DE1000949B - Verfahren zum Reformieren von Benzinen oder Benzinfraktionen unter Verwendung von Katalysatoren, die Platin auf einem Traeger mit sauren Eigenschaften enthalten - Google Patents
Verfahren zum Reformieren von Benzinen oder Benzinfraktionen unter Verwendung von Katalysatoren, die Platin auf einem Traeger mit sauren Eigenschaften enthaltenInfo
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- DE1000949B DE1000949B DEN11222A DEN0011222A DE1000949B DE 1000949 B DE1000949 B DE 1000949B DE N11222 A DEN11222 A DE N11222A DE N0011222 A DEN0011222 A DE N0011222A DE 1000949 B DE1000949 B DE 1000949B
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Description
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UND AUSGABE DER AUSLEGESCHRIFT: 17. JANUAR 1957
Anmelder: N. V. De Bataafsche Petroleum
Maatschappij, Den Haag
Vertreter: Dr.-Ing. F. Wuesthoff, Dipl.-Ing. G. Puls
und Dr. E. v. Pechmann, Patentanwälte,
München 9, Schweigerstr. 2
Beanspruchte Priorität: Niederlande vom 24. September 1954
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum J1-, · r -ι α· α τ τ- ι
Reformieren von Benzinen oder Benzinfraktionen unter oder Benzinfraktionen unter Verwendung
Verwendung von Katalysatoren, die Platin auf einem von Katalysatoren, die Platin auf einem
sauren Trägerstoff enthalten Träger mit sauren Eigenschaften enthalten
Es ist bekannt, daß Katalysatoren, die eine kleine,
1 Gewichtsprozent nicht übersteigende Menge Platin auf ·
einem sauren Träger, wie Tonerde, in die eine kleine Menge Halogen eingeführt ist, oder Tonerde-Kieselsäuregel
oder Tonerde-Boroxyd u. dgl. enthalten, sehr wirksame Katalysatoren für die Reformierung von Benzinen
oder deren Fraktionen sind, um Produkte mit einer hohen Oktanzahl zu erhalten.
Bei Reformierungsverfahren dieser Art, z. B. dem sogenannten Platin-formierungsverfahren, wird das zu veredelnde
Kohlenwasserstoffgut in Dampfform in Gegenwart von Wasserstoff bei hohen Temperaturen und hohem
Druck, z. B. bei Temperaturen zwischen 400 und 550° und Drücken zwischen 10 und 50 at, über einen platinhaltigen
Katalysator geleitet.
Diese Katalysatoren können in verschiedener Weise hergestellt werden. So kann zum Beispiel eine Platinverbindung,
wie Platinchlorwasserstoffsäure (H2PtCl6) oder
Platinsulfid, mit einem Tonerdegel vermischt werden, das durch Halogen oder Halogenverbindungen aktiviert
wurde, die erhaltene Masse getrocknet, calciniert und dann einer reduzierenden Behandlung mit Wasserstoff unterworfen
werden.
In vielen Fällen, insbesondere, wenn man Benzine verwendet, die höhersiedende Anteile enthalten, vorzugsweise
Benzine, die zwischen 50 und 220° sieden, können 30
diese Reformierungsverfahren bei Drücken oberhalb »
etwa 30 at durchgeführt werden, da die verwendeten
Platinkatalysatoren dann für hinreichend lange Betriebs- schuß gegenüber dem zu behandelnden Kohlenwasserzeiten
wirksam bleiben und infolgedessen nicht regeneriert stoffgut arbeitet.
zu werden brauchen. Unter diesen Bedingungen jedoch, 35 Es wurde nun gefunden, daß diese Aktivitätsminderung
insbesondere, wenn Benzine mit relativ niedrigem Naph- beträchtlich reduziert werden kann, indem man ein spethengehalt,
z. B. unter 30%, reformiert werden, werden zielles Konditionierverfahren für den Katalysator
keine Benzine erhalten, die eine hinreichend hohe Oktan- anwendet, indem man den Katalysator, nachdem er in
zahl besitzen. üblicher Weise mit Wasserstoff reduziert war und bevor
Es ist richtig, daß durch Arbeiten bei Drücken unter- 40 das umzuwandelnde Kohlenwasserstoffgut über den
halb etwa 30 at, ζ. B. bei Drücken von 10 bis 20 at, be- Katalysator geleitet wird, einer Behandlung bei erhöhter
trächtlich höhere Oktanzahlen erzielt werden; aber das Temperatur mit Wasserstoff unterwirft, der eine kleine
Verfahren nimmt dann einen regenerativen Charakter an, Menge Schwefelwasserstoff enthält. An Stelle von Wasserd.h.,
der Katalysator muß periodisch regeneriert werden, stoff mit Schwefelwasserstoff kann die Konditionierung
um die auf ihm entstandenen Kohlenstoffablagerungen zu 45 auch mit Hilfe von Wasserstoff durchgeführt werden, der
entfernen, z. B. durch Ausbrennen mit Sauerstoff enthal- eine kleine Menge einer oder mehrerer Schwefelverbinduntenden
Gasen.
Es wurde jedoch gefunden, daß, besonders wenn platinhaltige Katalysatoren für die Reformierung
bei Drücken unterhalb 30 at verwendet werden, d. h. unter strengen Reaktionsbedingungen, bei denen
viel Kohlenstoff auf dem Katalysator abgeschieden wird, die Wirksamkeit schnell absinkt, sogar, wenn
man in üblicher Weise mit großem Wasserstoffüber-
Willem Frederik Engel, Amsterdam (Niederlande), ist als Erfinder genannt worden
gen, die unter den herrschenden Bedingungen Schwefelwasserstoff ergeben, enthält, z. B. Alkylmerkaptan, Dialkylsulfid
u. dgl.
Die Temperaturen, bei denen die Konditionierung des Katalysators durchgeführt wird, liegen im allgemeinen
bei 300 bis 550°, vorzugsweise zwischen 400 und 500°.
Um das gewünschte Ergebnis zu erzielen, ist es notwendig, daß die Schwefelwasserstoffkonzentration in dem
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3 4
für die Konditionierung verwendeten Wasserstoff gering und/oder die höchstsiedenden Anteile vorher aus dem
ist, im allgemeinen weniger als 5%, da bei höheren Kon- Ausgangsmaterial durch fraktionierte Destillation entfernt
zentrationen kaum ein Effekt auftritt oder sogar über- werden. Bei der Reformierung eines völlig schwefelfreien
haupt kein Effekt. Eine optimale Wirkung wird gewöhn- Ausgangsmaterials wurde gefunden, daß es ratsam ist,
lieh mit Schwefelwasserstoffkonzentrationen von unter 5 die Behandlung des Katalysators mit einem schwefel-
1 Volumprozent erzielt, wobei vorzugsweise die Konzen- wasserstoff haltigen Wasserstoff zu Beginn der Refor-
trationen zwischen 0,005 und 0,1 Volumprozent schwan- mierungsperiode, z. B. während der ersten 20 bis 30
ken. Stunden, aufrechtzuerhalten, um die maximale Konditio-
" Die für die Konditionierung des Katalysators erf order- nierung zu erzielen. Vor der Reformierung solcher
liehe Zeit hängt unter anderem von der Schwefelwasser- io schwefelfreier Benzine kann auch zunächst eine Zeitlang
Stoffkonzentration in dem über den Katalysator geleiteten ein schwefelhaltiges Benzin über den konditionierten
Wasserstoff und von der Strömungsgeschwindigkeit ab. Katalysator geleitet werden. Das Verfahren nach der
In den meisten Fällen ist eine verhältnismäßig kurze Be- Erfindung und der hierdurch erzielte technische Effekt
handlungszeit, z. B. wenige Stunden, ausreichend, aber, werden weiter durch die folgenden Beispiele erläutert,
falls notwendig, kann die Behandlung über eine längere 15
Dauer fortgeführt werden, z. B. über 10 Stunden oder Beispiel I mehr.
Während der Behandlung kann die Temperatur inner- · A. Ein Platin-Tonerde-Halogen-Katalysator, der 0,37
halb der oben angegebenen Grenzen konstant oder prak- Gewichtsprozent Platin, 0,2 Gewichtsprozent Chlor,
tisch konstant gehalten werden, aber es ist auch möglich, 20 0,5 Gewichtsprozent Fluor enthielt, wobei der Rest aus
die Behandlung bei einer relativ niedrigen Temperatur, Tonerde bestand, und der eine Oberfläche von angez.
B. 300 bis 400°, zu beginnen und die Temperatur her- nähert 165 m2/g aufwies, wurde in 2 Stunden bei
nach allmählich, z. B. auf 480 bis 500°, zu steigern. Bei Atmosphärendruck auf 465° erhitzt, wobei 12001 völlig
Verwendung von Wasserstoff, der 0,04% Schwefelwasser- schwefelfreier Wasserstoff je Liter Katalysator und
stoff enthält, und bei einer Strömungsgeschwindigkeit von 25 Stunde darübergeleitet wurden. Anschließend wurde
12001 je Liter Katalysator und Stunde, wurden mit einer unter Durchleitung der gleichen Menge Wasserstoff der
Behandlung von angenähert 3 Stunden optimale Ergeb- Druck auf 15 at erhöht, und das Erhitzen wurde bei
nisse erhalten, während welcher die Temperatur allmäh- 465° weitere 2 Stunden fortgesetzt,
lieh von 400 auf 480° erhöht wurde. Dann wurde ein Destillations-Schwerbenzin, das
Die Konditionierungsbehandlung gemäß der Erfindung 30 zwischen 120 und 200° siedete, zusammen mit 20001
kann entweder bei Atmosphärendruck oder überatmo- Wasserstoff je kg Schwerbenzin durch den so reduzierten
sphärischem oder unteratmosphärischem Druck durch- Katalysator bei einem Druck von 15 at mit einer Gegeführt
werden. Das Verfahren wird vorzugsweise derart schwindigkeit von 0,6 kg je Liter Katalysator und Stunde
durchgeführt, daß die voraufgehende reduzierende Be- hindurchgeleitet. Dieses Schwerbenzin hatte eine Oktanhandlung
des Katalysators bei Atmosphärendruck durch- 35 zahl F-2 von 30 und enthielt 17 Gewichtsprozent der
geführt wird und die nachfolgende Konditionierung mit Aromaten, 25 Gewichtsprozent Naphthene und 58 Ge-Hilfe
von schwefelwasserstoffhaltigem Wasserstoff ganz wichtsprozent Paraffine, wobei der Schwefelgehalt
oder hauptsächlich bei erhöhtem Druck vorgenommen 0,07 Gewichtsprozent betrug.
wird, wobei dieser zweckmäßig der gleiche ist wie der Die Temperatur wurde im Verlauf von 13 Stunden
Druck, bei dem später das Benzin reformiert wird. 40 auf 480° erhöht, wobei die Zufuhr von Wasserstoff und
Das Verfahren nach der Erfindung kann nicht nur bei Benzin allmählich gesteigert wurde, bis die Zufuhrfrischen Katalysatoren benutzt werden, sondern auch bei geschwindigkeit an Schwerbenzin 1,2 kg je Liter Kataly-Katalysatoren,
die bereits für die Reformierung benutzt sator und Stunde betrug und die des Wasserstoffs 1200 1
wurden und durch Abbrennen der Kohlenstoffabschei- je kg Schwerbenzin erreicht hatte, wenn die Temperatur
düngen mit einem oxydierenden Gas regeneriert wurden. 45 auf 480° gesteigert war. Unter diesen Bedingungen wurde
Es ist richtig, daß in diesem Fall ein kleiner Aktivitäts- die Reformierungsbehandlung nachher 180 Stunden
abfall beobachtet werden kann, aber dieser ist viel ge- durchgeführt.
ringer als bei einem Katalysator, der regeneriert und nur B. Es wurde eine Reformierungsbehandlung unter den
durch Behandlung mit reinem Wasserstoff reduziert gleichen Bedingungen wie beim Versuch A durchgeführt,
wurde. 50 jedoch unter Erhitzen des frischen Katalysators in Die Wirkung des Verfahrens nach der Erfindung wird Gegenwart von Wasserstoff, dem 0,04 Volumprozent
nicht erhalten, wenn der Katalysator reduziert wird, un- Schwefelwasserstoff beim Erreichen einer Temperatur
mittelbar schwefelhaltiges Benzin darüber geleitet wird von 400° zugesetzt wurden. Diese Zugabe von Schwefel-
und der Katalysator somit nicht vorher mit Wasserstoff, wasserstoff wurde fortgesetzt, bis das Schwerbenzin mit
der Schwefelwasserstoff enthält, konditioniert wurde. In 55 dem Katalysator in Berührung gebracht wurde,
diesem Falle wird während des Beginns der Reformie- C und D. Diese beiden Versuche waren genau die
rungsbehandlung der in den zugeleiteten Kohlenwasser- gleichen wie der Versuch B mit der Abweichung, daß
stoffen vorhandene Schwefel durch die ersten Katalysa- nunmehr Schwefelwasserstoff, nämlich 0,25 bzw. 5 Volumtorschichten
gebunden, so daß die nachfolgenden Kataly- prozent, zum Wasserstoff zugegeben wurden,
satorschichten in einem vollständig schwefelfreien Zu- 60 Die folgende Tabelle zeigt die Oktanzahlen F-2 der
stand in Berührung mit nunmehr schwefelfrei gewordenen flüssigen Reformierungsprodukte in den Versuchen A bis D
Kohlenwasserstoffen kommen, so daß an dieser Stelle bei den angegebenen Versuchszeiten sowie der erzielten
starke Kohlenstoffablagerungen auf dem Katalysator auf- Ausbeuten.
treten und die Aktivität des Katalysators schnell ab- Die Zahlen in der Tabelle zeigen klar, daß die Abnahme
nimmt. 65 der Aktivität des Katalysators während der Reformierung
Das Verfahren nach der Erfindung kann sowohl für die nach einer Vorbehandlung mit schwefelwasserstoffhalti-
Reformierung schwefelhaltiger Ausgangsstoffe wie für gern Wasserstoff beträchtlich kleiner ist und auch, daß
völlig schwefelfreies Ausgangsmaterial, z. B. für Fischer- der maximale Effekt selbst bei sehr niedriger Schwefel-
Tropsch-Benzin, und deren Fraktionen angewendet wer- Wasserstoffkonzentration (0,04 Volumprozent) erhalten
den. Falls gewünscht, können die niedrigstsiedenden 70 wird.
| 5 | Versuch | A | 20 84,5 80 |
100 80,5 85 |
180 76 87 |
B | 20 85 81 |
100 82,5 84 |
180 80 86 |
6 | C | 20 84 81 |
100 82 84 |
180 78,5 86 |
D | 20 83 81 |
100 81,5 84 |
180 77,5 87 |
| 0 | 0,04 | 0,25 | 5 | |||||||||||||||
| Schwefelwasserstoffkonzen- tration während der Be handlung, Volumprozent |
||||||||||||||||||
| Versuchsstunden | ||||||||||||||||||
| Oktanzahl | ||||||||||||||||||
| Ausbeute an flüssigem Pro dukt in Gewichtsprozent, bezogen auf Ausgangs material |
||||||||||||||||||
Die nach der Reformierung bei den Versuchen A und B des Beispiels I erhaltenen Katalysatoren wurden mit
Hilfe von sauerstoffhaltigem Stickstoff regeneriert. Um zu verhindern, daß die Katalysatoren eine unerwünscht
hohe Temperatur erreichen, wurden zu Anfang eine relativ niedrige Temperatur von 350° und eine niedrige
Sauerstoffkonzentration von 1% verwendet. Schließlich wurde, nachdem die Temperaturen und die Sauerstoffkonzentration
allmählich erhöht waren, der Katalysator im Luftstrom 2 Stunden auf 500° erhitzt.
Der regenerierte Katalysator aus dem Versuch A wurde dann mit reinem Wasserstoff behandelt und wurde für
einen Reformierungsversuch unter den gleichen Bedingungen wie denen des Versuchs A des Beispiels I verwendet,
während der regenerierte Katalysator vom Versuch B aus Beispiel I mit einem Wasserstoff, der 0,04 Volumprozent
Schwefelwasserstoff enthielt, behandelt wurde und dann für einen Reformierungsversuch unter den
gleichen Bedingungen, wie im Versuch B des Beispiels I angegeben, verwendet wurde.
Die folgende Tabelle zeigt einen Vergleich der Oktanzahl F-2, die bei diesen Versuchen AR und BR mit
regenerierten Katalysatoren erhalten wurde, und die angegebenen Versuchsstunden und von den Ausbeuten
an flüssigen Reformierungsprodukten, die mit ihnen unter Verwendung der frischen Katalysatoren erhalten wurden.
| Versuch | A | AR | 20 83 81 |
100 76,5 86 |
B | 20 85 81 |
100 82,5 84 |
BR | 20 84 81 |
OO OO O
Cn OO "cn |
| frisch | regeneriert | frisch | regeneriert | |||||||
| Katalysator | 0 | 0 | 0,04 | 0,04 | ||||||
| I 20 i 100 84,5 80,5 80 85 |
||||||||||
| Schwefelwasserstoffkonzentration während der Behand lung, Volumprozent |
||||||||||
| Versuchsstunden | ||||||||||
| Oktanzahl | ||||||||||
| Ausbeute an flüssigem Produkt in Gewichtsprozent des Ausgangsmaterials |
Obgleich der regenerierte, mit Schwefelwasserstoff vorbehandelte Katalysator (Versuch BR) im Vergleich zum
frischen Katalysator (Versuch B) etwas von seiner Aktivität verloren hatte, zeigen die wiedergegebenen Zahlen,
daß dieser Verlust, jedoch insbesondere der Verlust an Aktivität während der Reformierung, viel geringer ist als
bei dem Fall des regenerierten, aber nicht mit Schwefelwasserstoff vorbehandelten Katalysators.
Claims (7)
1. Verfahren zum Reformieren von Benzinen oder Benzinfraktionen unter Verwendung von Katalysatoren,
die Platin auf einem Träger mit sauren Eigenschaften enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß der
Katalysator nach der üblichen Reduktionsbehandlung und, bevor das zu reformierende Kohlenwasserstoffgut
zugeführt wird, durch eine Behandlung bei erhöhter Temperatur mit Wasserstoff, der eine kleine Menge
Schwefelwasserstoff oder Schwefelwasserstoff bildende Schwefelverbindungen enthält, konditioniert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Katalysator bei einer Temperatur
zwischen 300 und 550°, vorzugsweise zwischen 400 und 500°, konditioniert wird.
3. Verfahren nach Anpruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Konditionierung mit einem
Wasserstoff durchgeführt wird, der weniger als 5 Volumprozent, nämlich 0,005 bis 0,1 Volumprozent,
Schwefelwasserstoff enthält.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Konditionierung bei einem
erhöhten Druck durchgeführt wird, der zweckmäßig der gleiche ist wie der, bei dem die Reformierung stattfindet.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Reformierung bei einem
Druck von weniger als 30 at durchgeführt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein völHg schwefelfreies Kohlenwasserstoffgut
als Ausgangsmaterial verwendet wird und die Konditionierung des Katalysators eine Zeit
lang während der beginnenden Reformierungszeit fortgesetzt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Platinkatalysator auf
Tonerde verwendet, der Halogen enthält.
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