DD298662A5 - Korrosionsschutzmittel mit dampfphaseninhibitorwirkung - Google Patents

Korrosionsschutzmittel mit dampfphaseninhibitorwirkung Download PDF

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DD298662A5
DD298662A5 DD33232089A DD33232089A DD298662A5 DD 298662 A5 DD298662 A5 DD 298662A5 DD 33232089 A DD33232089 A DD 33232089A DD 33232089 A DD33232089 A DD 33232089A DD 298662 A5 DD298662 A5 DD 298662A5
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DD
German Democratic Republic
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vapor phase
polyacrylate
benzotriazole
corrosion protection
dimethylaminoethanol
Prior art date
Application number
DD33232089A
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English (en)
Inventor
Hans-Otto Pomrehn
Juergen Zander
Peter Mende
Hans Mistecki
Ulrich Ruh
Original Assignee
Pomrehn,Hans-Otto,De
Zander,Juergen,De
Mistecki,Hans,De
Ruh,Ulrich,De
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23FNON-MECHANICAL REMOVAL OF METALLIC MATERIAL FROM SURFACE; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL; MULTI-STEP PROCESSES FOR SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL INVOLVING AT LEAST ONE PROCESS PROVIDED FOR IN CLASS C23 AND AT LEAST ONE PROCESS COVERED BY SUBCLASS C21D OR C22F OR CLASS C25
    • C23F11/00Inhibiting corrosion of metallic material by applying inhibitors to the surface in danger of corrosion or adding them to the corrosive agent
    • C23F11/02Inhibiting corrosion of metallic material by applying inhibitors to the surface in danger of corrosion or adding them to the corrosive agent in air or gases by adding vapour phase inhibitors

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Korrosionsschutzmittel mit Dampfphaseninhibitorwirkung, das als waeszriges, nichttoxisches Konzentrat aus Komponenten hergestellt wird, die einzeln teilweise keine isolierbaren Feststoffe darstellen und die schwer wasserloeslich sind, im Gemisch jedoch eine gute Wasserloeslichkeit besitzen, durch Traeger, z. B. Papiere, Schaumstoffe oder Schichtbildner wie Polyacrylatdispersionen aufgenommen werden koennen und sowohl auf Traegern als auch in der Loesung fuer den Korrosionsschutz feuchter, metallischer Innenraeume geeignet ist. Erfindungsgemaesz besteht das Korrosionsschutzmittel aus einer waeszrigen Loesung von Ammoniumbenzoat, einem Hydroxybenzoesaeureester, Benzotriazol und Dimethylaminoethanol, der eine waeszrige Polyacrylatdispersion oder andere Wirkstoffe zugesetzt werden koennen.{Korrosionsschutzmittel; Dampfphaseninhibitor; Benzoesaeure; Ammoniumhydrogenkarbonat; Hydroxybenzoesaeureester; Benzotriazol; Dimethylaminoethanol; Polyacrylatdispersion}

Description

Anwendungsgebiet der Erf' 'ing
Die Erfindung ist einsetzbar zum Schutz metallischer Innenflächen vor Korrosion.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Dampfphaseninhibitoren werden entweder als Feststoffe oder in Lösungen verwendet oder über Lösungen auf Träger aufgebracht.
Eine Hauptgruppe üblicherweise als Dampfphaseninhibitor eingesetzter chemischer Verbindungen, salzartige Verbindungen schwacher organischer Säuren und Basen, sind meistens schlecht wasserlöslich. Bei der erforderlichen Verwendung von Gemischen zur Abdeckung oines breiten Korrosionsschutzspektrums wird das Problem noch größer.
Deshalb werden bei Verwendung von Gemischen häufig Suspensionen hergestellt und Trägermaterialien beschichtet bzw. die Suspensionen durch spezielle Zusätze stabilisiert.
Eine andere genutzte Möglichkeit zur Herstellung von Konzentraten ist die Herstellung leicht löslicher Alkalisalze aus prinzipiell als Dampfphaseninhibitor geeigneten Stoffen, ζ. B. Nitrite oder Benzotriazol. Bei dieser Salzbiidung geht die Flüchtigkeit und damit die direkte Wirkung als Dampfphaseninhibitor verloren.
Prinzipiell für die Stoffgruppe geeignet sind organische Lösungsmittel, z.B. Ethanol oder halogeniert Kohlenwasserstoffe, die aber alle entweder leicht brennbar und/oder toxisch und damit stark umweltbelastend sind.
Häufig als Dampfphaseninhibitor genannte Einzelstoffe, die leicht wasserlöslich sind, schützen grundsätzlich nicht mehrere metallische Werkstoffe gleich gut vor Korrosion, da jede Inhibitorwirkung metallspezifisch ist.
Beispiele für die genannten gegenwärtig genutzten Lösungen sind die Verwendung von Dicyclohexylammonium-Nitrit einzeln und in Gemischen mit anderen inhibierend wirkenden Stoffen als der noch am häufigsten verwendete Dampfphaseninhibitor (z.B. US 2.419.327, US 2.432.839, DE 814.725, DD 14.44O1 US 4.124.549, DE 2.141.393, DD 38.959, CS 215.484 für die Papierbeschichtung oder Gemische, die langkettige Amine (mit 16 bis 20 C-Atomen) als basische Komponente enthalten, z.B.
CS 188.739, CS 178.302 und CS 177.381.
DD 84.978 enthält ein bei erhöhter Temperatur wasserlösliches Gemisch von NaNO2 mit dem Natriumsalz von Benzotriazol, JP 61-227.186 basische Salze aromatischer Säuren und von Benzotriazol.
Inhibitorgemische in Lösungen werden nach JP 60-258.483 mit Toluol hergestellt.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, ein nichttoxisches, universell wirkendes sowie universell einsetzbares Korrosionsschutzmittel für den Schutz metallischer Innenräume zu entwickeln.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Rezeptur für ein Gemisch aus metallspezifisch wirkenden, in Wasser zum Teil schwer löslichen Korrosionsschutzinhibitoren zu finden, die als wäßrige Konzentrat herstellbar ist, als Dampfphaseninhibitor mit einem breiten Korrosionsschutzspektrum sowohl aus der Lösung in verschiedenen Konzentrationen als auch aus Trägermaterialien, wie Papiere, Schaumstoffe oder Schichtbildner, wirkt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das Korrosionsschutzkonzentrat als wäßrige Lösung folgender Komponenten hergestellt wird:
Ammoniumbenzoat 2,1... 250g/l
Hydroxybenzoesäureester 0,5... 60g/l
Benzotriazol 1 ...120 g/l
Dimethylaminoethanol 0,4... 50g/l.
Feste Trägermaterialien lassen sich nach Trocknung mit diesem Inhibitorgemisch beschichten. Durch Zugabe von 0,1 ...40g/l einer wäßrigen Polyacrylatdispersion entsteht ein Korrosionsschutzmittel, das seine Inhibitorwirkung nach Füllen eines zu schützenden Innenraumes und anschließendem Ablaufenlassen durch Schichtbildung des
auf der Oberfläche des Innenraumes verbleibenden Restes entfaltet.
Die Lösung ist auch mit oder ohne Polyacrylatzusatz durch teilweises oder vollständiges Füllen von Innenräumen als Korrosionsschutzmittel einsetzbar. Ein Zusatz weiterer Komponenten zur Erzielung spezieller Eigenschaften ist möglich. Durch die Anwendung des Korrosionsschutzmittels läßt sich über längere Zeiträume ein guter Schutz durch seine Dampfphaseninhibitorwirkung für Eisenwerkstoffe, Kupfer, Zink, Aluminium und deren Legierungen erzielen. Ausfuhrungsbeispiel
40g Dimethylaminoethano! und anschließend 105g Benzotriazol werden bei 25...350C (Temperatur während der gesamten Zeiteinhalten) in 478g Wasser gelöst. Danach werden 185g Benzoesäure eingerührt.
Es tritt eine teilweise Phasentrennung in der Lösung ein. Anschließend werden 120g Ammoniumhydrogencarbonat portionsweise unter kräftigem Rühren und gegebenenfalls unter Verwendung eines Schaumbremsers zugegeben, wobei nach zwischenzeitlichen Eindicken und starkem Schäumen durch die Umsetzung des Ammoniumhydrogencarbonats mit der Benzoesäure zu Ammoniumbenzoat eine klare, dunkle Lösung
entsteht.
Zum Abschluß werden nacheinander 52g p-Hydroxybenzoesäuremethylester und 20g einer etwa 40%igen wäßrigen Polyacrylatdispersion mit einem pH-Wert zwischen 2 und 4 unter starkem Rühren eingearbeitet.

Claims (3)

1. Korrosionsschutzmittel mit Dampfphaseninhibitorwirkung, das als wäßrige Lösung in verschiedenen Konzentrationen, in Schichtbildnern oder auf Trägermaterialien für den Schutz metallischer Innenräume einsetzbar ist, gekennzeichnet dadurch, daß die wäßrige Lösung aus 2,1 ...250g/l Ammoniumbenzoat
0,5... 60g/l p-Hydroxybenzoesäureester
1 ...120g/l Benzoxazol
0,4... 50g/l Dimethylaminoethanol
besteht.
2. Korrosionsschutzmittel nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß als Hydroxybenzoesäureester, p-Hydroxybenzoesäuremethylester verwendet wird.
3. Korrosionsschutzmittel nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Lösung 0,1 bis 20g/l einer wäßrigen Polyacrylatdispersion enthält.
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