DD298025A5 - Luftdurchlass - Google Patents

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DD298025A5
DD298025A5 DD90341263A DD34126390A DD298025A5 DD 298025 A5 DD298025 A5 DD 298025A5 DD 90341263 A DD90341263 A DD 90341263A DD 34126390 A DD34126390 A DD 34126390A DD 298025 A5 DD298025 A5 DD 298025A5
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air
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air outlet
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Joachim Griepentrog
Original Assignee
�������`�����@������@�������k��
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F13/00Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
    • F24F13/02Ducting arrangements
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    • F24F13/06Outlets for directing or distributing air into rooms or spaces, e.g. ceiling air diffuser
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Abstract

Ein Luftdurchlasz weist einen perforierten Mantel (1) und einen mit verschlieszbaren Luftdurchtrittsoeffnungen (3 a) versehenen Boden (3) auf. Innerhalb des Mantels (1) ist ein einziger oder mehrere Blendenringe (5 oder 18 a und 18 b) vertikal verschiebbar oder verdrehbar oder verschieb- und verdrehbar angeordnet. Fig. 1{Blendenring; Boden; Luftdurchlasz; Mantel; OEffnung; Perforation; Verdrehen; Verschieben}

Description

Hierzu 16 Seiten Zeichnungen.
Anv ndungsgeblet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Luftdurchlaß mit einem perforierten, vorzugsweise zylindrischen Mantel, einem Lufteintrittsstutzen und einem dem Lufteintritt gegenüberliegenden Boden.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Bei einem bekannten Luftdurchlaß der gattungsgemäßen Art (DE-PS 3429710) sind innerhalb des Mantels in einem axialen Abstand voneinander, kraftschlüssig verbunden, mehrere Blendenringe angeordnet, deren Innendurchmesser in Richtung auf den Boden abnehmen. Die Lage dieser Blendenringe innerhalb des Mantels und deren Öffnungsquerschnitte können während des Betriebes verstellt werden, so daß eine Anpassung an verschiedene Bedarfsfälle (Heizen, Kühlen) möglich ist. Auch wenn sich dieser Luftdurchlaß bewährt hat, so zeigen sich Schwierigkeiten, wenn große Temperatur-Differenzen zwischen Raum- und Zulufttemperatur erforiijrlich sind, um hohe Industriehallen nach einer Abkühlung über Nacht oder nach Wochenenden in kurzer Zeit aufzuheizen, !n einem solchen Fall bewirken die oberen fllandenringe und der geschlossene Boden eine Umlenkung der Zuluft, die deshalb nur schräg nach unten austreten kann. A uf diese Weise würde bei hohen Temperaturd.nerenzen die warme Zuluft nicht bis in den Aufenthaltsbereich der Personen bzw. bis auf den Fußboden vordringen können.
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, die Regelbarkeit des Luftauslasses zu erweitern.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den bekannten Luftdurchlaß derart zu verändern, daß ein Aufheizen der Räume in kurzer Zeit auch dann möglich ist, wenn große Temperaturdifferenzen zwischen Zu- und Raumlufttemperatur erforderlich sind. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Boden verschließbare Luftdurchtrittsöffnungen aufweist und daß entweder in dem von dem Mantel umschlossenen Innenraum ein einziger Blendenring angeordnet ist, der über die Längserstreckung dos Mantels verschiebbar ist oder daß in dem Mantel ein einziges aus zwei Blendenringon bestehendes Blendenringpaar angeordnet ist, daß die Blendenringe mit gleichartigen Durchtrittsöffnungen und Überdeckungen versehen sind und daß der eine Blendenring in dem Mantel feststehend und der andere Blendenring verdrehuar ist.
Mit diesem Luftdurchlaß wird über die Verstellung des einen Blendenringes oder Blendenringpaares erreicht, daß die radial austretenden Luftstrahien im Kühlfall nach oben gerichtet austreten und nicht zu Zugerscheinungen im Aufenthaltsbereich der Personen führen. Im Heizfall wird der einzige Blendenring bzw. Blendenringpaar nach unten verschoben, bzw. es werden die Durchtrittsöffnungen des einzigen Blendenringpaares zum Teil geöffnet, so daß die Luft schräg nach unten ausströmt. Im Aufheizfall wird der einzige Blendenring bzw. das Blendenringpaar so weit wie möglich nach unten verschoben, bzw. es werden die Durchtrittsöffnungen des einzigen Blendenringpaares total geöffnet, damit die austretenden Luftstrahlen im steilen Winkel nach unten ausblasen, so daß bei hohen Temperaturdifferenzen die stark erwärmte Zuluft bis auf den Fußboden vordringt, dann radial von der Lotrechten des Luftauslasses über den Fußboden strömt, um erst wieder zum Hallendach aufzusteigen, wenn die Temperaturdifferenz fast vollkommen abgebaut ist.
Bei extrem hohen Übertemperaturen können im Boden des Luftdurchlasses zusätzlich deckungsgleiche Ausströmöffnungen in der geometrischen Form frei wählbar, freigegeben werden, die ein schnelles und ökonomisches Aufheizen der Räume sicherstellen, indem die Zuluft senkrecht nach unten ausströmt. Alternativ kann der Boden direkt geöffnet werden. Sind keine hohen Übertemperaturen erforderlich, müssen die Ausströmöffnungen im Boden nicht vorgesehen werden. Bei der Verwendung von mehreren verstellbaren Blendringen oder Blendenringpaaren ist der Boden offenbar, um auch boi dieser Anordnung zu erreichen, daß die stark erwärmte Zuluft bis auf den Fußboden der Halle vordringt, dann radial von der Lotrechten des Luftdurchlasses über den Fußboden strömt, um erst dann wieder zum Hallendach aufzusteigen, wenn die Temperturdifferenz stark abgebaut ist.
Ausfuhrungsbelsplele
Mehrere Ausführungsbeispiele sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1: Längsschnitt durch den LuftdurchlaG,
Fig. 2: Schnitt H-Il nach Fig. 1 oder 14,
Fig.3: Schnitt lll-lll nach Fig. 1 oder 14,
Fig.4: Schnitt IV-IV nach Fig. 1 oder 14,
Fig. 5: Längsschnitt durch den Luftdurchlaß gemäß einer anderen Ausführungsform,
Fig.6i Schnitt Vl-Vl nach Fig. 5 oder 15,
Fig.7: Schnitt VII-VII nach Fig. 5 oder 15,
Fig.8: Schnitt VIM-VIII nachFig.5oder 15,
Fig. 5a: · Längsschnitt durch den Luftdurchlaß gemäß einer anderen Ausführungsform,
Fig. 6a: Schnitt Vl-Vl nach Fig. 5 oder 15,
Fig.7a: SchnittVII-VllnachFig.öoderiö,
Fig.8a: SchnittVIII-VlllnachFig.Soderiö,
Fig. 9: Längsschnitt durch den Luftdurchlaß gemäß einer weiteren Ausführungsform,
Fig. 10: Längsschnitt durch den Luftdurchlaß gemäß einer weiteren Ausführungsform,
Fig. 11: Längsschnitt durch den Luftdurchlaß gemäß einer weiteren Ausführungsform,
Fig. 12: Schnitt XII-XII nach Fig. 11,
Fig.13: SchnittXIII-XlllnachFig.11,
Fig. 14: Längsschnitt gemäß einer weiteren Ausführungsform,
Fig. 15: Längsschnitt durch den Auslaß gemäß einer weiteren Ausführungsform,
Fig. 16: Längsschnitt durch den Auslaß gemäß einer um 180° anderen Anströmrichtung,
Fig. 17: Seitenansicht eines Luftdurchlasses mit Abdeckstreifen.
Der dargestellte Luftdurchlaß wird bevorzugt in Industriehallen mit größeren Raumhöhen eingesetzt und kann bei Anströmung der Zuluft von oben in der Regel über Kopfhöhe oder bei Anströmung von unten direki über dem Fußboden oder höher angeordnet werden. Der Luftdurchlaß ist senkrecht angeordnet und weist einen zylindrischen Mantel 1 auf, der mit einer durch Löcher 4 gebildeten Perforation versehen ist.
Der Luftdurchlaß wird über einen Lufteintrittsstutzen 2 an einen nicht dargestellten Zuluftkanal angeschlossen. Seinem Lufteintrittstutzen 2 gegenüberliegend ist der Mantel 1 mit einem Boden 3 versehen. In dem Boden 3 sind Luftdurchtrittsöffnungen 3a vorhanden. Oberhalb des Bodens 3 ist eine gegenüber dem Boden 3 verdrehbare, mit Segmenten versehene Segmentscheibe 3b angeordnet. Die Segmente der Segmentscheibe 3b und die Luftdurchtrittsöffnung 3a sind deckungsgleich, so daß die Luftdurchtrittsöffnung 3a durch Verdrehen der Segmentscheine 3 b geschlossen oder geöffnet werden können.
Nach Fig. 1 bis 4 befindet sich innerhalb des Mantels 1 ein einziger Blendenring 5, der einen zentralen Öffnungsquerschnitt hat und mit Stegen 6 und einer Führungshülse 7 kraftschlüssig verbunden ist. Die Führungshülse 7 umgibt lose eine zentrische Führungsstarige 8, so daß der Blendenring 5 vertikal im gesamten perforierten Bereich des Mantels 1 verstellbar ist. Die Führungsstange 8 ist kraftschlüssig mit der Segmentscheibe 3 b verbunden und ist um die Längsachse drehbar. Sie durchdringt den Boden 3 und ist oben durch Stege9 zentriert, die mit dem Mantel 1 verbunden sind. Die Führungsstange 8 ist in der Höhenlage durch Klemmring 20 fixiert.
Die vertikale Verstellung des Blendenringes 5 erfolgt über einen Bowdenzug 10, derein Seil 11 enthält. Das Seil 11 ist über Umlenkrollen 13,14 geführt und in einem Anschlagpunkt 12 an einem der Stege 6 festgemacht. Der Bowdenzug 10 ist an einem Bowdenzugverstellhalter 16 fixiert, der an einer Wand oder einer Stütze der Halle befestigt ist. An dem freien Ende des Seiles 11 ist eine Verstellkette 17 befestigt. Durch Ziehen oder Nachlassen der Verstellkette 17 kann der Blendenring 5 angehoben oder abgesenkt werden. Die Umlenkrolle 14 ist in einem außen an dem Mantel 1 angebrachten Rollenkasten 15 angeordnet, der so ausgebildet ist, daß ein Abspringen des Seiles 11 beim Transport verhindert wird. Gleichzeitig dient der Rollenkasten 15 ais Festpunkt für den Bowdenzug 10. Anstelle einer Verstellung von Hand, die eine einfache und individuelle Lösung darstellt, können auch Stellantriebe eingesetzt werden.
Die in Fig. 1 gezeigte Stellung des Blendenringes 5 wird für den Kühlfall gewählt, bei dem die radial austretenden Luftstrahlen, wie erforderlich, schräg nach oben austreten. Im normalen Heizfall wird der Blendenrinn 5 weiter nach unten abgesenkt und die Zuluft tritt schräg bis steil nach unten aus den Löchern 4 des Mantels 1 aus. Im Aufheizbeirieb mit normalen Übertemperaturen reicht es aus, daß der Blendenring 5 ganz nach unten bis annähernd auf den Boden 3 abgesenkt wird. Die Zuluft strömt nun in steilem Winkel nach unten bis auf den Fußboden der Halle.
Im Auf'neizbetrieb mit hohen Übertemperaturen werden zusätzlich die Luftdurchtrittsöffnungen 3a im Boden 3 geöffnet, die Zuluft strömt senkrecht bis auf den Fußboden und dann rad! al von der Lotrechten über den Fußboden. Der Blendring 5 kann jedoch auch ganz nach oben in den Anschlußstutzen 2 hineingezogen werden, um den Gesamtdruckverlust des Luftdurchlasses in engeren Grenzen zu halten.
Sind nur Aufheizfälle mit geringen Übertemperaturen erforderlich und sollen diese Aufheizfälle mit geringen Übertemperaturen erforderlich und sollen diese Aufheizfälle bei mehreren Luftdurchlässen zentral gesteuert werden, so brauchen mittels Stellantriebe nur über Hebel 21 die Luftdurchtrittsöffnungen 3a im Boden 3 geöffnet werden. Hierbei ist es nicht erforderlich, daß der Blendenring 5 in unterer Stellung steht. Es kann also eine manuelle individuelle Steuerung der Luftdurchlässe mit einem automatischen Aufheizbetrieb kombiniert werden.
Der in den Fig.5 bis 8 dargestellte Luftdurchlaß entspricht in seinem Grundaufbau demjenigen nach den Fig. 1 bis 4, jedoch ist hier ein Blendenringpaar angeordnet, das aus den Blendenringen 18a und 18 b besteht. Einer dieser Blendenringe ist mit seinem äußeren Umfang fest mit dem Mantel 1 verbunden, hier im Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 der Blendenring 18a. Der
Blendenring 18b ist über Stege 19 mit der Segmentscheibe 3b direkt kraftschlüssig mit der zentrisch drehbaren Führungsstange 8 verbunden. Mit Hilfe des an die Führungsstange 8 angreifenden Hebels 21 können sowohl der Blendring 18b als auch die Segmentscheibe 3b betätigt werden. Die Führungsstange 8 wird am oberen Ende durch die Stege 9 zentriert und durch Klemmring 20 in der Höhenlage fixiert.
Die Blendenringe 18a und 18b sind mit deckungsgleichen Durchtrittsöffnungen 22 und Überdeckungen versehen. In Fig. 7 liegen die Durchtrittsöffnungen 22 der Blendenringe 18o und 18b exakt untereinander. Diese Stellung der Blendenringe 18a und 18b ist für den mi ximalen normalen Heizfall einzustellen. Die Zuluft strömt durch die Durchtrittsöffnungen 22 und bewirkt eine steil nach unten gerichtete Luftführung. Für diesen normalen Aufheizfall zeigt Fig.8 die dazugehörende Stellung der Segmentscheibe 3b. Die Luftdurchtrittsöffnungen 3a sind verschlossen.
Wird der bewegliche Blendenring 18b mit Blick auf Fig.7 so weit nach links verdreht, daß die Durchtrittsöffnung 22 mit den Überdeckungen des Blendenringes 18 a deckungsgleich sind, entsteht praktisch ein geschlossener Blendenring wie in Fig. 3 dargestellt. Bei dieser Stellung der Blendenringe 18a und 18b tritt die Zuluft für den Kühlfall radial schräg nach oben aus dem Mantel aus. Die Sogmontscheibe 3b in Fig.8 ist hierbei um den gleichen Betrag nach links verdreht worden. Die Luftdurchtrittsöffnungen 3a im Boden 3 werden weiterhin von der Segmentscheibe 3b verschlossen.
Bei Anheizfällen mit hohen Zulufttemperaturen werden der Blendenring 18b und die Segmentscheibe 3b von der Stellung Kühlfall mit Blick auf Fig.7 und Fig.8 weiter nach links verdreht, bis die Offnungen 22 in den Blendenringen 18a, 18b des Blendringpaares und die Öffnungen 3 a im Boden 3 voll offen sind. Die Zuluft strömt nun senkrecht nach unten un J dann von der Lotrechten des Luftauslasses radial über den Fußboden. Der Raum wird optimal in kurzer Zeit aufgeheizt. Alle Zwischenstellungen können entsprechend der vorliegenden thermischen Lastfälle realisiert werden. Die Verstellung kann von Hand oder mittels Stellantrieb vorgenommen werden.
Der nach Fig.5a bis 8a dargestellte Luftdurchlaß entspricht in seinem pirnzipiellen Aufbau dem Luftdurchläß nach Fig. 5-8, er unterscheidet sich jedoch im Funktionsablauf.
Die Führungsstange 8 ist in der Ausführung nach Fig. 5a bis 8a nur kraftschlüssig über die Stege 19 mit dem verdrehbaren Blendenring 18h verbunden. Der Boden 3 und die Segmentscheibe 3b sind mit zentrischen Bohrungen versehen, in denen sich die Führungsstange frei drehen läßt.
Der untere feststehende Blendenring 18a nach Fig.7a hat zusätzliche Ösen 31. In diesen Ösen sind Federn eingehangen, die auf dem anderen Ende in den Bohrungen 35 der Stege 19 dor drehbaren Blendenringscheibe 18b mit Vorspannung eingehangon sind. Die Anschlagstifte 33, die fest mit der feststehenden Scheibe 18a verbunden sind, garantieren diese Vorspannung und halten die bewegliche Scheibe 18b in Anschlagstellung, wie in Fig. 7a gezeigt wird. Die Anschlagsnuten 34 sind vorhanden, damit die Durchtrittsöffnungen 22 total geöffnet werden können.
Der Boden 3 mit den Öffnungen 3a nach Fig.8a ist fest mit dem Mantel 1 verbunden. Im Boden 3 ist auf einer Kreisbahn ein durchgehender Schlitz 37 vorhanden. In der Segmentscheibe 3 b ist ein Haltestift 36 in einer Bohrung sitzend eingeschweißt. Der Haltestift 36 geht frei geführt durch den Schlitz 37 und ist fest mit einem Motor 38 verbunden.
Ein langsam drohender Motor 38 ist mit seiner Antriebswelle kraftschlüssig mit der drehbaren Führungsstange 8 verbunden.
In Fig.7a und 8a werden die Stellungen der Scheiben für den Anheizfall gezeigt, die Öffnungen 22 und 3a sind total offen, die gesamte Zuluft mit hohen Temperaturen strömt senkrecht nach unten aus, auch der Anteil der Zuluft, der aus dem perforierten Mantel 1 austritt. Es bildet sich also ein gemeinsamer Luftstrahl aus, was bei allen anderen Ausführungsbeispielen auch der Fall
Die Federn 32 haben eine größere Rückstellkraft als die größten Reibungskräfte der sich gleichzeitig bewegenden Teile am Luftdurchlaß.
Um die Einstellung Heizfall zu erreichen, muß die Segmentscheibe 3b soweit verdreht werden, daß die Öffnungen 3 a im feststehenden Boden 3 geschlossen sind. Diese Einstellung wird erreicht, in dem man mit Blick auf Fig. 8a die Motorantriebswelle im Uhrzeigersinn drehen läßt. Da die Federn 32 aber stärker sind als dio Reibungskräfte, dreht sich die Welle im Motor nicht, sondern der Motor dreht sich gegen den Uhrzeigersinn um die Motorwelle, bis der Haltstift 36 links im Schlitz 37 des feststehenden Bodens 3 blockiert, der Heizfall ist erreicht, die Zuluft strömt steil nach unten aus dem perforierten Mantel aus.
Wird die Drehrichtung des Antriebes beibehalten, muß sich nun zwangsläufig die Motorwelle mit kraftschlüssig verbundener Führungsstange 8 im Uhrzeigersinn drehen, da der Haltestift 36 in Anschlag steht. Das hat zur Folge, daß der Blendenring 18 b mit Blick auf Fig.7a sich ebenfalls im Uhrzeigersinn dreht, bis der Blendenring 18b mit seinen Kanten 39 den Anschlagstift 33 berührt. Nun sind auch die Öffnungen 22 geschlossen, die Stellung max. Kühlfall ist erreicht. Die Zuluft strömt nun schräg nach oben aus dem Luftdurchlaß.
Wird die Drehrichtung nun umgekehrt, werden erst die Öffnungen 22 ir, den Blendenringen 13a und 18b und dann erst die Öffnungen 3a im Boden 3 freigegeben.
Durch diesen Funktionsablauf wird es erst möglich, eine einfache automatisch arbeitende konventionelle Temperaturdifferenzregelung einzusetzen, ohne zwei Antriebsmotoren zu benötigen. Diese Temperaturdifferenzregelung muß nur die Steuersignale Temperat-jrdifferenz in Richtung Kühlfall Hechtslauf, in Richtung Heizfall bis in den Anheizfall Linkslauf ausgeben. Dies kann z.B. mit einem Steuersignal von O-10V erfolgen.
Der gerade beschriebene Luttdurchlaß nach Bild 5a bis 8a kann auch mit mehreren Blendenringpaaren 18a und 18b ausgerüstet werden, wie in Fig. 15 gezeigt. Bei mehreren Blendenringpaaren sind alle beweglichen Blendenringe 18b untereinander mit der Führungsstange 8 fest verbunden. Die Federn 32 sind nur in einem Blendenringpaar 18a und 18b notwendig.
In einer weiteren, in Fig.9, dargestellten Ausführungsform sind die Blendenringe 18a und 18b sowohl über die Führungsstany ο 8 verdrehbar als auch im Hub über den Bowdenzug 10 verstellbar angeordnet, um für extreme Lastfälle oder Sonderfälle noch eine Optimierung der Luftführung zu erreichen. Bei dieser Ausführung können die Blendenringe 18a und 18b beide auf der Führungsstange 8 gleiten und werden für ie Höhenverstellung über den Bowdenzug 10 bewegt, wie schon für die Ausführung nach Fig. 1 im Detail beschrieben wurde. Eine zusätzliche Führungsstange 8 a verhindert ein Verdrehen des Blendonringes 18 b.
Diese zusätzliche Führungsstange 8 a ist starr mit dem die Führungsstange 3 zentrierten Steg 9 verbunden und greift durch eine Führungsöse 25, die an einem Steg 19 des Blendenringes 18a angebracht ist.
Die Führungsstange 8 ist zusätzlich in Längsrichtung mit einer Führungsnut versehen, in der ein Führungszapfen der Führungshülse 7 des Blendenringes 18b läuft, wodurch ein Verdrehen des Blendenringes 18b über den Hebel 21 realisiert werden kann. Die Blendenringe 18a und 18b sowie die Segmentscheibe 3b und der Boden 3 mit den Durchtrittsöffnungen 3a haben die gleichen Funktionen wie der Luftauslaß nach Fig. 5 bis 8.
Der in Fig. 10 dargestellte Luftdurchlaß entspricht auch im Grundaufbau demjenigen nach den Fig. 1 bis 4, jedoch ist hier der vertikal verstellbare Blendenring 5 durch ein Blendenringpaar, bestehend aus den Blendenringen 5a und 5b, ersetzt worden. Die in Fig. 10 gezeigte Stellung der Blendenringe 5a und 5b entspricht dem Aufheizfall, wie bei der Ausführung des Luftdurchlasses nach Fig. 1 bis 4 beschrieben. Das heißt, die blendenringe 5a, 5b befinden sich in der untersten Stellung und haben die gleiche Wirkung wie nur ein Blendenring 5.
Der obere Blendenring 5a mit Stegen 6a und der Führungshülse 7 bilden eine vertikal verstellbare Einheit, die mit dem Seil 11 des Bowdenzuges 10 auf einem die Führungsstange 8 gleitend umgebenden Gleitrohr 23 hochgezogen werden kenn. Der untere Blendenring 5 b bildet mit Stegen 6b und dem Gleitrohr 23 eine vertikal verstellbare Einheit. Wird der Blendenring 5a nun so weit nach oben gezogen, daß die Führungshülse 7 an eine Umbörtelung 24 des Gleitrohres 23 stößt, wird bei weiterer Aufwärtsbewegung der Blendenring 5b angehoben. Bei der maximalen Kühlfallstellung befindet sich der Blendenring 5a oben. Die Ausführung gemäß Fig. 10 gewährleistet die optimale Luftführung nicht nur für Aufheizfälle mit hohen Temperaturdifferenzen, sondern auch eine optimale Luftführung für den extremen Kühlfall und alle dazwischenliegenden thermischen Lastfälle. Der Blendenring 5 b bringt eine zusätzliche positive Wirkung für extreme Kühlfalle. Er bewirkt, daß die Zuluft verstärkt schräg nach oben ausströmt und sich die Temperaturdifferenzen zwischen Zulufttemperatur und Raumlufttemperatur auf einem längeren Laufweg der Luftstrahlen besser abbauen können, bevor sie in den Aufenthaltsbereich der Personen eintreten. Für Aufheizfälle mit hohen Übertemperaturen ist der Boden 3 offenbar.
Der in Fig. 11 und 12 dargestellte Luftdurchlaß entspricht im Grundaufbau und in der Funktion demjenigen nach Fig. 1 bis 4. Er hat zusätzlich einen Blendring 26, der fest mit dem Mantel 1 verbunden ist. Ein solcher feststehender Blendring 26 kann auch in den Luftdurchlaß gem. Fig. 5 eingebaut werden. Der Blendring 26 bringt eine zusätzliche Anhebung der austretenden Luftstrahlen im Kühlfal!. Die Einbau-Position der Blendringe 5 und 26 können vertauscht werden, ohne daß prinzipiell ein anderes Strömungsverhalten eintritt. Im Luftdurchlaß nach Fig.9 bringt der Blendring 26 nach Fig. 11 und 13 die gleiche Wirkung. Gem. Fig. 11 bis 13 ist der Boden 3 durch zwei halbkreisförmige Schwenkklappen 30 ersetzt. Die Schwenkklappen 30 sind in einem an der Führungsstange 8 befestigten Scharnier 27 in dem Drehpunkt 28 beweglich. In Aufheizfällen mit hohen Übertemperaturen werden die Schwenkklappen nach unten verstellt und damit der Boden des Luftdurchlasses geöffnet. Die Schwenkklappen können auch aus mer,.° als 2 Flugein bestehen, die dienen zur Luftstrahllenkung. Der in Fig. 14 dargestellte Luftdurchlaß entspricht im Prinzip dem Luftdurchlaß gemäß Fig. 1 bis 4. Jedoch ist die Führungshülse 7 zur Aufnahme eines zweiten Blendenringes 5 verlängert. Dieser zweite Blendenring 5 ist starr mit der Führungshülse 7 verbunden. Er hat eine positive Wirkung auf extreme Kühlfälle. Der in Fig. 15 dargestellte Luftdurchlaß entspricht im Prinzip dem Luftdurchlaß gemäß Fig. 5 bis 8 a. Jedoch ist ein zusätzliches Blendenringpaar vorgesehen. Auch dieser Luftdurchlaß hat eine positive Wirkung auf extreme Kühlfalle. Der Luftdurchlaß ist in allen Ausführungsformen in den Fig. 1 bis 15 für die Luftzuführung von oben dargestellt. Bei der Luftzuführung von unten werden die Luftdurchlässe um 180° gedreht angeordnet. Zu diesem Zweck sind die Umlenkrollen 13,14 und der Rollenkasten 15a außerhalb des Luftdurchlasses am Boden 3 befestigt. Der Bowdenzug bekommt hier eine um 180° geänderte Zugrichtung, wie in Fig. 16 dargestellt. Wie in Fig. 17 dargestellt, können die Luftdurchlässe aller beschriebenen und dargestellten Ausführungsformen können in speziellen Fällen mit Abdeckstreifen 29 auf dem perforierten Mantel 1 versehen werden. Diese Abdeckstreifen 29 kommen zur Anwendung, wenn unterschiedliche vorgegebene Wurfweiten in verschiedene radiale Luftstrahlrichtungen einzuhalten sind. Wenn sich feste Arbeitsplätze unmittelbar vor dem Luftdurchlaß befinden, wird mit Hilfe der Abdeckstreifen 29 eine segmentweise Aussparung erreicht, in der keine Luft ausgeblasen und auch dieser Arbeitsplatz zugfrei gehalten wird. Alle dargestellten Luftdurchlässe weisen einen zylindrischen Mantel auf, die zylindrische Form ist nicht zwingend notwendig, es könnten ebenso keglige oder rechteckige Formen zur A; iwendung kommen. Wegen der preiswerten Fertigung wird die zylindrische Form vorzugsweise angewandt.

Claims (19)

1. Luftdurchlaß mit einem perforierten, vorzugsweise zylindrischen Mantel (1), einem Lufteintrittsstutzen (2) und einem dem Lufteintritt gegenüberliegenden Boden (3), dadurch gekennzeichnet, daß in dem von dem Mantel (1) umschlossenen Innenraum ein einziger Blendenring (5) angeordnet ist, der über die Längserstreckung des Mantels (1) verschiebbar ist.
2. Luftdurchlaß mit einem perforierten, vorzugsweise zylindrischen Mantel (1), einem Lufteintrittsslutzen (2) und einem dem Lufteintritt gegenüberliegenden Boden (3), dadurch gekennzeichnet, daß in dem Mantel (1) ein einziges aus zwei Blendenringen (18a, 18b) bestehendes Blendenringpaar angeordnet ist, daß die Blendenringe (18a, 18b) mit gleichartigen Durchtrittsöffnungen (22) und Überdeckungen versehen sind und daß der eine Blendenring (18a) in dem Mantel (1) feststehend und der andere Blendenring (18b) verdrehbar ist.
3. Luftdurchlaß nach Anspruch 1, jedoch sind im Mantel (1) mehrere auf Abstand, über die Längserstreckung des Mantels (1) verschiebbare Blendenringe (5) angeordnet, dadurch gekennzeichnet, daß in' Boden (3) verschließbare Luftdurchtrittsöffnungen (3 a) vorhanden sind.
4. Luftdurchlaß nach Ans(, h 2, jedoch sind in dem Mantel (1) mehrere aus gegeneinander verdrehbaren Blendenringen (18a, 18b) bestehende Blendenringpaare angeordnet, dadurch gekennzeichnet, daß im Boden (3) verschließbare Luftdurchtrittsöffnungen (3a) vorhanden sind.
5. Luftdurchlaß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (3) verschließbare Luftdurchtrittsöffnungen (3a) aufweist.
6. Luftdurchlaß nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Bodens (3) eine verdrehbare, mit Segmenten versehene Segmentscheibe (3 b) angeordnet ist und daß die Luftdurchtrittsöffnungen (3a) des Bodens (3) von den Segmenten der Segmentscheibe (3 b) teilweise oder völlig geschlossen werden können.
7. Luftdurchlaß nach Anspruch 2,4,6, dadurch gekennzeichnet, daß der verdrehbare Blendenring bzw. Blendenringe (18b), mit Stegen (19) versehen sind und daß die Stege (19) und die Segmentscheibe (3b) mit einer zentral und drehbar in dem Mantel (1) gehaltenen Führungsstange (8) fest verbunden sind.
8. Luftdurchlaß nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß beim gemeinsamen Verdrehen des einen Blendenringes (18b) und der Segmentscheibe (3b) die Luftdurchtrittsöffnungen (22) der Blendenringe (18a, 18b) geschlossen oder geöffnet werden, ohne daß die Luftdurchtrittsöffnungen im Boden geöffnet werden.
9. Luftdurchlaß nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß beim gemeinsamen Verdrehen des einen Blendenringes (18b) und der Segmentscheibe (3b) die Luftdurchtrittsöffnungen (22) der Blendenringe (18a, 18b) und gleichzeitig die Luftdurchtrittsöffnungen (3a) im Boden (3) geöffnet werden.
10. Luftdurchlaß nach Anspruch 2,4, 6, dadurch gekennzeichnet, daß nur der verdrehbare Blendenring (18b) bzw. die Blendenringe (18b) über die Stege (19) der Führungsstange (8) fest verbunden sind und die Segmentscheibe (3 b) separat drehbar ist.
11. Luftdurchlaß nach Anspruch 2,4,6 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Anbringen der Federn (32) zwischen der nichtbeweglichen Blendenringscheibe (18a) und der beweglichen Blendenringscheibe (18b) in Verbindung mit den Anschlagstiften (33), der Anschlagnuten (34), Haltestift (36) und Schlitz (37) erreicht wird, daß nur mit einem Motor (38) und einer Motordrehrichtung die Segmentscheiben (3b) und ein oder mehrere Blendenringe (18b) in entgegengesetzter Drehrichtung in Folge (Sequenz) bewegt werden. Bei Drehrichtungsänderung des Motors läuft der Bewegungsvorgang in umgekehrter Reihenfolge ab.
12. Luftdurchlaß nach Anspruch 2,4,6,10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellmotor nicht nur seine Welle dreht, sondern daß er sich auch in Sequenz um seine eigene Antriebswelle dreht.
13. Luftdurchlaß nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Blendenringe (18a, 18b) eines Blendenringpaares über die Längserstreckung des Mantels (1) zusätzlich verschiebbar sind.
14. Luftdurchlaß nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Blendenringpaares der Blendenring (5 b) auf der dem Boden (3) zugewandten Seite teleskopartig mit einem zweiten Blendenring (5a) derartverbunden ist, daß der obere Blendenring (5a)zunächst unabhängig von dem unteren Blendenring (5 b) und nach Überschreiten eines bestimmten Verstellweges gemeinsam mit diesem höhenverstellbar ist.
15. Luftdurchlaß nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich ein fest mit dem Mantel (1) verbundene r Blendring (26) vorhanden ist.
16. Luftdurchlaß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (3) durch verstellbare Elemente (30) gebildet ist.
17. Luftdurchlaß nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Mantel (1) Abdeckstreifen (29) angeordnet sind.
18. Luftdurchlaß nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Lufteintrittsstutzen (2) oberhalb des Boden (3) angeordnet ist und daß der Mantel (1) von oben nach unten durchströmt ist.
19. Luftdurchlaß nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Lufteintrittsstutzen (2) unterhalb des Bodens (3) angeordnet ist und daß der Mantel (1) von unten nach oben durchströmt ist.
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