DD287450A5 - Hydraulische betaetigungsvorrichtung fuer ruderblaetter - Google Patents

Hydraulische betaetigungsvorrichtung fuer ruderblaetter Download PDF

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DD287450A5
DD287450A5 DD89329394A DD32939489A DD287450A5 DD 287450 A5 DD287450 A5 DD 287450A5 DD 89329394 A DD89329394 A DD 89329394A DD 32939489 A DD32939489 A DD 32939489A DD 287450 A5 DD287450 A5 DD 287450A5
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    • B63H25/06Steering by rudders
    • B63H25/08Steering gear
    • B63H25/14Steering gear power assisted; power driven, i.e. using steering engine
    • B63H25/26Steering engines
    • B63H25/28Steering engines of fluid type
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
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Abstract

Hydraulische Betaetigungsvorrichtung fuer Ruderblaetter, fuer die drehende Bewegung einer Spindel, insbesondere eines Ruderschaftes, enthaltend einen unteren Teil, welcher am Schiffsrumpf befestigt ist und einen oberen Teil, welcher an dem unteren Teil befestigt ist, und welche miteinander einen im wesentlichen kreisringfoermigen Fuehrungsweg fuer Fluegel bilden, welche mit dem unteren Teil beziehungsweise dem Ruderschaft verbunden sind, gekennzeichnet durch eine kugelfoermige Nabe, welche an dem Ruderschaft befestigt ist, mit den Wellenzapfen gleitfaehig in den oberen und unteren Teilen gelagert ist, und die in radialer Richtung die innere Oberflaeche bildet; konkave Begrenzungen des Fuehrungsweges, dessen verbleibender kreisringfoermiger Teil durch die oberen und unteren Teile gebildet wird; durch mindestens eine befestigte Trennwand, welche mit dem oberen Teil und dem unteren Teil verbunden ist, und auf beiden Seiten hervorragende Fluegel aufweist, welche abdichtend gegen den Fuehrungsweg stoszen, wobei eine Fluessigkeitsleitung zu jeder Seite einer jeden befestigten Trennwand fuehrt, die dazu dient, die zwei Hohlraeume auf beiden Seiten der Trennwaende alternativ unter Druck zu setzen oder einen Unterdruck in ihnen zu erzeugen, und durch wenigstens ein Tragelement, welches fest mit der Nabe verbunden und in dem Fuehrungsweg angeordnet ist, und welches an beiden Seiten hervorragende und abdichtend gegen den Fuehrungsweg stoszende Fluegel enthaelt, welche mit den Tragelementen verbunden sind und welche gemeinsam mit den Tragelementen verschiebbar sind. Fig. 1{Ruderblatt; Betaetigung, hydraulisch; Spindel; Bewegung, drehend; Nabe, kugelfoermig; Wellenzapfen, gleitfaehig; Fuehrungsweg, konkav, begrenzt}

Description

fc'rfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine hydraulische Betätigungsvorrichtung für Ruderblätter, zur drehenden Bewegung einer Spindel, insbesondere eines Ruderschaftes gelöst, enthaltend einen unteren Teil, welcher am Schiffsrumpf befestigt ist und einen oberen Teil, welcher an dem unteren Teil befestigt ist und welche miteinander einen im wesentlichen kreisringförmigen Führungsweg für Flügel bilden, welche mit dem unteren Teil beziehungsweise dem Ruderschaft verbunden sind, gekennzeichnet durch eine kugelförmige Nabe, welche an dem Ruderschaft befestigt ist, mit den Wellenzapfen gleitfähig in den oberen und unteren Teilen gelagert ist, und die In radialer Richtung innere Oberfläche bildet, durch konkave Begrenzungen des Führungsweges, dessen verbleibender kreisringförmiger Teil durch die oberen und unteren Teile gebildet wird; durch mindestens eine befestigte Trennwand, welche mit dem oberen teil und dem unteren Teil verbunden ist und auf beiden Seiten hervorragende Flügel aufweist, welche abdichtend gegen den Führungsweg stoßen, wobei eine Flüssigkeitsleitung zu jeder Seite einer jeden befestigten Trennwand führt, die dazu dienen, die zwei Hohlräume auf beiden Seiten derTrennwände alternativ iinter.Druck zu setzen oder einen Unterdruck in ihnen zu erzeugen und durch wenigstens ein Tragelement, welches fest mit der 'Nabe verbunden und in dem Führungsweg angeordnet ist, und welches an beiden Seiten hervorragende und abdichtend gegen den Führungsweg stoßende Flügel enthält, welche mit den Tragelementen verbunden sind und welche gemeinsam mit den Tragelementen verschiebbar sind.
Die erfindungsgemäße Betätigungsvorrichtung ist weiterhin gekennzeichnet durch einen Packungsring, welcher derart angeordnet ist, daß eine Lippe gegen die kugelförmige Nabe anstößt und eine Lippe gegen den oberen Teil stößt und einen Packungsring, welcher derart angeordnet ist, daß eine Lippe gegen die kugelförmige Nabe anstößt und eine Lippe gegen den unteren Teil stößt.
Ausführungsbeispiele
Die Erfindung soll nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen
Fig. 1: eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, der Betätigungsvorrichtung für das Ruderblatt entsprechend der Erfindung; Fig. 2: eine Draufsicht auf die Betätigungsvorrichtung für das Ruderblatt, mit einem Schnitt durch den Führungsweg.
Eine kugelförmige Nabe 4 ist in einer bekannten Weise auf dem Ruderschaft 3 befestigt, als Teil der oberen Lagerung des Ruderschaftes. Die kugelförmige Nabe 4 ist mit einem entsprechend geformten Sockel verbunden, welcher in einem unteren Teil 2 vorgesehen ist, und mit dem Rumpf des Schiffes verbunden ist, und einem oberen Teil 1, welcher an dem unteren Teil befestigt ist. Kreisförmig um die kugelförmige Nabe 4 herum ist ein torusförmiger Führungsweg angeordnet, welcher durch entsprechende Vertiefungen in dem oberen Teil 1 und dem unteren Teil 2 gebildet wird. In radialer Richtung nach innen wird der Führungsweg durch die kugelförmige Oberfläche der kugelförmigen Nabe gebildet. Der Ruderschaft 3 kann um seine Achse herum in den Lagerungen der kugelförmigen Nabe in dem oberen Teil und dem unteren Teil gedreht werden und die Lagerungen als solr-.he können eine Winkelposition des Ruderschaftes im Verhältnis zur mittleren Achse zwischen de;' oberen und der unteren Lagerung des Ruderschaftes ausgleichen, solche, wie die durch die Kräfte gegen das Ruderblatt selbst hervorgerufen werden. Zwischen dem oberen Teil 1 und der kugelförmigen Nabe 4 ist eine ringförmige Packung 15 angeordnet, welche mit einer Lippe versehen ist, die an den oberen Teil anstößt und einer Lippe, die an der Nabe anstößt. Entsprechend ist eine ringförmige Packung 14 derart angeordnet, daß eine Lippe gegen die kugelförmige Nabe 4 stößt und eine Lippe gegen den unteren Teil 2. Bedingt durch die ringförmigen Packungen 14 und 15 ist der Führungsweg dadurch in einer sicheren Weise abgedichtet, weil sich die Abdichtungsfunktion durch einen ansteigenden Druck des Fluids, welcher in dem Führungsweg hervorgerufen wird, vergrößert.
Es ist mindestens eine befestigte Trennwand 5 in dem Führungsweg vorgesehen, welche fest mit dem oberen Teil 1 und dem unteren Teil 2 verbunden ist. Die Trennwände 5 beinhalten Flügel 8, welche nach beiden Seiten hervorragen und abdichtend gegen die kreisringförmige Oberfläche des Führungsweges stoßen. Darüber hinaus ist mindestens ein Tragelement 6 zwischen den befestigten Trennwänden 5 vorgesehen, welche mit Flügeln 7 versehen sind, die nach beiden Seiten hervorstehen und abdichtend gegen die kreisringförmige Oberfläche des Führungsweges stoßen, wobei die Flügel an den Tragelementen befestigt sind und in dem Führungsweg zusammen mit dem Tragelement 6, welches durch einen Keil 9 mit der Nabe 4 verbunden ist, verschiebbar sind. Auf diese beschriebene Weise ist es möglich, die kugelringförmige Nabe 4 und die Tragelemente 6 im Verhältnis zu den oberen und den unteren Teilen zu bewegen, wobei die Flügel durch die kreisringförmigen Teile der Flügel in einer abdichtenden Position in dem Führungsweg bleiben. Zwischen der befestigten Trennwand 5 und jedem Tragelement 6 wird in dem Führungsweg ein Hohlraum gebildet, welcher unter Druckgese'zt oder in welchem ein Unterdruck gebildet werden kann, durch Flüssigkeitsleitungen 12; 13, welche zu den Öffnungen 10; 11 führen, indem wenigstens ein Hohlraum unter Druck gesetzt wird, während in dem benachbarten Hohlraum ein Unterdruck erzeugt wird und dadurch die Tragelemente 6 von den befestigten Trennwänden 5 weggedrückt werden, und dabei entsprechend und gleichzeitig den Ruderschaft 3 drehen. Indem die kugelförmige Nabe 4 als integraler Bestandteil des Führungsweges ausgebildet wird und der Führungsweg dicht an den Lagersockeln der oberen und unteren Teile angeordnet wird, ist eine sehr raumsparende Ausführung erreicht worden, zusätzlich zu einer sehr einfachen Konstruktk n.

Claims (2)

1. Hydraulische Betätigungsvorrichtung für Ruderblätter zur drehenden Bewegung einer Spindel, insbesondere eines Ruderschaftes, gekennzeichnet durch einen unteren Teil (2), welcher am Schiffsrumpf befestigt ist und einen oberen Teil (1), welcher an dem unteren Teil befestigt ist und welche miteinander einen im wesentlichen kreisringförmigen Führungsweg für Flügel (7; 8) bilden, welche mit dem unteren Teil beziehungsweise dem Ruderschaft verbunden sind, gekennzeichnet durch eine kugelförmige Nabe (4), welche an dem Ruderschaft (3) befestigt ist, mit den Wellenzapfen gleitfähig in den oberen und unteren Teilen gelagert ist, und die in radialer Richtung innere Oberfläche bildet; durch konkave Begrenzungen des Führungsweges, dessen verbleibender kreisringförmiger Teil durch die oberen und unteren Teile gebildet wird; durch mindestens eine befestigte Trennwand (5) welche mit'dem oberen Teil und dem unteren Teil verbunden ist, und auf beiden Seiten hervorragende Flügel (8) aufweist, welche abdichtend gegen den Führungsweg stoßen, wobei eine Flüssigkeitsleitung zu jeder Seite einer jeden befestigten Trennwand (5) führt, die dazu dienen, die zwei Hohlräume auf beiden Seiten der Trennwände alternativ unter Druck zu setzen oder einen Unterdruck in ihnen zu erzeugen und durch wenigstens ein Tragelement (6), welches fest mit der Nabe verbunden und in dem Führungsweg angeordnet ist, und welches an beiden Seiten hervorragende und abdichtend gegen den Führungsweg stoßende Flügel (7) enthält, welche mit den Tragelementen verbunden sind und welche gemeinsam mit den Tragelementen verschiebbar sind.
2. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Packungsring (15) welcher derart angeordnet ist, daß eine Lippe gegen die kugelförmige Nabe (4) anstößt und eine Lippe gegen den oberen Teil (1) stößt und einen Packungsring (14) welcher derart angeordnet ist, daß eine Lippe gegen die kugelförmige Nabe (4) anstößt und eine Lippe gegen den unteren Teil (2) stößt.
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung ist auf eine Betätigungsvorrichtung für ein Ruderblatt bezogen, zur Übertragung einer drehenden Bewegung einer Spindel, wie zum Beispiel eines Ruderschaftes, entsprechend dem Oberbegriff der Ansprüche.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Betätigungsvorrichtungen für eine drehende Bewegung von Ruderschaften sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt, sowohl als mechanische, als auch als hydraulische Vorrichtungen, von denen die Mehrzahl für eine geradlinige Bewegung der Betätigungsvorrichtung ausgelegt ist. Bei derartigen Fällen ist die Kraft, welche auf den Ruderschaft übertragen wird, von der Position des Ruderschafts im Verhältnis zu den Übertragungsvorricntungen der Betätigungsvorrichtung abhängig. Es sind aber auch hydraulische Betätigungsvorrichtungen bekannt, welche die im vorangegangenen erwähnten Nachteile vermeiden, bei denen ein hydraulischer Zylinder mit einem torusförmigen Führungsweg um den Ruderschaft herum vorgesehen wild. Die Übertragung von Kräften von der hydraulischen Flüssigkeit in dem Führungsweg zu einer drehenden Bewegung des Ruderschaftes ist jedoch umständlich und schließt verschiedene einzelne Teile ein, welche die Vorrichtung kostspielig machen und zu einem bestimmten Ausmaß die Genauigkeit der Bewegung verringern. Der Ruderschaft wird zusätzlich zu einer drehenden Bewegung einer Biegungsbewegung ausgesetzt, bedingt durch die Kräfte, welche gegen das Ruderblatt wirken, welche Kräfte den Ruderschaft zwischen den oberen und den unteren Lagerungen biegen wollen. Bedingt durch diese Tatsache will sich der Ruderschaft von Zeit zu Zeit aus seiner idealen Position herausbewegen, bei welcher die Achse des Ruderschaftes mit der Achse durch die oberen und die unteren Lagerungen ausgerichtet ist. Eine Betätigungsvorrichtung für eine drehende Bewegung des Ruderschaftes muß aus diesem Grunde in der Lage sein, sich dieser Bewegung des Ruderschaftes anzupassen und sicherzustellen, daß die Funktion der Bewegungsvorrichtung nicht wesentlich beeinflußt wird, wenn der Ruderschaft aus seiner normalen Position herausbewegt wird.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, den hohen Aufwand für eine präzise arbeitende Rudervorrichtung zu vermeiden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, eine hydraulische Betätigungsvorrichtung für ein Ruderblatt zu schaffen, w eiche sicherstellt, daß die Umwandlung des Druckes der hydraulischen Flüssigkeit zu einer drehenden Bewegung eines Ruderschaftes erreicht wird, wobei zur gleichen Zeit eine adäquate obere Lagerung für den Ruderschaft geschaffen wird, welche einfach ist und wenig Platz einnimmt.
DD89329394A 1988-06-10 1989-06-08 Hydraulische betaetigungsvorrichtung fuer ruderblaetter DD287450A5 (de)

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