DD286708A7 - Vorrichtung zur bearbeitung der rohrenden von roehrentrocknerrohren - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bearbeitung der Stirnflaeche von Roehrentrocknerrohren, die sich in eine automatische Fertigungslinie einordnen laeszt, die robust ist und auch bei Rohren mit Unebenheiten und Wandstaerkeschwankungen ein gleichzeitiges Entgraten der Innenkante und Anfasen der Auszenkante als Schweisznahtvorbereitung funktionssicher gewaehrleistet. Dazu ist auf einer in Rohrlaengsachse verfahrbaren Translationseinheit unter Zwischenschaltung mindestens eines elastischen Tragelementes ein Werkzeugtraegerantrieb mit rotierendem Werkzeugtraeger und radial verstellbaren Schneidwerkzeugen angeordnet. Zur Gewaehrleistung konstanter Schnittkraefte ist zwischen der Translationseinheit und derem Antrieb ein Federelement angeordnet. Figur{Roehrentrocknerrohre; Unebenheiten; Wandstaerkeschwankungen; Entgraten; Schweisznahtvorbereitung; Translationseinheit; Werkzeugtraegerantrieb; Tragelement; Federelement}
Description
Die Erfindung betrifft oine Vorrichtung zur Aufarbeitung von Röhrentrocknerrohren, womit bei getrennten Rohrenden das Entgraten der Innenkante und das Anfasen der Außenkante zur Schweißnahtvorbereitung in einem Arbeitsgang erfolgen kann. Die Vorrichtung ist zur Einordnung in eine Fertigungslinie geeignet.
Es sind Verfahren und Vorrichtungen bekannt, bei denen die Rohre zur Bearbeitung derselben die Drehbewegung ausführen und die Werkzeuge verschiebbar angeordnet sind.
Diese Verfahren und Vorrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß sie für lange Rohre, wie es bei Trocknerrohren für Röhrentrockner der Fall ist, nicht verwendbar sind, weil das Ein- und Ausspannen dieser Rohre mit einem erheblichen Arbeitszeitaufwand verbunden und auch kein exakter Rundlauf derselben erreicht werden kann.
Bekannt sind auch Vorrichtungen, bei denen das an der Stirnseite zu bearbeitende Rohr fest eingespannt ist und die rotierenden Bewegungen vom Werkzeug ausgeführt werden. Rohrachse und Werkzeugachse sind hierbei zentrisch zueinander fest ausgerichtet.
Aus der DD-PS 25352 ist eine Vorrichtung zum Fasen und Schrägen der Stirnfläche von zylindrischen Körpern und Hohlkörpern bekannt, bei der Kugeln oder Rollen das Schneidwerkzeug bei dessen Einwirkung auf das Werkstück radial und axial in die zentrische Lage ausrichten. Dazu sind die Kugeln oder Rollen an jeder Spannbacke eines undrehbaren Spannfutters angeordnet, welches ontgegen der Wirkung einer Feder gegen die Werkzeuge verschiebbar ist. Die erforderlichen Drehbewegungen des Werkstückes werden hierbei s on einer mit einer Reibscheibe versehenen umlaufenden Spindel bewirkt.
Diese Vorrichtung hat den N? hteil, daß sie zur Zentrierung eine saubere Rohroberfläche und eine zeitlich längere Vorbereitung erfordert, womit eine automatische Aufarbeitung von Röhrentrocknerrohren nicht durchführbar ist.
Aus der DD-PS 94114 ist ein kombiniertes Werkzeug zur Bearbeitung der Innen- und Außenkanten von Rohrenden bekannt, an dessen Tragkörper sich zwei zueinander in Längsrichtung einstellbare Schneidenträger befinden, die bei rotierendem Werkzeug ein Rohrende zugleich an der Innen- und Außenkante entgraten bzw. anfasen.
Nachteilig hie/bei ist, daß dio Rohr- und Werkzeugachse zueinander fest ausgerichtet sind. Dadurch ist eine starre Einspannung des rotierenden Werkzeuges vorhanden, die einen Ausgleich von Rohrunrundheiten und Wandstärkeschwankungen nicht zuläßt.
Aus der CH-PS 570223 ist eino Vorrichtung zum spanabhebenden Konifuiercn der Enden von Rohren bekannt, bei der ein Schneidwerkzeug mit zwei Schneiden von unterschiedlichem Anstellwinkel vorgesehen ist, die zur Herstellung eines Außon- und eines Innenkonus geeignet sind.
Alle bekannten Vorrichtungen haben den gemeinsamen Nachteil, daß sie zur Bearbeitung von demontierten Röhrentrockneirohren, die bereits verschmutzt oder vorzundert sind, nicht geeignet sind, weil von ihnen Rohrunebenheiten und Wandstärkeschwankungen nicht ausgeglichen werden können. Deshalb ist auch keine exakte Ausbildung der Schweißfase und damit koine automatische Aufarbeitung der Röhrentrocknorrohre möglich.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Voraussetzung für eine automatisierte Aufarbeitung von Röhrontrocknerrohron zu schaffen, um den bisher erforderlichen Arbeitszeitaufwand zu senken.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu entwickeln, womit ohne aufv/endige Vorarbeiten verschmutzte und verzunderte sowie Randunebenheiten und Wandstärkeschwankungen aufweisende Röhrentrocknerrohre durch ein gleichzeitiges Entgraten der Innenkante und Anfasen uer Außenkante funktionssicher bearbeitet werden können. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Werkzeugträgerantrieb der Vorrichtung unter Zwischenschaltung mindestens eines elastischen Tragelementes auf dem Support einer an sich bekannton Translationseinhoit angeordnet ist, wobei dio Werkzeugträgerachse und die Rohriängsachso zueinander zentrisch ausgerichtet sind. Der rotierbare Werkzeugträger
weist zwei Schneidwerkzeuge auf, die entsprechend des zu bearbeitenden Rohrdurchmessers radial verschiebbar angeordnet sind. Das zum Entgraten der Rohrinnenkante und zur Säuberung des Schweißbereiches vorgesehene innere Schneidwerkzeug dient gleichzeitig als Führungselement für den Werkzeugträger und ist gegenüber dem äußeren Schneidwerkzeug zum Anfasen der Rohraußenkante in Arbeitsrichtung vorstehend ausgebildet angeordnet.
Die Erfindung soll nachstehend an Hand der zugehörigen Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Auf dem Grundrahmen 1 ist die In Rohrlängsachse verfahrbare Translationseinheit 2 angeordnet. Als Antrieb ist dieser der einerseits am Grundrahmen 1 angeordnete Hydraulikzylinder 3 zugeordnet, dessen Kolbenstange 4 über das Federelement 5 mit dem Support der Translationseinheit 2 verbunden ist. Auf dem Support sind die Gummikörper 6 angeordnet, welche mit diesem und der Grundplatte 7 des Werkzeugträgerantriebes 8 verbunden sind. Am Werkzeugträger 9 sind die dem Rohrdurchmosser entsprechend einstellbaren Schneidwerkzeuge 10; 11 angeordnet, wovon das Schneidwerkzeug 10 zum Entgratendes Innenrohres und zur Führung des Werkzeugträgers 9 sowie das Schneidwerkzeug 11 zum Anfasen des Trocknerrohres 12 vorgesehen ist.
Zur Bearbeitung der Trocknerrohre 12 für den Schweißvorgang wird der rotierende Werkzeugträger 9 vom Hydraulikzylinder 3 gegen das fest eingespannte Trocknerrohr 12 verfahren. Dabei wird zuerst mit dem inneren Schneidwerkzeug 10 der Grat vom Trennen des Trocknerrohres 12 an der Rohrinnenkante entfernt.
Beim weiteren Verfahren des Werkzeugträgerantriebes 8 dient das Schneidwerkzeug 10 als Führung für den Werkzeugträger 9 in dem es auf der Innenseite des Röhrentrocknerrohres 12 gleitet. Dabei wird dieses gleichzeitig in diesem Bereich gesäubert. Ein ständiges Anliegen des Schneidwerkzeuges 10 am Röhrentrocknerrohr 12 wird dadurch erreicht, daß Rohrachse und Werkzeugträgerachso übereinstimmen und der Außenradius des Schneidwerkzeuges 10 geringfügig größer als der größte Innenradius des Röhrentrocknerrohres 12 gewählt wird. Durch die Gummikörper β wird die erforderliche Anpreßkraft gewährleistet. Gleichzeitig ermöglichen diese eine exakte Führung des Schneidwerkzeuges entlang der Rohrwandung auch bei Unrundheitcn, Exzentrizität und Wandstärkeänderungen. Vom äußeren Schneidwerkzeug 11 wird die Fase als Schweißnahtvorbereitung an der äußeren Rohrkante erzeugt, wobei durch das Federelement 5 annähernd konstante Schnittkräfte gewährleistet werden.
Claims (1)
- Vorrichtung zur Bearbeitung der Rohrenden von Röhrentrocknerrohren mit einem in Rohrlängsachse verfahrbaren auf einer Translationseinheit angeordneten Werkzeugträgerantrieb und einem rotierbaren Werkzeugträger mit zwei radial verstellbaren Schneidwerkzeugen, gekennzeichnet dadurch, daß der Werkzeugträgerantrieb (8) unter Zwischenschaltung mindestens eines elastischen Tragelementes (6) auf der Translationseinheit (2) angeordnet ist und daß das Schneidwerkzeug (10) als Führungselement des Werkzeugträgers (9) gegenüber dem Schneidwerkzeug (11) in Arbeltsrichtung vorstehend ausgebildet und befestigt ist.Hierzu 1 Seite Zeichnung
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD32527789A DD286708A7 (de) | 1989-01-27 | 1989-01-27 | Vorrichtung zur bearbeitung der rohrenden von roehrentrocknerrohren |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DD286708A7 true DD286708A7 (de) | 1991-02-07 |
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ID=5606787
Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
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| DD (1) | DD286708A7 (de) |
-
1989
- 1989-01-27 DD DD32527789A patent/DD286708A7/de unknown
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