DD298663A5 - Verfahren zur herstellung von waessrigen korrosionschutzmittelloesungen - Google Patents

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DD298663A5
DD298663A5 DD33232189A DD33232189A DD298663A5 DD 298663 A5 DD298663 A5 DD 298663A5 DD 33232189 A DD33232189 A DD 33232189A DD 33232189 A DD33232189 A DD 33232189A DD 298663 A5 DD298663 A5 DD 298663A5
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DD
German Democratic Republic
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ammonium
benzotriazole
vapor phase
producing
dimethylaminoethanol
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Application number
DD33232189A
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English (en)
Inventor
Hans-Otto Pomrehn
Juergen Zander
Hans Mistecki
Monika Mirau
Sigrid Mueller
Ulrich Ruh
Original Assignee
Pomrehn,Hans-Otto,De
Zander,Juergen,De
Mirau,Monika,De
Mueller,Sigrid,De
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23FNON-MECHANICAL REMOVAL OF METALLIC MATERIAL FROM SURFACE; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL; MULTI-STEP PROCESSES FOR SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL INVOLVING AT LEAST ONE PROCESS PROVIDED FOR IN CLASS C23 AND AT LEAST ONE PROCESS COVERED BY SUBCLASS C21D OR C22F OR CLASS C25
    • C23F11/00Inhibiting corrosion of metallic material by applying inhibitors to the surface in danger of corrosion or adding them to the corrosive agent
    • C23F11/02Inhibiting corrosion of metallic material by applying inhibitors to the surface in danger of corrosion or adding them to the corrosive agent in air or gases by adding vapour phase inhibitors

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer waeszrigen, nitritfreien, nichttoxischen und trockenbaren Korrosionsschutzmittelloesung mit Dampfphaseninhibitorwirkung durch Umsetzung von Benzoesaeure mit Ammoniumhydrogencarbonat zu Ammoniumbenzoat in einer waeszrigen Loesung von Dimethylaminoethanol und Benzotriazol und anschlieszender Zugabe von p-Hydroxybenzoesaeureester. Das so hergestellte Korrosionsschutzmittel kann in verschiedenen Konzentrationen und durch Zusatz eines Schichtbildners, z. B. einer Polyacrylatdispersion, durch Kombination mit Traegern wie Papiere oder Schaumstoffe und anderen Wirkstoffen dem Anwendungszweck angepaszt werden und wirkt universell fuer den Schutz von Eisenwerkstoffen, Kupfer, Zink, Aluminium und deren Legierungen.{Korrosionsschutzmittel; Dampfphaseninhibitor; Benzoesaeure; Ammoniumhydrogencarbonat; Ammoniumbenzoat; Benzotriazol; Dimethylaminoethanol; Polyacrylatdispersion}

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung ist anwendbar zur Herstellung von wäßrigen Lösungen verschieden wirkender und als Einzelstoffe in Wasser schwer löslicher Dampfphaseninhibitoren.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Dampfphaseninhibitoren werden entweder als Feststoffe oder in Lösungen verwendet oder über Lösungen auf Träger aufgebracht.
Eine Hauptgruppe üblicherweise als Dampfphaseninhibitor eingesetzter chemischer Verbindungen, salzartige Verbindungen schwacher organischer Säuren und Basen, sind meistens schlecht wasserlöslich. Bei der erforderlichen Verwendung von Gemischen zur Abdeckung eines breiten Korrosionsschutzspektrums wird das Problem noch größer.
Deshalb werden bei Verwendung von Gemischen häufig Suspensionen hergestellt und Trägermaterialien beschichtet bzw. die Suspensionen durch spezielle Zusätze stabilisiert.
Eine andere genutzte Möglichkeit zur Herstellung von Konzentraten ist die Herstellung leicht löslicher Alkalisalze aus prinzipiell als Dampfphaseninhibitor geeigneten Stoffen, z.B. Nitrite oder Benzotriozol. Bei dieser Salzbildung geht die Flüchtigkeit und damit die direkte Wirkung als Dampfphaseninhibitor verloren.
Prinzipiell für die Stoffgruppe geeignet sind organische Lösungsmittel, z. B. Ethanol oder halogenierte Kohlenwasserstoffe, die aber alle entweder leicht brennbar und/oder toxisch und damit stark umweltbelastend sind.
Häufig als Dampfphaseninhibitor genannte Einzelstoffe, die leicht wasserlöslich sind, schützen grundsätzlich nicht mehrere metallische Werkstoffe gleich gut vor Korrosion, da jede Inhibitorwirkung metailspezifisch ist.
Beispiele für die genannten gegenwärtig genutzten Lösungen sind die Verwendung von Dicyclohexylammonium-Nitrit einzeln und in Gemischen mit anderen inhibierend wirkenden Stoffen als der noch am häufigsten verwendete Dampfphaseninhibitor (z.B. US 2.419.327, US 2.432.839, DE 814.725, DD 14.440, US 4.124.549, DE 2.141.333, DD 38.959, CS 215.484) für die Papierbeschichtung oder Gemische, die langkettige Amine (mit 16 bis 20 C-Atomen) als basische Komponente enthalten, z. B.
CS 188.739, CL 178.302 und CS 177.381.
DD 84.978 enthält ein bei erhöhter Temperatur wasserlösliches Gemisch von NaNO2 mit dem Natriumsalz von Benzotriazol, JP 61- 227.186 basische Salze aromatischer Säuren und von Benzotriazol.
Inhibitorgemische in Lösungen werden nach JP 60-258.483 mit Toluol hergestellt.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung eines nichttoxischen, universell wirkenden und für den Schutz von Innenräumen metallischer Erzeugnisse universell einsetzbaren Korrosionsschutzmittels mit Langzeitwirkung.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung eines wäßrigen, nitritfreien und trockenbaren Korrosionsschutzkonzentrats mit Dampfphaseninhibitorwirkung in Form einer stabilen wäßrigen Lösung zu entwickeln, in der solche Komponenten enthalten sind, die einzeln koine isolierbaren Feststoffe darstellen, sich in höheren Konzentrationen nicht in Wasser lösen und die durch Kombination ihrer Wirkungen für den Korrosionsschutz von Eisenwerkstoffen, Kupfer, Zink, Aluminium und deren Legierungen verwendbar sind.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß in einer wäßrigen Lösung aus 0,4...50g/l Dimethylaminoethanol und 1... 120g/l Benzotriazol, Benzoesäure und Ammoniumhydrogencarbonat im stöchiometrischen Verhältnis zu 2,1... 250g/l Ammoniumbenzoat bei einer Temperatur zwischen 25...350C umgesetzt und anschließend 0,5...60g/l p-Hydroxybenzoesäuremethylester zugegeben werden.
Das so hergestellte Korrosionsschutzmittel kann in verschiedenen Konzentrationen und durch Zu-.atz eines Schichtbildners, z. B. einer Polyacrylatdispersion, durch Kombination mit Trägern, wie Papiere oder Schaumstoffe und anderen Wirkstoffen dem Anwendungszweck angepaßt werden.
Ausfuhrungsbeispiel
40g Dimethylaminoethanol und anschließend 105g Benzotriazol werden bei 25...350C (Temperatur während der gesamten Zeiteinhalten) in 478g Wasser gelöst. Danach werden 185g Benzoesäure eingerührt.
Es tritt eine teilweise Phasentrennung in der Lösung ein. Anschließend werden 120g Ammoniumhydi ogencarbonat portionsweise unter kräftigem Rühren und gegebenenfalls unter Verwendung eines Schaumbremsers zugegeben, wobei nach zwischenzeitlichen Eindicken und starkem Schäumen durch die Umsetzung des Ammoniumhydrogencarbonats mit der Benzoesäure zu Ammoniumbenoat eine klare, dunkle Lösung
entsteht.
Zum Abschluß werden nacheinander 52g p-Hydroxybenzoesäuremethylester und 20g einer ei.va 40%igen wäßrigen Polyacrylatdispersion mit einem pH-Wert zwischen 2 und 4 unter starkem Rühren eingearbeitet.

Claims (1)

  1. -1- 2S.-8 663 Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von wäßrigen Korrosionsschutzmittellösungen, dadurch gekennzeichnet daß einer wäßrigen Lösung aus 0,4... 50g/l Dimethylaminoethanol und 1 ...120g/l Benzotriazol unter Rühren Benzoesäure und Ammoniumhydrogencarbonat im stöchiometrischen Verhältnis zu 2,1 ...250g/l Ammoniumbenzoat bei einer Temperatur zwischen 25...350C umgesetzt und anschließend 0,5...60g/l p-Hydroxybenzoesäuremethylesterzugegeben werden.
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