DD273671A1 - Justierbarer doppelkurvenhebel - Google Patents

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DD273671A1
DD273671A1 DD31741288A DD31741288A DD273671A1 DD 273671 A1 DD273671 A1 DD 273671A1 DD 31741288 A DD31741288 A DD 31741288A DD 31741288 A DD31741288 A DD 31741288A DD 273671 A1 DD273671 A1 DD 273671A1
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DD31741288A
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Inventor
Albrecht Roehrdanz
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Nagema Veb K
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Abstract

Justierbarer Doppelkurvenhebel fuer Kurven-Hebel-Getriebe mit zwei, mit Kurvenrollen versehenen Kurvenhebelhaelften, die auf eine Hebelwelle aufgebracht sind. Die Erfindung bezweckt, den Fertigungs- und Montageaufwand bei Doppelkurven-Hebelgetrieben, bei Gewaehrleistung der Funktionsgenauigkeit herabzusetzen. Es besteht die Aufgabe, eine Klemmverbindung Hebelwelle zu Doppelkurvenhebel anzuwenden, die eine formschluessige Verbindung sichert und in der Maschine zur Doppelkurve justierbar ist. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass die Nabe einer Kurvenhebelhaelfte eine an sich bekannte runde Bohrung aufweist und bis zur Bohrungsmitte abgesetzt ist, die zweite Kurvenhebelhaelfte eine Halbnabe aufweist, in die eine prismenfoermige Ausfraesung eingebracht ist und die Hebelwelle zwei der prismenfoermigen Ausfraesung kongruente Flaechen aufweist, die in der prismenfoermigen Ausfraesung anliegen. Fig. 1

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen justierbaren Doppelkurvenhebel für Kurven-Hebel-Getriebe mit zwei mit Kurvenrollen versehenen Kurvenhebelhälften, die auf eine Hebelwelle aufgebracht sind.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Zur Erzeugung geradliniger oder gekrümmter, hin- und hergehender Bewegungen aus einer Kreisbewegung heraus, werden häufig kurvengetriebene Hebelgetriebe angewendet. Zur Gewährleistung zwangsläufiger Bewegungen werden dabei Doppelkurven-Hebel-Getriebe eingeseUt.
Hierbei werden zwei, mit je einer Kurvenrolle versehene Doppelkurvenhebelhälften auf eine Hebelwelle aufgeschoben, die Kurvenrollen an die Kurvenscheiben angelegt, die Doppelkurvenhebelschenkel miteinander und mit der Hebelwelle, meist mit Kegelstiften, verstiftet.
Eine andere Befestigung der Doppelkurvenhebelhälften auf der Hebolwelle erfolgt derart, daß die Hebelwelle und eine Hälfte des Doppelkurvenhebels mit einer Paßfedernut versehen ist.
Die mit der Paßfedernut versehene Doppelkurvenhebelhälfte ist zudem noch im Nabenbereich geschlitzt und kann mit einer K!9mmschraube geklemmt werden. Nach dem Einstellen beider Doppelkurvenhebelhälften zu der Doppelkurvenscheibe werden dia Hälften miteinander verschraubt und verstiftet (Getriebetechnik Kurvengetriebe 1 .Auflage/76 VEB Verlag Technik S. 120). Die Verbindung Hebel-Welle mittels Kegelstift hat den Nachteil, daß sich der Stift durch die ständig wechselnde Belastungsrichtung in Verbindung mit auftretenden Erschütterungen lösen und herausfallen kann.
Dieser Nachteil ist bei der Paßfederverbindung nicht vorhanden, jedoch ist durch das Spiel der Paßfeder in der Nut und durch die Fertigungstoleranzen keine genaue Lage zwischen Arbeitsorgan und Kurvenhebel vorhanden.
Bei beiden Befestigungsarten ist nach der Justage der Einzelteile im Maschinengestell eine nochmalige Demontage zum gegenseitigen Verstiften der Doppelkurvenhebelhälften notwendig.
Eine weitere Lösung, Hebel justierbar mit einer Welle zu verbinden, ist durch die DD-PS 90251 bekannt geworden. Hierbei werden zwei Kegelbuchsen, von denen eins mit einem Gewindeansatz ausgestattet ist, mittels einer Überwurfmutter gegeneinander verspannt, womit eine kraftschlüssige Verbindung hergestellt wird.
Diese Befestigungsart ist nur bei relativ großen Wellendurchmessern anwendbar, wobei die Anzahl der Einzelteile und deren Fertigungsaufwand hoch sind.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung bezweckt, den Fertigungs- und Montageaufwand bei Doppelkurven-Hebelgetrieben, bei Gewährleistung der Funktionsgenauigkeit, herabzusetzen.
Darlegung des Wesens
Es besteht die Aufgabe, eine Klemmverbindung Hrhelwelle zu Doppelkurvenhebel anzuwenden, die eine formschlüssige Verbindung sichert und in der Maschine zur Doppelkurve justierbar ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Nabe einer Kurvennebelhälfte eine an sich bekannte runde Bohrung aufweist und bis zur Bohrungsmitte abgesetzt ist, die zweite Kurvenhebelhälfte eine Halbnabe aufweist, in die eine prismenförmige Ausfräsung eingebracht ist und die Hebelwelle zwei der prismenförmigen Ausfräsung kongruente Flächen aufweist, die an der prismenförmigen Ausfräsung anliegen.
Die Nabe der einen Kurvenhebelhälfte weist etwa die Stärke des abgesetzten Teiles der anderen Kurvenhebelhälfte auf und beide Kurvenhebelhälften sind im abgesetzten Nabenbereich radial auf die Hebelwelle aufgeklemmt.
Bei dieser Lösung ist eine Flächenanlage zwischen einer Kurvenhebelhälfte und der Hebelwelle vorhanden, so daß diese eindeutig fixiert ist, während die zweite Kurvenhebelhälfte um die Hebelwelle verschwenkbar ist, womit der öffnungswinkel zwischen beiden Kurvonhebelhälften veränderbar ist. Damit ist eine Justage in der Maschine möglich.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung ist nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: den Doppelkurvenhebel in der Seitenansicht, Fig.2: die Draufsicht nach Rg. 1, ohne Kurven.
Der justierbare Doppelkurvenhebel besteht, wie insbesondere aus der Figur 2 ersichtlich ist, aus einer Hebelwelle mit an beiden Enden angeordneten Arbeitselementen, deren Anbau und Befestigung im folgenden beschrieben ist. Die Hebelwelle 1 ist in bekannter Weise im Mittelteil im Maschinengestell gelagert. Das eine Ende ist mit einem Vierkant versehen, auf das ein Arbeitshebel 2 aufgeklammt ist. Das zweite Ende der Hebelwelle 1 ist mit zwei Flächen 3 versehen, die etwa einem Winkel von 90° zueinander bilden und bis zur Mittellinie der Hebelwelle 1 reichen. Auf dieses Ende sind zwei gegeneinander verdrehbare Kurvenhebelhä'ften 4; 5 aufgeklemmt, die zusammen den Antriebskurvenhebel bilden. Die Nabe der Kurvenhebelhälfte 4 ist mit einer Bohrui.g analog des Hebelwellendurchmessers versehen und bis zur Bohrungsmitte, etwa bis auf die halbe Stärke, derart abgesetzt, daß der schwächere Teil den Hebelarm bildet. In dem stärkeren abgesetzten Nabenteil sind beidseitig von der Bohrung Gewindebohrungen eingebracht. Die Kurvenhebeihälfte 5 besitzt nur eine Halbnabe, in die eine prismenförmige Ausf räsung 6, entsprechend der Flächen 3 auf der Hebelwellt/1, eingebracht ist. Neben dieser Aus fräsung, zum Stichmaß der Gewindebohrung in der Kurvenhebeihälfte 4 passend, sind Durchgangsbohrungen eingebracht. Die Hebelarme der Kurvenhebelhälften 4; 5 sind mit je einer Kurvenrolle 7 bestückt.
Mittels zweier Innensechskantschrauben 8 werden die beiden Kurbeliiebelhälften 4; 5 derart auf die Hebelwelle 1 aufgeklemmt, daß die Flächen 3 der Hebelwelle 1 und die der prismenförmigen Ausfräsung 6 aneinanderliegen. Die Justage des Doppelkurvenhebels zu der Doppelkurve 9 erfolgt derart, daß nach Einbau des Doppelkurvenhebels die Kurvenrollen 7 an die Laufflächen der Doppelkurve 9 angedrückt und die Innensechskantschrauben 8 dann angezogen werden. Durch wechselseitiges Lösen und Festziehen der Innensechskantschrauben können die Kur /enrollen mit dem kleinstmöglichen Spiel an dio Doppelkurven 9 angestellt werden. Dabei dreht sich nur die Kurvenhebeihälfte 4 auf der Hebelwelle 1, während die Flächen der Ausfräsung 6 in der Kurvenhebeihälfte 5 und die Flächen 3 der Hebelwelle 1 immer aneinander liegen bleiben.

Claims (2)

1. Justierbarer Doppelkurvenhebel für Kurven-Hebel-Getriebe mit zwei mit Kurvenrollen versehenen Kurvenhebelhälften, die auf eine Hebelwelle radial aufgeklemmt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe der einen Kurvenhebelhälfte (4) in an sich bekannter Weise eine runde Bohrung aufweist und bis zur Bohrungsmitte abgesetzt ist, die zweite Kurvenhebelhälfte (5) eine Halbnabe aufweist, in die eine prismenförmige Ausfräsung (6) eingebracht ist und die Hebelwelle (1) zwei der prismenförmige.ι Ausfräsung (6) kongruente Flächen (3) aufweist, die an der prismenförmigen Ausfräsung anliegen.
2. Justierbarer Doppelkurvenhebel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe der Kurvenhebelhälfte (5) etwa die Stärke des abgesetzten Teiles der Kurver nebelhälfte (4) aufweist und beide Kurvenhebelhälften (4; 5) im abgesetzten Nabenbereich radia: auf die Hebelwelle (1) aufgeklemmt sind.
DD31741288A 1988-07-01 1988-07-01 Justierbarer doppelkurvenhebel DD273671A1 (de)

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