DD291902A7 - Verfahren zur herstellung alterungsbestaendiger gummiwerkstoffe auf der basis von natur- und/oder synthesekautschuk - Google Patents

Verfahren zur herstellung alterungsbestaendiger gummiwerkstoffe auf der basis von natur- und/oder synthesekautschuk Download PDF

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DD291902A7 DD32005488A DD32005488A DD291902A7 DD 291902 A7 DD291902 A7 DD 291902A7 DD 32005488 A DD32005488 A DD 32005488A DD 32005488 A DD32005488 A DD 32005488A DD 291902 A7 DD291902 A7 DD 291902A7
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Siegfried Hauptmann
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Wilfried Mertens
Bernd Noll
Frank Weinelt
Herbert Weinelt
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Univ Leipzig
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung waermealterungs-, ozon- und wetterbestaendiger nichtkontaktverfaerbender Gummiwerkstoffe auf der Basis von Natur-, Styren-Butadien-, Acrylnitril-Butadien- und Chloroprenkautschuk, welche als Alterungsschutzmittel cyclische Kondensationsprodukte aus mehrwertigen Phenolen mit Carbonylverbindungen enthalten, die eine hohe Antioxidanswirksamkeit mit Langzeitwirkung, mit einem Schutz gegen Ermuedung und Ozonangriff sowie gegenueber Kautschukgiften und dem "crazing"-Effekt verbinden. Ihre Wirkung wird durch Mercaptobenzimidazole synergistisch gesteigert.{Gummiwerkstoffe; Kautschuk; Alterungsschutzmittel; Antioxidans; Calixarenpolyole; Thermooxidationsbestaendigkeit; Antiozonans; Riszbildungswiderstand; Wetterbestaendigkeit; Kontaktverfaerbung; "crazing"-Effekt}

Description

R3
HO
OH
mit
R1-H, alkyl, aryl
R2= H alkyl
R3=H,0H.alkyl, aryl, aminoalkyl
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Calix/4/arenpolyol in Kombination mit einem nichtverfärbenden und/oder verfärbenden Alterungsschutzmittel, bevorzugt mit einem Mercaptobenzimidazol und/oder substituierten p-Phenylendiamin, zugesetzt wird.
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung wärmealterungs-, wetter- und ozonbeständiger Gummiwerkstoffe auf der Basis von Natur- und/oder Synthesekautschuken, die die in der kautschukverarbeitenden Industrie üblichen Ingredenzien enthalten. Die aus den entsprechenden Gummimischungen hergestellten Erzeugnisse können dort eingesetzt werden, wo über der Raumtemperatur liegende Umgebungs- und/oderFluidtemperaturen vorherrschen und atmosphärisches Ozon einwirkt oder wo keine Kontaktverfärbung auftreten darf.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Für die Herstellung wärmealterungs-, wetter- und ozonbeständiger Gummiwerkstoffe auf der Basis von Natur- und/oder Synthesekautschuk werden beim Mischprozeß den Elastroimischungen vorzugsweise aminische Alterungsschutzmittel zugegeben. Nach H. Fries (Gummi, Asbest, Kunststoffe 40 [1987] S. 239-252) rufen diese Substanzen jedoch beim praktischen Einsatz der betreffenden Gummiörzeugnisse eine Verfärbung des Gummis oder mit ihm in Kontakt stehender anderer Materialien nach braun bis schwarz hervor. Nachteilig ist äußert-"η die Auswaschbarkeit besonders der aktivsten Vertreter der Klasse, der substituierten p-Phenylendiamino, die relativ I κ ι ie thermische Flüchtigkeit, besonders bei Ν,Ν'-Dialkyl- und N,N"Aralkyl-Derivaten der p-Phenylendiamina und bei substituierten Naphthylaminen, die mehr oder weniger stark ausgeprägte Beeinflussung der Anvulkanisationszeit von Rohgummimischungen und die cancerogene Wirkung von ß-Naphthylamin als Verunreinigung des Alterungsschutzmittels Phenyl-ß-naphthylamin.
Sterisch gehinderte Mono- und Bisphenole als Alterungsschutzmittel bewirken hingegen keine Kontaktverfärbung und keine oder nur eine geringe Vergilbung der dem Licht ausgesetzten Vulkanisate. Nach L. Ruetz: Die Alterungsschutzmittel der Bisphenolklasse (Technische Informationsblätter Nr. 2.15, Sept. 1985, S. 1-12) ist die Antioxidanswirksamkeit der monofunktionellen phenolischsn Verbindungen jedoch aufgrund ihrer Flüchtigkeit beim Vulkanisationsprozeß der Gummirohlinge und/oder bei hohen Einsatztemperaturen der Gummiartikel infolge sich stark vermindernder Konzentratin eingeschränkt.
Eine höhen» Wirksamkeit wird dr'ch bifunktionelle phenolische Produkte erreicht. Diese sind jedoch entsprechend teurer und kostenungünstig. Außerdem ist uflkannt (siehe L. Ruetz), daß bei ihnen der Effekt gegen Ermüdungsrißbildung weniger ausgeprägt ist und daß diese Produkte keinen Schutz vor Ozonrißbildung unter statischen und/oder dynamischen mechanischen Bedingungen bieten. Sie zeigen am Licht leichte Verfärbung nach gelb, rosa oder bräunlich. Von erheblichem Nachteil ist ihre leichte Extrahierbarkeit durch zahlreiche Lösungsmittel, insbesondere Kohlenwasserstoffe. Sie unterliegen ebenso wie vie'o Amine im Gummi einem Auswaschprozeß durch Wasser und einer Extraktion durch Kraftstoffe, Laugen und wäßrige Lösungen basisch wirkender Salze. Eine Lang'eitwirkung dieser Produkte ist daher nicht vorhanden. Ansonsten müssen bei thermisch hocnbeanspruchten Gummiartikeln teure Spezialk&utschuke wie z. B. Ethylen-Propylen-Terpolymere, Epichlorhydrin-, Silicon- oder hydrierter Acrylnitril-Butadien-Kautschuk eingesetzt werden, die besondere Vernetzungssysteme zur Vulkanisation bf nötigen.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung hat das Ziel, ein Verfahren zur Herstellung alterungsbeständiger Gummiwerkstoffe anzugeben, das die Nachteile bekannter Verfahren überwindet, insbesondere zu Gummiwerkstoffen führt, die sich nicht verfärben, die keine Kontaktverfärbung hervorrufen, auch bei erhöhten Raum- oder Fluidtemperaturen eingesetzt werden können, der Einwirkung von atmosphärischem Ozon widerstehen, deren Alterung !Schutzmittel nicht durcb flüssige Medien extrahiert werden und die in der Herstellung kostengünstig sind.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung Ixgt die Aufgabe zugrunde, im Herstellungsprozeß von Gummiwerkstoffen solche Bedingungen zu schaffen, daß in technisch einfacher Weise Werkstoffe entstehen, deren Alterungsbeständigkeit gegenüber dem Stand der Technik wesentlich verbessert ist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelsöt, daß im Prozeß der Herstellung von Gummiwerkstoffen den an sich bekannten Komponenten cyclische Kondensationsprodukte aus mehrwertigen Phenolen mit Carbonylverbindungen zugesetzt werden. Besonders geeignet sind Calix/4/arenpolyole. Diese Substanzen können in an sich bekannter Weise aus mehrwertigen Phenolen und Aldehyden hergestellt werden (J. Am. Chem. Soc. 62,2512 [1940]). Diese Verbindungen werden anstelle von Mono- und Bisphenclen, von substituierten Naphthylaminen und substituierten Dihydrochinolinen in Kautschukmischungen auf der Basis von Natur- und/oder Synthesekautschuk und den in der Gummiindustrie üblichen Ingredenzien eingesetzt. Es tritt ein Anstieg der Thermooxidationsbeständigkeit der Gummiwerkstoffe ein, auch bei erhöhten Temperaturen, bei gleichzeitiger Verbesserung ihrer Wetterbeständigkeit und Bewahrung eines guten Schutzes gegenüber den destruktiven Einflüssen dynamischer mechanischer Kräfte und bestimmter, als sogenannte Kautschukgifte wirkender Schwermetallverbindungen in Gegenwart von Sauerstoff
Calixaren/4/polyole sind Metacyclophane der allgemeinen Struktur I.
HO
OH
HO
mit
R1-H7alkyl, aryl
R2= H alkyl
R3= H1OH, alkyl, aryl; aminoalkyl
Sie zeichnen sich infolge ihres molekularen Aufbaus durch eine hohe Antioxidanswirksamkeit, Nichtflüchtigkeit und schwere Extrahierbarkeit durch Wasser, Alkohole und unpolare Kohlenwasserstoffe aus. Erfindungsgemäß sind als Antioxidanzien für Dienkautschuke besonders die Verbindungen mit
R' = CH3, R2 = H, R3 = H R1 = CH3, R2 = H, R1 = OH R1 = CH3, R2 = H, R3 = CH2N(C2Hs)2 R' = CH3, R2 = H, R3 = CH2NC2Hi0 R1 = CH3, R2 = H, R3 = CH2NC4H8O
und mit und mit und mit und mit geeignet.
Es zeigte sich, daß die Verbesserung der Eigenschaften von Kautschukvulkanisaten auf der Basis von Natur- und/oder Synthesekautschuk nach einer thermqoxidativon sowie dynamischen mechanischen Beanspruchung und die Verminderung der Mißbildung bei der statischen Ozonaltorung sowie Freiluftbewetterung erreicht werden, wenn 0,05 bis 10 Masse-Teile, vorzugsweise 0,5 bis 4,0 Masse-Teile, eines Calix/4/arenpolyols auf 100 Masse-Teile Elastomer der Gummimischung zugesetzt werden,
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erreichten Kennwerte der Vulkanisate, wie' B. Zugfestigkeit und Bruchdehnung nach einer Wärmealterung bei 7O0C und 1000C, Initialdehnung, Rißanzahl und Rißtiefe ns.: . einer Freiluftbewetterung bzw. künstlichen Ozonalterung sowie der mittlere Rißbildungswiderstand nach einer Stauch-Biege-Prüfung liegen günstiger als bei den Vulkanisaten, die ein mono- oder bifunktionelles phenolisches Alterungsschutzmittel bei gleicher Konzentration enthalten. Besonders hervorzuheben ist, daß die Tetramethylcalix/4/arenpolyole in Gegenwart von 2-Mercaptobenzimidazol den schädigenden Einfluß von Wärme und Sauerstoff stärker vermindern als jede Substanz für sich bei gleicher Konzentration der Alterungsschutzmittel, d. h. ein synergistischer Effekt ist vorhanden. In Kombination mit substituierten p-Phenylendiaminen bewirken Calix/4/arenpolyole eine gesteigerte Ozonalterungs- und Wetterbeständigkeit von Kautschukvulkanisaten. Die nachfolgenden Beispiele sollen die erfindungsgemäße Verfahrensweise erläutern, ohne sie damit einzuschränken.
Ausführungsbeispiele
Die Kautschukmischungen wurden in einem Laborinnenmischer des Typs GK4 N nach einer einheitlichen Mischvorschrift hergestellt.
Beispiel 1
Rezeptur eines beigefarbenen Gummiwerkstoffes auf Natur-Butadien-Styren-Kautschukbasis der Shore-Härte A60 ±5
nicht erfindungs 2 erfindungs 4
gemäße Ma.-Teile gemäße Ma.-Teile
Mischungen 51,00 Mischungen 51,00
1 49,00 3 49,00
Komponenten Ma.-Teile 9,20 Ma.-Teile 9,20
Naturkautschuk 51,00 11,80 51,00 11,80
ölverstreckterButadien-Styren-Kautschuk 49,00 29,60 49,00 29,60
hochmolekularer Butadien-Styren-Weichmacher 9,20 28,90 9,20 28,90
Zinkoxid 11,80 37,50 11,80 37,50
Kaolin 29,60 4,90 29,60 4,90
gefällte Kieselsäure 28,90 2,30 28,90 2,30
Zinksulfid/Bariumsulfat-Füllstoff 37,50 5,30 37,50 5,30
Faktis 4,90 4,90 4,90 4,90
Stearinsäure 2,30 0,00 2,30 0,00
Kolophonium 5,30 2,00 5,30 0,00
Ozonschutzwachs 4,90 0,00 4,90 0,00
2,6-Di-t-butyl-4-methyl-phenol 2,00 0,00 0,00 2,00
2,2'-Mthylen-bis-4-methyl-6-t-butyl-phenol 0,00 0,20 0,00 0,20
Tetramethyl-calix/4/arenoctol 0,00 0,72 2,00 0,72
Tetramethyl-calix/4/a/endodecaol 0,00 0,85 0,00 00,85
Diphenylguanidin 0,20 2,60 0,20 2,60
Tetramethylthiuramdisulfid 0,72 240,77 0,72 240,77
Mercaptobenzothiazol 0,85 0,85
Schwefel 2,60 2,60
240,77 240,77
Vulkanisation der Elastomer-Rohmischungen: 10 Minuten bei 1500C Kennwerte der Vulkanisate
A: Wärmealterungsverhalten
Prozentualer Verlust an Zugfestigkeit ΔσΒΒ · 100 in % und Bruchdehnung ΔεΒΒ · 100 in % nach einer Wärmealterung von 7 Tagen bei 7O0C bzw. 7 Tagen bei 1000C ermittelt nach TGL 14366 bzw. 14367 an Ringprobekörpern von 6mm Dicke
Werkstoff aus Mischung
Eigenschaft
AaB/oB-100nach7d/70°C AeB-100nach7d/70°C AoB/oB-100nach7d/100oC AeB/eB-100nach7d/100X
21 -15 -12 -12
35 -28 -22 -20
44 -37 -35 -34
63 -59 -54 -53
B: Ozonnlterungsvorhalten
Initialdehnung (rißfreierr Dehnungsbereich) D1 in %, Rißanzahl A und Rißtiefe T in der Dehnungszone Z2 im Bereich von 11 bis 20% Dehnung nach einer Ozonalterung bei einer Ozonkonzentration von 50ppm, einerTemperatur von 4O0C und einer Prufdauer von 72Stdn., ermittelt nach TGL 24418 an 0 bis 50% kontinuierlich gedehnten Hohlzylinderprobekörpern von 3mm Dicke.
Erläuterung der Begriffe:
Initialdehnung D| in % ist die statische Dehnung, bei der der erste Riß auftritt. Ein D,-Wert von 30% bedeutet, daß der zwischen und 29% liegende Dehnungsbereich rißfrei bleibt. Rißanzahl A und Rißtiefe T werden folgendermaßen klassifiziert:
AO keine Risse TO keine Risse
• A1 Ibis 5Risse T1 Oberflächenrisseca.0,1 bisO,5mmtief
A2 6bis 40Risse T2Risseca. 1 mmtiof
A3 41 bis120Risse T3 Risse über 1 mm tief
A4 über 120 Risse T 4 durchbrochenor Probekörper
Werkstoff aus Mischung 2 3 —> NJ CO 4
Eigenschaii 1 14 3-4 1 O CM T- CM
Initialdehnung Di in % Rißanzahl A Rißtiefe T 10 4 1
C: Bewettmungsverhalten
Initialdehnung D1 in %, Rißanzahl A und Dißtiefe T in der Dehnungszone Z5 nach einer Bewetterungszeit von 29 Tagen unter folgenden mitteleuiopäischen meteorologischen Standardbedingungen:
mittlere Ozonkonzentration 29 pg/m3
mittlere Lufttemperatur 8,5°C
mittlere tägliche Sonnenscheindauer 4,7 Stdn.
mittlere tägliche Niederschlagsmenge 1,6 mm
ermittelt nach TGL16890 an der Sonnen- und Schattenseite an 0 bis 50% kontinuierlich gedehnten Hohlzylinderprubeköfpern von 3 mm Dicke.
Werkstoff aus Mischung 2 I 3 4
Eigenschaft 1
Sonnenseite der Probekörper 40 45 46
Initialdehnung D1 in % 30 2 2 2
Rißanzahl A 3 2 2 2
Rißtiefe T 2-3
Schattenseite der Probekörper 33 41 42
Initialdehnung D1 in % 28 2-3 2 2
RißanzahlA 3 2 2 2
Rißtiefe T 2
D: Ermüdungsverhalten
Mittlerer Rißbildungswiderstand RBW alb dekadischer Logarithmus der Kilocyclen bis zum Erreichen der mittleren Rißbildungsstufe C nach einer Stauch-Biegeprüfung nach De Mattia (TGL 14378) ermittelt an Streifenprobekörpern von 6,3g Dicke.
Werkstoff aus Mischung 3 4
Eigenschaft 1 2 0,93 0,95
RBW 0,58 0,89
ü: Kontaktverfärbung
Lackverfärbung von weißem Alkydharzlack nach Werkstandard GKTS 802-3/01 an Probekörpern der
AbmessungeniOOmm · 20mm · 2mm.
Eigenschaft
Werkstoff aus Mischung 1 2
Verfärbung nach 21 Tjgen Exposition im Freion (unterfqlgenden meteorologischen Bedingungen: mittlere Lufttemperatur = 9,80C mittlere tägliche Sonnenscheindauer = 3,1 Std. mittlere tägliche Niederschlagsmenge = 7,9 mm)
keine
keine
keine
keine
F: „crazing"- Effekt nach einer Sonnenscheindauer von 470 Stunden: O 4
Werkstoff aus Mischung nicht vorhanden nicht vorhanden
1 2
Intensität des Effekts „crazing"- mittel- nicht mäßig vorhanden
Beispiel 2
Rezeptur eines rußgefüllten Gummiwe kstoffes auf Butadien-Acrylnitril-Kautschukbasis der Shore-Härte A65 ±5
nicht er erfindungsgemäße 7 8
findungs Mischung Ma.-Teile Ma.-Teile
gemäße 100,00 100,00
Mischung 0,93 0,93
5 6 1,43 1,43
Komponenten Ma.-Teilö Ma.-Teile 0,00 0,00
Butadien-Acrylnitril-Kautschuk 100,00 100,00 0,00 0,00
Phthalsäureanhydrid 0,93 0,93 1,43 0,00
N-lsopropyl-N'-phenyl-p-phenylendiamin 1,43 1,43 0,00 1,43
Phenyl-ß-naphthylamin 1,43 0,00 6,43 6,43
Tetramethylcalix/4/arenoctol 0,00 1,43 2,50 2,50
N.N-Diethylaminomethylen-tetramethylcalixAt/arenoctol 0,00 0,00 15,71 15,71
Piperidinomethylen-tetramethylcalixAl/arenoctol 0,00 0,00 62,86 62,86
Zinkoxid 6,43 6,43 6,43 6,43
Stearinsäure 2,50 2,50 6,43 6,43
Kreide 15,71 15,71 12,50 12,50
Ruß 62,86 62,86 2,38 2,38
mikrokristallines Ozonschutzwachs 6,43 6,43 1,07 1,07
Triphe; ylphosphat 6,43 6,43 220,10 220,10
Phthalsäuredibutylester 12,50 12,50
Shwefel 2,38 2,38
N-Cyclohexyl-2-benzothiazylsulfenamid 1,07 1,07
220,10 220,10
Vulkanisation in einer dampfbeheizten Presse: 40 Minuten bei 150°C
Die Kennwerte der Vulkanisate wurden nach den im Beispiel 1 angegebenen TGL und an dort beschriebenen Probekörporn
ei mittelt. Eine Ausnahme bildet die Bestimmung des Wärmealterungsverhaltens, die an 2 mm dicken Stabprobekörpern erfolgte.
Werkstoff aus Mischung
Eigenschaft
A: Wärmealterungsverhalten RelativeÄnderung der Bruchdehnung ΔεΒΒ (%) nach3d/100°C
Relative Änderung der Bruchdehnung ΔεΒ8(%) nach einer 3tägigen Lagerung im Vergaserkraftstoffes bei 20°C und einer anschließenden Wärmealterung von 3 d/10ü 0C
-28
-34
-34
-14
Werkstoff aus Mischung 6 7 8
Eigenschaft 5 34 O O 33 O O 27 1 1 26 1-2 1 23 2 1 21 2 1
B: Ozonalterungsverhalten Initialdehnung Di (%) Rißanzahl A (Dehnungszone Z 3) RißtiefeT(DehnungszoneZ3) nach einer Ozonalterung bei 50 pphm/40°C/42 h. Initialdehnung Di (%) Rißanzahl A (Dehnungszone Z 3) Rißtiefe T (Dehnungszone Z 3) nach einer Ozonalterung bei 100 pphm/50 °C/96 h. to to -· IO O _» IO -» . 44 1-2 • 2 CM OO τ- CO CM 27 2-3 3
C: Bewottorungsverhalten Initialdehnung Di (%) Rißanzahl A (Dehnungszone Z 5) Rißtiefe T (Dehnunasszone Z 5) 2 3
an der Probekörper-Sonnenseite nach einer Bewetterung von 100 Tagen bei folgenden mitteleuropäischen meteorologischen Standardbedingungen:
mittl. Ozonkonz. 29 ugrrT3 mittl. Lufttemp. 8,50C
mittl. t3gl. Sonnenscheindauer 4,7 Stdn.
mittl. tägl. Niederschlagsmenge 1,6mm.
D: Ermüdungsverhalten
Mittlerer Rißbildungswiderstand RBW
1,78
1,78
1,93
Beispiel 3
Rezeptur e'nes kieselsäuregefüllten NR/SBR-Werkstoffes mit unterschiedlichen Alterjngsschutzmitteln zum Nachweis des
synergistischen Effektes
Mischungen
Komponenten
10
11
2-Mt rcaptobenzimidazol Tetramethyl-calix/4/arenoctol 2,6-Di-t-butyl-4--nethyl-phenol 2,2'-Methylen-bis/4-methyl-6-t-butyl-phenol/ Tetramethyl-calix/4/arendodecaol Übrige Komponenten wie bei den Mischungen 1 bis4 des Beispiels 1.
2,00 0,00 1,00
0,00 2,00 1,00
0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00
Vulkanisation der Elastomerrohmischungen: 10 Minuten bei 150°C
Die Kennwerte der Vulkanisate wurden nach den im Beispiel 1 angegebenen TGL und an dort beschriebenen Probekörpern
ermittelt.
Werkstoff aus Mischung
Eigenschaft
10
11
A: Wärmealterungsverhalten
Relative Änderung der Bruchdehnung
AE8/eB-100(%)nach7dbei70oC -26 -22 -17
AeB/eB-100(%)nach7dbei100°C -57 -54 -43
B: Ermüdungeverhalten Mittlerer Rißbildungswiderstand RBW 0,95 1,16 1,49 RBWnacheinerWärmealterungvnn7d/70°C 0,64 0,70 1,07

Claims (2)

  1. -1- 291 9C2 Patentansprüche:
    1. Vorfahren zur Herstellung alterungsbeständiger Gummiwerkstoffe auf der Basis von Natur- und/ oder Synthesekautschuk, die in der Gummiindustrie übliche Füllstoffe und Weichmacher, organische Beschleuniger und Schwefel als Vulkanisationsmittel, Schutzwachse und andere notwendige Mischungsbestandteile enthalten, die wärmealterungs-, ozon- und wetterbeständig sind, dadurch gekennzeichnet, daß beim Mischprozeß der Gummimischung cyclische Kondensationsprodukte aus mehrwertigen Phenolen mit Carbonylverbindungen in einer Dosierung von 0,05 bis 10 Masse Teilen, vorzugsweise 0,5 bis 4,0 Masse-Teile, bezogen auf 100 Masse-Teile Elastomer, als Antioxidans zugesetzt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als cyclisches Kondensationsprodukt substituierte Calix/4/arenpolyole der allgemeinen Formel I verwendet werden.
DD32005488A 1988-09-23 1988-09-23 Verfahren zur herstellung alterungsbestaendiger gummiwerkstoffe auf der basis von natur- und/oder synthesekautschuk DD291902A7 (de)

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