DD299413A7 - Schaltungsanordnung zur erzeugung eines zeitlagenselektiven sendeerlaubnissignales fuer eine pcm-sendeeinrichtung - Google Patents

Schaltungsanordnung zur erzeugung eines zeitlagenselektiven sendeerlaubnissignales fuer eine pcm-sendeeinrichtung Download PDF

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DD299413A7
DD299413A7 DD33730190A DD33730190A DD299413A7 DD 299413 A7 DD299413 A7 DD 299413A7 DD 33730190 A DD33730190 A DD 33730190A DD 33730190 A DD33730190 A DD 33730190A DD 299413 A7 DD299413 A7 DD 299413A7
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DD
German Democratic Republic
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signal
input
trakt
flop
flip
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Application number
DD33730190A
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English (en)
Inventor
Gerd Goessel
Klaus-Peter Puschmann
Dietmar Hammer
Original Assignee
Rft Sel Nachrichtentechnik Gmbh,De
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines zeitlagenselektiven Sendeerlaubnissignales fuer eine PCM-Sendeeinrichtung, die zur Koppeleinrichtung einer als Durchschaltevermittlung arbeitenden digitalen Fernsprechvermittlungsanlage sendet. Ziel und Aufgabe der Erfindung ist die Angabe einer Schaltungsanordnung fuer eine PCM-Sendeeinrichtung, die bei geringem schaltungstechnischen Aufwand ein Sendeerlaubnissignal mit den Parametern Richtung, Trakt und Zeitlage erzeugt, das sich konfliktfrei in das Systemzeitraster einordnet, so dasz ein stoerender Einflusz auf andere PCM-Sendeeinrichtungen ausgeschlossen ist. Erfindungsgemaesz wird dies dadurch erreicht, dasz durch eine im wesentlichen aus D-Flipflop und Verknuepfungsgatter bestehende Schaltungsanordnung die Signale TRAKT, ZEITLAGE und RICHTUNG so verknuepft werden, dasz nur dann ein Sendeerlaubnissignal fuer einen Bustreiber gebildet wird, wenn die ausloesende Flanke des Signales TRAKT keine transiente Stoerung war. Fig. 1{Pulscodemodulation; Durchschaltevermittlung; Koppeleinrichtung; Zeitlage; Trakt; Richtung; digitale Fernsprechvermittlungsanlage; Bustreiber; Flipflop}

Description

Auiführungsbeleplel
In der Zeichnung zeigt Figur 1 die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung und Figur 2 die zugehörigen Taktdiagramme.
Eine Eingangsklemme TRAKT ist mit dem Takteingang C eines positiv flankengetriggerten D-Flipflops FF und einem ersten Eingang eines UND-Gatters G, ehe Eingangsklemme ZEITLAGE ist mit dem Dateneingang D des Flipflops FF und eine Eingangsklemme RICHTUNG ist mit dem zweiten Eingang des UND-Gatters G und dem Rücksetzeingang R des Flipflops FF verbunden.
Der Setzeingang S des Flipflops FF steht über einen Pull-Up-Widerstand Rp mit der positiven Betriebsspannung +UB in Verbindung. Der Ausgang Q des Flipflops FF ist mit einem dritten Eingang des UND-Gatters G und der Ausgang des UND-Gatters G Ιε*. mit dem Aktivierungseingang OE eines Sendebustreibers B verbunden.
Die Signale TRAKT, ZEITLAGE und RICHTUNG treten im PCM-Rahmen zyklisch nach dem in Figur 2 gezeigten Regime auf.
Die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung ist folgende:
Das Flipflop FF tastet mit jeder Vorderflanke des Signales TRAKT ab, ob das Signal ZEITLAGE präsent ist. Ist dies der Fall, wird das Flipflop FF gesetzt und das Signal OE aktiviert, wenn die auslösende Flanke des Signales TRAKT keine transiente Störung war. Dabei muß gewährleistet sein, daß sich der Rücksetzeingang R des Flipflops FFzu diesem Zeitpunkt schon auf High-Potential befindet.
Mit der Umschaltung des Signals RICHTUNG auf Low-Potential wird das Flipflop FF zurückgesetzt und damit das
Ausgangssignal OE deaktiviert. >
Das Signal TRAKT ist aufgrund der Art und Weise seiner Erzeugung im System prinzipiell mit transienten Störungen behaftet. Die Empfindlichkeit des Takteinpanges C des Flipflops FF gegenüber transienten Störungen würde unter Worst-Case-Bedingungen zu Fehlaktivierungen des Ausgangssignales OE führen. Dies wird durch die UND-Verknüpfung des Ausgangssignales des Flipflops FF mit dem Signal TRAKT verhindert.
Durch die UND-Verknüpfung des Ausgangssignales des Flipflops mit dem Signal RICHTUNG durch da-= Gatter G wird die Signallaufzeit des Flipfiops FF bezüglich der Deaktivierung des Signales OE eliminiert und damit die Einordnung des Signales OE in das Systemzeitraster gewährleistet.
Das aktive Ausgangssignal OE des Gatters G schaltet die an den Eingängen des Bustreibers B anliegenden Daten zur Koppeleinrichtung durch.

Claims (1)

  1. Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines zeitlagenselektivon Sendeerlaubnissignales für eine PCM-Sendeeinrichtung, gekennzeichnet dadurch, daß eine Eingangsklemme ZEITLAGE mit dem Dateneingang eines D-Flipflops verbunden ist, eine Eingangsklemme TRAKT mit dem Takteingang C des D-Flipflops (FF) und dem ersten Eingang eines UND-Gatters (G) verbunden ist, eine Eingangsklemme RICHTUNG mit einem zweiten Eingang des UND-Gatters (G) und dem Rücksetzeingang des D-Flipflops (FF) verbunden ist, der Ausgang Q des Flipflops (FF) mit einem dritten Eingang des Gatters (G) verbunden ist und der Ausgang des UND-Gatters (G) mit dem Output-Enable-Eingang eines Bustreibers (B) verbunden ist.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines zeitlagenselektiven Sendeerlaubnissignales für eine PCM-Sendeeinrichtung, die zur Koppeleinrichtung einer als Durchschaltevermittlung arbeitenden digitalen Fernsprechvermittlungsanlage sendet.
    Charakteristik des bekannten Standes der Technik
    In der in R. Herzig, W. Wüstenberg „NZ 400 D- ein modernes Konzept für digitale elektronische Nebenstellenanlagen" Nachrichtentechnik-Elektronik 36 (1986), H.3, S.94-98, VEB Verlag Technik Berlin beschriebenen digitalen Vermittlungseinrichtung werden Signale generiert, die der Synchronisation der am Vermittlungsprozeß beteiligten Einrichtungen dienen. Da die Signale RICHTUNG und TRAKT nicht standardisiert sind, werden sie im folgenden definiert. Das Signal RICHTUNG steuert in der Vermittlungseinrichtung die Richtung des Informationsflusses bezüglich der Koppeleinrichtung. Wenn das Signal RICHTUNG Low-Pegel aufweist, dann ist die Koppeleinrichtung Informationsquelle, bei RICHTUNG gleich High ist das Koppelfeld Informationssenke.
    Das Signal TRAKT dient der Selektion der Einrichtungen der Raumstufe.
    In der der Baugruppe Serien-Parallel-Wandler SPMT zugeordneten PCM-Sendeeinrichtung der oben angeführten digitalen Vermittlungsanlage wird das Sendeerlaubnissignal durch UND-Verknüpfung der im System vorhandenen Signale RICHTUNG und TRAKT erzeugt. Diese Einrichtungen arbeiten zyklisch über den gesamten Rahmen, über alle Zeitlagen. Eine Erweiterung dieses Prinzips um den Parameter Zeitlage durch Einbeziehung des Signales ZEiTLAGE in die erwähnte UND-Verknüpfung ist nicht möglich, da dies im vorliegenden Fall zu Hazards und damit zu Fehlschaitungen führen würde, die einen Buskonflikt mit anderen PCM-Sendeeinrichtungen zur Folge hätten. Zur Realisierung dieser Aufgabenstellung wären Schaltungsanordnungen mit abzugleichenden Verzögerungsstufen notwendig, die technologisch schwer beherrschbar sind.
    Ziel der Erfindung
    Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines zeitlagenselektiven t Sendeerlaubnissignales f'ir eine PCM-Sendeeinrichtung anzugeben, die es ermöglicht, einen byteseriellen Datenstrom aus einer definierten Raumstufe (Trakt) auf einer bestimmten Zeitlage in die Koppeleinrichtung einzuspeisen. Das Sendeerlaubnissignal soll sich konfliktfrei in das Systemzeitraster einordnen, so daß ein störender Einfluß auf andere PCM-Sendeeinrichtungen ausgeschlossen ist. Dabei soll kein Abgleich erforderlich sein und eine weitgehende Unempfindlichkeit gegenüber Toleranzen der Bauelemente und der Umgebungseinflüsse erreicht werden.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines zeitlagenselektiven Sendeerlaubnissignales für eine PCM-Sendeeinrichtung anzugeben, die ein Ausgangssignal erzeugt, wenn die Signale RICHTUNG und TRAKT einer bestimmten Zeitlage präsent sind.
    Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß eine Eingangsklemme ZEITLAGE mit dem Dateneingang eines D-Flipflops verbunden ist, eine Eingangsklemme TRAKT mit dem Takteingang C des D-Flipflops FF und dem ersten Eingang eines UND-Gatters G verbunden ist, eine Eingangsklemme RICHTUNG mit einem zweiten Eingang des UND-Gatters G und dem Rücksetzeingang des D-Flipflops FF verbunden ist, der Ausgang Q des Flipflops FF mit einem dritten Eingang des Gatters G verbunden ist und der Ausgang des UND-Gatters G mit dem Output-Enable-Eingang eines Bustreibers verbunden ist. Dies bewirkt, daß bei aktivem Signal RICHTUNG mit der Vorderflanke des Signales TRAKT abgetastet wird, ob das Signal ZEiTLAGE präsent ist. Wenn das der Fall ist und wenn die auslösende Flanke des Signales TRAKT keine transiente Störung (Spike) war, wird das Sendeeilaubnissignal aktiviert. Die Deaktivierung erfolgt mit der folgenden Umschaltung des Signales RICHTUNG.
DD33730190A 1990-01-24 1990-01-24 Schaltungsanordnung zur erzeugung eines zeitlagenselektiven sendeerlaubnissignales fuer eine pcm-sendeeinrichtung DD299413A7 (de)

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