DD286406A5 - Kratzerkette - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Kratzerkette, insbesondere fuer Trogfoerderer, die fuer einen Antriebsstern angetrieben wird und deren Kettenglieder mit einem gegabelten und einem ungegabelten Ende versehen und durch einen Steckbolzen miteinander verbunden sind. Der Verschleisz an den aufliegenden Flaechen der Kratzerkette soll verringert werden. Dies wird dadurch erreicht, dasz die Kettenglieder aus einem ovalen Koerper in der Breite des Kratzerkettenstranges mit einer Grundplatte (1) und einer Deckplatte (2) sowie einer sich zwischen beiden innen ueber die gesamte Laenge erstreckenden horizontalen OEffnung * die dem Durchmesser des Steckbolzens (4) angepaszt ist, gebildet sind, am gegabelten Ende (7) die OEffnung (3) an beiden Gabelschenkeln (5; 6) nach innen auf eine geringere Hoehe (H) eingezogen ist, das ungegabelte Ende (8) in seiner Breite (B) der Ausnehmung (A) am gegabelten Ende (7) angepaszt und an der Deckplatte (2) vor dem UEbergang zur vollen Breite des Kettengliedes mit je einem Ausschnitt (9) versehen ist, die Deckplatte (2) an den Gabelschenkeln (5; 6) mit einem nach unten angeschraegten, der Breite des Ausschnittes (9) angepaszten Absatz (10) versehen ist, der bis in den Grund der Gabel gefuehrt ist, die Ausnehmung (A) in der Grundplatte (1) im Grund der Gabel dem Profil des Antriebssterns angepaszt und der Steckbolzen (4) an beiden Enden beidseitig abgeflacht ist. Fig. 1{Trogfoerderer; Antriebsstern; Kratzerkette; Kettenglied; Ende, gegabelt; Ende, ungegabelt; Gabelschenkel; Steckbolzen; Grundplatte; Deckplatte; Kratzer}
Description
Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
Die Erfindung betrifft eine Kra'zerkette, insbesondere fürTrogrorderer, die über einen Antriebestern angetrieben wird und deren Kettenglieder mit einem gr * abelten und einem ungegabelten Ende versehen und durch einen symmetrisch zur Kettengliedhöhe angeordneten Steckbolzen miteinander verbunden sind.
Zur Erfüllung unterschiedlicher Förderaufgaben werden u.a. Kettenförderer eingesetzt. Dabai werden zwei aus inneren und Süßeren Kettengliedern bestehende, parallel geführte Kettenstränge durch Querstege miteinander verbunden, an denen Kratzer unterschiedlichster Form angeordnet sind.
Die für Kratzförderer benutzten Förderketten arbeiten unter schwierigen Verhältnissen, die ihren intensiven Verschleiß und vorzeitigen Ausfall fördern. Der Grund für den intensiven Verschleiß und vorzeitigen Ausfall der Förderkette liegt im Verschleiß der unterm Flächen der Einzellaschen, der Bolzen oder Zapfen, die die Kettenglieder verbinden sowie der Kanten der Löcher in den Einzellaschen, in denen die Bolzen oder Zapfen gelagert sind, der du ι cn die Schleifwirkung und auch oftmals durch die chemische Wirkung des Fördergutes intensiviert wird.
Es sind bereits verschiedene Maßnahmen bekannt, um den Verschleiß an den Kratzerketten zu vermeiden bzw. zu mindern. So sind schon Kratzerketten aus einheitlichen Kettengliedern mit einem gegabelten und einem ungegabelten Ende bekannt, die mit Hilfe eines losen Bolzens miteinander verbunden werden. Nachteilig bei dieser Kette ist, daß die Stirnflächen der beiden Gabelschenkel zentrisch zur Bolzenachse verlaufen und außerdem besondere Mittel zur Sicherung des Bolzens gegen Axialbewegungen erforderlich sind.
Als eine im Aufbau und in der Herstellung einfachere Kette ist aus der DE-OS 1811161 eine Kette bekannt, bei der das ungegabelte Kettengliedende hakenförmig mit auf den Bolzendurchmesser des gegabelten Endes abgestimmtem Hakenmaul ausgebildet !st. Nachteilig bei dieser Kette ist die relativ hohe Flächenpressung auf der Auflage durch die geringe Auflagefläche sowie die relativ große Masse. Die Gabelschenkel mit den Gelenkzapfen werden auf Biegung um die Vertikalachse beansprucht, wodurch die Gelenkflächen nicht gleichmäßig tragen; die Gabelschenkel müssen deshalb zu groß dimensioniert werden. Weiterhin ist eine relativ große Gelenkflächenpressung festzustellen, die zu einem erheblichen Verschleiß führt. Außerdem besteht die Möglichkeit des Aushakens bei stoßartigen Belastungen mit Auftreten von Kettenentspannungen.
-2- 286 406 Darlegung des Wesen« der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Verschleißbild an den aufliegenden Flächen einer Kratzerkotte für einen Trogförderer, deren Kettenglieder mit einem gegabelten und einem ungegabelten Ende versehen und durch einen Steckbolzen miteinander verbunden sind, positiv zu gestalten.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Kettenglieder aus einem ovalen Körper in der Breite des Kratzerkettenstranges mit einer Grundplatte und einer Deckplatte sowie einer sich zwischen beiden innen über die gesamte Länge erstreckenden horizontalen öffnung, die dem Durchmesser des Steckbolzens angepaßt ist, gebildet sind, am gegabelten Ende die öffnung an beiden Gabelschenkeln nach innen auf eine geringere Höhe c ezogen ist, das ungegabelte Ende in seiner Breite der Ausnehmung am gegabelten Ende angepaßt und an der Deckplatte vor c nri Übergang zur vollen Breite des Kettengliedes mit je einem Ausschnitt versehen ist, die Deckplatte an den Gabelschenkeln mit oinem nach unten angeschrägten, der Breite des Ausschnittes angepaßten Absatz versehen ist, der bis in den Grund der Gabel geführt ist, die Ausnehmung in der Grundplatte im Grund der Gabel dum Profil des Antriebssternes angepaßt und der Steckbolzen an beiden Enden beidseitig abgeflacht ist. Die Abflachungen des Steckbolzens sind in ihrem Abstand zueinander der Höhe der horizontalen Öffnung und in ihrer Breite der Breite der Gabelschenkel angepaßt
In weherer Ausbildung des Steckbolzens ist dieser mit einet Aufnahme für den Kratzer versehen.
Die Kettenglieder der Kratzerkette sind aus einem ovalen Körper in der Breite der Kratzer kette mit einer Grundplatte 1 und einer Deckplatte 2 gebildet. Zwischen beiden erstreckt sich innen über die gesamte Länge des Kettengliedes eine horizontale Öffnung 3. Die Kettenglieder weisen ein gegabeltes Ende 7 mit zwei gleichen Gabelschenkeln 5; β und ein ungegabeltes Ende 8 auf und werden zwischen den Gabelscl.enkeln 5; 6 durch einen symmetrisch zur Kettengliedhöhe angeordneten Steckbolzen 4 miteinander verbunden. Die Öffnung 3 ist dem Durchmesser des Steckbolzens 4 angepaßt. Am gegabelten Ende 7 ist die Öffnung 3 an beiden Gabelschenkeln 5; 6 nach innc η auf eine geringere Höhe H eingezogen. Das ungegabelte Ende 8 ist in seiner Breite B der Ausnehmung A am gegabelten Ende 7 angepaßt und an der Rückseite der Deckplatte 2 am Übergang zur vollen Breite des Kettengliedes mit einem Ausschnitt 9 versehen. Die Deckplatte !i ist am hinteren Gabelschenkel β mit einem nach unten angeschrägien, der Breite des Ausschnittes 9 angepaßten Absatz 10 versehen, der bis in den Grund der Gabel geführt ist. Der Steckbolzen 4 ist an beiden Enden beidseitig abgeflacht. Diese Abdachungen 11 sind in ihrem Abstand C zueinander der Höhe H der Öffnung 3 am gegabelten Ende 7 und in ihrer Breite E der Breite F der beiden Gabelschenkel 5; β angepaßt. Der Steckbolzen 4 ist mit einer Aufnahme 12 für den Kratzer 13 versehen. Die Kettenglieder werden in der Weise zu einer Kratz vkette zusammengefügt, indem ein Kettenglied mit dem nicht gegabelten Ende 8 senkrecht stehend längsseits in die Ausnehmung A eines anderen Kettengliedes bis in den Grund der Ausnehmung A eingeschoben wird, wobei die Absätze 10 des gegabelten Endes 7 in die Ausschnittes 9 des nicht gegabelten Endes 8 eingeführt werden. Dann wird ein Steckbolzen 4 von einer Seite in den von beiden Kettengliedern gebildeten Hohlraum eingeführt. Das senkrecht stehende Kettenglied einschließlich Steckbolzen 4 wird dann nach außen bis an die Wölbung der Gabelschenkel 5; 6 verschoben. Der Steckbolzen 4 muß dabei mit seinen Abflachungen 11 in die Ausnehmungen A einrasten. Anschließend wird das senkrecht stehende Kettenglied in eine waagerechte Lage heruntergeklappt. Damit sind beide Kettenglieder miteinander verbunden. Dieser Vorgang wird solange wiederholt, bis die gesamte Kratzerkette zusammengesetzt ist.
Durch die besondere konstruktive Ausbildung des Kettengliedes und des Steckbolzens 4 sind die Kettenglieder in der Gebrauchslage (gerade bzw. entgegengesetzt zur Einbaulage gewölbt) fest positioniert und können sich nicht voneinander lösen. Die Kettenglieder liegen mit ihrer vollen Breite auf, wodurch die Flächenpressung gegenüber der Auflage im Kratzertrog und damit der Verschleiß der Kettenglieder wesentlich reduziert wird. Außerdem stellt dich ein leichtes Anheben der Kratzerkette vom Kratzertrog durch das Aufschwimmen der Kettenglieder auf dem zu transportierenden Material ein, was zu einer weiteren Verringerung des Verschleißes führt. Durch den gei ingeren Verschleiß der erfindungsgemäßen Kratzerkette gegenüber den herkömmlichen Kratzerketten wird dessen Standzeit bedeutend erhöht.
Claims (3)
1. Kratzerkette, insbesondere für Trogförderer, die über einen Antriebsstern angetrieben wird und deren Kettenglieder mit einem gegabelten und einem ungegabelten Ende versehen und durch einen Steckbolzen miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenglieder aus einem ovalen Körper in der Breite des Kratzerkettenstranges mit einer Grundplatte (1) und einer Deckplatte (2) sowie einer sich zwischen beiden innen über die gesamte Länge erstreckenden horizontalen Öffnung (3), die dem Durchmesser des Steckbolzens (4) angepaßt ist, gebildet sind, am gegabelten Ende (7) die Öffnung (3) an beiden Gabelschenkeln (5; 6) nach innen auf eine geringere Höhe (H) eingezogen ist, das ungegabelte Ende (8) in seiner Breite (B) der Ausnehmung (A) am gegabelten Ende (7) angepaßt und an der Deckplatte (2) vor dem Übergang zur vollen Breite des Kettengliedes mit je einem Ausschnitt (9) versehen ist, die Deckplatte (2) an den Gabelschenkeln (5; 6) mit einem nach unten angeschrägten, der Breite des Ausschnittes (9) angepaßten Absatz (10) versehen ist, der bis in den Grund der Gabel geführt ist, die Ausnehmung (A) in der Grundplatte (1) im Grund der Gabel dem Profil des Antriebssternes angepaßt und der Steckbolzen (4) an beiden Enden beidseitig abgeflacht ist.
2. Kratzerkette nach Anspruch 1, dadurch ρ !kennzeichnet, daß die Abflachungen (11) des Steckbolzens (4) in ihrem Abstand (C) zueinander dor Höhe (H) der Öffnung (3) und in ihrer Breite (E) der Breite (F) der Gabelschenkel (5; 6) angepaßt sind.
3. Kratzerkette nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steckbolzen (4) mit einer Aufnahme (12) für den Kratzer (13) versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD33148489A DD286406A5 (de) | 1989-08-04 | 1989-08-04 | Kratzerkette |
Applications Claiming Priority (1)
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| DD33148489A DD286406A5 (de) | 1989-08-04 | 1989-08-04 | Kratzerkette |
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| DD286406A5 true DD286406A5 (de) | 1991-01-24 |
Family
ID=5611400
Family Applications (1)
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| DD33148489A DD286406A5 (de) | 1989-08-04 | 1989-08-04 | Kratzerkette |
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| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD286406A5 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2100829A1 (de) | 2008-03-14 | 2009-09-16 | RuD Ketten Rieger & Dietz GmbH u. Co. KG | Gewichtsreduzierte Gabellasche für eine Gabellaschenkette |
| EP2100828A1 (de) | 2008-03-14 | 2009-09-16 | RuD Ketten Rieger & Dietz GmbH u. Co. KG | Gabellasche mit Verschleißmarke |
-
1989
- 1989-08-04 DD DD33148489A patent/DD286406A5/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| EP2100829A1 (de) | 2008-03-14 | 2009-09-16 | RuD Ketten Rieger & Dietz GmbH u. Co. KG | Gewichtsreduzierte Gabellasche für eine Gabellaschenkette |
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