DD290146A5 - Waessrige katalysatorloesung zur verbesserten verbrennung von kohlenstoff und/oder kohlenwasserstoff enthaltenden stoffen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine waeszrige Katalysatorloesung zur verbesserten Verbrennung von Kohlenstoff und/oder Kohlenwasserstoff enthaltenden Stoffen, wie Heizoele, Heizgase und feste Brennstoffe und/oder zur Entfernung von Rusz- oder Teerablagerungen auf Oberflaechen des Brennraumes und ist in erster Linie dadurch gekennzeichnet, dasz die waeszrige Katalysatorloesung eine p H-Wert von mindestens 7 aufweist und in katalytisch wirksamer Menge vierwertiges Cer (Ce4) und Alkali-, Erdalkali- und/oder Magnesiumverbindungen, die nach ihrer Verbrennung oder thermischen Zersetzung alkalisch reagieren, sowie Komplexierungsmittel fuer dieses Ce4 enthaelt.{Katalysatorloesung, waeszrig; Kohlenstoff; kohlenwasserstoffhaltige Stoffe; Verbrennung, verbessert}
Description
Die Erfindung betrifft wäßrige Verbrennungskatalysatoren zur verbesserten Verbrennung von Kohlenstoff und/oder Kohlenwasserstoff enthaltenden Stoffen, wie Heizölo, Heizgase und feste Brennstoffe und/oder zur Entfernung von Ruß- oder Teerablagerungen auf Oberflächen des Brennraumes. Weiter betrifft die Erfindung die Anwendung derartiger Katalysatorlösungen.
Zur Vermeidung von Rußablagorungen auf feuerseitigen festen Oberflächen ist eine möglichst vollständige Verbrennung der eingesetzten kohlenstoff- und kohlenwaserstoffhaltigen Brennstoffe notwendig. Dies kann durch einen hohen Luftüberschuß erreicht werden, d. h. daß wesentlich mehr Luft den Brennstoffen zugeführt wird als zu deren stöchiometrischer Verbrennung notwendig ist. Das bringt zwar eine Verbesserung der vollständigen Verbrennung, aber auch gleichzeitig den Nachteil eines unwirtschaftlichen Einsatzes der Brennstoffe mit sich, do unnötig große Mengen an Luft aufgeheizt werden müssen und die Menge heißer Abgase erhöht wird. Man ist daher bemüht, die Verbrennung von kohlenstoff- und kohlenwasserstoffhaltigen Brennstoffen ohne Rußbildung bzw. Minimierung derselben bei nahstöchiometrischer Verbrennung zu gestalten, was in der Praxis naturgemäß nicht vollständig bzw. nicht immer gelingt. Auch durch eine allmähliche Veränderung der Düseneinspritzung bei flüssigen Brennstoffen wird eine anfänglich perfekte Verbrennungseinstellung negativ beeinflußt und die Rußbildung verstärkt.
Rußbildung benachteiligt die Verbrennung sowohl durch den Verlust an Wärmebildung als auch durch die verringerte Wärmeübertragung, da Ruß eine hohe thermische Isolierwirkung aufweist.
verhindern bzw. zu minimieren als auch bereits gebildete Ablagerungen von Run und Teer bei möglichst niedrigen
durch Übergangsmetallverbindungen erzielt, welche bekanntlich in verschiedenen Wertigkeiten»orkommen. Bisherhauptsächlich verwendete Metallverbindungen sind solche von Kupfer, Mangan, Kobalt, Zink und Chrom (Chromate).
beträchtlich ab. Sie haben jedoch den Nachteil, als giftige Bestandteile im Abgas zu agieren, sowie eine wesentlich verstärkte
als Elsen, so daß sich bei Kupferniederschlägen auf den in der Wärmetechnik üblicherweise verwendeten Eisenwerkstoffen
wesentlich verstärkt.
sind jedoch als Verbrennungskatalysator für Ruß und Teere praktisch kaum wirksam.
verbrennungskatalytlschen Wirkung des Metallions zu profitieren als auch das Oxidationspotential der Chromate auf Kohlenstoffauszunützen. Infolge der krebserregenden Wirkung einiger Chromverbindungen scheiden diese jedoch nach den heutigen
ist, eine gute verbronnungskatalytische Wirkung auszuüben.
sogar als kanzerogenverdächtig eingestuft worden.
für die Verbrennungskatdlyse stellten Eisenverbindungen ein ungenügendes Werkzeug dar, um bereits gebildeten Ruß und
-0,77VoItFe+* = Fe+++ + e'.
von Rußablagerungen empfohlen. Calzium hat eine nur geringfügige verbrennungskatalytische Wirkung und dürfte eine solcheüberhaupt nur bei hohen Verbrennungstemperaturen durch Bildung von Hydroxylionen in der Flamme ausüben. Als Erdalkali
unverkennbare Anionen gebunden ist.
verbrennungskatalytische Wirkung tritt nicht auf.
zur Bildung und Kondensierung von Schwefelsäure aus den Verbrennungsabgasen empfohlen.
unterstützende Oxidationsmittel bzw. katalytische Verbrennungshilfen wie Ammoniumnitrat, Ammoniumchromat bzw. Zink-und Kupfersalze (DE-OS 1810424) genannt.
herausgebracht, das als Hauptbestandteil laut eigenen Angaben Alkalinitrate enthält (kein Verbrennungskatalysator).
umweltfreundliche und möglichst ohne größere Verluste erfolgende Wärmeübertragung nur ungenügend erfüllen. Diekatalytische Verbrennung durch geeignete Metalle hat bei guter Wirksamkeit den Nachteil von Giftstoffen im Abgas (Cu, Ni, Co,
nach Verbrauch des aktiven Sauerstoffes aus diesen Substanzen wieder unbehindert ablagern und die Wärmebilanzverschlechtern sowie durch Rußausstoß die Umwelt belasten.
und einen Heizöl-IHeizstoif !-Mehrverbrauch von 5% nach sich zieht.
Der erfindungsgemäße Verbrennungskatalysator ist ungiftig und katalytisch hochwirksam für die Verbrennung bei möglichst niedrigen Temperaturen von Ruß und Teeren durch Luftsauerstoff. Zufolge der nach der Verbrennung oder thermischen Zersetzung vorliegenden alkalisch reagierenden Bestandteile ist ein gutes Neutralisationspotential gegeben.
-3- 290146 Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Verbrennungskatalysator zu schaffen, der ungiftig, katalytisch für die Verbrennung bei möglichst niedrigen Temperaturen von Ruß und Teeren durch Luftsauerstoff hochwirksam ist, sowie in seiner höherwertigen Form ein hohes Oxidationspotential aufweist. Weiter soll nach erfolgter Verbrennung bzw. thermischer Zersetzung ein Neutralisationspotential gegeben sein.
Als solcher Verbrennungskatalysator wurden Lanthanide, insbesondere Cerverbindungen in ihrer vierteiligen Form als geeignet gefunden. Wasserlösliche Cerverbindungen sind ungiftig und Cernitrat-Hexahydrat weist z. B. eine LD50(C1I.„o von 4200mg/kg auf, im Vergleich zu reinem Kochsalz LD50(O„|.,„) von lediglich 3000mg/kg.
Vierwertige Cerverbindungen stellen starke Oxidationsmittel dar, das Oxiodationspotential von Ce(IV)/Ce(lll) beträgt ca. 1,6 Volt,
d. h. es liegt nur geringfügig unter dem vorgenannten von Permanganat zu Mangandioxid mit ca. 1,7 Volt und über doppelt so hoch als beim Fe(lll)/Fe(ll).
Öllösliche Cerverbindungen wurden bereits früher als Heizölzusätze zur verbesserten Verbrennung eingesetzt, gemäß der DE-OS 2729365 und der US-PS 4462810. Eshandelt sich hierbei aber um ausschließlich öllösliche und nicht wäßrige Lösungen von Cerverbindungen. Überdies ist das Cer dort in seiner dreiwertigen Form als Zusatz vorhanden und nicht vierwertig.
Beide bekannten Anwendungen sind somit für die feuerseitige Reinigung von Ruß und Teeren nicht vorgesehen und auch nicht geeignet.
Für die feuerseitige Reinigung hat sich weiter als vorteilhaft erwiesen, wenn nach Verbrennung des Rußes oder Teeres bzw. nach thermischer Zersetzung der aufgebrachten vierwertigen wäßrigen Cerlösung eine Alkalitätsreserve vorhanden ist, um Säuren aus den vorbrannten Heizstoffen zu neutralisieren. Diese Neutralisierung von anorganischen Säuren, wie Schwefel- und schwefelige Säure und organischen, wie Essigsäure, Propionsäure, Ameisensäure vermindert die Ablagerung feuchter und haftender, Kohlenstoff enthaltender Beläge auf den festen Oberflächen, wie insbesondere solche zur Wärmeübertragung und inhibiert die korrodierende Wirkung dieser Säuren auf die Werkstoffe. Die Verwendung wäßriger vierwertiger Cerlösungen bei Vorhandensein obiger Alkalitätsreserve bietet den Vorteil, daß diese verbrennungskatalytisch wirksamen Lösungen auch um den Neutralpunkt (pH = 7) eingestellt werden können bzw. in schwach sauren oder mild alkalisch reagierenden wäßrigen Lösungen vorliegen können.
Die Erfindung ist in erster Linie dadurch gekennzeichnet, daß die wäßrige Katalysatorlösung einen pH-Wert von mindestens 7 aufweist und in katalytisch wirksamer Menge vierwertiger Cer (Ce4+) und Alkali-, Erdalkali- und/oder Magnesiumverbindungen, die nach ihrer Verbrennung oder thermischen Zersetzung alkalisch reagieren, sowie Komplexierungsmittel für dieses Ce4+ enthält. Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung sind der Beschreibung zu entnehmen.
Gegenüber den starksauren Lösungen z. B. von Cernitrat bringt dies entsprechenden Korrosionsschutz für die damit behandelten metallischen Oberflächen. Auch stark alkalisch reagierende wäßrige Lösungen bieten Angriffsgefahren für metallische und insbesondere mineralische Baustoffe, wie Schamotten, sowie Verätzungsgefahren für den Anwender bei der Aufbringung.
Ausführungsbeispiele
Die nachfolgenden Beispiele sollen die vorliegende Erfindung näher erläutern.
In 77,4 Gewichtsteilen (GT) Wasser werden 6 GT dreiwertiges Cernitrat = Ce(NOi)3 6H2O gelöst und mit 2,2GT35%igem Wasserstoffperoxid in die vierwertige Form überführt, entsprechend etwa 2 Gew.-% Ce.4+ in der fertigen Lösung. Weiter wurden 3 GT Citronensäure und 2 GT eines Natriumsalzes von Maleinsäure-Acryl-Copolymer mit einem Molekulargewicht von durchschnittlich 70000 als Komplexierungsmittel obiger Lösung zugeführt und mit 4,4 GT Ätzkali (KOH) auf einen pH-Wert von ca. 9 gebracht. Zur verbesserten Netzung auf den verrußten und verteerten festen Oberflächen werden dieser wäßrigen Lösung
noch 2 GT eines synthetischen Alkohols mit 13 Kohlenstoffatomen und 9 Molen Äthylenoxidanlagerung zugefügt. Es entsteht eine stabile, klare Lösung von rotbrauner Farbe.
Diese Lösung wird auf verrußte und teerige Oberflächen aufgesprüht. Durch nachfolgende Beheizung dieser Oberflächen im normalen Gebrauch tritt ein Abbrennen der kohlenstoff- und kohlenwasserstoffhaltigen Beläge (Ruß, Teer) katalytisch begünstigt ein.
Die vorgenannte Lösung kann auch vorteilhafterweise nach der jeweiligen, in vielen Ländern obligatorisch vorgesch iebonen, mechanischen Reinigung auf Wärmeübertragungsflächen und andere rußgefährdete Oberflächen aufgetragen werden und dient sowohl als Korrosionsschutz als auch insbesondere als katalytisch wirksamer Oberflächenüberzug, welcher die erneute Verrußung und Verteerung weitgehend inhibiert.
Nach Abbrennen der organischen Substanzen (auch der Citronensäure und des Malein-Acryl-Copolymeis) verbleiben ca. 1,9% vierwertiges Cer, vorwiegend als CeO2, sowie ca. 5% Ätzalkalien (aus 4,4% KOH und dem Natriumsalz des Copolymers) aus 100% der vorgenannten Lösung zum Zwecke der k&talytischen Verbrennung von Ruß und Teeren sowie zur Neutralisierung von Mineralsäuren, vorwiegend Schwefel und schwefeliger Säure sowie organischer Säuren, wie insbesondere Essigsäure (aus der Holzverbrennung).
Die wäßrige Katalysatorlösung laut Beispiel 1 wird 1:10 mit Wasser verdünnt und periodisch auf Wärmeübertragungsflächen und andere zu entrußende Oberflächen mittels einer mechanischen, eingebauten Sprühvorrichtung aufgebracht. Es zeigt sich, daß-je nach Heizbelastung und Verrußungsgrad-eine periodische Aufsprühung in 2- bis24stündigen Intervallen ausreicht, um Rußbeläge zu verhindern und einen bestmöglichen Wärmeübergang und damit Ausnutzung der Brennstoffe zu erreichen. Diese Methode ist vor allem für Großanlagen, d. h. industrielle Anlagen und kalorische Kraftwerke geeignet.
Die wäßrige Katalysatorlösung laut Beispiel 1 wird 1:20 mit Wasser verdünnt, was bedeutet, daß in der fertigen Verdünnung etwa 10OOppm vierwertige Cerionen enthalten sind. Davon werden durch Feinsteinsprühung in die Verbrennungsluft von größeren Heiz- und Kesselanlagen im Verhältnis von 1GT verdünnter wäßriger Lösung per 50GT Rückstandsheizöl als Verbrennungskatalysator eingebracht. Durch den relativ geringen Anteil von 20ppm vierwertigem Cer im Verhältnis zum schweren Heizöl wird eine Reduktion der Rußzahl um 3 Punkte nach Bacharach erreicht.
10 GT eines vierwertigen wasserdispergierbaren Cer-Hydratee werden in 79 GI Wasser feinst verteilt. Hierzu werden 10 GTeines
9 Nanometer. Der Ce4+-Gehalt liegt bei 7,2Gew.-%, bezogen auf die Dispersion.
gesundheitsschädlichen und auch brandgefährlichen Teerrückstände fast vollständig abgebrannt werden können.
überführt (entsprechend etwa 3,4Gew.-% Cer4*). Weiters werden 10GT Magnesiumnitrat, 5GT Polyacrylate mit
ähnlich Beispiel 1. Für ölige und fettige Rußbeläge empfiehlt sic.i noch der Zusatz von Netzmitteln. Vorteilhafterweise werdennichtionische oder anionaktive oberflächenaktive Substanzen verwendet, wie Ähtylenoxidanlagerungsprodukte,
die Grenzenflächenspannung zwischen dar wäßrigen Katalysatorlösung und den öligen/teerigen Rückständen in geringerem
Beispiel β
durch thermische Zersetzung eine Alkaiitätsreserve, sowie die genannte Verbrennungskatalyse ein.
Es wird eine Lösung gemäß Beispiel 1 angesetzt, wobei das Ätzkali durch Lithiumhydroxid-Monohydrat ersetzt wird. Lithiumhydroxid weist nicht nur eine Säure neutralisierende Wirkung auf, sondern auch eine das vierwertige Cer unterstützende verbrennungskatalytische Wirkung.
In 77GT Wasser werden 5 GT Cernitrat (Ce[NO3I2 - 6H2O gelöst und mit 2GT Wasserstoffperoxid (35%) in die vierwertige Cerform überführt (etwa 1,7 Gew.-% Cer<+). Weiters werden 25GT einer 40%igen Lösung des Tetranatriumsalzes von Äthylendiamintetraessigsäure (EDTA) und 1GT Netzmittel zugefügt. Diese Lösung wird analog den vorgenannten Beispielen als wäßriger Verbrennungskatalysator eingesetzt.
40GT Cernitrat ßwertig) werden in 60GT Wasser gelöst und mit 20GT35%igem Wasserstoffperoxid in die vierwertige Form gebracht (etwa 13,3Gew.-% Cer4+). Weiters werden 60GT der Oxyessigsäure (Glykolsäure) zugefügt und mit Kalilauge oder Ätzkali auf einen pH-Wert von 7 eingestellt. Die Lösung wird im Sinne der vorgenannten Beispiele als wäßriger Verbrennungskatalysator für flüssige, feste und auch gasförmige Brennstoffe eingesetzt.
10GT Cernitrat (3wertig) werden in 60GT Wasser gelöst und mit 3GT 35%igem Wasserstoffperoxid in die vierwertige Form gebracht (etwa 3,3Gew.-%Cer4+). Weiters werden 7 GT Kaliumcarbonat und 20GT einer40%igen Lösung von Tetrakalium-EDTA zugeführt. Diese Lösung wird im Verhältnis 1:1000 Gewichtsteile Heizölen mechanisch in feinster Teilchengröße eindispergiert. Die W/O-Emulsion wird zur Verbrennung gebracht, wobei Rußbildungen weitgehend vermieden werden können. SO3 bzw. H2SO4 wird durch die Neutralisationswirkung des KOH zum Großteil bevorzugt gebunden, so daß auch bei der Verbrennung schwefelreicher Heizöle vorwiegend das schwächer saure und damit weniger aggressive und korrosive SO2 bzw. Schwefelige Säure im Abgas vorhanden sind.
In vorteilhafter Weise liegt allgemein der Gehalt der Cer4+-lonen in der erfindungsgemäßen Katalysatorlösung zwischen 0,1 und 16Gew.-% der Katalysatorlösungsmenge und der Metallionengehalt der alkalisch reagierenden Verbindung liegt vorteilhaft zwischen 0,1 und 30Gew.-%, bezogen auf die Katalysatorlösungsmenge. Im flüssigen oder feoten Brennstoff liegt der Cer4+- lonengehalt bevorzugt zwischen 1 und lOOppm, bezogen auf die Brennstoffmenge.
Die erfindungsgemäße Katalys.ttorlösung liegt mit einem pH-Wert von mindestens 7 im neutralen oder basischen Bereich. Damit wird dem erforderlichen Korrosionsschutz Rechnung getragen. Das Kompiexierungsmittel ist in der Katalysatorlösung bevorzugt in einer solchen Menoe vorhanden, daß das Ausfallen des Cers als Hydroxid verhindert ist. Der Mengenbereich für das Kompiexierungsmittel kann zwischen 1 und 40Gew.-%, bezogen auf die gesamte Katalysatormenge, bevorzugt zwischen 2 und 10Gew.-% liegen.
Claims (11)
1. Wäßrige Katalysatorlösung zur verbesserten Verbrennung von Kohlenstoff und/oder Kohlenwasserstoff enthaltenden Stoffen, wie Heizöle, Heizgase und feste Brennstoffe und/oder Entfernung von Ruß- oder Teerablagerungen auf Oberflächen des Brennraumes, wobei die Katalysatorlösung Cersalze enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die wäßrige Katalysatorlösung einen pH-Wert von mindestens 7 aufweist und in katalytisch wirksamer Menge vierwertiges Cer (Ce4+) und Alkali-, Erdalkali- und/oder Magnesiumverbindungen, die nach ihrer Verbrennung oder thermischen Zersetzung alkalisch reagieren, sowie Komplexierungsmittel für diese Ce4+ enthält.
2. Kacalysatorlösung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als alkalisch reagierende Verbindungen organische Kalium-, Natrium-, Lithiumsalze bzw. Seifen enthalten sind.
3. Katalysatorlösung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als alkalisch reagierende Verbindungen organische Calzium-, Magnesium- und/oder Bariumve Windungen enthalten sind.
4. Katalysatorlösung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als alkalisch reagierende Verbindungen Nitrate von Alkalien, Erdalkalien und/oder Magnesium enthalten sind.
5. Katalysatorlösung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als alkalisch reagierende Verbindungen Carbonate von Alkalien, Erdalkalien und/oder Magnesium enthalten sind.
6. Katalysatorlösung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als alkalisch reagierende Verbindungen Polycarboxylate von Alkalien, Erdalkalien und/oder Magnesium enthalten sind.
7. Katalysatorlösung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als alkalisch reagierende Verbindungen Hydroxycarboxylate von Alkalien, Erdalkalien und/oder Magnesium enthalten sind.
8. Katalysatorlösung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Katalysatorlösung Cer4+ in Mengen zwischen 0,1 und 15Gow.%, bezogen auf die gesamte Katalysatorlösungsmenge, enthält, und daß die alkalisch reagierende Verbindung in Mengen zwischen 0,1 und 30Gew.-%, bezogen auf den Metallionengehalt und die gesamte Katalysatorlösungsmenge, enthalten ist.
9. Katalysatorlösung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis β, dadurch gekennzeichnet, daß das Komplexierungsmittel in Mengen von 1-40Gew.-%, bezogen auf die gesamte Katalysatorlösungsrnenge, enthalten ist.
10. Katalysatorlösung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Komplexierungsmittel in Mengen von 2-10Gew.-% enthalten ist.
11. Verwendung der wäßrigen Katalysatorlösung, dadurch gekennzeichnet, daß sie
a) kontinuierlich oder periodisch in den Brennraum eingebracht, vorzugsweise eingesprüht wird oder
b) vor der Verbrennung in flüssigen Brennstoff dispergiert oder emulgiert wird oder
c) vor der Verbrennung auf festen Brennstoff aufgebracht wird.
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