DD282933A5 - Fadenwechseleinrichtung, insbesondere fuer strickmaschinen - Google Patents
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Abstract
Bei der Fadenwechseleinrichtung mit Knotvorrichtung zum Anknoten eines neuen Fadens an einen alten Faden bei einem Fadenwechsel sind zur Gewaehrleistung der Bildung eines festen Knotens und zur sicheren Knotenbildung eine ueber einen Kompensator-Schwenkhebel mit Fadenumlenkrolle fuehrende Fadenkompensationsstrecke festgelegter Maximallaenge mit einer vorgesetzten, kurzfristig betaetigbaren Kompensator-Fadenbremse und ein mit einer Schere kombinierter Klemmbaken zum Schneiden des neuen Fadens nach dem Festziehen des Knotens mittels des Klemmhakens vorgesehen. Fig. 1{Fadenwechseleinrichtung; Knotvorrichtung; Faden; Fadenwechsel; Knotenbildung; Fadenkompensationsstrecke; Kompensator-Fadenbremse; Kompensator-Schwenkhebel; Klemmhaken}
Description
Hierzu 9 Seiten Zeichnungen
Dia Erfindung betrifft eine Fadenwec lseleinrichtung, insbesondere für Strickmaschinen, mit einer Knotvorrichtung zum Anknoten eines neuen Fadens an einen alten Faden bei einem Fadenwechsel, mit Fadenklemmen und Schneidorganan für den neuen und den alten Faden, die Knotvorrichtung bestehend aus einem den neuen Faden erfassenden und in eine geschlossene Schleife legenden Wickelfinger, einem den alten Faden während des Fadenabiaufes als offene Schlaufe in die Schleife einführenden Schlaufenschwenkhebels, und einem durch die Schlaufe hindurchgreifenden und das Ende des neuen Fadens erfassenden beweglichen Klemmhaken
Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Knotenbildung in einer Fadenwechseleinrichtung.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Eine Fadenwechseleinrichtung mit den vorstehend genannten Merkmalen ist bereits in den DE-OS 3244887 vorgeschlagen worden.
Ziel der Erfindung ist es, einen einwandfreien Funktionsabl.iuf zu gewährleisten und andere Nachteile bekannter Einrichtungen weitgehend zu vermeiden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fadenwechseleinrichtung der genannten Art so auszubilden, daß ihre Betriebssicherheit im Hinblick auf die Knotenbildung und eine taktgerechte Weiterleitung des Fadens zu der Fadenverarbeitungsstelle erhöht wird.
Die gestellte Aufgabe wird mit der genannten Fadenwechseleinrichtung erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in Fadenabzugseinrichtung hinter der Knotvorrichtung eine über einen federbelasteten Schwenkarm führende Fadenkompensationsstrecke festgelegter Maximall:jnge und eine vorgesetzte, kurzfristig in Abhängigkeit von der Stellung des
beweglichen Klemmhakens und/oder des Schlaufenschwenkhebels betätigbare Kompensator-Fadenbremse vorgesehen sind und daß der Klemmhaken mit einer Schere zum Schneiden des neuen Fadens kombiniert ist.
Auch bei der neuen Fadenwechseleinrichtung erfolgt die Bildung des Knotens am laufenden alten Faden, was zu den bereits in der DE-OS 3244887 aufgeführten wesentlichen Vorteilen gegenüber Knotvorrichtungen führt, bei welchen eine Knotenbildung nur an stehenden Fäden ausgeführt werden kann. Der laufende alte Faden wird lediglich kurzfristig zum Festziehen des gebildeten Fadenknotens angehalten. Dadurch wird ein einwandfrei fester Fadenknoten erzielt, der sich bei seiner Weiterbewegung zu einer Fadenverarbeitungsstelle auch bei wechselnden Zugbeanspruchungen nicht mehr lösen kann. Die Fadenzufuhr an der Fadenverarbeitungsstelle wird aber trotzdem nicht unterbrochen, weil während der kurzfristigen Betätigung der Kompensatoi'"adenbremse Faden aus der Fadenkompensationsstrecke geliefert wird. Die Fadenvorratsstrecke wird durch Arretieren eines Kompensator-Schwenkarmes auf eine genau festgelegte Maximallänge gesetzt. Durch die festgelegte Maximallänge der Fadenkompensationsstrecke ist die Strecke, die der Fadenknoten von der Knotvorrichtung bis zur Fadenverarbeitungsstelle durchläuft, genau vorgegeben und kann als fester Wert in einem Steuerteil der Fadenwechseleinrichtung verwertet werden, der auch die Knotvorrichtung der Fadenwechseleinrichtung im Hinblick auf eine genaue Plazierung eines gebildeten Knotens im Gestrick steuert. Durch die Kombination des Klemmhakens, mit welchem bei der Knotenbildung das Ende des neuen Fadens erfaßt und durch die aus dem alten Faden gebildete Schlaufe hindurchgezogen wird, mit einer Schere,-wird erreicht, daß eine sich hierbei möglicherweise bildende, im Knoten verankerte Endschleife des neuen Fadens aufgeschnitten wird oder überhaupt das Ende des neuen Fadens beschnitten wird und ein gesonderter Vorgang des Beschneidens der Fadenenden an einer gesonderten Schneidstation entfallen kann.
Die Fadenwechseleinrichtung kann erfindungsgemäß zusätzlich in Fadenabzugsrichtung zwischen der Knotvorrichtung und der Kompensator-Fadenbremse eine kurzfristig betätigbare Fadenantriebsvorrichtung aufweisen, die beispielsweise aus einer vom Faden durchlaufenden Blasdüse besteht, Mit dieser Fadenantriebsvorrichtung wird der Vorteil erzielt, daß eine einwandfreie Knotenbildung auch bei langsam laufender Maschine und selbst bei stehender Maschine, bei welcher auf den alten Faden kein Zug von der Maschenverarbeitungsstelle her ausgeübt wird, gewährleistet ist. Die Fadenantricbsvorrichtung erbringt die für ein Festziehen des gebildeten Knotens vorgesehene Bewegung des alten Fadens, wenn andererseits der Klemmhaken einen Zug auf den neuen Faden ausübt.
Die angestrebte erhöhte Betriebssicherheit der Fadenwechseleinrichtung, insbesondere ihrer Knotvorrichtung, läßt sich durch weitere Zusatzmerkmale noch erhöhen. So können die auswählbaren Fäden dem Wickelfinger der Knotvorrichtung zweckmäßig jeweils über eine Fadenbremse zugeleitet werrden, deren Bremskraft in Abhängigkeit von der Stellung mindestens eines der Organe der Knotvorrichtung veränderlich ist. Hierbei haben sich elektromagnetisch beeinflußbare Fadenbremsen bewährt, mit denen während der Abschnitte des Knotvorganges entweder eine bestimmte, die auf dem Wickelfinger mit dem neuen Faden gebildete Fadenschleife straffhaltende Bremskraft ausgeübt oder auch ein kurzfristiges völliges Blockieren während des Festziehens eines gebildeten Knotens erreicht wird.
Die Knotvorrichtung kann vorteilhafterweise zusätzlich mit mechanisch wirksamen Fadensicherungsorganen versehen sein, die e:nen in Richtung auf den Wickelfinger bewegbaren, auf den neuen Faden einwirkenden Drängbügel und eine entlang eines Abschnittes der Bewegungsstrecke des Wickelfingers verlaufende stationäre Fadenleitkante umfassen können. Mit diesen Organen wird in der kritischen Phase der Schleifenbildung der neue Faden in den Bereich des Wickelfingers gebracht, so daß er mit seinem Endbereich vom Wickelfinger sicher erfaßt und während des Wickelvorganges auch im Einflußbereich des Wickelfingers sicher gehalten wird. Ein weiterer kritischer Punkt ist in jeder Knotvorrichtung die Gefahr des Sitzenbleibens der gebildeten Fadenschleife auf dem Schlaufenschwenkhebel am Beginn des eigentlichen Knotvorganges. Zur Beseitigung dieser Gefahr kann erfindungsgemäß als Fadensicherungsorgan ein Fadenabstreifteil zum Erfassen und Abstreifen der Fadenschleife vom Wickelfinger beim Rückschwenken des Schlaufenschwenkarmes vorgesehen sein. Zur Erhöhung der Betriebssicherheit können mit dem Steuerten der Fadenwechseleinrichtung verbundene Sensoren vorgesehen sein, mit welci.en mindestens die Stellung des Schlaufenschwenkhebels und/oder des Klemmhakens und/oder der Fadenb'emsen, vorteilhafterweise aber auch die Stellung des Wickelfingers oder der diesen Teilen der Knotvorrichtung zugeordneten Antriebsvorrichtung erfaßbar ist. Nach einer anderen Ausführungsform ist die Fadenwechseleinrichtung dadurch gekennzeichnet, daß mindestens der Wickelfinger, der Schlaufenschwenkhebel und der Klemmhaken mittels mindestens eines pneumatischen Antriebszylinders aus ihrer Ruhestellung in eine Betriebsstellung und zurück bewegbar sind, und daß beim Entlüften des Antriebszylinders frei werdende Druckluft mindestens zu der vom Faden durchlaufenen Blasdüse geleitet wird, und daß beim Entlüften de» Antriebszylinders frei werdende Druckluft zu auf Organe der Knotvorrichtung gerichtete Reinigungsdüsen geleitet wird. Zur Erhöhung der Betriebssicherheit der Fadenwechselpinrichtung gemäß der Erfindung kann auch eine stationäre Steuerkurve vorgesehen sein, an welcher der Klemmhaken entlangführbar ist und die auf seine Klemme und die mit ihm kombinierte Schere einwirken kann. Auch kann hierzu der Schlaufenschwenkhebel in seiner letriebsstellung mit seinem eine Fadenlaufnut für den alten Faden aufweisenden freien Ende gegen einen Anschlag anliegen, der seine Fadenlaufnut zu einem geschlossenen Fader Jurchlaufkanal abdeckt, so daß der alte Faden, der zur Fadenverarbeitungsstelle v/eiterläuft, vor der Knotonbildung nicht herr-usspringen kann, und der außerdem die aus dem neuen Faden gebildete Schleife an einem Abgleiten vom Wickelfinger hindert.
Es ist nach einem weiteren Merkmal vorteilhaft, daß der Schlaufenschwenkhebel in seiner Betriebsstellung mit seinem eine Fadenfüh.-ungsnut für den alten Faden aufweisenden freien Ende gegen einen die Fadenschleife auf dem Wi^kelfinger gegen Abgleiten sichernden Anschlag anliegt, so daß seine Fadenführungsnut zu einem geschlossenen Fadendur';hlaufk.<nal abgedeckt ist.
Nach einer weiteren Ausführungsform wirkt der Haken am freien Ende des Klemmhakens mit einem beweglichen Klemmbacken zusammen, der gleichzeitig ein Schneidbacken ist und über eine Schaltstange mit einem kurvengesteuerten Schwenkhebel gekoppelt ist, der auf dem Klemmhaken gelagert ist.
Nach einer noch weiteren Ausführungsform ist der die Kompensatorstrecke bestimmende Kompensator-Schwenkhebel in der Position für die festgelegte Maximallänge in Abhängigkeit von der Stellung des Klemmhakens und/oder des Schlaufenschwenkhebels verriegelbar.
Bei einer erfindungsgemäß ausgebildeten Fadenwechseleinrichtung kann das Verfahren zur Knotenbildung durch Erfassen eines ausgewählten neuen Fadens durch den Wickelfinger, Bilden einer geschlossenen Schleife des neuen Fadens auf dem
Wicke 'finger. Einführen einer offenen Schlaufe des alten Fadens in die Schleife des neuen Fadens mittels des Schlaufenschwenkhebels und Hindurchführen des Klemmhakens durch die offene Schlaufe des alten Fadens, Erfassen des Endes des neuen Fadens durch den Klemmhaken und anschließendes Durchziehen des Fadenendes durch die Schlaufe des alten Fadens und Rückbewegung des Schlaufenschwenkhebels erfindungsgemäß durch folgende zusätzliche Verfahrensschritte gekennzeichnet sein:
a) Einwärtsbev/egung des Drängbügels zum Wickelfinger bei der Bildung der Fadenschleife;
b) Aktivieren der Fadenbremse für den neuen Faden vor Beendigung der Bildung der Fadenschleite;
c) Festlegen der Fadenkompensationsstrecke in ihrer Maximallänge vor Beginn der eigentlichen Knotenbildung;
d) bei der Rückwärtsbewegung von Schlaufenschwenkhebel und Klemmhaken bei der eigentlichen Knotenbildung mindestens über einen Teil der Bewegungsstrecke Schalten der Fadenbremse für den neuen Faden auf Vollbremsung und gleichzeitig kurzzeitiges Aktivieren der zwischen der Knotvorrichtung und der Komponsator-Fadenbremse angeordneten Fadenantriebsvorrichtung in Fadenlaufrichtung;
e) in einem Endbereich der Rückwärtsbewegungsstreckc des Klemmhakens zunächst kurzzeitiges Schließen der Kompensator-Fadenbremse und anschließend Schneiden des neuen Fadens mittels der mit dem Klemmhaken kombinierten Schere;
f) nach Schließen der Kompensator-Fadenbremse Freigabe des Korr.pensator-Schwenkarmes der Fadenkompensationsstrecke.
Ausführungsbeispiele
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäß ausgebildeten Fadenwechseleinrichtung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert
Im einzelnen zeigen:
Fig. 1: eine Seitenansicht der Fadenwechseleinrichtung;
Fig. 2: einegegenüber Fig. !vergrößerte Teilseitenansicht der Fadenwechseleinrichtung;
Fig. 3: eine Draufsicht auf einen Teil der aus Fig. 2 ersichtlichen Teile der Fadenwechseleinrichtung;
Fig. 4: ein Zeitdiagramm der Funktionsweise einzelner Teile der Fadenwechseleinrichtum;
Fig.5: eine gegenüber Fig. 1 vergrößerte Teilseitenansicht der Fadenwechseleinrichtung .nitdem Schlaufenschwenkhebel;
Fig. 6 eine Draufsicht auf den Wickelfinger und don Klemmhaken der Knotvorrichtung;
Fig. 7-11 perspektivische Darstellungen des Wickelfingurs und der mit ihm zusammenwirkenden Teile der Knotvorrichtung in verschiedenen Stadien der Knotenbildung.
In der Gesamtseitenansicht der Fig. 1 sind bei abgenommener Schutzhaube alle Teile der Fadenwechseleinrichtung angedeutet, jedoch nur die erfindungswesentlichen Teile näher gekennzeichnet und in den Toildarstellungen der Fig. 2,3,3 und 6 auch näher gezeigt. Auf eine genaue Beschreibung des Antriebs des Wickelfingers 10, des mit ihm zusammenwirkenden Schlaufenschwenkhebels 12 und des Klemmhakens 14 der Knotvorrichtung sowie der Antriebsteile zur Auswahl einzelner Fadenführer 17 der Fadenwechseleinrichtung und der jedem Fadenführer zugeordneten Fadenklemme und Fadenschneidvorrichtung 19 wird bewußt verzichtet, weil diese Antriebs- und Vorrichtungsteile nicht unmittelbarer Gegenstand der Erfindung sind und teils in der DE-OS 3244887 beschrieben oder von nicht knotenden Fadenringelapparaten her grundsätzlich vorbekannt sind.
Aus der Gesamtdarstellung der Fig. 1 sind von der eigentlichen Knotvorrichtung ein um eine Achse A drehbarer Wickelfinger 10 mit ausgezogenen Linien in seiner Ausgangsstellung und mit gestrichelten Linien in einer um 90" dazu gedrehten Schwenkstelli:ng, eine zu seinem Antrieb dienende Zahnstange 11, ein Schlaufenschwenkhebel 12, ein mit dem Schlaufensr.hwenkhebel 12 über einen Spiralnutzylinder 13 antriebsmäßig gekoppelter Klemmhaken 14, ein zentraler Antriebszylinder 15 für die zuletzt genannten Teile und eine Fadenantriebsvorrichtung 16 ersichtlich. Von der Knotvorrichtung vorgeschalteten Teilen der Fadenwechseleinrichtung ist einer von beispielsweise vier Fadenführern 17 und eine ihm vorgeschaltete Fadenbremse in Form einer elektromagnetisch betätigbaren Kugelbremse 18 und eine der jedem Fadenführer zugeordneten und mit einer Fadenschere kombinierten Fadenklemmen 19 mit ihrem Antriebsmechanismus 20 zum Öffnen und Schließen ersichtlich. Von den der eigentlichen Knotvorrichtung nachgeschalteten Teilen sind außer der Fadenantriebsvorrichtung 16 eine Kompensator-Fadenbremse 21 und ein um eine Schwenkachse 22 verst' wenkbarer Kompensator-Schwenkhebel 23 mit einer Fadenumlenkrolle 24 an seinem freien Ende gezeigt. Der Schwenkt..ibel 23 ist über einen Koppelungsbolzen 25 mit einer durch den Antriebszylinder 15 bewegbaren, einen Führungsschlitz 26' aufweisenden Steuerplatte 26zwangskoppelbar. Von dem Steuerteil der Fadenwechseleinrichtung zeigt Fig. 1 ein Gehäuse 27 für elektronische Steuerungsteile, die auf einer Leiterplatte 27.1 angeordnet werden, und ein Druckluft-Regulierventil 28. Fig. 1 zeigt die Fadenwechseleinrichtung in einer normalen Betriebsstellung, also zum Zeitpunkt t0 im Zeitdiagramm nach Fig.4. In dieser Stellung durchläuft ein nachfolgend als alter Faden bezeichneter Faden 30, von einem nicht dargestellten Fadenspeicher kommend, nacheinander die ihm zugeordnete und freigegebene Kugelbremse 18, seinen in normaler Ausgangslage befindlichen Fadenführer 17, ein stationäre;!, allen Fäden gemeinsames Zentrierteil 29 der Knotvorrichtung, die inaktive, als Blasdüse ausgebildete Fadenantriubsvorrichu "'; 16 und die ebenfalls inaktive Kompensator-Fadenbremse 21, und läuft über eine erste fest angeordnete Fadenrolle 31', über die Fadenumlenkrolle 24 des in seiner maximalen Schwenkbewegung befindlichen Kompensator-Schwenkhebels 23 und über eine zweite fest angeordnete Fadenrolle 31 zu einer Fadenverarbeitungsstelle einer Textilmaschine, insbesondere Strickmaschine. Zwischen den Fadenrollen 31,31' wird eine Fadenreserve (Fadenkompensationsstrecke) gebildet, deren Länge durch die jeweilige Lage des durch eine Führungsbahn 59 stabilisierten Kompensator-Schwenkhebels 23 bestimmt ist.
Fig. 2 zeigt in gegenüber Fig. 1 vergrößertem Maßstab den Bereich des Wickelfingers 10 der Fadenwechseleinrichtung nach deren Vorbereitung für einen Fadenwechsel, also im Zeitdiagramm nach Fig.4 zwischen den Zeitpunkten t2 und t3. Der alte Faden 30 läuft weiterhin über eine Fadenleitöse 32 zu seinem in der Normalstellung befindlichen Fadenführer 17 und in der
vorstehend beschriebenen Weise weiter durch die Fadenwechseleinrichtung. Ein anderer der insgesamt vier Fadenführer 1T ist zusammen mit der vorgeschalteten Fadenleitöse 32' aus der Normalstellung nach oben verschoben. Der von ihm geführte Faden wird nachfolgend neuer Faden genannt, ist mit der Bezugsziffer 30' bezeichnet und wird mit seinem Ende 30a' in der ihm zugeordneten, in nicht näher dargestellten Weise mit einer Schere kombinierten Fadenklemme 19'gehalten. Durch das Anheben des Fadenführers 17'ergibt sich ein nach oben gerichteter Fadenendbereich 30b'zwischen dem festgeklemmten Fadenende 30a' und dem Fadenführer 17'. In diesem Endbereich 30b' kann der neueFaden 30' von einem Drängbügel 33 erfaßt werden, derauf einer Schwnkwelle 34 befestigt ist. Der Drängbügel 33 erfaßt gemäß Fig. 3 den Endabschnitt 30b' des neuen Fadens 30' und schiebt ihn bis in den Greifbereich des Wickelfingers 10. Die Schwenkbewegung des Drängbüge'j 33 um die Schwenkachse 34 wird in nicht dargestellter Weise vom Antrieb des Wickelfingers 10 abgeleitet und bespiefsweise mittels zweier Schaltbolzen 61 und 62 bewirkt.
Fig.3 zeigt als zusätzliche Fadensicherungseinrichtung eine entlang der Bewegungsstrecke des Wickelfingers 10 verlaufende Fadenleitkante 35, die an einem stationären Führungsblech 36 ausgebildet ist, das auch einen elastischen Endanschlag 37 für den Drängbügel 33 trägt. In Fig. 2 ist auch der insgesamt mit der Bezugsziffer 20 bezeichnete Antriebsmechanismus zum Öffnen und Schließen der jeweils mit einer Fadenschere kombinierten, vorwählbaren Fadenklemmen 19,19' dargestellt, der hier aber nicht im einzelnen beschrieben werden soll. Angetrieben wird dieser Mechanismus zu Beginn des Arbeitshubes des Antriebszylinders 15, der mit seiner kolbenstange 15.1 einen aus Fig. 1 ersichtlichen, auf einer Führungsstange 38 längsbewegbaren Antriebsschlitten 39 bewegt.
Fig. 5 zeigt den in Fig. 1 in seiner Ausgangsstellung dargestellten Schlaufenschwenkhebel 12 in seiner Betriebsstellung, in welcher er mit seinem freien Ende 12.1 in den in Fig. 3 bezeichneten Schlitz 10.1 des Wickelfingers 10 eintaucht, nachdem auf dem Wickelfinger 10 aus dem neuen Faden 30' eine geschlossene Fadenschleife 40 gebildet worden ist. Diese Stellung nimmt die Knotvorrichtung im Zeitpunkt t5 des Zeitdiagramms der Fig.4 ein. Bei der Schwenkbewegung des Schlaufenschwenkhebcls 12 um eine Schwenkachse 41 im Gegenuhrzeigersinne aus der Ruhestellung nach Fig. 1 in die Betriebsstellung nach Fig. 5 nimmt sein freies Ende 12.1, das mit einer Fadenführungsnut 12.3 versehen ist, nahe des Zentrierteiles 29 den laufenden alten Faden 30 auf und bewegt ihn bei ununterbrochenem Fadenlauf zu einer offenen Schlaufe 50 durch die geschlossene Fadenschleife 40 des neuen Fadens 30' hindurch in den Wickelfinger 10 bis in eine Stellung hinein, in welcher das freie Ende 12.1 gegen einen Anschlag 57 zur Anlage kommt, so daß dort die Fadenführungsnut 12.3 des Schlaufenschwenkhebels 12 für den laufenden alten Faden 30 zu einem Durchlaßkanal geschlossen wird, der ein Herausspringen des Fadens aus der Fadenführungsnut verhindert. Der Anschlag 57 sichert außerdem die auf dem Wickelfinger 10 gebildete Fadenschleife 40 gegen ein Abgleiten vom Wickelfinger 10. Der Schlaufenschwenkhebel 12 hat die Form einer gekrümmten Lanze, die am einen Arm 42a eine's zweiarmigen Schwenkhebels 42 befestigt ist, dessen in Fig. 5 nicht dargestellter anderer Arm mit dem Antriebsschlitten 39 des Hauptantriebszylinders 15 gekoppelt ist. Parallel zu dem Arm 42a und mit ihm verbunden ist ein Antriebshebel 43 angeordnet, der mit seiner Spitze 43.1 in die Spiralnut 44 des um seine Längsachse drehbaren, rohrförmigen Spiralnutzylinders 13 eingreift (siehe auch Fig. 1) und bei der Schwenkbewegung des Schlaufenschwenkhebels 12 eine Drehbewegung des Spiralnutzylinders 13 bewirkt. Am oberen Ende des Spiralnutzylinders 13 ist der Klemmhaken 14 befestigt, der im einzelnen aus Fig.6 ersichtlich ist. An seinem freien Ende 12.1 ist der lanzenförmige Schlaufenschwenkhebel 12 an seiner Innenseite mit einer Randausnehmung 45 versehen. In diesem Endbereich verläuft die aus dem laufenden alten Faden 30 gebildete Fadenschlaufe 50 zwischen der im Schlaufenschwenkhebel 12 ausgebildeten oberen Fadenführungsnut 12.3 und einer in einer unteren Nase 10.2 des Wickelfingers ausgebildeten Fadenleitkerbe 10.4 (Fig.8) mit Abstand von der Unterkante des Schlaufenschwenkhebels 12.
Aus Fig.6 ist der um die Schwenkachse 46 des Spiralnutzylinders 13 verschwenkbare und mit dem Schlaufenschwenkhebel 12 antriebsmäßig gekoppelte und als Schwenkhebel ausgebildete Klemmhaken 14 im einzelnen ersichtlich. Er ist in einer senkrecht zur Schwenkebene des Schlaufenschwenkhebels 12 verlaufenden Ebone verstellbar gelagert und an seinem freien Ende mit einer Einstechspitze 14.1 und einem Haken 14.2 versehen. Mit diesen Teilen, die in Fig.5 nur schematisch angedeutet sind, ragt er bei der aus Fig. 5 ersichtlichen Stellung des Schlaufenschwenkhebels 12 durch den aus Fig. 2,5 und 8 ersichtlichen Querschlitz 10.3 des Wickelfingers 10 und durch die Randausnehmung 45 des freien Endes 12.1 des Schlaufenschwenkhebels 12 und damit auch durch die aus dem laufenden alten Faden gebildete Fadenschlaufe 50 hindurch. Dem Haken 14.2 ist ein beweglicher Klemmbacken 47 (Fig.6,11) zugeordnet, der mit einer Schaltstange 48 verbunden ist, die mit dem Ende des einen Armes eines zweiarmigen Schwenkhebels 49 verbunden ist. Der Schwenkhebel 49 ist am schwenkbaren Klemmhaken 14 um eine Achse 51 verschwenkbar gelagert und trägt an seinem anderen Hebelarm einen Steuerzapfen 52, der in eine Steuernut 53 eines stationären Steueiteiles 54 eingreift. Mit dem Haken 14.2 am freien Ende des Klemmhakens 14 wird der Endabschnitt 30b' des auf dem Wickelfinger 10 zu der Fadenschleife 40 gewickelten neuen Fadens 30'erfaßt. Solange sich der Steuerzapfen 52 im Endabschnitt 53.1 der Steuernut 53 befindet, ist der Haken 14.2 offen. Wenn sich bei der Rückschwenkbewegung des Klemmhakens 14 der Steuerzapfen 52 in den Steuerkurvenbereich 53.2 der Steuernut 53 bewegt, wie dies in Fig.6 dargestellt ist, bewegt sich der Bremsbacken 47 gegen den Haken 14.2 und klemmt dort den Fadenendbereich 30b' des neuen Fadens 30' fest. Sobald der neue Faden am Haken 14.2 festgeklemmt ist, wird das Fadenende 30a' von der Fadenklemme 19'freigegeben, um beider anschließenden Rückbewegung des Klemmhakens 14 im Gegenuhrzeigersinne um seine Schwenkachse 46 wird der festgeklemmte Fadenendbereich 30b' des neuen Fadens 30' durch die vom alten Faden 30 gebildete Fadenschlaufe 50 hindurchgezogen, wie nachfolgend noch näher erläutert wird. Am Ende der Rückstellbewegung des Klemmhakens 14, wenn sich der Steuerzapfen 52 im Endabschnitt 53.3 der Steuernut 53 bewegt, wird der gleichzeitig als Scherblatt wirksame Klemmbacken 47 weiter gegen den Haken 14.2 bewegt, wobei der neue Faden 30' an der Klemmstelle durchgeschnitten wird. Die Fig. 5 und 6 zeigen die Knotvorrichtung zwischen den Zeitpunkten t5 und t6 des Zeitdiagramms der Fig. 4 in einer Stellung, in welcher die Knotenbildung vorbereitet ist und aus welcher heraus die Knotenbildung durch einen vom Steuerteil gelieferten Schaltimpuls zum Zeitpunkt t6 ausgelöst wird. In der aus Fig. 5 und 6 ersichtlichen Vorbereitungsstellung ist die Stellung der einzelnen Knotorgane durch elektrooptisch oder elektromagnetisch wirksame Sensoren S1-S5 (Fig. 1,6) überwacht. Spricht einer dieser Sensoren nicht an, bedeutet dies, daß die Vorbereitungsstellung fehlerhaft ist, und der Auslöseimpuls zur Knotenbildung wird vom Steuerteil nicht gegeben.
Ein Sensor S1 wird von der Zahnstange 11 betätigt, wenn der Wickelfinger 10 in seiner Endstellung zum Einschwenken von Schlaufenschwenkhebel 12 und Klemmhaken 14 ist. Ein den Schlaufenschwenkhebel 12 überwachender Sensor S2 stellt dessen
Einschwenken fest. Ein Sensor S3 meidet das Rückbewegendes Schwenkhebels 42 bei der Knotenbildung, um die Kompensator-Fadenbrernse 21 auszulösen.
Ein Sensor S4 beeinflußt die Kugelbremsen 18,18'. Ein zusätzlicher aus Fig. 6 ersichtlicher und vom Klemmhaken 14 beeinflußter Sensor S5 hebt die Vollbremsung der Kugelbremsen wieder auf.
Der Funktionsablauf der mit ihren Einzelteilen vorstehend beschriebenen Knotvorrichtung der Fadenwechseleinrichtung wird nachfolgend anhand des Zeitdiagramms der Fig.4 näher erläutert. Hierbei wird in Verbindung mit den Fig.7 bis 9 die Vorbereitung des Knotens und die eigentliche Knotenbildung im Bereich des Wickelfingers 10 im einzelnen gezeigt. In dom Zeitdiagramm der Fig.-1 ist der Betriebszustand mehrerer Vorrichtungsteile über den Verlauf der sich vom Zeitpunkt to bis zum Zeitpunkt t13 erstreckenden Knotenbildung in der Knotvorrichtung aufgezeigt. Es sind dies von oben nach unten folgende Vorrichtungsteile:
Der Fadenführer 17'für den neuen Faden 30', die Fadenklemme 19'für den neu "ι· :Tl>den 30', die Kugelbremse 18'für den neuen Faden 30', der Wickelfinger 10, der Drängbügel 33, der Schlaufenschwenkhebel 12, α.. Klemmhaken 14, die Kompensator-Fadenbremse 21, die Fadenklemme 19 des alten Fadens 30, der Fadenführer 17 des alten Fadens und die Kugelbremse 18 für den alten Faden 30.
Zum Zeitpunkt ti' befindet sich die Fadenwechseleinrichtung mit ihren Teilen in der aus Fig. 1 ersichtlichen Stellung. Der neue Fadenführer 17' befindet sich noch in seiner Normalstellung, die in Fig.4 mit „aus" bezeichnet iut. Die Fadenklemme 19' für den neuen Faden 30' ist geschlossen und hält das Fadenende 30a' fest. Die Kugelbremse 18' für den neuen Faden 30' ist geöffnet. Der Wickelfinger 10 befindet sich in seiner Ausgangsstellung, die in Fig.4 mit „aus" bezeichnet ist, desgleichen der Drängbügel 33, der Schlaufenschwenkhebel 12 und der Klemmhaken 14. Die Kompensator-Fadonbremse 21 ist geöffnet, der Fadenführer 17 des alten Fadens befindet sich in seiner Normalstellung, die mit „aus" bezeichnet ist, und die Kugelbremse 18 für den alten Faden 30 ist offen, so daß der Faden 30 die Fadenwechseleinrichtung ungebremst auf dem aus Fig. 1 ersichtlichen Weg durchläuft. Zum Zeitpunkt ti beginnt die Vorbereitung der Fadenwechseleinrichtung für eine Knotenbildung, indem der Fadenführer 17' für den neuen Faden 30' aus der Normalstellung nach oben bewegt wird (siehe Fig. 2).
Zum Zeitpunkt t2 wird der Wickelfinger 10 in Drehung i/ersetzt, was im Zeitdiagramm der Fig. 4 durch die Stellung „ein" angezeigt ist. Gleichzeitig wird der Drängbügel 33 in Richtung a jf den Wickelfinger 10 verschwenkt und legt den neuen Faden 30' mit seinem Fadenendbereich 30b' dem Wickelfinger 10 vor. Bei der anschließenden Bildung der Fadenschleife 40 aus dem neuen Faden 30' durch den Wickelfinger 10 sichern sowohl der Drängbügel 33 als auch die aus Fig.3 ersichtliche Fadenleitkante 35 entlang der Schwenkbahn des Wickelfingers die Mitnahme des neuen Fadens 30' durch den Wickelfinger 10. Fig.3 und 7 zeigen die Stellung des um die Achse A drehbaren Wickelfingers 10 und des mit ihm zusammenwirkenden Drängbügels 33 zum Zeitpunkt t2.
Im Zeitpunkt t3 geht der Drängbügel 33 in seine Ausgangsstellung zurück. Bis zu diesem Zeitpunkt hat der Wickelfinger 10 etwa 1V: Umdrehungen ausgeführt und bereits die Fadenschleife 40 aus dem neuen Faden 30' nahezu fertiggestellt. Kurz danach, zum Zeitpunkt t4, wird die Kugelbremse 18', durch welche der neue Faden 30' hindurchiäuft, teilweise aktiviert, so daß eine Bremskraft auf den neuon Faden 30' ausgeübt wird. Diese Bremsstellung ist im Zeitdiagramm der Fig.4 mit „1/2" bezeichnet. Durch diese Bremswirkung der Kugelbremse 18' auf den neuen Faden 30' ist sichergestellt, daß der andererseits mit seinem Fadenende 30a' in der Fadenklemme 19' festgehaltene neue Faden 30' bei der restlichen Viertelsumdrohung des Wickelfingers 10 auf dem Wickelfinger festgezogen wird, so daß die von ihm gebildete Fadenschleife 40 lagegenau und straff am Wickelfinger 10 anliegt.
Zwischen dem Zeitpunkt t4 und t5 ist also die Bildung der Fadenschleife 40 aus dem neuen Faden 30' beendet. Der Wickelfinger 10 bleibt in der aus F:g.8 ersichtlichen Stellung stehen. Aus dem Zeitdiagramm der Fig.4 ist ersichtlich, daß er erst zum Zeitpunkt 112, also nach Beendigung des Knotvorganges, in seine aus Fig. 1 und 3 ersichtliche Ausgangslage zurückgedreht wird. Aus Fig. 8 ist die Lage der Fadenschleife 40 auf dem Wickelfinger ersichtlich. Fig. 7 zeigt auch die in der unteren Wickelfingerspitze 10.2 ausgebildete Fadenleitkerbe 10.4 und den Querschlitz 10.3 des Wickelfingers 10. In dieser Stellung steht der neuen Faden 30' immer noch fest, während der alte Faden 30 über das Zentrierteil 29 weiter zur Fadenverarbeitungsstelle läuft. Die erreichte Stellung des Wickelfingers 10 wird durch den Sensor S1 des Steuerteiles der Fadenwechseleinrichtung festgestellt, das dann die Fortsetzung des Knotvorganges veranlaßt.
Zum Zeitpunkt t5 werden werden zuerst der Schlaufenschwenkhebel 12 in die aus Fig. 5 und 6 ersichtliche Betriebsstellung und unmittelbar darauf auch der Klemmhaken 14 mit seinem Haken 14.2 in den Schlitz 10.1 bzw. 10.3 des Wickelfingers 10 eingeschwenkt. Beim Einschwenken erfaßt der Schlaufenschwenkhebel 12 den alten Faden 30 kurz vor dem Zentrierteil 29 mit seinem freien Ende 12.1 und legt ihn beim Eintauchen des freien Endes 12.1 in die in Fig. 8 bezeichnete Fadenleitkerbe 10.4 in der unteren Nase 10.2 des Wickelfingers. Fig.9 zeigt diesen Zeitpunkt des Eintauchens des freien Endes 12.1 des Schlaufenschwenkhebels 12. Aus Fig.9 ist auch ein Schleifenabstreifteil 55 dargestellt, das mit einer Nase in eine Längsnut 12.2 des Schlaufenschwenkhebels 12 eingreift und das sicherstellt, daß beim späteren Zurückschwenken des Schlaufenschwenkhebels 12 die vom Wickelfinger 10 abgezogene Fadenschleife 40 nicht auf dem Schlaufenschwenkhebel 12 hängenbleibt.
Zwischen den Zeitpunkten t5 und t6 wird der Kompensator-Schwonkhebe! 23 durch Eintauchen des Kopplungsbolzens 25 in den Fühl ungsschlitz 26' der Steuerplatte 26 in seiner die Maximallänge der Kompensationsstrecke bestimmenden Stellung arretiert. Die hierbei gehaltene Fadenreserve kann zwischen den Zeitpunkten t8 und t10 abgegeben werden.
Fig. 10 zeigt auch noch den in den Wickelfinger 10 eingeschwenkten Klemmhaken 14, wobei der Haken 14.2 im Bereich der in Fig. 5 bezeichneten Randausnehmung 45 des Schlaufenschwenkhebels 12 durch die über das freie Ende 12.1 des Schlaufenschwenkhebels 12 durch die über das freie Ende 12.1 des Schlaufenschwenkhebels 12 laufende Schlaufe 50 (Fig. 5) des alten Fadens 30 hindurchgefahren ist und den Endabschnitt 30b' des mit seinem Ende 30a' immer noch in der Klemme 19' festgehaltenen ruhenden zweiten Fadens 30' erfaßt hat. Währenddessen läuft der erste Faden 30 immer noch weiter zur Fadenverarbeitungsstelle. In diesem Zustand, in welchem in die gebildete Fadenschleife 40 des neuen Fadens 30' eine vom alten Faden 30 gebildete Schlaufe 50 (Fig. 5) gelegt ist und der Klemmhaken 14 den Fadenendbereich 30b' des neuen Fadens 30' erfaßt, ist die Knotvorrichtung fertig für den Knotvorgang. Über die Sensoren S1, S2 des Steuerteils der Fadonwechseleinrichtung wird überprüft, ob die Vorrichtungsteile alle die ihnen vorgegebene und in Fig. 10 dargestellte Stellung eingenommen haben. Der anschließende Knotvorgang wird dann zu einem berechneten richtigen Zeitpunkt t6 durch ein auf die Antriebsvorrichtungen der Knotvorrichtung gegebenes Steuersignal ausgelöst.
Im Zeitpunkt 16 wird gemäß dem Zeitdiagramm der Fig.4 der Klemmhaken 14in eine Stellung „Klemmen" gebracht, was gemäß Fig. 6 beim Rückschwenken des Klemmhakens 14 im Gegenuhrzeigersinne im Steuerkurvenbereich 53.2 erfolgt, und dor Schlaufenschwenkhebel 12 wird wieder aus dem Wickelfinger 10 zurückgeschwenkt. Der Fadenendbereich 30b' des zweiten Fadens 30' ist zwischen dem Haken 14.2 und dem Klemmbacken 47 des Klemmhakens 14 festgespannt. Die Kugelbremse 18' für den neuen Faden 30' wird in ihre Vollbremsstellung geschaltet, so daß kein neuer Faden 30' durch den Fadenführer 1T hindurch nachgezogen werden kann. Der Klemmhaken 14 zieht den Fadenendbereich 30b' des neuen Fadens 30' durch die Schlaufe 50 des alten Fadens 30 und durch die Fadenschleife 40 des neuen Fadens 30' hindurch. Während der Rückstellbewegung des Klemmhakens 14 und des Schlaufenschwenkhebels 12 wird zum Zeitpunkt t7 die Fadenklemme 19' geöffnet, so daß sie das dort bisher festgeklemmte Fadenende 30a' des neuen Fadens 30' freigibt. Die Rückstellbewegung des Schlaufenschwenkhebels 12 und des Klemmhakens 14 wird mittels des aus Fig. 1 ersichtlichen Antriebszylinders 15 gesteuert. Bei der Umsteuerung des Antriebszylinders 15 frei werdende Druckluft wird in die als Fadenantriebsvorrichtung 16 wirkende Blasdüse geleitet, durch welche der alte Faden 30 hindurchgeführt ist. Dadurch wird der alte Faden 30 in Fadenlaufrichtung angetrieben und dadurch eine rasche und kontrollierte Rückbildung der beim Rückziehen des Schlaufenschwenkhebels 12 aus dem Wickelfinger 10 sich wieder auflösenden Fadenschlaufe 50 erreicht. Außerdem wird der alte Faden 30 bei der jetzt erfolgenden Knotenbildung straff gehalten. Dabei besteht keine Abhängigkeit davon, ob zu diesem Zeitpunkt der alte Faden 30 mit voller Geschwindigkeit abläuft ode rnur mit geringer Geschwindigkeit bei Langsamlauf der Strickmaschine, oder ob in diesem Augenblick der alte Faden 30 evtl. steht. Die als Blasdüse wirkende Fadenantriebsvorrichtung 16 arbeitet nur kurzfristig und vermittelt einen Antriebsimpuls, der bereits zum Zeitpunkt t8 und t9 abflacht.
Zum Zeitpunkt t8 wird dann für kurze Zeit, bis zum Zeitpunkt t10, gemäß dem Zeitdiagramm der Fig.4 die Kompensator-Fadenbremse 21 betätigt und damit der Lauf des alten Fadens 30 kurzfristig unterbrochen. Der Antrieb: zylinder 15 hat zu diesem Zeitpunkt den Koppelungsbolzen 25 in der Steuerplatte 26 wieder freigegeben, so daß trotzdem aus der am Kompensator-Schwenkarm 23 mit der Fadenumlenkrolle 24 gebildeten festgelegten Kompensationsstrecke alter Faden 30 zur Fadenverarbeitungsstolle weitergeliefert werden kann. Zum Zeitpunkt t8 geht der Schlaufenschwenkhebel 12 weiter zurück, wobei das in Fig. 9 dargestellte Schleifenabstreifteil 55 wirksam wird. Der Klemmhaken 14 zieht am durch die Schlaufe 50 und die Fadenschleife 40 hindurchgezogenen Fadenendbereich 30b' des neuen Fadens CO' bei ihrer Rückschwenkbewegung im Wirkungsbereich der aus Fig. 6 ersichtlichen Steuernut 53. Durch die geschlossene Kugelbremse 18' kann kein Faden 30' nachgezogen werden, und die Fadenschleife 40 wird vom Wickelfinger 10 heruntergezogen und während des kurzfristigen, durch die Kompensator-Fadenbremse 21 bedingten Festhaltens des orsten Fadens 30 zum Knoten 60 festgezogen. Die Fig. 11 zeigt die Knotenbildung etwa zum Zeitpunkt t9. Zu diesem Zeitpunkt wird die Fadenklemme 19 für den alten Faden 30 geschlossen, dabei der a lie Faden 30 abgeschnitten und sein Ende in der Klemme 19 festgeklemmt. Sein abgeschnittenes Ende ist in Fig. 11 mit 30.1 bezeichnet. Der zurückbewegte Klemmhaken 14 zieht den Knoten 60 fest, wobei sich aus dem Endabschnitt 30b' des neuen Fadens 30' eine Fadenschlaufe 56 bildet, die in dem in Fig.6 dargestellten Endabschnitt 53.3 vom Klemmbacken 47, der auch ein Scherbacken ist, aufgeschnitten wird.
Im nachfolgenden Zeitpunkt ti0 hat der Klemmhaken 14 seine Endlage erreicht und die Schleife 56 aufgeschnitten. Die Kugelbremse 18' für den neuen Faden 30' wird jetzt wieder voll geöffnet, so daß der an den alten Faden 30 angeknotete neue Faden 30' frei durchlaufen kann. Die Kompensator-Fadenbremse 21 wird wieder geöffnet. Der Knoten 60 un J hinter ihm der neue Faden 30' können zur Fadenverarbeitungsstelle weiterlaufen, wo der Knoten genau an einer gewünschten Gestrickstelle erscheint.
Zum Zeitpunkt 111 wird der Fadenführer 1T in seine Ausgangsstellung zurückbewegt, also in die Stellung, die der Fadenführer 17 für den alten Faden 30 in den Fig. 9 bis 11 bereits eingenommen hat. Dadurch wird der laufende neue Faden 30' ganz aus dem Schwenkbereich des Wickelfin^ers 10 herausbewegt, so daß der Wickelfinger anschließend zum Zeitpunkt ti 2 aus seiner aus den Fig. 1 und 3 ersichtliche Ai sgangssteliung zurückbewegt werden kann. Zum Zeitpunkt H 3 ist die Knotvorrichtung dann wieder in einer Ausgangsstellung, aus welcher wieder ein neuer Knotvorgang veranlaßt werden kann.
Claims (14)
1. Fadenwechselainrichtung, insbesondere für Strickmaschinen, mit einer Knotvorrichtung zum Anknoten eines neuen Fadens an einen alten Faden bei einem Fadenwechsel, mit Fadenklemmen und Schneidorganen für den neuen und den alten Faden, die Knotvorrichtung bestehend aus einem den neuen Faden erfassenden und in eine geschlossene Schleife legenden Wickelfinger, einem den alten Faden während des Fadenablaufes als offene Schlaufe in die Schleife einführenden Schlaufenschwenkhebel und einem durch die Schlaufe hindurchgreifenden und das Ende des neuen Fadens erfassenden beweglichen Klemmhaken, dadurch gekennzeichnet, daß in Fadenabzugsrichtung hinter der Knotvorrichtung eine über einen federbelasteten Kompensator-Schwenkarm (23) führende Kompensationsstrecke festgelegter Maximallänge und eine vorgesetzte, kurzfristig in Abhängigkeit von der Stellung des beweglichen Klemmhakens (14) und/oderdes Schlaufenschwenkhebels (12) betätigbare Kompensator-Fadenbremse (21) vorgesehen sind, und daß der Klemmhaken (14) mit einer Schere (Klemmbacken 47) zum Schneiden de& neuen Fadens (30') kombiniert ist.
2. Fadenwechseleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Fadenabzugsrichtung zwischen der Knotvorrichtung und der Kompensator-Fadenbremse (21) eine kurzfristig betätigbare Fadenantriebsvorrichtung (16) angeordnet ist.
3. Fadenwechseleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenantriebsvorrichtung eine vom Faden (30) durchlaufene Blasdüse (16) ist.
4. Fadenwechseleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die auswählbaren Fäden (30') dem Wickelfinger (10) jeweils über eine Fadenbremse (18) zugeleitet werden, deren Bremskraft in Abhängigkeit von der Stellung mindestens eines der Organe der Knotvorrichtung veränderlich ist.
5. Fadenwechseleinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenbremse (18) als elektromagnetisch beeinflußbare Kugelbremse ausgebildet ist.
6. Fadenwechseleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Knotvorrichtung ;usätzlich mit mechanisch wirksamen Fadensicherunysorganen versehen ist, die eir.en in Richtung auf den Wickelfinger (10) bewegbaren, auf den neuen Faden (30') einwirkenden Drängbügel (33) und eine entlang eines Abschnittes der Bewegungsstrecke des Wickelfingers (10) verlaufende stationäre Fadenleitkante (Π5) umfassen.
7. Fadenwechseleinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlaufenschwenkhebel (12) eine Längsnut (12.2) aufweist, in welche ein stationäres Schleifenabstreifteil (55) eingreift.
f.. Fadenwechseleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlaufenschwenkhebel (12) und/oder der Klemmhaken (14) mit mindestens einem Sensor eines Steuerteiles der Fadenwechseleinrichtung zusammenwirken.
9. Fadenwechseleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens der Wickelfinger (10), derSchlaufenschwenkhebe! (12) und der Klemmhaken (14) mittels mindestens eines pneumatischen Antriebszylinders (15) aus ihrer Ruhestellung in eine Betriebsstellung und zurück bewegbar sind, und daß beim Entlüften des Antriebzylinders frei werdende Druckluft mindestens zu der vom Fadon (30) durchlaufenden Blasdüse (16) geleitet wird.
10. Fadenwechseleinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß beim Entlüften des Antriebszylinders (15) frei werdende Druckluft zu auf Organe der Knotvorrichtung gerichtete Reinigungsdüsen (58) geleitet wird.
11. Fadenwechseleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmhaken (14) entlang einer stationären, auf seino Klemme (47) und die mit ihm kombinierte Schere einwirkenden Steuerkurve (53) bewegbar ist.
12. Fadenwechseleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlaufenschwenkhebel (12) in seiner Betriebsstellung mit seinem eine Fadenlaufnut (12.3) für den alten Faden (30) aufweisenden freien Ende (12.1) gegen einen die Fadenschleife (40) auf dem Wickelfinger (10) gegen Abgleiten sichernden Anschlag (57) anliegt, so daß seine Fadenführungsnut (12.3) zu einem geschlossenen Fadendurchlaufkanal abgedeckt ist.
13. Fadenwechseleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (14.2) am freien Ende des Klemmhakens (14) mit einem beweglichen Klemmbacken (47) zusammenwirkt, der gleichzeitig ein Schneidbacken ist und über eine Schaltstange (48) mit einem kurvengesteuerten Schwenkhebel (49) gekoppelt ist, der auf dem Klemmhaken (14) gelagert ist.
14. Fadenwechseleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der die Kompensatorstrecke bestimmende Kompensator-Schwenkhebel (23) in der Position für die festgelegte Maximallänge in Abhängigkeit von der Stellung des Klemmhakens (14) und/oder des Schlaufenschwenkhebels (12) verriegelbar ist (Riegelschieber 26).
15. Verfahren zur Knotenbildung in einer Fadenwechs8le,nrichtung durch Erfassen eines ausgewählten neuen Fadens durch den Wickelfinger, Bilden einer geschlossenen Schleife des neuen Fadens auf dem Wickelfinger, Einführen einer offenen Schlaufe des alten Fadens in die Schleife des neuen Fadens mittels des Schlaufenschwenkhebels und Hindurchführen des Klemmhakens durch die offene Schlaufe des alten Fadens, Erfassen des Endes des neuen Fadens durch den Klemmhaken und anschließendos Durchziehen des Fadenendos durch die Schlaufe des alten Fadens und Rückbewegung des Schlaufenschwenkhebels, gekennzeichnet durch folgende zusätzliche Verfahrensschritte:
a) Einwärtsbewegen des Drängbügels (33) zum Wickelfinger (10) bei der Bildung der Fadenschleife (40);
b) Aktivieren der Kugelbremse (18') für den neuen Faden (30) vor Beendigung der Bildung der Fadenschleife (40);
c) Festlegen der Fadenkompensationsstrecke in ihrer Maximallänge vor Beginn der eigentlichen Knotenbildung (t6);
d) bei der Rückwärtsbewegung von Schlaufenschwenkhebel (12) und Klemmhaken (14) bei der eigentlichen Knotenbildung mindestens über einen Teil der Bewegungsstrecke Schalten der Kugelbremse (18') für den neuen Faden (30) auf Vollbremsung und gleichzeitig kurzzeitiges Aktivieren der zwischen der Knotvorrichtung und der Kompensator-Fadenbremse (21) angeordneten Fadenantriebsvorrichtung (16) in Fadenlaufrichtung;
e) in einem Endbereich der Rückwärtsbewegungsstrecke des Klemmhakens (14) zunächst kurzzeitiges Schließen der Kompensator-Fadenbremse (21) und anschließend Schneiden des neuen Fadens (30') mittels der mit dem Klemmhaken (14) kombinierten Schere (Teil 47);
f) nach Schließen der Kompensator-Fadenbremse (21) Freigabe des Kompensator-Schwenkhebels (23) der Fadenkompensationsstrecke.
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