DD288581B5 - Saugbandfoerderer in Auslagen von Druckmaschinen - Google Patents
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Description
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Die Erfindung betrifft einen Saugbandförderer in Auslagen von Druckmaschinen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs Die Saugbandstationen sind unmittelbar vor dem Auslegerstapel angeordnet und dienen zum Abbremsen und Zuführen der abzulegenden Bogen auf den Auslegerstapel.
In der zur Bildung des Oberbegriffs für den Patentanspruch 1 herangezogenen DD 247 433 A1 wird ein Bandförderer an Druckmaschinen beschrieben, welcher aus einem mit Saugöffnungen versehenen Saugband besteht, das um eine Umlenkrolle und eine Antriebsrolle geschlungen ist und mit Saugluft beaufschlagbar ist. Der Antrieb des Saugbandes erfolgt dabei über die innerhalb der Saugbandschleife angeordnete Antriebsrolle.
Des Weiteren ist aus der DE 2 460 504 A1 eine Bogenfördervorrichtung bekannt, welche aus zwei schmalen Saugbändern besteht, die seitlich einer Saugkammer angeordnet sind und deren Antrieb über auf einer Welle gelagerte Antriebsrollen erfolgt.
Nachteil der Saugbandförderer gemäß beider Druckschriften ist es, dass ein Auswechseln der Saugbänder sowie der gesamten Saugbandstation nur mit größtem Montageaufwand und dem Ausbau der gemeinsamen Antriebswelle möglich ist.
Insbesondere Saugbandförderer unterliegen einem großen Verschleiß an Bandmaterial, wodurch ein öfterer Wechsel erforderlich ist, der sehr zeitaufwendig ist.
Es ist Ziel der Erfindung, einen Saugbandförderer in Auslagen von Druckmaschinen zu schaffen, der einen schnellen und einfachen Wechsel des Saugbandes bzw. Ausbau der Saugbandstation ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafterweise sind die das Saugband führenden Rollen und Radien ballig ausgeführt, wobei die Balligkeit b χ 0,9 und d χ 1,05 beträgt.
Vorteil der Erfindung ist es, dass der Saugbandwechsel problemlos und ohne Montageaufwand erfolgen kann, indem die Saugbandschleife seitlich auf die Saugbandstation aufgelegt wird.
Die als Komplex ausgebildete Saugbandstation ist im Baukastenprinzip aufsteckbar auf der Antriebswelle angeordnet. Das hat den Vorteil, dass die Antriebswelle beim Austausch der Saugbandstation in der Maschine verbleiben kann.
An einem Ausführungsbeispiel soll nachfolgend die Erfindung näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: Draufsicht des Saugbandförderers Fig. 2: Seitenansicht einer Saugbandstation Fig. 3: die Umlenkrolle als Ansicht A
Wie Figur 1 zeigt, besteht der Saugbandförderer aus mehreren axial verschiebbaren und aufsteckbaren Saugbandstationen 1, welche unmittelbar vor dem Auslegerstapel 2 auf der Saugbahntraverse angeordnet sind. Nach Figur 2 besteht die Saugbandstation 1 aus einem Lagerbock 4, welcher die Umlenkrolle 5, den Saugkasten 6 mit dem stapelseitig zugekehrten Umlenkradius 7 und die in einer Geradführung 8 gelagerte Spannrolle 9, aufnimmt. Das den Saugkasten 6, die Umlenk- und Spannrolle 5, 9 umschlingende und mit Saugöffnungen 10 versehene Saugband 11 ist außen um die im Wälzlager 13 gelagerte Antriebsrolle 12 herumgelegt. Die Antriebsrolle 12 wird dabei durch die als Vierkant ausgebildete Antriebswelle 3 angetrieben. Das Spannen des Saugbandes 11 erfolgt über den der Spannrolle 9 zugeordneten Federhaken 14. Die Lagefixierung der Saugbandstation 1 erfolgt mittels Klemmschraube 15 und Klemmhebel 16, auf der als Doppelrohr ausgebildeten Saugbandfördertraverse 17, die gleichzeitig die Funktion der Saugluftzuführung zu den einzelnen Saubandstationen 1 übernimmt.
Zur exakten Bandführung über den Saugkasten 6 sowie dem Mittiglaufen sind die Umlenkrolle 5, der stapelseitig feste Umlenkradius 7, die Antriebsrolle 12 sowie die Spannrolle 9 im Bereich der gelochten Saugbandbreite ballig ausgeführt. Dazu
Figur 3. Die Balligkeit setzt sich aus dem Lochdurchmesser b des Saugbandes 11 und dem Faktor 0,9, b χ 0,9 sowie dem Durchmesser d der jeweiligen Rolle und dem Faktor 1,05, d χ 1,05 zusammen.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende:
Das Wechseln des Saugbandes 11, bedingt durch den Verschleiß, ist mit nur wenigen Handgriffen möglich. Durch das Aushängen des Federhakens 14 auf der Spannrolle 9 wird die Spannung des Saugbandes 11 gelöst und die Saugbandschleife kann problemlos seitlich abgenommen werden.
Das neue Saugband 11 wird wieder um die Antriebsrolle 12 außenherumgelegt und durch Einhängen des Federhakens 14 gespannt.
Macht es sich erforderlich, einzelne Saugbandstationen 1 ganz aus der Maschine herauszunehmen, so muss zuerst der Federhaken 14 ausgehangen und die Antriebsrolle 12 mit dem Wälzlager 13 axial zur Antriebswelle 3 aus dem Lagerbock herausgeschoben werden. Nach dem Lösen der Klemmschraube 15 ist es möglich, den Lagerbock 4 der Saugbandstation durch ein zum Auslegerstapel 2 hingerichtetes Herausziehen abzunehmen.
Die Antriebsrolle 12 verbleibt mit dem Wälzlager 13 auf der Vierkant-Antriebswelle 3.
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Die Saugbandstationen sind im Baukastenprinzip ausgeführt und gewährleisten einen schnellen und sicheren Ausbau und Wechsel des Saugbandes sowie der kompletten Saugbandstation.
Claims (3)
- Patentansprüche:1. Saugbandförderer in Auslagen von Druckmaschinen, bestehend aus mehreren auf einer Antriebswelle axial verschiebbar angeordneten Saugbandstationen, wobei jede Saugbandstation aus ein eine Antriebsrolle und eine Umlenkrolle umschlingendes mit Saugöffnungen versehenes Saugband und einen Saugkasten aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugbandstation (1) ferner einen Lagerbock (4) umfasst, der die Umlenkrolle (5), den Saugkasten (6), einen festen Umlenkradius (7) sowie eine in einer Geradführung (8) gelagerte Spannrolle (9) mit einem Federhaken (14) aufnimmt, dass die Antriebsrolle (12) außerhalb der Schleife des Saugbandes (11) angeordnet ist und dass zur Lagefixierung der Saugbandstation (1) an einer Saugbandfördertraverse (17) an dem Lagerbock (4) eine Klemmschraube (15) sowie ein Klemmhebel (16) einander zugeordnet sind.
- 2. Saugbandförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den das Saugband (11) führenden Rollen (5, 9, 12) und dem festen Umlenkradius (7) eine Balligkeit ausgebildet ist.
- 3. Saugbandförderer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Balligkeit b χ 0,9 und d χ 1,05 beträgt.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DD33396289A DD288581B5 (de) | 1989-10-27 | 1989-10-27 | Saugbandfoerderer in Auslagen von Druckmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
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|---|---|
| DD288581A5 DD288581A5 (de) | 1991-04-04 |
| DD288581B5 true DD288581B5 (de) | 2001-01-25 |
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ID=5613324
Family Applications (1)
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Country Status (1)
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|---|---|
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Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19740337C2 (de) * | 1997-09-13 | 1999-07-15 | Roland Man Druckmasch | Bogenfördereinrichtung |
| DE19835003A1 (de) * | 1998-08-03 | 2000-02-10 | Heidelberger Druckmasch Ag | Ausleger für eine Druckmaschine |
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1989
- 1989-10-27 DD DD33396289A patent/DD288581B5/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
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|---|---|
| DD288581A5 (de) | 1991-04-04 |
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