DD291052A5 - Wetterschutz zum abdecken von luken i - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Wetterschutz zum Abdecken von Luken auf Schiffen zum Schutz der Ladung gegen Witterungseinfluesse mittels einer flexiblen Abdeckung. Aufgabe der Erfindung ist es, einen Wetterschutz zu schaffen, der guenstig zu stauen ist und in Verbindung mit seiner Stabilitaet in Schlieszstellung eine wasserablaufgewaehrende Kontur gewaehrleistet. Diese Aufgabe wird durch einen Wetterschutz derart geloest, dasz auszerhalb der lichten Weite der Lukenoeffnung an einem Ende der Luke eine seilgetriebene flexible Abdeckung in einem ortsfesten Staubereich gestaut ist, die im Schlieszzustand die Luke so abdeckt, dasz von der Stauung zur gegenueberliegenden Lukenseite eine wasserablaufgewaehrende Schraege gebildet ist. Fig. 2{Lukenabdeckung; Witterungsschutz; flexible Abdeckung; Stauung; Seiltrieb; Antrieb; Container; Containerschiff; Wetterschutz}
Description
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Zum schnellen Verschließen von Lukenöffnungen von Schiffen im Hafen und auf See gegen plötzlich auftretenden starken Regen, gegen Sandstürme oder andere Witterungsunbilden sind leichte Lukenabdeckungen als Wetterschutz bekannt. So wird in der DE-OS 2301453 eine Planenabdeckung für Laderäume beschrieben, die aus zwei Lagen besteht, die an ihren Rändern gasdicht miteinander in Art eines Kissens verbunden sind und mittels eines Druckgases zur Erzeugung einer wasserablaufgewährenden Kontur aufgeblasen werden. Die Planenabdeckung wird neben der Laderaumöffnung gestaut. Zum Schließen der Abdeckung wird das gestaute Planenkissen mittels Druckgas gespeist, so daß es sich auf einer Führung über die Laderaumöffnung hinweg vorschiebt und sich in völlig gestrecktem Zustand durch den Innendruck stabilisiert und den Laderauru vollständig abschließt. Zum öffnen der Planenabdeckung wird das Druckgas über ein Auslaßventil abgelassen. Manuell muß jetzt das Planenkissen in die Stauste'lung zurückgeschoben werden.
Diese Lösung hat den Nachteil, daß der manuelle Stauaufwand sehr hoch ist. Bei großen Lukenöffnungen ist ein Stauen per Hand überhaupt niet it möglich. Außerdem ist der technische Aufwand zum Erreichen und zum Erhalten der wasserablaufgewährenden Kontur verhältnismäßig groß.
Zum Abdecken von Öffnungen, wie z. B. Swimmingpools, ist weiterhin eine leichte Abdeckung aus profilartigem Alu-Blech bekannt, deren trapezförmige Einzelelemente durch eine Zug/ Druckkette miteinander verbunden sind. Diese Zug/Druckkette ermöglicht des Auf-und Abtrommeln der Abdeckung am Ende der öffnung auf eine dort angeordnete Trommel. Die Trommel ist außerhalb der öffnung in einem Staukasten untergebracht. Der Technische Aufwand für diese Abdeckung ist sehr hoch. Bei der Anwendung zum Abdecken von Lukenöffnungen auf Schiffen wäre weiterhin das einzusetzende Gewicht sehr hoch, so daß von einer leichten Lukenabdeckung nicht gesprochen werden könnte. Außerdem erfordert diese Abdeckung einen verhältnismäßig großen Stauraum. Es ist ferner nachteilig, daß eine wasserablaufgewährende Kontur nicht oder nur mit einem sehr großen technischen Aufwand erreicht würde.
Es ist Ziel der Erfindung, einen Wetterschutz zum Abdecken von Luken zu entwickeln, mit dem es möglich ist, eine Laderaumöffnung schnell und sicher gegen Witterungsunbilden zu schützen.
günstig zu stauen ist und in Verbindung mit seiner Stabilität in Schließstellung eine wasserablaufgewährende Kontur gewährleistet.
der lichten Weite der Lukenöffnung an einem Ende der Luke eine seilgetriebene flexible Abdeckung in einem ortsfesten
eine wasserablaufgewährende Schräge gebildet ist.
senkrecht zur Bewegungsrichtung der Abdeckung Verstrebungen als zusätzliche Aussteifung angeordnet sind.
vorderen Verbindungsträger befestigt sind und andererseits zu Trommeln geführt sind, die mit dem Antrieb der Abdeckung in
der Abdeckung in Wirkverbindung steht. Es ist vorteilhaft, daß im Staubereich Stopper als Endlagenbegrenzung fürdie Ösen im geöffneten Zustand der Luke angeordnet sind.
gegenüberliegende Winden oder durch eine Winde und ein gegenüberliegend am hinteren Verbindungsträger angeordnetes
des Antriebes ermöglicht eine einfache Handhabung. Die zu verwendeten Materialien für die Andeckung gewährleisten ein geringes Gewicht derselben und gestatten einen kleinen Stauraum. Im Hafenbetrieb wird der Be- und Entladeprozeß nicht behindert.
teilweise abgedeckt ist. Diese flexible Abdeckung 3 kann aus verschiedenen Materialien, wie z. B. Segeltuch, Folie, Gummi,
bedecken und die in Staustellung vertikal bzw. horizontal gefaltet oder aufgerollt sein können. Die Stauung kann aber auch, wie aus Fig. 3 zu ersehen ist, in der gesamten Länge der Abdeckung 3 in einem vertikalen Schacht 27 erfolgen.
gewährleisten im Zusammenwirken mit dem Verbindungsträger 8 eine möglichst gleiche Spannung der Abdeckung 3 über die gesamte Lukenbreite. Die Anzahl der Seile 10 richtet sich nach der vorhandenen Breite der Luke 1.
wird, während sie in Schließstellung die Abdeckung 3 am Seil 13 hält. Dieses Seil 13 dient als Zugseil beim Offnungsvorgang, dient als Halteseil beim Schließen der Lukenöffnung und dient als Aufhängung für die Abdeckung 3.
im geschlossenen Zustand mit der Abdeckung 3 die bis in den Lukensüllbereich gestauten Container 2 überspannt werden und die Abdeckung 3 solch eine Schräge besitzt, daß der Wasserablauf in Richtung der Umlenkrolle 19 gewährleistet ist.
für die Ösen 16 bilden und gewährleisten, daß das Seil 13 durchrutschen kann.
über eine Welle 23 miteinander verbunden, die durch eine Winde 24 angetrieben wird. Analog sind dann die Trommeln 15 mittels einer Welle 25 verbunden, die durch eine Winde 26 angetrieben wird.
erforderlich.
angetrieben wird und die antriebslose Winde 26 bzw. 24 synchron mitläuft.
dargestellt. Die flexible Abdeckung 3 ist in einem vertikalen Schacht 27 in ihrer gesamten Länge glatt gestaut. Am
ist hierbei die Umlenkrolle 19 höher angeordnet als die Gleitbahn 29. Damit wird aber gleichfalls die wasserablaufende Schräge der Abdeckung 3 gewährleistet.
abzudeckende Luken 1 gestaut werden können. Es ist aber auch denkbar, die Abdeckung querschiffs anzuordnen. Die an den
angeordnete Dreieckplanen, die nach dem Schließen der Luke 1 von Hand an der Süllbank zu befestigen sind, geschlossen werden.
die Winde 24 beginnt das Seil 17auf die Trommeln 18 aufzuspulen. Gleichzeitig damit beginnt die Winde 26 bremsend zu drehen und das Seil 13 wird von den Trommeln 15 abgespult. Dadurch wird die Abdeckung 3 feld- bzw. abschnittsweise entfaltet und
über die Öffnung der Luke 1 gespannt bis die Schließstellung, d. h. der Verbindungsträger 8 kommt in Wirkverbindung mit dem
der Winde 24 werden die Seile 13 und die Seile 17 von den zugehörigen Trommeln 15 bzw. 18 auf- bzw. abgespult. Die Ösen 16 werden am Stopper 21 an einem Weitertransport gehindert, wodurch sich die Abdeckung 3 abschnittsweise im Stauraum 6 vertikal faltet. Ist die gesamte Abdeckung 3 im Stauraum 6 gestaut, wird der Verbindungsträger 3 mittels der Sicherung 22 gesichert und das Seil 17 vom Verbindungsträger 8 gelöst. Der Öffnungsvorgang ist damit abgeschlossen.
daß die Abdeckung 3 gespannt in Schließstellung geführt wird und daß beim Öffnen durch Zugwirkung des Gegengewichtes 28 bei gleichzeitigem Fieren der Winde 24 die Abdeckung 3 gespannt geöffnet wird.
Claims (12)
1. Wetterschutz zum Abdecken von Luken auf Schiffen zum Schutz der Ladung gegen Witterungseinf IÜS86 mittels einer flexiblen Abdeckung, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb der lichten Weite der Lukenöffnung an einem Ende der Luke (1) eine seilgetriebene flexible Abdeckung (3) in einem ortsfesten Staubereich gestaut ist, die im Schließzustand die Luke (1) so abdeckt, daß von der Stauung zur gegenüberliegenden Lukenseite eine wasserablaufgewährende Schräge gebildet ist.
2. Wetterschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die flexible Abdeckung (3) aus einzelnen Feldern besteht und die Abdeckung (3) in Bewegungsrichtung durch je einen Verbindungsträger (8; 9) begrenzt ist.
3. Wetterschutz nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Bewegungsrichtung der Abdeckung (3) von Verbindungsträger 8 zu Verbindungsträger (9) Seile (1ü) als Aufhängung für die Abdeckung (3) vorgesehen sind.
4. Wetterschutz nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß senkrecht zur Bewegungsrichtung der Abdeckung (3) Verstrebungen (12) als zusätzliche Aussteifung angeordnet sind.
5. Wetterschutz nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Bewegungsrichtung der Abdeckung (3) Seile (13) verlaufen, die einerseits am Verbindungsträger (8) befestigt sind und andererseits zu Trommeln (15) geführt sind, die mit dem Antrieb der Abdeckung (3) in Wirkungsverbindung stehen.
6. Wetterschutz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Seile (13) mittels Ösen (16), die ein Durchrutschen der Seile (13) gewährleisten, mit der Abdeckung (3) in Wirkverbindung stehen.
7. Wetterschutz nach Anspruch 1,2,5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß Seile (17) am Verbindungsträger (8) angreifen und zu Trommeln (18) geführt sind, die mit dem Antrieb der Abdeckung (3) in Wirkverbindung stehen.
8. Wetterschutz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Stauraumbereich Stopper (21) als Endlagenbegrenzung für die Ösen (16) im geöffneten Zustand der Luke (1) angeordnet sind.
9. Wetterschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Abdeckung (3) durch in Bewegungsrichtung gegenüberliegende Winden (24 und 26) erfolgt.
10. Wetterschutz nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Abdeckung (3) durch eine Winde (24) und ein gegenüberliegend am Verbindungsträger (9) angeordnete Gegengewicht (28) erfolgt.
11. Wetterschutz nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die flexible Abdeckung (3) faltend gestaut ist.
12. Wetterschutz nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die flexible Abdeckung (3) als ebene Fläche gestaut ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD33656189A DD291052A5 (de) | 1989-12-28 | 1989-12-28 | Wetterschutz zum abdecken von luken i |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD33656189A DD291052A5 (de) | 1989-12-28 | 1989-12-28 | Wetterschutz zum abdecken von luken i |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD291052A5 true DD291052A5 (de) | 1991-06-20 |
Family
ID=5615493
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD33656189A DD291052A5 (de) | 1989-12-28 | 1989-12-28 | Wetterschutz zum abdecken von luken i |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD291052A5 (de) |
-
1989
- 1989-12-28 DD DD33656189A patent/DD291052A5/de unknown
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