DE1002260B - Gasdruckbehaelter mit Trockendichtung - Google Patents

Gasdruckbehaelter mit Trockendichtung

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DE1002260B
DE1002260B DEW9557A DEW0009557A DE1002260B DE 1002260 B DE1002260 B DE 1002260B DE W9557 A DEW9557 A DE W9557A DE W0009557 A DEW0009557 A DE W0009557A DE 1002260 B DE1002260 B DE 1002260B
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John Henry Wiggins
John Winfield Allen
Frank Walter Horner
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17BGAS-HOLDERS OF VARIABLE CAPACITY
    • F17B1/00Gas-holders of variable capacity
    • F17B1/02Details
    • F17B1/04Sealing devices for sliding parts
    • F17B1/08Sealing devices for sliding parts using resilient materials for packing, e.g. leather

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Gasdruckbehälter mit Trockendichtung Die Erfindung betrifft einen zur Speicherung von Gasen oder anderen Stoffen bestimmten Behälter mit beweglichem Kolben und trockener Dichtung, insbesondere einen Gasbehälter mit zylindrischem Gthäuse, dessen Gasraum oben durch einen in senkrechter Richtung beweglichen Kolben abgeschlossen wird, und mit einer Dichtung für den Zwischenraum zwischen der Gehäusewand und dem Kolben, die aus gedichtetem, imprägniertem Gewebe od. dgl. besteht und die Form einer biegsamen, Manschette hat, die zwischen, der Gehäusewand und dem Kolben verläuft und an diesen Teilen derart befestigt ist, daß der Kolben sich nach oben und unten bewegen kann, sowie mit Anschlagteilen oder Anlegeflächen für die Man7 schette, die so angeordnet sind, daß die Manschette sich je nach der Stellung des Kolbens gegen diese Flächen abstützt, die dadurch den Gasdruck auf die Manschette ausgeübten Druck aufnehmen. Im allgemeinen dient hierbei derjenige Teil der Gehäuseinnenwand, der über dem Befestigungspunkt der Man,-schette, liegt, als »äußere« Anlegefläche für den äußeren Rand der Manschette, wobei diese Fläche, den bei hochstehendem Kolben auf die Manschette ausgeübten, Druck aufnimmt, während eine oder mehrere, bewegliche »innere« Anlegeflächen von Röhren- oder Zylinderform konzentrisch dazu in gewissem Abstand von der äußeren Anlegefläche angeordnet sind und den bei tiefstehendern Kolben auf die Manschette ausgeübten Druck aufnehmen. Ist die Manschettendichtung in Form eines einzigen, verhältnismäßig langen oder tiefen Zylinders ausgebildet, dessen eines Ende an der durch die Gehäuseinnen-wand gebildeten, »äußeren.« Anilegefläche befestigt ist, während sein anderes Ende, am Kolben befestigt ist, so wird die »innere« Anlegefläche durch einen röhrenförmigen oder zylindrischen Ansatz des Kolbens gebildet, der sich nach oben erstreckt; ist die Dichtung dagegen aus zwei zylindrischen Stücken gebildet, von denen das eine an der Behälterwand befestigt ist, während das andere mit dem Kolben verbunden ist, so ist eine zusätzliche, auf und ab bewegliche Anlegefläche von zylindrischer oder Röhrenforrn zwischen: dem Kolben, und der Behälterwand vorgesehen, die mit den beiden Teilmanschetten derart verbunden ist, daß der innere (nächst dem Kolben gelegene) Manschettenteil sich bei Aufwärtsbewegung des Kolbens von innen, dagege#nlegt, während der äußere (nächst der Behälterwand gelegene) Manschettenteil sich bei Abwärtsbewegung des Kolbens von außen dagegenlegt.
  • Gasbehälter der genannten Art werden beispielsweise für Drücke bis zu 50 cm Wassersäule oder 500kg/ni2 gebaut, und die Manschetten solcher Behälter schwanken in ihrer Höhe oder Tiefe etwa zwischen 5 und 15 m oder mehr. Bei solchen Behältern, wurde gefunden, daß die Manschette bei verhältnismäßig langen Kolbenwegen an einzelnen, Stellen die., Tendenz hat, sich in Umfangsrichtung zu verschieb-en oder zu kriechen. Die Folge davon ist, daß Falten normaler Größe, die sich an einzelnen Stellen der Manschette bei ihrem Kontakt mit der inneren Anlegefläche bilden, größer und größer werden, bis sie sich schließlich zu Falten aus drei übereinanderliegenden Gewebelagen entwickeln, die durch den Gasdruck fest gegen die Anlegefläche gedrückt werden. Während, der Aufwärtsbewegung hebt sich die Mansche#tte nach und nach von der inneren Anlegefläche ab und legt sich gegen die äußere Anlegefläche; in. den Fällen, wo sich Falten der beschriebenen Art gebildet haben, bleiben, diese Faltenlagen oft aber auch dann übereinander, wenn die Manschette sich gegen die äußere Anlegefläche gelegt hat, da die Spannung in Umfangsrichtung nicht groß genug ist, um das Gewebe zu glätten und die Falten auszustreichen. Die Folge davon ist eine Verkürzung der Manschettenlänge in, Umfangsrichtung, wodurch sie starken Bean.-spruchungen unterworfen wird. Dieser Vorgang setzt sich fort, bis sich mit der Zeit ge!nügend Falten, gebildet haben, die die Spannung so groß werden lassen:, daß die Manschette infolge zu starker Beanspruchung bricht oder reißt.
  • Das Problem der Erfindung besteht in der Schaffung eines Gasbehälters mitTrockendichtung der genannten Art, der so ausgebildet ist, daß sich keine schädlichen Falten in der Manschette bilden, wenn diese sich gegen die innere Anlegefläche legt.
  • Ein weiteres Problem ist die Schaffung wirksamer, einfacher und billiger Mittel, um, bei einem Apparat der beschriebenen Art das Kriechen des Manschettengewebe#s in, Umfangsrichtung zu vermeiden.
  • Weitere Probleme und Merkmale, der Erfindung gehen aus dein folgenden hervor.
  • Nachstehend wird die Erfindung in Anwendung auf eine zylindrische. Anlegefläche beschrieben, die mit dem Kolben ein-es Gasbehälters verbunden. ist, dessen Manschette die Form eines verhältnismäßig langen oder tiefen, Zylinders hat, und die außen an der Behälterwand und innen. in, der Nähe der mit dem Kolben verbundenen Anlegefläche an dem Kolben befestigt ist. Es versteht sich jedoch, daß die Erfindung auf jede Art von Anlegeflächen Anwendung finden kann, die bei einem Gasbehälter mit Trockendichtung angebracht sind, um den von, den. Gasen, auf die, Mang schette ausgeübt-en Druck aufzunehmen. und die Gestalt oder Form dieser Manschette aufrechtzuerhalten, wenn der Apparat in Benutzung ist.
  • Fig. 1 der Zeichnungen ist ein horizontaler Teilschnitt durch die Behälterwand, etwa längs der Linie 1-1 der Fig. 2, von oben. auf die Kante der mit dem Kolben, verbundenen inneren Anlegefläche gesehen, wobei die Manschette fortgelassen ist, um die Gestalt oder Form der Anlegefläche besser zu zeigen; Fig. 2 ist ein Teil einer Seitenansicht, etwa, längs der Linie 2-2 der Fig. 3 von, innen in Pfeilrichtung gesehen,; 01 Fig. 3 ist ein teilweiser Vertikalschnitt nach 3-3 der Fig. 1; sie zeigt die Behälter-wand, den Kolben, die innere Anlegefläche und die Manschette; Fig. 4 ist ein. vergrößerter Ausschnitt der Fig. 3; sie zeigt, wie die Manschette sich gegen die genutete, ,-erillte oder gewellte Oberfläche der inneren, mit dem Kolben verbundenen Anlegefläche legt; Fig. 5 ist ein, vergrößerter horizontaler Teilschnitt nach Linie 5-5 der Fig. 2; Fig. 6 ist ein Teilquerschnitt eines Gasbehälters, bei dem eine Dichtung aus zwei getrennten, zylin7 drischen Manschettenteilen zur Anwendung gelangt.
  • In den Zeichnungen, bedeutet das Bezugszeichen 9 die zylindrische Seitenwand des Gefäßes eines Druckgasbehälters mit Kolben und trockener Dichtung; die Bezugszeichen, 10 und 11 bezeichnen den Boden und die Decke dieses Gefäßes. Der KolbenB ist in, gewissem Abstand, von den Seitenwänden des Behälters angeordnet, und der Raum zwischen. Kolben und Seitenwand ist durch ein biegsames, gasdichtes, präpariertes Gewebe C in Form eines Zylinders abge#-dichtet, der an einem Ende am Umfang des Kolbens und am an:deren. Ende an, der Seitenwand des Behälters, in der Niähe der Mitte dieser Seitenwand be- festigt ist. Dieses Gewebe stellt die Dichtungsinanschette dar. Irgendein geeignetes Mittel kann dazu verwendet werden, uin, eine gasdichte Verbindurig zwischen dieser --\lanscliett-,C und den Teil-en, an denen sie befestigt ist, zu erzielen, beispielsweise, Klemi-nleisten 4, die durch Bolzen 5 gehalten werden. In der bei Gasbehälte-rn der genannten Art üblichen Weise sind in der Bewegungsrichtung der Mang schette C starre Anschläge oder Anlegeflächen vorgesehen, die die Gestalt oder Form der Manschette bestimmen und einen Teil des Druckes aufnehmen, der beim Steigen oder Fallen; des Kolbens durch das Gas auf die Manschette ausgeübt wird. Bei dem in, der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel sind zwei Anschläge oder Anlegeflächen der genannten Art vorgesehen, und zwar eine auf und ab, bewegliche Anlegefläche A (Fig. 4) von zylindrischer oder Röhrenform, die mit dein Kolben verbunden ist und sich an seinem Umfang nach oben erstreckt, und eine. feststehende Anlegefläche A' von ebenfalls Zylinder- oder Röhrenform, die konzentrisch und im Abstand zur ersten Anlegefläche angeordnet ist; die feststehende AnlegeflächeA' wird durch denienigen Teil der Behälterwand 9 gebildet, der oberhalb des Befestigungspunktes der Manschette C gelegen, ist. Befindet der Kolben sich in seiner untersten Stellung, so drückt. der Gasdruck in dem Behälter des Apparates die Manschette C fest gegen die Anlegefläche.4; geht der Kolben nach oben, so, wird die Manschette nach und nach von, der inneren Anlegefläche A abgehoben und gegen die äußere, Anlegefläche A' gelegt. Während, der Abwärtsbewegung des Kolbens wird umgekehrt die Manschette, C nach und nach von der äußeren Anlegefläche- A' abgehoben und gegen die innere- Anlegefläche A gelegt.
  • Die Erfindung besteht hauptsächlich in einer derartigen Ausbildung der inneren Anlegefläche.4, daß erstens verhindert wird, daß sich Wellen oder Falten in, der Manschette bilden, wenn diese sich gegen die innere AnlegeflächeA legt, und daß zweitens verhindert wird, daß die Manschette C seitlich, in Umfangsrichtung des Behälters, kriecht oder sich verschiebt. Auf diese Weise wird eine unzulässige Spannung des Gewebes der Manschette C in Unifangsrichtung vermieden und daher ein Bruch oder ein, Reißen derselben, in wirksamer Weise verhindert. Kurz ge#sagt, werden, diese! hocherwünschten, Ergebnisse dadurch erreicht, daß auf der inneren Anlegefläche A eine im wesentlichen genutete, gerillte oder gewellte- Oberfläche für die Anlage der Manschette gebildet wird, deren Länge am Umfang im wesentlichen gleich der Umf angslänge' der äußeren Anleggefläche A' ist. Es ist nicht notwendig, daß die genutete, gerillte. oder gewellte Oberfläche des inneren Anschlages A am Umfang genatt gleich der Umfangslänge des äußeren AnschJages A' ist. Sie kann beispielsweise auch 1 bis 21/o länger sein, weswegen, der Ausdruck- »im wesentlichen, die gleiche- Länge am Umfang« gebraucht wurde, wodurch zum Ausdruck gebracht werden soll, daß die Anle,gefläche auf dem inneren Anschlag entweder die gleiche oder eine etwas größere L,inge hab-.ii sc.-11 wie die Anlegefläche am äußeren Anschlag. Soweit es sich um, diesen. Grundgedanken handelt, ist es gleichgültig, wie die Anlegefläche A im einzelnen ausgebildet ist, wenn nur ihre Oberfläche, gegen. die die Manschette durch die Gase gedrückt wird, geeignete Vorsprünge und Vertiefungen. aufweist, die die Umfangslänge! der Anlegefläche erhöhen und die Tendenz ergeben, ein seitliches Kriechen, des Manschettenstoffes zu verringern oder zu verhindern. Bei der dargestellten Ausführtingsform besteht die Anleggefläche des Anschlages A aus einer Reihe von. senkrecht gestellten Platten 1 von segmentförrnigem Ouerschnitt, deren konvexe Flächen, wie in Fig. 1 dargestellt, nach außen gerichtet sind. Diese Platten 1 sind auf einer Stützkonstruktion angebracht, die mit dem Kolben B verbunden ist, und die in dem gezeigten Ausführungsbeispiel aus einer Reihe von senk-recht auf dem Kolben angebrachten Streben 3 (Fig. 3) besteht, die zwei ringförrnige Glieder 2 tragen, an denen die Platten 1 befestigt sind; vorzugsweise geschieht dies derart, daß die Platten leicht von. den Ringen 2 abgenommen und in. ihrem gegenseitigen seitlichen Abstand justiert werden, können. In, dem gezeigten Beispiel sind die Platten 1 an den horizontalen Ringen 2 oben und unten durch Klammern 6 abnehmbar befestigt; jede dieser Klammern übergreift den Ring 2, gegen, den sie durch eine Befestigungsvorrichtung 7 mit waagerezhtezn Querstück 8 gedrückt wird, das auf der Hinterseite der Platte 1 befestigt ist, wie aus Fig. 2 und 3 deutlich zu ersehen.
  • Die genntete, gerillte oder gewellte Oberfläche des inneren Anschlages A hat am Umfang im wesentlichen die gleiche Ge#samtlänge wie die Innenfläche des äußeren Anschlages A'. Daher sind, wenn die. Manschette C auf der gewellten Oberfläche des Anschlages A anliegt, keine Falten. in der Manschette, obwohl der Radius der vorspringenden Teile dieser Anlegefläche kleiner ist als der Radius der zylindrischen äußeren Anlegefläche .4'. Es wurde gefunden, daß das, obenerwähnte Kriechen der Manschette C in Umfangsrichtung oder die seitliche Verschiebun#g derselben zum Te#il auf die Verschiedenheit der Radien der äußeren Anlegefläche A' und der inneren Anlegeflächei.4 zurückzuführen ist. Um klar zu zeigen, wie die gerillte oder gewe:llte Ausb#ildung der Anlegefläche.,1 ein nach und nach größer werdendes, fortgesetztes Kriechen der Manschette C begrenzt oder verhindert, wird auf Fig. 5 verwiesen. Angenommen, dür Gasdruck sei 50 cm Wassersäule oder 500 1"-/m2. Die durch einen Radius von 2,5 cm in Umfangsrichtung hervorgerufene Spannung ist dann 0,025m nial 500kg/M2 oder 12,5kg/m. Wenn jetzt die Manr schette in seitlicher Richtung kriecht oder wandert, so (laß sich eine Falte D, wie in Fig. 5 punktiert eingezeichnet, bildet, so wird der in der rechten Vertiefung liegende Teil der Manschette zwischen den anliegenden Vorsprüngen verkürzt, so daß dieser Teil durch div Anlegefläche ein wenig nach außen gezc-en wird, wie durch die punktierte Linie E in Fig. 5 angedeutet. Wenn dies eintrifft, wird der Radius R3 in Fig. 5, bei einem seitlichen, Kriechen der Manschette in der benachbarten Vertiefung nach links um beispielsweise 3 mm, sofort mehrfach größer werden als der Radius R2. Angenommen der Radius R3 sei 15 cm, also 61iial größer als vorher, so ist ohne weiteres ein' zusehen, daß die Spannung im Teil E dann gleich 6nial 12,5 oder 75 kg/m wird. Die Fclgz daN-ca ist, daß die Manschütte in die richtige Vertiefung zurückgezogen wird, bevor sie herausgezogen werden kann,. Sobald Umstände eintreten, die die Manschette, in der Vertiefung s,eitlich zu verschieben trachten, tr,--ten 2iI#,o in der benachbarten Vertiefung Kräfte auf, die dieser Bewegung entgegenwirken. Es ist ferner zu beachten, daß, wenn sich die Falte wie bei D in Fig. 5 zu bilden beginnt, der Gasdruck auch eine Kraft entstehen läßt, die das überschüssige Manschettenmaterial all die mit E bezeichnete Stelle zu drücken sucht. Der Zug bei E und der Druck bei D wirken daher zusammen, um das Material der Manschette in die Vertiefung der Anlegefläche A zu befördern., in die es gehört. Der Abstand zwische!n den tiefsten, Stellen der Einbuchtungen wird vorzugsweise zu etwa 25 cm oder mehr gewählt, wobei die Tiefe der Einbuchtungen etwa zwischen 2,5 und 5 cm schwankt; selbstverständlich ändern sich diese Abmessungen je nach der Größe des Behälters. Unter einer genuteten, gerillten oder gewellten Oberfläche soll daher je-de Fläche verstanden werden, die abwechselnd aus Vorsprüngen und Vertiefungen besteht, welche vertikal, in Richtung der Längsachse des Behälters oder parallel zur Bewegungsrichtung des Kolbens, verlaufen.
  • Wie bereits oben erwähnt, ist es unerheblich, welche Mittel im einzelnen zur Anwendung gelangen., um die genutete, gerillte oder gewellte Oberfläche des inneren Anschlages A zu erhalten, gegen die sich die Manschette C legt; ein besonders vorteilhaftes Merkmal der beschriebenen, Ausführungsform, bei der konvexe oder segmenta.rtig ausgebildete Platten abnehmbar auf einer an dein Kolben befestigten Stützenkonstruktion angebracht sind, ist jedoch die Leichtigkeit, mit der diese Platten 1 zum Zwecke der Überprüfung der Manschette entfernt werden können. Bei dieser Konstruktion ist es nämlich nicht erforderlich, alle Platten, 1 abzunehmen, um die Manschette in ihrer ganzen Länge nachzusehen, denn nachdem eine der Platten, 1 von, ihrer Stützkonstruktion abgenommen wurde!, braucht man die Klemmvorrichtung der übrigen Platten nur zu lockern und eine Platte nach der anderen in den benachbarten Zwischenraum zu schieben, so daß man nach und nwl den ganzen Umfang der Mansehe,tte zu Gesicht bekommt und auf Risse od. dgl. prüfen kann" ohne mehr als eine einzige der Platten, 1 am Umfang der Anlegefläche A abzunehmen und nach Beendigung der Inspektion wieder aufzusetzen.
  • Fig. 6 ist ein. Teilschnitt durch einen, Gasbehälter, dessen Dichtung aus zwei zylindrischen Teilen besteht, die zu beiden Seiten ein-er zusätzlichen, bewegliehen Anschlagfläche angeordnet und an dieser be- festigt sind; diese zusätzliche Anschlagfläche liegt zwischen dem Kolben und der Behälterwand und ist so angeordnet, daß sie durch den nach oben, gehenden Kolben, mitgenommen werde#n kann.. Bei dem Behälter der Fig. 6 besteht die Dichtung aus zweii zylindrischen Teilmanschetten C und D, die zu beiden Seiten eines auf und ab beweglichen Anschlages angeordnet sind, der zwischen dem Kolben B und der Seitenwand 9 des Behälters gelegen ist. Die »äußL-re« Teilmanschette D ist durch eine Klemmleiste 5 an einem Winkeleisen 15 an der Behälterwand befestigt, während die »innere« Teilmanschette C an dem Kolben befestigt ist. 'Der Anschlag oder die! Anlegeflächei am K(>lben,B ist so ausgebildet, wie bei Fig. 1 bis 5 beschrieben, d. h. der Anschlag besitzt eine im wesentlichen genutete, gerillte oder gewelltei Anlegefläche für die Manschette, die aus einer Reihe von senkrecht angeordneten Gliedern oder Platten 1 gebildet wird, welche an zwei waagerechten Ringen 2 befestigt sind, die von den senkrechten Stützen 3 des Kolbens getragen. werden. Der zusätzliche! Anschlag zwischen dem Kolben, und der Behälterwand enthält einen Zwischenring 13, an dem eine Reihe von vertikalen Stützen.3a befestigt sind, die die waagerechten Ringe2a tragen. Eine Re#ihe von senkrecht angeordneten, parallelen Stangen oder Platten ja ist so an den Ringen 2,1 befestigt, daß die Platten eine genutete, gerillte oder gewellt-- An# legefläche, für die Teilmanschette D der Dichtung b#ilden. Ein rohrförmiger Anschlag 14 ist an den Streben. 3a so befestigt, daß er eine innere glatte, nicht gewellte Anlegefläche für die innere Teilmanschette C der Gewebedichtung, bildet.
  • Das beschriebene, zusätzliche Anschlagglied hat oben einen Versteifungsring 16, der den Kolben B überragt und in seinen Weg hineinragt; wenn der Kolben, bei seiner Aufwärtsbewegung eine bestimmte Stellung, wie durch die punktierten Linien der Fig. 6 angedeutet, erreicht, wird sich daher der Anschlag oder die Anlegefläche des Kolbens gegen, den Versteifungsring 16 legen und sa den zusätzlichen Anschlag, der mit dem Versteifungsring 16 verbunden ist, nach oben mitnehmen, so daß der zwischen, den Manschetten, C und D gelegene zusätzlichei Anschlag zusammen mit dem Kolben nach oben oder unten geht.
  • Wenn, der Kolben sich am untersten Ende seiner Bewegung befindet, ruht der Zwischenring 13 des zusätzlichen Anschlages auf dem feststehenden Grundgest-ell 12 auf, wie in Fig. 6 dargestellt. In dieser Stellung drücken die Gase des Behälters die Teilmanschette, C der Dichtung fest gegen die gewellte Anlegefläche des an dem Kolben befestigten. An- schlages, und sie drücken gleichzeitig die Teilmanschette D fest gegen die gewellte, An-legefläche des zwischen dein Kolben und der BehäIterwand angeordneten zusätzlichen Anschlages. Während des ersten Teiles der Aufwärtsbewegung des Kolbens bleibt der zusätzliche. oder Zwischenanschlag auf dem Grundgestell 12 in Ruhelage; die Aufwärtsbewegung des Kolbens bewirkt dabei, daß die Teilmanschette C allinählich von der gewellten Anlegefläche des Kolbens abgehoben und gegen, die glatte Anlegefläche 14 des Zwischenanschlages gelegt wird. Wenn der Kolben eine Stellung erreicht, bei der der am Kolben befindliehe Anschlag den ihn überragenden Zwischenring 16 des Zwischenanschlages berührt, beginnt der Zwischenanschlag seine Aufwä-rtsbewegung zusammen, mit dem Kolben; während dieses letzten Teiles der Aufwärtsbewegung des Kolbens wird die Teilmanschette D allmählich von, der durch die senkrechten Vorsprünge 111 des Zwischenanschlages gebildeten Anlegefläche abgehoben und in entsprechendem Maße gegen den oberen Teil der Behälterwand 9 gelegt. Geht der Kolben dann wieder nach unten, so wird die Manschette D von der Seitenwand des Behälters abgehoben und auf die gewellte Fläche des Zwischenanschlages gelegt; danach wird die Manschette D von der Fläche 14 des Zwischenanschlages abgehoben und auf die gewellte Anlegefläche des Kolbens gelegt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Gasdruckbehälter mit Trockendichtung, bei dem ein auf und ab beweglicher Kolben, in einem Behälter von größerem Durchmesser als der Kolben angeordnet und der ringförmige Raum zwischeu dem Kolben und dem Behälter durch. eine Manschette in Form einer biegsamen Gewebedichtung od. dgl. abgedichtet ist, deren einer Rand mit deni Kolben oder mit einer über dem Kolben angeordneten Anlegefläche und deren anderer Rand mit der Behälterwand fest verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (C) an die mit dem Kolben (B) in vertikaler Richtung bewegliche Anlegefläche (A) durch den Gasdruck des, Behälters gedrückt wird, wenn der Kolben (B) sich in seiner unteren Stellung befindet, und daß sich die Dichtung (C) von der Anlegefläche (A) mehr und mehr abhebt, um sich gegen die innere Behälterwand (A') zu legen, wenn der Kolben (B) sich nach oben, bewegt, wobei die Anlegefläche (A) am Kolben (B), gegen die die Dichtung (C) durch den Gasdruck gepreßt wird, im wesentlichen, genntet, gerillt oder gewellt ausgebildet ist.
  2. 2. Gasbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten, Rillen, oder Wellen der Anlegefläche (A), gegen die die Manschette (C) sich legt, in Richtung der Behälterlängsachse, d. h. parallel zur Bewegungsrichtung des Kolbens (B) verlaufen. 3. Gasbehälter nach. den Ansprüchen 1 und. 2, dadurch gekennzeichnet, daß die genut#ete, gerillte oder gewellte Anlegefläche (A) durch eine Reihe von vertikal angeordneten, Platten (1) von etwa segmentförmigem. Querschnitt gebildet wird, die mit ihren konvexen Seiten gegen die Manschette (C) gerichtet sind. 4. Gasbehälter nach Anspruchl, bei dem auch ein Teil der Innenfläche des Behälters als Anlegefläche für die Manschette dient, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche des Behälters (9), gegen die sich die eine Seite der Manschette (C) legt, und die mit dem Kolben. (B) verbundene, genutete!, gerillte oder gewellte Anlegefläche (A), gegen die sich die andere Seite der Manschette legt, am Umfang gemessen etwa die gleiche Länge aufweisen. 5. Gasbehälter nach den Ansprüchen1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlegefläche (A) des Kolbens (B) aus einer Reihe von vertikal angeordneten Vorsprüngen von im wesentlichen konvexer Gestalt gebildet wird, die durch im wesentlichen konkav ausgebildete Vertiefungen voneinander getrennt sind. 6. Gasbehälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die im wesentlichen, segmentartig ausgebildeten Platten (1), die die genutete, gerillte oder gewellte Anlegefläche (A) bilden, einzeln. abnehmbar und verschiebbar an. in vertikalem Abstand voneinander angeordneten Ringen (2, 2 bzw. 211, 2a, Fig. 6) od. dgl. befestigt sind, die ihrerseits vorzugsweise an vertikalen Stützen oder Streben (3 bzw. 3a) befestigt sind, die mit dem Kolben (B) oder mit einem auf und ab bewegliehen Zwischenring (13) verbunden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 553 807, 473 314, 590 302; französische Patentschrift Nr. 675 879.
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