DD281131A5 - Zerkleinerungsmaschine fuer thermoplastabfaelle - Google Patents

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DD281131A5
DD281131A5 DD32739489A DD32739489A DD281131A5 DD 281131 A5 DD281131 A5 DD 281131A5 DD 32739489 A DD32739489 A DD 32739489A DD 32739489 A DD32739489 A DD 32739489A DD 281131 A5 DD281131 A5 DD 281131A5
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Thomas Madeiski
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Thomas Madeiski
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    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C18/00Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
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    • B02C18/148Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives within horizontal containers specially adapted for disintegrating plastics, e.g. cinematographic films
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    • B02C2023/165Screen denying egress of oversize material

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Zerkleinerungsmaschine fuer Thermoplastabfaelle, insbesondere fuer gemischte Plaste aus weichen bis harten und mit Verunreinigungen behafteten Hohlkoerpern. Ziel und Aufgabe der Erfindung ist, die vorteilhafte Kombination von Schneid- und Prallzerkleinerung in einer Zerkleinerungsmaschine so zu vereinen, dasz bei der Zerkleinerung von Plastgemischen die jeweils guenstigere Zerkleinerungsart selbstaendig zum Tragen kommt. Erfindungsgemaesz wird die Aufgabe dadurch geloest, dasz etwa achsparallel zu einer Rotorwelle fuer eine Schneideinrichtung eine Zufuehrungseinrichtung mit einer oder mehreren Foerderschnecken angeordnet ist. Im nicht rotationssymmetrischen Schneidraum befindet sich eine Prallwand etwa rechtwinklig zur Tangente des Rotor-Schneidkreises. Auf der Rotorwelle sind achsparallel Rotormesser angeordnet, die mit den am Gehaeuse befestigten Statormessern zusammenarbeiten. Der Vorteil dieser Einrichtung besteht darin, dasz die dem Schneidraum zwangsweise und kontinuierlich zugefuehrte Plaste vom Rotor erfaszt und zunaechst mit hoher Geschwindigkeit gegen die Prallwand geschleudert wird, wobei harte Plasteanteile mit der gegenueber dem Schneidvorgang wesentlich hoeheren OEkonomie zerschlagen und ueber das sich im unteren Gehaeuseteil befindliche Sieb ausgetragen werden. Die weicheren Plastanteile, die sich auf diese Weise noch nicht zerkleinern lassen, werden nun zwischen den Rotor- und Statormessern bis auf das durch das Sieb bestimmte Masz zerkleinert und ausgetragen.{Zerkleinerungsmaschine; Thermoplastabfaelle; Plastgemische; Zufuehrungseinrichtung; Prallwand; Foerderschnecke; Rotor; Rotormesser; Statormesser; Sieb; Schneidraum}

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Zerkleinerungsmaschine für Thermoplastabfälle, Insbesondere für gemischte Plaste aus weichen bis harten und mit Verunreinigungen behafteten Hohlkörpern.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Zur Zerkleinerung von Thermoplastabfällen sind Anordnungen bekannt, die aus einer mit Schneidmessern oder Reißzähnen besetzten Welle bestehen, die gegen am Gehäuse angebrachte Statormesser oder Reißzähne rotiert. Zur Zerkleinerung harter und schlagempfindlicher Materialien verwendet man vorteilhafterweise Prallmühlen, wie sie aus der CH-PS 466008, die einen um eine waagerechte Achse umlaufenden Rotor aufweist, dem das zu zerkleinernde Gut im oberen ' Quadranten der aufsteigenden Seite aufgegeben wird und der an seinem Umfang mit Schlagwerkzeugen versehen ist, die mit einem auf der Mahlgutaufgabe gegenüberliegenden Seite des Rotors im oberen Gehäuseteil vorgesehenen Prallwerk zusammenarbeiten, sowie mit einem seitlich neben dem Rotor vorgesehenen, schwenkbar gelagerten Mahlbalken und einem sich in Umlaufrichtung an die Mahlbahn anschließenden Mahlrost, der sich unter dem Rotor herum bis auf die Seite der Mahlgutaufgabe und etwa bis zur Höhe der Rotorwelle erstreckt.
In der Patentschrift OS 3137930 wird eine Zerkleinerungsmaschine beschrieben, die eine Prallwand zur Verhinderung des Austretens von durch den Rotor in die Einfüllöffnung zurückgeschleuderte Materialteile besitzt. Mit diesor Anordnung wird erreicht, daß das vom Rotor zurückgeschleuderte Material auf die Prallwand auftrifft und an dieser zurück zum Rotor umgelenkt wird, so daß os auch bei offener Einfülltür aus dieser nicht austreten kann.
Bei der Zerkleinerung von Plastgemischen aus verschieden harter Plaste mit den bisherigen Maschinen ist nachteilig, daß entweder nur die Schneid- oder Reißzerkleinerung oder, falls möglich, die Prallzerkleinerung zum Tragen kommt, jedoch nicht gleichzeitig die vorteilhafte Kombination mehrerer Systeme.
Ziel der Erfindung
DasZiel der Erfindung ist, die vorteilhafte Kombination von Schneid- und Prallzerkleinerung in einer Zerkleinerungsmaschine so zu vereinen, daß bei der Zerkleinerung von Plastgemischen die jeweils günstigere Zerkleinerungsart selbständig zum Tragen kommt.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zum Zerkleinern von Thermoplaste verschiedener Härtegrade zu entwickeln, bei der sich selbständig die jeweils vorteilhaftere Art dor Schneid- oder Prallzerkleinerung einstellt. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß etwa achspaiallel zu einer Rotorwelle für eine Schneideinrichtung eine Zuführungseinrichtung mit einer oder mehreren Förderschnecken angeordnet ist. Im nicht rotationssymmetrischen Schneidraum befindet sich eine Prallwand etwa rechtwinklig zur Tangente des Rotor-Schneidkreises. Auf der Rotorwelle sind achsparallel Rotormesser angeordnet, die mit den am Gehäuse befestigten Statormessern zusammenarbeiten. Der Vorteil dieser Einrichtung besteht darin, daß die dem Schneidraum zwangsweise und kontinuierlich zugeführte Plaste vom Rotor erfaßt und zunächst mit hoher Geschwindigkeit gegen die Prallwand geschleudert wird, wobei harte Plasteanteile mit der gegenüber dem Schneidvorgang wesentlich höheren Ökonomie zerschlagen und über das sich im unteren Gehäuseteil befindliche Sieb ausgetragen werden. Die weicheren Plastanteile, die sich auf diese Weise noch nicht zerkleinern lassen, werden nun zwischen den Rotor- und Statormessei η bis auf das durch das Sieb bestimmte Maß zerkleinert und ausgetragen.
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Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Die hierfür zugehörige Zeichnung zeigt einen Schnitt durch den Schneidraum der Zerkleinerungsmaschine.
Ein Zuführungstrichter 15 ist fest mit einem Gehäuseteil verbunden, in dem eine oder mehrere Förderschnecken 11 rotieren. Das nicht dargestellte Gehäuseteil der Förderschnecken ist dabei so an einem Gehäuseteil 4 befestigt, daß eine Öffnung 14 gegenüber den Rotormessern 5 steht und zu dem wiederum mittig zur öffnung 14 die Förderschnecke 11 eingreift. Parallel zur Förderschnecke 11 befindet sich eine Rotorwelle 6, die i/i den Schneidraum 16 ragt und dort einen Rotor 1 aufnimmt. Die Förderschnecke 11 sowie die Rotorwelle 6 werden jeweils von einem nicht dargestellten Motor angetrieben. An dem Rotor 1 sind im gleichen Abstand Rotormesser 5 mit einem Schnittwinkel von 70-80° fest angeordnet.
Über dem schwenkbar gelagerten und arretierbaren Statormesserhalter 12 ist das Statormesser 2 angebracht und hält den Schneidabstand zu den Rotormessern 5. An der unteren Seite des Gehäuses 8 befindet sich das Austragsieb 9. Oberhalb des Statormessers 2 befindet sich die Prallwand 13.
Die Wirkungsweise dieser Einrichtung erfolgt, indem das zu zerkleinernde Material, im vorliegenden Fall handelt es sich um Piastabgemische aus Abfällen verschiedener Plastsorten, in den Zuführungstrichter 15 eingeschüttet, von der Förderschnecke 11 erfaßt und durch die Öffnung 14 des Gehäuses 4 einem Schneidraum 16 zugeführt wird. Die am Rotor 1 befindlichen Messer 5 sind so angeordnet, das genau gegenüber der Förderschnecke 11 die Erfassung des eingedrückten Materials von einem Messer 5 erfolgt und das Material in den Schneidraum 16 hineingezogen wird. Die zu zerkleinernde Plaste wird von dem sich drehenden Rotor beschleunigt und zunächst gegen die Prallwand 13 geschleudert, wobei harte Anteile schon zerkleinert werden. Im Schneidraum erfolgt zwischen Rotor- und Statormessern die weitere Zerkleinerung, insbesondere der weichen Plastanteile. Über das Sieb 9, welches die Granulatgröße bestimmt, wird die zerkleinerte Plaste ausgetragen und kann einem Behälter zugeführt werden.

Claims (4)

1. Zerkleinerungsmaschine für Plastabfälle, bestehend aus einem Gehäuse mit einem oder mehreren Statormessern und einem mit Rotormessern besetzten Rotor, dadurch gekennzeichnet, daß sich mindestens eine Prallwand (13) etwa rechtwinklig zur Tangente des Rotor-Schneidkreises, den die Schneiden der Rotormesser (5) zeichnen, befindet.
2. Zerkleinerungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsgeschwindigkeit der Schneiden der Rotormesser (5) größer als 18m/s ist.
3. Zerkleinerungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Förderschnecken mit den Gehäuseteilen (4) bzw. (8) verbunden sind.
4. Zerkleinerungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotor- bzw. Statormesser (B), (2) mit einem Schnittwinkel (α) von > 50° ausgebildet sind.
DD32739489A 1989-04-07 1989-04-07 Zerkleinerungsmaschine fuer thermoplastabfaelle DD281131A5 (de)

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DE19904009263 DE4009263A1 (de) 1989-04-07 1990-03-22 Zerkleinerungsmaschine fuer thermoplastabfaelle

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DE4028178C2 (de) * 1990-09-05 1996-12-19 Siemens Ag Schneideeinrichtung zum Zerkleinern von leeren Bauelemente-Gurten
RU2186624C1 (ru) * 2000-12-28 2002-08-10 Государственное унитарное предприятие "Электростальское научно-производственное объединение "Неорганика" Измельчитель пластмасс

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DE4009263A1 (de) 1990-10-18
DE9000448U1 (de) 1990-08-02

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