DD291053A5 - Wetterschutz zum abdecken von luken ii - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Wetterschutz zum Abdecken von Luken auf Schiffen zum Schutz der Ladung gegen Witterungseinfluesse mittels einer flexiblen Abdeckung. Aufgabe der Erfindung ist es, einen Wetterschutz zu schaffen, der guenstig zu stauen ist und in Verbindung mit seiner Stabilitaet in Schlieszstellung eine wasserablaufende Kontur gewaehrleistet. Diese Aufgabe wird durch einen Wetterschutz derart geloest, dasz auszerhalb der lichten Weite der Lukenoeffnung eine seilgetriebene flexible und eine in Wirkungsverbindung mit der Abdeckung stehende im Schlieszzustand die wasserablaufgewaehrende Kontur erzeugende Einrichtung angeordnet sind. Fig. 2{Lukenabdeckung; Witterungsschutz; flexible Abdeckung; Wetterschutz; Stauung; Seiltrieb; Antrieb; Container; Containerschiff}
Description
Hierzu 4 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Wetterschutz zum Abdecken von Luken auf Schiffen gegen Regen oder ähnliche Witterungsunbilden.
Zum schnellen Verschließen von Lukenöffnurgen von Schiffen im Hafen und auf See gegen plötzlich auftretenden starken Regen, gegen Sandstürme oder andere Witterungsunbilden sind leichte Lukenabdeckungen als Wetterschutz bekannt. So wird in der DE-OS 2301453 eine Planenabdeckung für Laderäume beschrieben, die aus zwei Lagen besteht, die an ihren Rändern gasdicht miteinander in Art eines Kissens verbunden sind und mittels eines Druckgases zur Erzeugung einer
wasserablaufgewährenden Kontur aufgeblasen werden. Die Planenabdeckung wird neben der Laderaumöffnung gestaut. Zum Schließen der Abdeckung wird das gestaute Planenkissen mittels Druckgas gespeist, so daß es sich auf einer Führung über die Laderaumöffnung hinweg vorschiebt und Im völlig gestreckten Zustand durch den Innendruck stabilisiert und den Laderaum vollständig abschließt. Zum öffnen der Planenabdeckung wird das Druckgas über ein Auslaßventil abgelassen. Manuell muß jetzt das Planenkissen in die Staustellung zurückgeschoben «verden.
Diese Lösung hat den Nachteil, daß der manuelle Stauaufwand sehr hoch ist. Bei großen Lukenöffnungen ist ein Stauen per Hand überhaupt nicht möglich. Außerdem ist der technische Aufwand zum Erreichen und zum Erhalten der wasserablaufgewährenden Kontur verhältnismäßig groß.
Zum Abdecken von Öffnungen, wie z. B. Swimmingpools, ist weiterhin eine leichte Abdeckung aus profilartigem Alu-Blech bekannt, deren trapezförmige Einzelelemente durch eine Zug-Druck-kette miteinander verbunden sind. Diese Zug-Druck-kette ermöglicht das Auf- und Abtrommeln der Abdeckung am Ende der Öffnung auf eine dort angeordnete Trommel. Die Trommel ist außerhalb der Öffnung in einem Staukasten untergebracht. Der technische Aufwand für diese Abdeckung ist sehr hoch. Bei der Anwendung zum Abdecken von Lukonöffnungen auf Schiffen wäre weiterhin das einzusetisnde Gewicht sehr hoch, so daß von einer leichten Lukenabdeckung nicht gesprochen werden könnte. Außerdem erfordert dieso Abdeckung einen verhältnismäßig großen Stauraum. Es ist ferner nachteilig, daß eine wasserablaufgewährende Kontur nicht erreicht wird.
Es ist Ziel der Erfindung, einen Wetterschutz zum Abdecken von Luken zu entwickeln, mit dem es möglich ist, eine Laderaumöffnung schnell und sicher gegen Witterungsunbilden zu schützen.
günstig zu stauen Ist und in Verbindung mit seiner Stabilität in Schließstellung eine wasserablaufende Kontur gewährleistet.
ortsfesten Stauung und eine in Wirkungsverbindung mit der Abdeckung stehende im Schließzustand diewasserablaufgewährende Kontur erzeugende Einrichtung angeordnet sind. Als die wasserablaufgewährende Konturerzeugende Einrichtung werden erfindungsgemäß in die Lukenöffnung hereindrehbare Träger verwendet, die bei geöffneter
angeordnete, mit dieser Abdeckung in Wirkungsverbindung stehende und vertikal nach oben bewegbare Führungsseile in
wobei die Abdeckung in Bewegungsrichtung durch je einen Verbindungsträger begrenzt ist.
einerseits am vorderen Verbindungsträger befestigt sind und andererseits zu Trommeln geführt sind, die mit dem Antrieb der
der Abdeckung in Wirkverbindung.
anderen Trommel geführt sind, die ebenfalls mit dem Antrieb der Abdeckung in Wirkverbindung stehen. Zweckmäßigerweise
sind im Stauraumbereich Stopper als Endlagenbegrenzung für die ösen im geöffneten Zv: .^nd der Luke angeordnet.
gegenüberliegende Winden oder durch eine Winde und ein am hinteren Verbindungeträger angeordnetes Gegengewicht erfolgt.
des Antriebes ermöglicht eine einfache Handhabung. Die Abdeckung ist gering im Gewicht und benötigt nur einen kleinen
teilweise abgedeckt ist. Diese flexible Abdeckung 3 kann aus verschiedenen Materialien, wie z. B. Segeltuch, Folie, Gummi,
bedecken und in Staustellung in einem Stauraum β zwischen derrLukenquersöllen 4 horizontal gefaltet oder aufgerollt seinkönnen. Die Stauung kann aber auch, wie aus Fig. 4 zu ersehen ist, in der gesamten Länge der Abdeckung 3 in einem vertikalen
gewährleisten im Zusammenwirken mit dem Verbindungsträger 8 eine möglichst gleiche Spannung der Abdeckung 3 über diegesamte Lukenbreite. Die Anzahl der Seile 10 richtet sich nach der vorhandenen Breite der Luke 1.
am Seil 13 hält. Dieses Seil 13 dient als Zugseil beim Öffnungsvorgang, dient als Halteseil beim Schließen der Lukenöffnung unddient als Aufhängung für die Abdeckung 3.
gewährleistet bei Stauung der Abdeckung 3 im Schacht 27 die Sicherung der Staustellung. Damit die bis in den Lukensüllbereichgestauten Container 2 von der Abdeckung 3 überspannt werden können, ist diese in Lukenlängsrichtung, wie in Fig. 2,4 und 5 zusehen, dachförmig gestaltet. Die zur Gewährleistung des Wasserablaufes erforderliche Dachkontur, hier als flache
sind an den Lukenenden drehbar gelagert und dort bei geöffneter Luke 1 gestaut. Vor Schließbeginn werden die Träger 7manuell in den Lukenöffnungsbereich gedreht. Größe und Form der Träger 7 hängen von der zu erreichenden Dachkontur sowievon der Länge der Luke 1 ab.
niedriger angeordneten Lukenlängssüllen 27. Zum leichteren Bewegen der Abdeckung 3 sind sowohl im Bereich der
einem vertikal wirkenden Betätigungselement, z.B. Hydraulikzylinder 32, erzeugt werden. In Schließstellung wird das
erforderliche Dachkontur erzeugt wird. Die mittige Dachkontur wird durch ein zwischen den Führungsseilen 31 angeordnetes
dann die Trommeln 15 mittels einer Welle 25 verbunden, die durch eine Winde 26 angetrieben wird.
erforderlich.
angetrieben wird und die antriebslose Winde 26 bzw. 24 synchron mitläuft.
dargestellt. Die flexible Abdeckung 7 ist in einem vertikalen Schacht 27 in ihrer gesamten Länge glatt gestaut. Am
abzudeckende Luken 1 gestaut werden können. Es ist aber auch denkbar, die Abdeckung querschiffa anzuordnen.
in den Lukenöffnungsbereich gedreht. Das Seil 17 wird am Verbindungsträger 8 befestigt und mittel» der Winde 24 gespannt.
drehen, und das Seil 13 wird von den Trommeln 15 abgespult. Dadurch wird die Abdeckung 3 feld- bzw. abschnittsweiseentfaltet und über Lukenöffnung gespannt bis din Schließstellung, d.h. der Verbindungsträger 8 in Wirkverbindung mit dem
erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Durch Betätigen der Winde 26 bei gleichzeitigem bremsenden Drehen der Winde 24 werdendie Seile 13 und die Seile 17 von den zugehörigen Trommeln 15 bzw. 18 auf- bzw. abgespult. Dadurch wird die Abdeckung 3abschnittsweise im Stauraum 6 horizontal gefaltet.
Ist die gesamte Abdeckung 3 im Stauraum 6 gestaut, wird das Seil 17 vom Verbindungsträger 8 gelöst. Der oder die Träger 7 werden in ihre Staustellung am Lukenquersüll B gedreht. Der Öffnungevorgang Ist damit abgeschlossen
Bei Stauung der Abdeckung 3 im Schacht 27 wird beim Schließen die Winde 24 betätigt. Das Gegengewicht 30 gewährleistet, daß die Abdeckung 3 gespannt in Schließstellung geführt wird und daß beim Öffnen durch Zugwirkung des Gegengewichtes 30 bei gleichzeitigem Fieren der Winde 24 die Abdeckung 3 gespannt geöffnet wird.
Claims (14)
1. Wetterschutz zum Abdecken von Luken auf Schiffen zum Schutz der Ladung gegen Witterungseinflüsse mittels einer flexiblen Abdeckung, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb der lichten Weite der Lukenöffnung eine seilgetriebene flexible Abdeckung (3) in einer ortsfesten Stauung und eine in Wirkungsverbindung mit der Abdeckung (3) stehende im Schließzustand die wasserablaufgewährende Kontur erzeugende Einrichtung angeordnet sind.
2. Wetterschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als wasserablaufgewährende Kontur erzeugende Einrichtung, in die Lukenöffnung hereindrehbare Träger (7) verwendet werden, die an den Lukenenden bei geöffneter Luke (1) gestaut sind.
3. Wetterschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als wasserablaufgewährende Kontur erzeugende Einrichtung mindestens zwei an gegenüberliegenden Seiten der Abdeckung (3) angeordnet, mit der Abdeckung (3) in Wirkungsverbindung stehende und vertikal nach oben bewegbare Führungsseile (31) in Verbindung mit einem zwischen den Führungsseilen (31) angeordnetem Trägerelement (33) verwendet werden, welche im Schließzustand über der Lukenöffnung angeordnet sind.
4. Wetterschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die flexible Abdeckung (3) aus einzelnen Feldern besteht und die Abdeckung (3) in Bewegungsrichtung durch je einen Verbindungsträger (8; 9) begrenzt ist.
5. Wetterschutz nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß in Bewegungsrichtung der Abdeckung (3) von Verbindungsträger (8) zu Verbindungsträger (9) Seile (10) als Aufhängung für die Abdeckung (3) vorgesehen sind.
6. Wetterschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß senkrecht zur Bewegungsrichtung der Abdeckung (3) Verstrebungen (12) als zusätzliche Aussteifung angeordnet sind.
7. Wetterschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Bewegungsrichtung der Abdeckung (3) Seile (13) verlaufen, die einerseits am Verbindungsträger (8) befestigt sind und andererseits zu Trommeln (15) geführt sind, die mit dem Antrieb der Abdeckung (3) in Wirkungsverbindung stehen.
8. Wetterschutz nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Seile (13) mittels Ösen (16), die ein Durchrutschen der Seile (13) gewährleisten, mit der Abdeckung (3) in Wirkverbindung stehen.
9. Wetterschutz nach Anspruch 1,2,5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß Seile (17) am Verbindungsträger (8) angreifen und zu Trommeln (18) geführt sind, die mit dem Antrieb der Abdeckung (3) in Wirkverbindung stehen.
10. Wetterschutz nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Stauraumbereich Stopper (21) als Endlagenbegrenzung für die Ösen (16) im geöffneten Zustand der Luke (1) angeordnet sind.
11. Wetterschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Abdeckung (3) durch in Bewegungsrichtung gegenüberliegende Winden (24 und 26) erfolgt.
12. Wetterschutz nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Abdeckung (3) durch eine Winde (24) und ein gegenüberliegend am Verbindungsträger (9) angeordnetes Gegengewicht (28) erfolgt.
13. Wetterschutz nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die flexible Abdeckung (3) faltend gestaut ist.
14. Wetterschutz nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die flexible Abdeckung (3) als ebene Fläche gestaut ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD33656289A DD291053A5 (de) | 1989-12-28 | 1989-12-28 | Wetterschutz zum abdecken von luken ii |
Applications Claiming Priority (1)
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD291053A5 true DD291053A5 (de) | 1991-06-20 |
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Family Applications (1)
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| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD291053A5 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN111994205A (zh) * | 2020-08-05 | 2020-11-27 | 上海外高桥造船有限公司 | 一种远洋客船的开放式顶篷 |
-
1989
- 1989-12-28 DD DD33656289A patent/DD291053A5/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN111994205A (zh) * | 2020-08-05 | 2020-11-27 | 上海外高桥造船有限公司 | 一种远洋客船的开放式顶篷 |
| CN111994205B (zh) * | 2020-08-05 | 2021-09-10 | 上海外高桥造船有限公司 | 一种远洋客船的开放式顶篷 |
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