 200C unter Feuchtigkeit stehengelassen. Die gemäß Formulierungsbeisoiel 1 in Forn eines benetzbaren Pulvers zubereitete und mit Wasser auf eine vorgeschriebene Konzentration verdünnte Versuchsverbindung wurde gründlich über die Versuchspflanzen gesprüht, die weiterhin 8 Tage unter Beleuchtung gezogen und beobachtet wurden. Die Ergebnisse sind in Tabelle III dargestel?.t.
Tabelle III
Verbin 1 Konzen- Kartoff el "Tomate heil en Weinrebe heilen Gurke • heil en-
dung tra tinn de de de
Nr. 2 t* I U I* I \Jl I ppm vorbeu- - heilen vorbeu- Wirkung - vorbeu Wirkung vorbeu Wirkung
gende de gende 100 gende 100 gende 100
3 Wirkung Wirkung Wirkung 70 Wirkung 70 Wirkung 80
100 100 100 100' 100 100 100 100 100
4 50 75 70 80 70 75 70 65 80
100 100 100 100 100 100 100 100 100
5 50 75 70 75 80 75 δο 80 90
100 100 100 100 100 100 100 100 100
6 50 60 60 80 80 60 δο 90 90
100 100 100 100 100 100 100 100 100
7 50 βο 60 80 70 βο 70 90 80
100 100 100 100 100 100 100 100 100
8 50 100 75 100 100 100 100 80 100
100 100 100 100 100 100
9 50 100 100 100 100 _ 100
100 100 100 100 100
10 50 70 70 70 80
100 100 100 100 100
11 50 70 • 70 70 80
100 100 100 - 100 100 -
14 50 " —
100 100 - 100 100 100
50 70 70 70 80
100 100 100 100 100 100 100 100
50 70 70 100 70 100 80 100
100 100 100 100 100 100
50 100 100 100 100 100
Tabelle III - Fortsetzung
Verbin dung Nr. Konzen tration ·. ppm Kartoffel heil en. de Wirkung Tora te heilen de Wirkung Weinrebe heil en de Wirkung Gurke heil en de Wirkung
A B C D E F 100 100 100 100 100 100 50 vorbeu gende Wirkung 0 0 0 0 0 100 70 vorbeu gende Wirkung 0 0 0 0 0 100 70 vorbeu- . gende Wirkung 0 0 0 0 0 100 70 vorbeu- . gende Wirkung 0 0 0 0 0 100 75
0 0 15 15 0 100 70 0 · 0 20 20 0 100 75 0 0 10 10 0 100 70 0 0 20 20 0 100 75
2707 03
Versuchsbeispiel 9
Boüendurchnässungsversuch bei später Trockenfäule von Tomaten (Phytophthora infestans):
Ein Kunststofftopf wurde mit sandiger Erde gefüllt und Samen von Tomaten (Sorte: Ponte Rosa) wurden darin gesät und 20 Tage in einem Gewächshaus gezogen. Als die Sämlinge bis zum 2- bis 3-blättrigen Stadium gewachsen waren, wurde die gemäß Formulierungsbeispiel 4 in Form eines emulgierbaren Konzentrats zubereitete und mit Wasser auf eine vorgeschriebene Konzentration verdünnte Versuchsverbindung in die Erde gegossen und die Versuchspflanzen wurden über Nacht im Gewächshaus stehengelassen. Die Versuchspflanzen wurden durch Überziehen mit einer Sporensuspension von Phytophthora infestans geimpft und über Nacht bei 200C unter Feuchtigkeit stehengelassen. Die Versuchspflanzen wurden weiterhin 5 Tage unter Beleuchtung gezogen und einer Beobachtung bezüglich der vorbeugenden Wirkung unterzogen. Die Ergebnisse sind in Tabelle IV dargestellt.
Tabelle IV '
•Verbin Konzentration Vorbeugende
dung Nr. (g/a) Wirkung
1 10 100
2 10 100
3 10 100
4 10 100
5 10 100
6 10 100
14 10 100
A 100 0
B 100 40
E 100 45
Versuchsbeispiel 10
Phytotoxizität:
Die gemäß Formulierungsbeispiel 1 in Form eines benetzbaren Pulvers zubereitete und mit Wasser auf eine vorgeschriebene Konzentration verdünnte Versuchsverbindung wurde über die Sämlinge von Weinreben (Sorte: Berry-A), Tomaten (Sorte: Ponte Rosa) und Gurken (Sorte: Sagamihanjiro) gesprüht und die Versuchspflanzen wurden weiterhin 2 Wochen in einem Gewächshaus gezogen. Die Versuchspflanzen wurden hinsichtlich einer Phytotoxizität beobachtet. Die Phytotoxizität wurde visuell beobachtet und in Abhängigkeit vom Ausmaß der Schädigung mit 0, 1, 2, 3, 4 oder 5 bewertet, wobei 5 anzeigt, daß kein Wachstum aufgrund hoher Phytotoxizität erfolgte, wohingegen 0 keine Phytotoxizität bedeutet. Die Ergebnisse sind in Tabelle V dargestellt.
Tabelle V
Verbin dung Nr. Konzentration an wirksamem Bestandteil (ppm) Phytotoxizität Tomate Wein reben Gurke
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 14 1000 1000 1000 1000 1000 1000 1000 1000 1000 1000 1000 1000 oooooooooooo oooooooooooo oooooooooooo
A B C F 1000 500 1000 500 500 1000 500 5 4 5 4 5 4 3 4 3 4 3 5 3 2 4 3 4 3 5 4 3

Claims (5)

  1. 2 70 7 o>> 1-
    Patentansprüche 15
    1. Verfahren zur Herstellung von Thiazol-5-carbonsäureamiden der Formel (I):
    1 /W—V
    CN (D
    ,3
    CONK-CH-R
    in der R und R gleich oder verschieden sind und jeweils ein Wasserstoffatom oder einen C1-C^-Alkylrest darstellen
    3 und R eine2-Furyl-, 3-Furyl-/ 2-Thienyl- oder 3-Thienylgruppe ist, dadurch gekennzeichnet, daß man entweder (a)
    eine Thiazol-5-carbonsäure der Formel (II):
    (II)
    x:ooh
    1 2
    in der R und R jeweils eine der vorstehend genannten Bedeutungen haben, mit einem Aminonitril der Formel (III):
    • CN
    H2N-CH-R3 (III)
    in der R eine der vorstehend genannten Bedeutungen hat, in deren reaktiven Formen, umsetzt, oder (b) ein Thiazol-5-carbonsäurehalogenid der Formel (IV):
    UV) 15
    12
    in der R und R jeweils eine der vorstehend genannten Bedeutungen haben und X ein Halogenatom ist, mit dem Aminonitril der Formel (III) oder dessen Salz, umsetzt, oder (c) e-i-n Acylimidazol der Formel (VI) :
    ,2
    ^CO-N N (VI)
    25 . V^
    in der R und R jeweils eine der vorstehend genannten Bedeutungen haben, mit dem Aminonitril der Formel (III) oder dessen Salz, umsetzt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß ΐηύη das Aminonitril der Formel III in optisch aktiver Form einsetzt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß man
    3^ eine Verbindung der Formel II, IV oder VI einsetzt, in der
    1 2
    R eine Methylgruppe und R eine Methyl- oder Äthylgruppe bedeuten, und daß man eine Verbindung der Formel III ein-
    3
    setzt,in der R eine 2-Thienyl- oder 3-Thienylgruppe ist.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß man
    c eine Verbindung der Formel II, IV oder VI einsetzt,in der
    1 2
    R eine Methylgruppe, und R eine Äthylgruppe bedeutet, und daß man eine Verbindung der Formel III einsetzt, in der R eine 2-Thienyl- oder 3-Thienylgruppe ist.
  5. 5. Verfahren zur Bekämpfung phytopathogener Pilze, gekennzeichnet dadurch, daß r/.an eine fungizid wirksame Menge eines Thiazol-5-carbonsäureamids der Formel (I) :
    - * CN
    ^CONH-CH-R3 ^1'
    1 2
    in der R und R gleich oder verschieden sind und jeweils ein Wasserstoffatom oder einen C^-C^-Alkylrest darstellen
    3 ii
    und R eine 2-Furyl-, gruppe ist, anwendet.
    3
    und R eine 2-Furyl-, 3-Furyl, 2-Thienyl- oder 3-Thienyl-
    Verwendung eines Thiazol-5-carbonsäureamids der Formel(I):
    .2
    I 3 COMH-CH-R —
    1 2
    in der R und R gleich oder verschieden sind und jeweils eii. Wasserstoff atom oder einen C1 -C^-Alkylrest darstellen
    3
    IUK R eine 2-Furyl-, 3-Furyl-, 2-Τηϊ«η}·Ι- oder 3-Thienyl-
    grappe ist, als Fungizid.
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