DD294981A5 - Ring fuer eine ringspinn- oder ringzwirnmaschine - Google Patents

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DD294981A5
DD294981A5 DD90341288A DD34128890A DD294981A5 DD 294981 A5 DD294981 A5 DD 294981A5 DD 90341288 A DD90341288 A DD 90341288A DD 34128890 A DD34128890 A DD 34128890A DD 294981 A5 DD294981 A5 DD 294981A5
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ring
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heat dissipation
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recess
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DD90341288A
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English (en)
Inventor
Klaus Wittke
Rolf Langer
Original Assignee
Spinnereimaschinenbau Chemnitz,De
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Ring fuer eine Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine, der aus Steg und Flansch besteht, der Flansch von einem Laeufer umfaszt wird und der Ring aus zwei Werkstoffen besteht, die unterschiedliches Waermeableitungsvermoegen aufweisen. Die Erfindung besteht darin, dasz an der Oberseite des Flansches (3) eine Vertiefung (4) angeordnet ist, die Vertiefung (4) mit einem Fuellwerkstoff (5) gefuellt ist und der Fuellwerkstoff (5) ein besseres Waermeableitungsvermoegen aufweist als der Werkstoff des Ringes * Erfindungsgemaesz wird die technische Wirkung erzielt, dasz die unterschiedlichen Werkstoffe des Ringes ohne besondere Vorkehrungen und in einer Weise verbunden werden, die eine schnelle Waermeableitung sichert. Figur{Ringspinnmaschine; Ringzwirnmaschine; Ring; zwei Werkstoffe; Waermeableitungsvermoegen, unterschiedlich; Vertiefung; Fuellwerkstoff; spezifische Oberflaeche, vergroeszert}

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Ring für eine Ringspinn· oder Ringzwirnmaschine, der aus Steg und Flansch besteht, der Flansch von einem Läufer umfaßt wird und der Ring aus zwei Werkstoffen besteht, die unterschiedliches Wärmeableitungsvermögen aufweisen.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Durch die DE 383992C A1 D 01 H 7/60 ist ein Ring der eingangs genannten Art bekannt, bei dem der Flansch aus Sillciumoarbidkeramik und der übrige Ring aus Kohlenstoffstahl, Leichtmetall, Kohlenstoff oder ähnlichem besteht. Der Flansch wird mit dem übrigen Ring durch Aufpressen oder Verkleben verbunden. Am Flansch kann auch zumindest der Teil der Oberfläche, der in Kontakt mit dem Läufer tritt, mit Siliciumcarbidkeramik beschichtet sein. Nachteilig ist dabei, daß die Herstellung aufwendig ist. Beim Verkleben des Flansches mit dem Ring kommt der Nachteil hinzu, daß infolge des zwischen dem Flansch und dem Ring befindlichen Klebstoffes, z. B. Epoxidharz, die Wärmeableitung zwischen Flansch und Steg behindert wird. Infolge der nicht ausreichenden Wärmeableitung kommt es bei steigender Geschwindigkeit zu erhöhtem Läuferverschluß und 'damit zu Produktionsausfällen.
Ziel der Erfindung
Die Anwendung der Erfindung hat zum Ziel, den Aufwand zu senken ι r>d Produktionsausfälle zu vermeiden.
Darlegung des Wesen· der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die unterschiedlichen Werkstoffe des Ringes ohne besondere Vorkehrungen und in einer Weise zu verbinden, die eine schnelle Wärmeableitung sichert.
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß an der Oberseite des Flansches eine Vertiefung angeordnet ist, die Vertiefung mit einem Füllwerkstoff gefüllt ist und der Füllwerkstoff ein besseres Wärmeableitungsvermögen aufweist als der Werkstoff des Ringes. In einer weiteren Ausführung weist die an der Oberseite des Flansches befindliche Fläche des Füllwerkstoffes eine vergrößerte spezifische Oberfläche auf, wodurch der Vorteil eintritt, daß die Wärmeableitung weiter verbessert wird.
Ausführungsbelsplel
Die zugehörige Zeichnung zeigt einen Teil eines Ringes im senkrechten Schnitt.
Der Ring 1 für eine Ringspinnmaschine besteht aus einem Steg 2 und einem Flansch 3. Der Ring 1 besteht aus zwei Werkstoffen, die unterschiedliches Wäi meableitungsvermögen aufweisen. Der Ring 1 wird zunächst so hergestellt, daß an der Oberseite des Flansches 3 eine Vertiefung 4 angeordnet ist. Die Vertiefung 4 ist mit einem Füllwerkstoff 5 gefüllt. Als Füllwerkstoff 5 wird Kupfer verwendet, das ein besseres Wärmeableitungsvermögen aufweist als der Werkstoff des Ringes 1. Der Ring 1 wird hergestellt aus Kugellagerstahl 100 Cr β. Der Füllwerkstoff 5 wird in flüssigem Zustand durch Hartlöten in die Vertiefung 4 eingebracht und mit dem Flansch 3 verbunden. Die an der Oberseite des Flansches 3 befindliche Fläche 6 des Füllwerkstoffes 5 weist eine vergrößerte spezifische Oberfläche auf. Diese Vergrößerung wird dadurch erreicht, daß die Oberfläche gefurcht ist. Der Flansch 3 wird von einem Läufer 7 umfaßt. Unter der Einwirkung des nicht dargestellten aufzuwindenden Garnes wird der Läufer 7 in eine rotierende Bewegung entlang des Ringes 1 um die Spindelachse 8 versetzt und an die Kontaktfläche 9 des Ringes 1 gepreßt. An der Kontaktstelle 9 entsteht infolge der Reibung Wärme. Die entstandene Wärme wird durch den Füllwerkstoff 5 von der Kontaktfläche 9 abgeleitet und sowohl über die Fläche β des Füllwerkstoffes 5 an der Oberseite des Flansches 3 an die Umgebung abgegeben als auch in das Innere des Ringes 1 abgeleitet.
Es ist auch möglich, als Füllwerkstoff Kupferlegierung oder andere Werkstoffe zu verwenden, die ein gutes Wärmeableitungsvermögen aufweisen.
Auch ein handelsüblicher Ring, z. B. aus Kupfer, kann in die Vertiefung eingepreßt werden.
Die spezifische Oberfläche des Füllwerkstoffes an der Oberseite des Flansches kann in anderer Weise vergrößert sein.
Auch für den Ring kann ein anderer geeigneter Werkstoff verwendet werden.
Ein Ring für eine Ringzwirnmaschine ist in der gleichen Weise ausgebildet.

Claims (2)

1. Ring für eine Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine, der aus Steg und Flansch besteht, der Flansch von einem Läufer umfaßt wird und der Ring aus zwei Werkstoffen besteht, die unterschiedliches Wärmeablt itungsvermögen aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberseite des Flansches (3) eine Vertiefung (4) angeordnet ist, die Vertiefung (4) mit einem Füllwerkstoff (5) gefüllt ist und der Füllwerkstoff (5) ein besseres Wärmeableitungsvermögen aufweist als der Werkstoff des Ringes (1).
2. Ring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Oberseite des Flansches (3) befindliche Fläche (6) des Füllwerkstoffes (5) eine vergrößerte spezifische Oberfläche aufweist.
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