DE1005205B - Einrichtung zum Schutz von Roentgenroehren bei Roentgendiagnostik-Apparaten - Google Patents

Einrichtung zum Schutz von Roentgenroehren bei Roentgendiagnostik-Apparaten

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DE1005205B
DE1005205B DEH13918A DEH0013918A DE1005205B DE 1005205 B DE1005205 B DE 1005205B DE H13918 A DEH13918 A DE H13918A DE H0013918 A DEH0013918 A DE H0013918A DE 1005205 B DE1005205 B DE 1005205B
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Fritz Bertuch
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Fritz Hofmann fur Ele GmbH
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Fritz Hofmann fur Ele GmbH
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    • H—ELECTRICITY
    • H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05G—X-RAY TECHNIQUE
    • H05G1/00—X-ray apparatus involving X-ray tubes; Circuits therefor
    • H05G1/08—Electrical details
    • H05G1/26—Measuring, controlling or protecting
    • H05G1/30—Controlling
    • H05G1/46—Combined control of different quantities, e.g. exposure time as well as voltage or current

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • X-Ray Techniques (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Schutz von Röntgenröhren bei Röntgendiagnostik-Apparaten Für den Betrieb einer hochevakuierten Röntgenröhre sind drei Hauptgrößen, nämlich die Röhrenspannung, der Röhrenstrom und die Expositionszeit, bestimmend. Um eine Überlastung der Röntgenröhre und dadurch hervorgerufene Röhrenschäden zu verhindern, ist es erforderlich, daß die genannten drei Hauptgrößen nicht über die durch das Röhrennomogramm gegebenen Lastgrenzen hinausfallen.
  • Aus diesem Grunde war es bei bestimmten Bauarten von Röntgendiagnostik-Apparaten früher üblich, jeweils zwei oder auch alle drei der genannten Hauptbetriebsgrößen in ihrer Einstellung so miteinander zu kuppeln, daß bei Veränderung der einen Größe die Veränderung einer oder der beiden anderen Größen jeweils in dem Sinne herbeigeführt wurde, daß eine Überschreitung der Röhrenlastgrenze verhindert wurde.
  • Eine derartige unmittelbare Kupplung der drei Hauptgrößen ist sowohl mechanisch als auch elektrisch kompliziert und hat den Nachteil, daß der Arzt die Einstellung für eine bestimmte Aufnahme nicht in dem Maße den Bedürfnissen der Untersuchung anpassen kann, wie dies mit Rücksicht auf den Einzelfall erforderlich wäre. Es sind daher jeweils Korrektureinstellungen erforderlich, die zeitraubend und mühevoll sind und häufig trotzdem in ihrem Endergebnis nicht zu der vom Arzt gewünschten Apparateeinstellung führen.
  • Um die dieser Bauweise anhaftende Eigentümlichkeit zu vermeiden, sind schon verschiedene Arten von Schutzschaltungen geschaffen worden, die entweder darauf abzielen, eine vorzeitige Abschaltung des Hauptstromkreises während der Exposition herbeizuführen, wenn eine der eingestellten Hauptgrößen eine Überschreitung der Röhrenlastgrenze herbeiführen würde, oder die darauf abzielen, den Hauptstromkreis zu unterbrechen, wenn eine derartige Überschreitung der Röhrenlastgrenze vorliegt.
  • Eine bekannte Schutzschaltung, die es ermöglicht, die Hauptgrößen unabhängig voneinander zu regeln, macht von dem Prinzip Gebrauch, diese Hauptgrößen durch funktionsgebundene, jeweils in Abhängigkeit von der Hauptgröße regelbare Hilfsspannungen darzustellen. Dies geschieht bei der bekannten Schaltung mittels eines Hilfstransformators mit stabilisierter Primärspannung und vier jeweils durch Anzapfung in ihrer Spannung regelbaren Sekundärwicklungen, deren Anzapfungen schaltungsmäßig so miteinander kombiniert sind, daß an drei Klemmenpaaren drei Hilfsspannungen verfügbar sind, die erstens der Differenz des um den Logarithmus des eingestellten Röhrenspannungswertes verminderten Logarithmus des für die eingestellte Expositionszeit höchstzulässigen Leistungswertes minus dem Logarithmus des eingestellten Röhrenstromes, zweitens der Summe des um den Logarithmus des eingestellten Röhrenspannungswertes verminderten Logarithmus des für die eingestellte Expositionszeit höchstzulässigen Leistungswertes plus dem Logarithmus der Belastungsdauer und drittens der Summe des Logarithmus des eingestellten Röhrenstromes plus dem Logarithmus der eingestellten Expositionszeit proportional sind. Dabei wird die zuerst genannte Differenzspannung dazu benutzt, um Schaltglieder zu steuern, die bei Überschreitung der Röhrenlastgrenze durch die eingestellte Kombination die Inbetriebnahme des Apparates verhindern.
  • Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Schutz von Röntgenröhren bei Röntgendiagnostik-Apparaten zur Lösung der gleichen Aufgabe, wobei jedoch von einer wesentlich einfacheren und somit konstruktiv und betriebsmäßig vorteilhafteren Schaltung Gebrauch gemacht wird. Auch bei der erfindungsgemäßen Einrichtung werden die voneinander unabhängig regelbaren Hauptgrößen durch funktionsgebundene, in Abhängigkeit von der jeweiligen Hauptgröße regelbare Hilfsspannungen dargestellt. Im Gegensatz zu der vorerwähnten bekannten Schaltung werden erfindungsgemäß jedoch diese Hilfsspannungen als Primärspannungen drei Kleintransformatoren zugeführt, deren Sekundärspannungen in linearer Summierung über einen Gleichrichter den Gitterkreis einer Gastriode beeinflussen, in deren Anodenkreis Schaltglieder angeordnet sind, die bei Überschreitung der Röhrenlastgrenze die Inbetriebnahme des Apparates verhindern.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß der Kleintransformator für die Röhrenstromkomponente eine dritte Wicklung aufweist, die mit der Sekundärwicklung eines weiteren, an fester Spannung liegenden Transformators gegensinnig in Reihe geschaltet und an ein mit Voltmetersy stein versehenes, nach Milliampere geeichtes Meßinstrument angeschlossen ist.
  • Die Erfindung wird nunmehr an Hand der Zeichnungen beispielsweise beschrieben. Es stellt dar Fig. 1 ein Schaltschema für die Steuerung gemäß Erfindung und Fig.2 eine Einzelheit dieses Schaltschemas.
  • Fig. 1 zeigt schematisch die Anordnung der erfindungsgemäßen Steuerung innerhalb einer ebenfalls schematisch angegebenen Regelschaltung für drei Hauptgrößen. Die Röhrenspannung wird von einem Regeltransformator 1 abgegriffen, dessen nicht dargestellter Laufwagen durch einen Antrieb 2 in die jeweils gewünschte Betriebsstellung gebracht werden kann. Der Röhrenstrom wird mittels eines Potentiometers 3 geregelt, dessen Ausgangswert dein Symmetriepunkt 4 eines kombinierten Arbeitsplatz-Fokuswählers 5 zugeführt wird. Dieser an sich bekannte und deshalb in der Zeichnung nur symbolisch wiedergegebene Arbeitsplatz-Fokuswähler 5 dient dazu, wahlweise die Steuerkreise jeweils auf einen großen oder kleinen Fokus für jeweils eine von zwei räumlich getrennten Röntgenröhren, beispielsweise für das Untersuchungsgerät einerseits und einen Bukytisch andererseits, zu schalten. Gleichzeitig dient er auch zur Schaltung der Heizkreise für die jeweils eingeschaltete Röhre und den jeweils gewählten Fokus. Die Expositionszeit wird mittels eines an sich bekannten Zeitgebers eingestellt, der in der Figur ebenfalls symbolisch dargestellt und mit der Bezugsziffer 6 bezeichnet ist. Wie durch die schematisch angedeuteten Leitungspaare 7 und 8 zum Ausdruck gebracht, wird der Zeitgeber 6 für beide Schaltseiten des kombinierten Arbeitsplatz-Fokuswählers 5 gemeinsam benutzt. Die Regelglieder 2, 3 und 6 stehen miteinander in keinem mechanischen oder elektrischen Zusammenhang. so daß also sichergestellt ist, daß die drei Hauptgrößen - Röhrenspannung, Röhrenstrom und Expositionszeit - unabhängig voneinander eingestellt und geregelt werden können.
  • Diese drei Hauptgrößen werden durch funktionsgebundene, in Abhängigkeit von der jeweiligen Hauptgröße regelbare Hilfsspannungen dargestellt. Dies geschieht in der nachstehend beschriebenen Weise.
  • An die Sekundärwicklung 9 eines stabilisierten Transformators ist ein Abgreifwiderstand 10 mit fest einstellbaren Schellen 10a und 10b angeschlossen. Die Einstellung der Schelle 10a auf den Widerstand 10 bestimmt den maximalen Regelbereich eines Potentiometers 11, welches über eine Leitung 12 mit der Schelle 10a des Widerstandes 10 verbunden ist, und welches mit der Einstellvorrichtung 2 für die Röhrenspannung, beispielsweise durch ein Getriebe 1314, gekuppelt ist. Der Regelkreis dieses Potentiometers 11 ist über Leitungen 15 und 16 an die Primärseite 17a eines Kleintransformators angeschlossen. Die an der Primärseite 17a des Kleintransformators anliegende Spannung stellt also eine funktionsgebundene, in Abhängigkeit von der Regelung der Röhrenspannung regelbare Hilfsspannung dar.
  • Die Einstellung der Schelle 10b auf dem Widerstand 10 bestimmt den maximalen Regelbereich eines Potentioineters 18, welches über eine Leitung 19 mit der Schelle 10b verbunden ist und dessen Regelorgan fest auf derselben Welle angeordnet ist, auf welcher auch das Regelorgan des Potentiometers 3 zur Regehing des Röhrenstromes befestigt ist, so daß die Regelung beider Potentiometer 3 und 18 gemeinsam erfolgt. Der Regelkreis des Potentiometers 18 ist über Leitungen 20 und 21 an die Primärseite 2211 eines zweiten Kleintransformators angeschlossen. Die an der Primärseite 22a dieses zweiten Kleintransformators anliegende Spannung stellt also eine funktionsgebundene, in Abhängigkeit von der Regelung des Röhrenstromes regelbare Hilfsspannung dar.
  • Der Zeitgeber 6 weist einen in Fig. 1 nicht ersichtlichen, in Fig.2 jedoch schaltungsmäßig unter der Bezugsziffer 23 angedeuteten, mit dem Einstellorgan für die Expositionszeit gekuppelten Stufenschalter auf, der dazu dient, jeweils entsprechend. der gewählten Expositionszeit über die Leitungspaare 7 und 8 und über den kombinierten Arlacitsplatz-Fokuswähler 5 und weiter über Leitungspaare 24 und 25 verschieden hohe Spannungen an einstellbare Schellen.26a von vier Potentiometern zu liefern, wobei die einstellbaren Schellen 26a dieser vier Potentiometer jeweils in Abhängigkeit von der Einstellung des kombinierten Arbeitsplatz-Fokuswählers 5 für jeden Fokus jeweils einer Schaltzeit oder einer Gruppe von Schaltzeiten zugeordnet sind. Die von den festen Schellen 26U dieser vier Potentiometer abgenommenen Spannungen werden über eine Leitung 27 an die Primärseite 28a eines dritten Kleintransformators herangeführt, deren andere Klemme über eine Leitung 29 mit dem Symmetriepunkt 30 des Arbeitsplatz-Fokuswählers 5 verbunden ist. Die an der Primärseibe28a des dritten Kleintransformators anliegende Spannung stellt eine funktionsgebundene, in Abhängigkeit von der Einstellung der Expositionszeit regelbare Hilfsspannung dar.
  • Wie in Fig. 1 aus dem jeweiligen Anschluß der Leitungen 12, 19 und 29 an die Primärwicklungen 17a, 2211 und 28a ersichtlich ist, und wie in Fig. 2 zum Zwecke des besseren Verständnisses durch drei Pfeile A, B und C angedeutet, liegen die Hilfs:spannwngen A für die Darstellung der Röhrenspannung und C für die Darstellung der eingestellten Expositionszeit in Phase, während dlie Hilfsspannung B für die Darstellung des Röhrenstromes zu den beiden vorgenannten Spannungen in Gegenphase liegt. Dadurch wird erreicht, daß der Nullpunkt des erfindungsgemäßen Steuerungssystems nicht am Anfang oder am Ende, sondern in die Mitte zu liegen kommt.
  • Die drei erfindungsgemäß vorgesehenen Kleintransformatoren weisen Sekundärwicklungen 17b, 22b und 28b auf, die :in Serie geschaltet sind. Die Endpunkte dieser Serienschaltung sind an einen in Vollwegbrückenschal.tung geschalteten Gleichrichterkreis 31 angelegt, dessen freie Klemmen so an den Gitterkreis 32 einer Gastriode 33 angeschlossen sind, daß die von dem Gleichrichter 31 gelieferte Gleichspannung, die in .ihrem Wert der linearen Summe der in den Sekundärwicklungen 17b, 22b und 28b induzierten Spannungen entspricht, das Gitter der Röhre 33 steuert. Die an dem Gitter der Röhre 33 anliegende Gleichspannu.ng bildet also ein Kriterium des linearen Summentvertes der einzelnen Wechselspannungen, die in den Sekundärwicklungen 17b, 22b und 28b der Kleintransformatoren induziert werden. Dadurch kann der Anodenstrom der Röhre 33 in der Weise gesteuert werden, d@aß, sobald die Röhrenlastgrenze überschritten wird, .infolge der sich dadurch in den Sekundärwicklungen 17b, 22b und 28b ergebenden linearen Spannungssummieru.ng und der daraus resultierenden Gitterspannung an der Röhre 33 der Anodenstrom gesperrt wird, während, solange die Röhrenlastgrenze nicht überschritten wird, der Anodenstrom fließen kann. Durch den Anodenstrom werden erfindungsgemäß Schaltglieder gesteuert, die bei Überschreitung der Röhrenlastgrenze die Inbetriebnahme des Röntgenapparates verhindern. Ein solches Schaltglied kann beispielsweise die Form eines Relais 34 haben, dessen Kontaktsätze 34a, 34b, 34e und 34d mit an sich bekannten Schaltelementen in Verbindung stehen, die, sobald das Relais 34 entregt wird, eine Unterbrechung der Stromkreise für den Abzug des Zeitgebers und der Erregung des Schaltschützes bewirken, so daß eine Einschaltung des Hochspannungstransformators verhindert wird.
  • Eine besonders zweckmäßige Anordnung zur Schaltung des Hochspannungstransformators könnte beispielsweise darin bestehen, daß an Stelle eines mechanischen Schaltschützes ein elektronischer Schaltschütz verwendet wird, in welchem Fall die Kontaktsätze 3411 bis 34d in gleicher Weise wirken würden, wie soeben in Verbindung mit der Verwendung eines mechanischen Schaltschützes beschrieben wurde.
  • Wird bei einer derartigen Schaltung des Relais 34 die Wahl der Aufnahmegrößen hinsichtlich der Röhrenspannung, des Röhrenstromes und der Expositionszeit so gewählt, daß die Röhrenlastgrenze überschritten würde, so wird infolge der Wirkung der Spannungssummierung in den Sekundärwicklungen 17b, 22b und 28b die Wicklung des Relais 34 entregt und die Relaiskontakte 34a bis 34d geöffnet, wodurch der Stromkreis für den Abzug des Zeitgebers 6 unterbrochen und somit die Inbetriebnahme des Apparates verhindert wird. Ein weiteres Kontaktpaar der Kontaktsätze 34a bis 34d kann beispielsweise in den Erregerkreis des Schaltschützes, der auch der zuvor erwähnten elektronischen Bauart angehören kann, geschaltet sein. Auch in diesem Fall wird in der soeben beschriebenen Weise bei Entregung des Relais 34 der Kontakt unterbrochen und damit die Erregung des Schaltschützes blockiert.
  • In weiterer Ausbildung des Erfindungsgedankens ist auf denn Kleintransformator, der zur Darstellung bzw. Umsetzung der den Röhrenstrom symbolisierenden Hilfsspannung dient, eine dritte Wicklung 22c vorgesehen. Diese Wicklung 22c ist gegensinnig in Serie mit der Sekundärwicklung 35b eines Kleintransformators geschaltet, dessen Primärwicklung 35a an fester Spannung liegt. Im Stromkreis der beiden Wicklungen 22c und 35b liegt ein mit Voltmetersystem versehenes, nach Milliampere geeichtes Meßinstrument 36. Wird also durch Betätigung des Potentiometers 3 der Röhrenstrom erhöht, so erhöht sich auch der in der Primärwicklung 22c fließende, den Röhrenstrom symbolisierende Strom, und die Spannung, welche von der Wicklung 35b geliefert wird, wird abgesenkt. Dadurch ist es möglich, mit Hilfe des Meßinstrumentes 36 den Röhrenstrom schon während der Durchleuchtung abzulesen und den für die Exposition richtigen Röhrenstromwert im voraus einzustellen.
  • In Fig. 2 ist die erfindungsgemäße Schaltung nochmals im einzelnen schematisch für sich allein herausgezeichnet, so daß ein leichterer Überblick über die Schaltung möglich ist.
  • Die erfindungsgemäße Steuerung zeichnet sich gegenüber den bekannten Schaltungen durch wesentlich größere Einfachheit und Übersichtlichkeit, damit auch durch eine wesentliche Verbilligung in der Herstellung und nicht zuletzt auch durch eine geringere Störungsanfälligkeit im Betrieb aus.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zum Schutz von Röntgenröhren bei Röntgendiagnostik-Apparaten, bei welchen die Hauptgrößen (Röhrenspannung, Röhrenstrom, Expositionszeit) zur Steuerung einer Schutzschaltung bei Überschreitung der Röhrenlastgrenze benutzt werden, wobei die voneinander unabhängig regelbaren Hauptgrößen durch funktionsgebundene, in Abhängigkeit von der jeweiligen Hauptgröße regelbare Hilfsspannungen dargestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß diese Hilfsspannungen als Primärspannungen drei Kleintransformatoren (17, 22, 28) zugeführt werden, deren Sekundärspannungen in linearer Summierung über einen Gleichrichter (31) den Gitterkreis (32) eine Gastriode (33) beeinflussen, in dessen Anodenkreis Schaltglieder (34) angeordnet sind, die bei Überschreitung der Röhrenlastgrenze die Inbetriebnahme des Apparates verhindern.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kleintransformator für die Röhrenstromkomponente eine dritte Wicklung (22c) aufweist, die mit der Sekundärwicklung (35b) eines weiteren, an fester Spannung liegenden Transformators gegensinnig in Reihe geschaltet und an ein mit Voltmetersystem versehenes, nach Milliampere geeichtes Meßinstrument angeschlossen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 665 461; schweizerische Patentschrift Nr. 270 127.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1194510B (de) * 1959-09-02 1965-06-10 Chirana Praha Np UEberlastungsschutzvorrichtung fuer einen Diagnostik-Roentgenapparat

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE665461C (de) * 1935-09-29 1938-09-26 Koch & Sterzel Akt Ges Einrichtung zur Regelung der Heizung von Gluehkathodenentladungsroehren, insbesondere Roentgenroehren
CH270127A (de) * 1944-12-21 1950-08-15 Philips Nv Röntgengerät mit einer Vorrichtung zur Einstellung der Belastung der Röntgenröhre.

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