DD293624A5 - Eimerkette fuer trockenbagger und absetzer - Google Patents

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DD293624A5
DD293624A5 DD32613189A DD32613189A DD293624A5 DD 293624 A5 DD293624 A5 DD 293624A5 DD 32613189 A DD32613189 A DD 32613189A DD 32613189 A DD32613189 A DD 32613189A DD 293624 A5 DD293624 A5 DD 293624A5
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DD
German Democratic Republic
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bucket
chain
hooks
hook
spreaders
Prior art date
Application number
DD32613189A
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English (en)
Inventor
Dieter Kujau
Adalbert Koppen
Wolfgang Hampel
Klaus Huth
Original Assignee
Lausitzer Bergbau-Engineering,De
Gaskombinat Schwarze Pumpe,De
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Abstract

Die Erfindung beinhaltet eine Eimerkette fuer Trockenbagger und Absetzer. Sie betrifft eine Anordnung der Baggereimer und die entsprechende Ausgestaltung ihrer Befestigung in der Kette mit dem Ziel, die spezifische Verschleiszbelastung der Eimerschakengelenke wesentlich zu reduzieren. Dazu wird, unter weitestgehender Beibehaltung der ueblichen Normteile, der Baggereimer 3 mittels speziell ausgestalteter Eimerschaken 4 parallel zu den Dickschaken 2 ueber verlaengerte Eimerkettenbolzen 5 befestigt. Fig. 1{Bagger; Trockenbagger; Eimerkettenbagger; Absetzer; Einzelteile; Eimerkette; Anordnung der Eimer; Eimerschakenausbildung}

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft die Anordnung und Befestigung von Baggereimern in Eimerketten für Bagger und Absetzer mit großen Leistungen, wie sie zum Beispiel in Braunkohlentagebauen üblich sind.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik Nach Tagebautechnik, VEB Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig, 1 .Auflage 1979, Band 1, S. 196 erfolgte die Entwicklung der Eimerkettenbagger in den vergangenen Jahrzehnten von kleinen Geräten geringer Leistung zu modernen Großgeräten praktisch ohne Veränderung des grundsätzlichen konstruktiven Aufbaues. Lediglich die Dimensionen, besonders
die Länge der Eimerleiter, sind entsprechend der Leistung größer geworden.
Die Eimerkette nach TGL 4100 wurde damit zum verschleißintensivsten Teil des Eimerkettenbaggers. Notwendigerweise
konzentrierten sich die Fachleute vor allem auf die Senkung des Verschleißes an diesem Arbeitsorgan der Eimerkettenbagger und Absetzer und damit auf die Erhöhung ihrer Liegezeit.
Einige wesentliche Maßnahmen, die durch eine Vielzahl von Patenten belegt sind, sind zusammenfassend in Scholz, Kujau, Erhöhung der Liegezeit von Eimerketten, insbesondere an den Baggern Es 3150/3750, Neue Bergbautechnik, 18, (1988) 12, S.461-463 beschrieben. Die Maßnahmen erfaßten darüber hinaus faktisch alle Bau- und Einzelteile der Eimerkette, wie zum Beispiel die Gleitsohlen, die Schaken und die Führungselemente der Eimerkette in der Eimerrinne (DD-PS 105279; DD-PS 142576; DD-PS 237347). Die Vorschläge für diese Veränderungen umfaßten dabei vor allem konstruktive Maßnahmen und den EinsaU verschleißfesterer Werkstoffe, die auch in der Praxis zu wirksamen Effekten führen. Für den Bereich Antriebsturas wurden durch eine Vielzahl von Lösungen, die im wesentlichen in der DD-PS 243 057 beschrieben
sind, eine instandhaltungsgerechtere Konstruktion, eine Nutzung aller Schaken einer Eimerkette zur Kraftübertragung und immer besseren Formschlüssigkeit sowie kostengünstige Aufarbeitungsmethoden vorgeschlagen bzw. von vornherein versucht, die auftretenden Verschleißbilder bei der Konstruktion zu beachten und Relativbewegungen Kette/Antrieb weitestgehend zu vermeiden. In der Praxis wird jedoch bisher der bekannte Antriebsturas nach dem bereits genannten Fachbuch
Tagebautechnik, Band 1, S. 187, benutzt. Eimerschake und Dickschake der Eimerkette bleiben bei all diesen Vorschlägen unmittelbare Übertragungsglieder der Kettenzugkraft. Beim Umlauf der Eimerschake über den Antriebsturas werden die Kettenzugkräfte auch unmittelbar über den Eimerschakenkopf und die Eimerschakengelenke in die Eimerkette eingetragen. Die Eimerschakengelenke müssen damit die vollen Kettenzugkräfte unter Gewährleistung der notwendigen Abwinkelung
zwischen Eimerkettenbolzen und Schakenbohrung übertragen.
Die Kraftübertragung zwischen Turaseckenzahn und Eimerschakenkopf und zwischen Eimerkettenbolzen und Eimerschakenbohrung erfolgt dabei stets als Relativbewegung und bedingt damit zwangsläufig einen hohen Verschleiß dieser Eimerkettenbauteile (Funke, Beanspruchung der Eimerkette durch Kettenzug und Biegung ..., Hebezeuge und Fördermittel,
Berlin 21 (1981) 11, S. 330-332).
Bei Erreichen bestimmter Verschleißgrenzmaße wird ein Auswechseln der gesamten Eimerkette erforderlich. Bei der Instandsetzung der Eimerschaken, die mit dem Baggereimer verbunden sind, ist die Geometrie des Schakenkcpfes wieder so
herzustellen, daß sie dem Neuzustand entspricht. Der Verschleiß in der Schakenbohrung wird durch Auswechseln einer eingepreßten Schakenbuchse beseitigt, sofern die Wanddicke der Schakenbuchse noch nicht vollkommen verschlissen war. Bei durchgefahrener Buchsenwandung ist eine Instandsetzung der Eimerschake nicht mehr möglich. Sie muß gegen eine neue
Eimerschake eingetauscht werden. Der Schakenwechsel Ist mit hohen materiellen und finanziellen Aufwendungen in einer
zentralen Aufarbeitungswerkstatt verbunden.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die weitere Reduzierung des Instandhaltungsaufwandes für die Eimerkette und die Erhöhung ihrer Liegezeit. Vor allem soll der Verschleiß in den Eimerschakenbohrungen und an den Schakenköpfen der Eimerschaken weitestgehend verringert werden.
Darlegung des Wesens der Erfindung Der Erfindung liogt die Aufgabe zugrunde, die spezifische Verschleißbelastung der Eimerschakengelenke durch eine Anordnung
der Baggereimer in einem verschleißarmen Bereich der Eimerkette wesentlich zu reduzieren und die dafür erforderliche
Befestigung der Eimer in der Kette unter weitestgehender Beibehaltung der üblichen Normteile, bei Berücksichtigung der
auftretenden Kettenzugkräfte, auszugestalten.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Ausbildung der Eimerschake mit bekannter Kettenteilung und maximaler Dicke
einer üblichen Nasenschake gelöst. Die Baggereimer sind mit dieser Eimerschake in bekannter Weise verschweißt und parallel zu den Dickschaken über verlängerte Eimerkettenbolzen im Kettenstrang angeordnet.
Das in Zugrichtung der Eimerkette vorn liegende Eimerschakengelenk ist als bekanntes Zapfengelenk, das hintere Eimerschakenauge als Langloch ausgebildet. Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist die Eimerschake Bestandteil des Messerträgers. Ausführungsbeispiel
Die Erfindi ng soll nachfolgend an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen
Fig. 1: die Befestigung des Baggereimers in der Eimerkette parallel zur Dickschake Fig.2: einen Schnitt A-Aaus Fig. 1.
In die aus Nasenschaken 1 und Dickschaken 2 bestehende Eimerkette sind die Baggereimer 3 mit einer speziell gestalteten Eimerschake 4 parallel zu einer der Dickschaken 2 eingebaut. Die Eimerkettenbolzen 5; 6 mit ihrem hammerförmigen Kopf sind
dabei wie bisher in der äußeren Nasenschake gegen Verdrehung gesichert und mittels Muttern 7 verschraubt.
An der Einbaustelle der Baggereimer 3 sind verlängerte Eimerkettenbolzen 5 eingebaut. Die Verschraubung hat an den
verlängerten Eimerkettenbolzen 5 so zu erfolgen, daß zwischen Eimerschaken 4 und den Nasenschakenköpfen der inneren
Nasenschaken die Schwenkbarkeit des Gelenkes gewährleistet werden kann. Das in Zugrichtung der Eimerkette vordere Eimerschakengelenk 10 ist als Zapfengelenk 8 ausgebildet, das hintere Eimerschakengelenk 11 ist so gestaltet, daß
beispielsweise durch ein in der Eimerschake 4 angeordnetes Langloch 9 die während der Eimerkettenbetriebszeit infolge
Verschleißes auftretenden Teilungsvergrößerungen der Dickschake 2 ausgeglichen werden können. Die Eimerschake 4 wird mit dem Messerträger des Baggereimers 3 vorzugsweise mittels einer Schweißnaht 12 verbunden, sie
kann aber auch gemeinsam mit dem Messerträger des Baggereimers 3 in einem Stück hergestellt werden.
Durch diese Anordnung der Baggereimer tritt an den Umlenkpunkten der Eimerkette weiterhin die volle Relativbewegung
zwischen Eimerkettenbolzen und Eimerschakenbohrung auf. Die Belastung in den Anlenkpunkten reduziert sich jedoch auf die
Größenordnung der Grabkräfte einschließlich der Eigenmasse des jeweiligen Baggereimers. Die volle Kettenzugkraft wird über die Nasenschaken und Dickenschaken übertragen. Eine Krafteinleitung über den Schakenkopf der Eimerschake durch den Turaseckenzahn erfolgt nicht mehr.

Claims (2)

1. Eimerkette für Trockenbagger und Absetzer mit genormter Schakung und verschraubten Eimerkettengelenken, bestehend aus Dick- und Nasenschaken sowie für Tagebaugroßgeräte übliche, an den Eimerschaken angeschweißte Baggereimer, dadurch gekennzeichnet, daß die Baggereimer (3) über eine Eimerschake (4) mit bekannter Kettenteilung und maximal der Dicke einer üblichen Nasenschake (1) parallel zu den Dickschaken (2) über verlängerte Eimerkettenbolzen (5) angeordnet sind, wobei das in Zugrichtung der Eimerkette vordere Eimerschakengelenk (10) als bekanntes Zapfengelenk und das hintere Eimerschakenauge als Langloch (9) ausgebildet ist.
2. Eimerkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eimerschake (4) mit den Schakenbohrungen (8; 9) Bestandteil des Messerträgers des Baggereimers (3) ist.
DD32613189A 1989-03-01 1989-03-01 Eimerkette fuer trockenbagger und absetzer DD293624A5 (de)

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