DD294980A5 - Ring fuer eine ringspinn- oder ringzwirnmaschine - Google Patents

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DD294980A5
DD294980A5 DD90341287A DD34128790A DD294980A5 DD 294980 A5 DD294980 A5 DD 294980A5 DD 90341287 A DD90341287 A DD 90341287A DD 34128790 A DD34128790 A DD 34128790A DD 294980 A5 DD294980 A5 DD 294980A5
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DD
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ring
flange
heat dissipation
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spinning
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Application number
DD90341287A
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English (en)
Inventor
Klaus Wittke
Rolf Langer
Original Assignee
Spinnereimaschinenbau Chemnitz,De
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    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Ring fuer eine Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine, der aus Steg und Flansch besteht, der Flansch von einem Laeufer umfaszt wird und der Ring aus zwei Werkstoffen besteht, die unterschiedliches Waermeableitungsvermoegen aufweisen. Die Erfindung besteht darin, dasz im Bereich der Oberflaeche des Flansches (3) ein anderer Werkstoff eingelagert ist, der ein besseres Waermeableitungsvermoegen aufweist als der Werkstoff des Ringes * Erfindungsgemaesz wird die technische Wirkung erzielt, dasz die unterschiedlichen Werkstoffe des Ringes ohne besondere Vorkehrungen und in einer Weise verbunden werden, die eine schnelle Waermeableitung sichert. Figur{Ringspinnmaschine; Ringzwirnmaschine; Ring; zwei Werkstoffe; Waermeableitungsvermoegen, unterschiedlich; Werkstoff, eingelagert}

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Ring für eine Ringspinn· oder Ringzwirnmaschine, aer aus Steg und Flansch besteht, der Flansch von tinem Läufer umfaßt wird und der Ring aus zwei Werkstoffen besteht, die unterschiedliches Wärmeableitungsvermögen aufweisen.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Durch die DE 38 39 920 A1 D 01 H 7/60 ist ein Ring der eingangs genannten Art bekannt, bei dem der Flansch aus Siliciumcarbidkeramik und der übrige Ring aus Kohlenstoffstahl, Leichtmetall, Kohlenstoff oder ähnlichem besteht. Der Flansch wird mit dem übrigen Ring durch Aufpressen oder Verkleben verbunden. Am Flansch kann auch mindestens der Teil der Oberfläche, der in Kontakt mit dem Läufer tritt, Siliciumcarbidkeramik beschichtet sein. Nachteilig ist dabei, daß die Herstellung aufwendig ist. Beim Verkleben des Flansches mit dem Ring kommt der Nachteil hinzu, daß infolge des zwischen dem Flansch und dem Ring befindlichen Klebstoffes, z. B. Epoxidharz, die Wärmeableitung zwischen Flansch und Steg behindert wird. Infolge der nicht ausreichenden Wärmeableitung kommt es bei steigender Geschwindigkeit zu erhöhtem Läuferverschleiß und damit zu Produktionausfällen.
Ziel der Erfindung Die Anwendung der Erfindung hat zum Ziel, den Aufwand zu senken und Produktionsausfälle zu vermeiden. Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die unterschiedlichen Werkstoffe des Ringes ohne besondere Vorkehrungen und in einer Weise zu verbinden, die eine schnelle Wärmeableitung sichert.
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß im Bereich der Oberfläche des Flansches ein anderer Werkstoff eingelagert ist, der ein besseres Wärmeableitungsvermögen aufweist als der Werkstoff des Ringes.
Ausführungsbeispiel Die zugehörige Zeichnung zeigt einen Teil eines Ringes im senkrechten Schnitt.
Der Ring 1 für eine Ringspinnmaschine besteht aus einem Steg 2 und einem Flansch 3. Der Ring 1 besteht aus zwei Werkstoffen, die unterschiedliches Wärmeableitungsvermögen aufweisen. Im Bereich der Oberfläche des Flansches 3 ist ein anderer Werkstoff eingelagert, der ein besseres Wärmeableitungsvermögen aufweist als der Werkstoff des Ringes 1. Der eingelagerte Werkstoff ist Kupfer, der Ring 1 besteht aus Kugellagerstahl 100Cr6. Das Einlagern des Kupfers erfolgt durch Aufdampfen im gasförmigen Zustand. Der Ring 1 wird von einem Läufer 4 umfaßt. Unter der Einwirkung des nicht dargestellten aufzuwindenden Garnos wird der Läufer 4 in eine rotierende Bewegung entlang des Ringes 1 um die Spindelachse 5 versetzt und an die Kontaktfläche β des Ringes 1 gepreßt. An der Kontaktfläche β entsteht infolge der Reibung Wärme.
Die Wirkungsweise Ist folgende Durch die Reibpaarung zwischen dem Metall des Ringes 1 und dem Metall des Läufers 4 findet an der Kontaktfläche 6 eine
selektive Metallübertragung statt. So wird zunächst Kupfer, das im Bereich der Oberfläche des Flansches 3 eingelagert ist, auf die
Oberflächedes Läufers 4 übertragen. Ist ein bestimmter Zustand erreicht, wird dasKupfervom Läufer 4 wieder auf den Flansch 3
übertragen. Es findet ein ständiges Wandern des Kupfers statt, was eine Schmierung bewirkt, die einer Schmierung mit
Flüssigkeit gleichzusetzen ist. Der Reibkoeffizient wird gesenkt, wodurch der Verschleiß des Läufers 4 und die Temperatur am Ring 1 gesenkt worden. Es iat auch möglich, eine Kupferlegierung oder andere Werkstoffe einzulagern, die ein gutes Wärnieableitungsvermögen
aufweisen.
Auch für den Ring kann ein anderer geeigneter Werkstoff verwendet werden. Das Einlagern des Füllwerkstoffes kann auch durch Galvanisieren oder Spritzen erfolgen. Ein Ring für eine Ringzwirnmaschine ist in gleicher Weise ausgebildet.

Claims (1)

  1. Ring für eine Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine, der aus dem Steg und Flansch besteht, der Flansch von einem Läufer umfaßt wird und der Ring aus zwei Werkstoffen besteht, die unterschiedliches Wärmeableitungsvermögen aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Oberfläche des Flansches (3) ein anderer Werkstoff eingelagert ist, der ein besseres Wärmeableitungsvermögen aufweist als der Werkstoff des Ringes (1).
    Hierzu 1 Seite Zeichnung
DD90341287A 1990-06-05 1990-06-05 Ring fuer eine ringspinn- oder ringzwirnmaschine DD294980A5 (de)

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