CH270127A - Röntgengerät mit einer Vorrichtung zur Einstellung der Belastung der Röntgenröhre. - Google Patents

Röntgengerät mit einer Vorrichtung zur Einstellung der Belastung der Röntgenröhre.

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CH270127A
CH270127A CH270127DA CH270127A CH 270127 A CH270127 A CH 270127A CH 270127D A CH270127D A CH 270127DA CH 270127 A CH270127 A CH 270127A
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Anthony Nemet
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Philips Nv
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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05GX-RAY TECHNIQUE
    • H05G1/00X-ray apparatus involving X-ray tubes; Circuits therefor
    • H05G1/08Electrical details
    • H05G1/26Measuring, controlling or protecting
    • H05G1/30Controlling
    • H05G1/46Combined control of different quantities, e.g. exposure time as well as voltage or current

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  • X-Ray Techniques (AREA)

Description


  Röntgengerät mit einer Vorrichtung zur Einstellung der Belastung der Röntgenröhre.    Vorrichtungen zur Einstellung der Bela  stung einer Röntgenröhre werden gewöhnlich  mit Regelorganen zum Wählen der Bela  stungsdauer, der Röhrenspannung und des       Röhrenstromes    versehen. Zu diesem Zweck  sind in einem Röntgengerät ein Zeitschalter,  ein Autotransformator und ein Regelorgan  für den Glühstrom vorgesehen. In grösseren  Geräten, mit denen wahlweise mehrere Rönt  genröhren gespeist werden, ist ausserdem eine  Vorrichtung zum Umschalten von einer  Röhre auf die andere (Röhrenwähler) vorge  sehen.

   Zum Einstellen der Regelorgane wird  ein     Belastungsnomogramm    verwendet, aus  dem nach erfolgter Festsetzung der Einstel  lung von zwei der Regelorgane die Einstel  lung des dritten Regelorgans abgeleitet wer  den kann. Irrtümer sind dabei nicht ausge  schlossen, und bei einer fehlerhaften Einstel  lung der Regelorgane kann die Röhre über  lastet und folglich beschädigt werden. Mit  Rücksicht darauf ist es erwünscht, Mass  nahmen zur Verhütung einer Überlastung der  Röhre zu treffen.  



  Es ist bereits bekannt, zu diesem Zweck  bei einem Röntgengerät einen Sicherheits  schalter vorzusehen,     finit    dessen Hilfe der  Röhrenstrom beim Überschreiten des höchst  zulässigen Wertes ausgeschaltet wird. Infolge  dieser Massnahme wird die Röhre vor Ablauf  der gewünschten Zeitdauer abgeschaltet,     so-          dass    kein gutes Ergebnis erhalten wird.    Es sind ferner Vorrichtungen bekannt,  bei denen eine Überlastung der Röhre aus  dem Grunde nicht erfolgen kann, weil eines  der drei Regelorgane,     gewöhnlich    das des  Röhrenstromes,     finit    den beiden andern Re  gelorganen (Belastungsdauer, Röhrenspan  nung) gekoppelt ist, so dass es selbsttätig auf  den richtigen Wert eingestellt ist.

   Diese Vor  richtungen sind von sehr verwickelter Struk  tur, falls eine grosse Zahl von Einstellungs  möglichkeiten erforderlich ist.  



  In andern, gleichfalls bekannten Vor  richtungen wird die aus den Stellungen der  Regelorgane für die drei Einstellgrössen auf  tretende Röhrenbelastung vor dein Schliessen  des Hauptstromkreises sichtbar angegeben,  so dass die richtige Einstellung der Belastung  überprüft werden kann. Diese Überprüfung  wird erleichtert, indem gleichzeitig die höchst  zulässige     Belastung'angezeigt    wird. Ferner ist  eine Vorrichtung bekannt, die bei einer sol  chen Einstellung der Regelorgane, die eine  Überschreitung der zulässigen Belastung zur  Folge hätte, die Einschaltung des Röhren  stroms verhindert.  



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf ein Röntgengerät mit einer Vorrichtung,  mit der die Belastungsdauer, die Röhren  spannung und die     Stromstärke    innerhalb der  durch das der     Röntgenröhre    zugeordnete       Belastungsnomogramm    bedingten Grenzen  beliebig einstellbar sind und bei der eine           Einstellungskombination,    die eine Belastung  der Röhre ausserhalb der durch das     Nomo-          gramm    bedingten Werte zur Folge hätte,  unwirksam gemacht werden kann.

   Nach der       Erfindung        weist    die Vorrichtung zur Einstel  lung der Belastung einer Röntgenröhre Re  gelorgane zum Einstellen der Belastungs  dauer, der Röhrenspannung und der Strom  stärke in der Röhre auf, wobei mit den Regel  organen je eine     Hilfsvorrichtung    gekoppelt       ist,    welche     Hilfsspannungen    liefern,     die    dem  Logarithmus der höchstzulässigen Röhrenbe  lastung, dem Logarithmus der eingestellten       Röhrenspannung        und    dem Logarithmus der  eingestellten Stromstärke proportional sind.

    Diese     Hilfsspannungen    sind in der Weise  miteinander kombiniert, dass sich eine resul  tierende Spannung ergibt, die ein Mass ist  für     die    Abweichung der eingestellten Belas  tung von der höchstzulässigen Belastung. Die  resultierende     Spannung    kann     einer    Vorrich  tung zum Unterbrechen des Hauptstrom  kreises     zugeführt    werden und das     Schliessen     dieses Stromkreises verhüten, wenn die einge  stellte Belastung den zulässigen Wert über  schreitet.  



  Das     erfindungsgemässe    Röntgengerät     wird     nachstehend an Hand     eines    in der beiliegen  den Zeichnung dargestellten Ausführungs  beispiels näher erläutert.  



       Fig.    1 zeigt das Schaltbild einer Vorrich  tung, welche die verschiedenen Hilfsspan  nungen liefert     und    kombiniert.  



       Fig.2    zeigt die     Relaisschaltanordnung,     die als     Sicherheitsvorrichtung    gegen     Über-          lastung    der     Röhre    dient.  



       Fig.    3 zeigt eine Schaltanordnung zum  Anschluss     eines    Anzeigeinstrumentes.  



       Fig.    4     veranschaulicht    die Skalen eines  solchen Instrumentes zur Anzeige von     Milli-          ampere-Sekunden    und       Fig.    5 zeigt die Schaltanordnung eines  mehrere Röhren aufweisenden Röntgengerä  tes, wobei ein Röhrenwähler Anwendung       findet.     



  In     Fig.    1 ist     T,    ein     Hilfstransformator,     der eine Primärwicklung 1 aufweist,     die    mit  Wechselstrom, vorzugsweise aus     einem    Spei-    Benetz gespeist wird, dessen Spannung stabi  lisiert ist. Der Transformator     T1    besitzt vier  Sekundärwicklungen 2, 3, 4 und 5, von denen  die Wicklungen 2 und 3 und die Wicklungen  4 und 5 in Reihe geschaltet sind.

   Jede Se  kundärwicklung hat eine     Vielzahl    von An  zapfungen, mit denen Schaltarme 6, 7, 8 und  9 zusammenwirken, welche in dieser Reihen  folge mit dem     kV-Wähler,    dem Zeitschalter,  dem     mA-Wähler    und dem Zeitschalter ge  koppelt     sind.    Der Schaltarm 6 ist mit dem  Knotenpunkt der Wicklungen 4 und 5 ver  bunden, und die andern Schaltarme sind je  mit zwei Kontakten von drei Kontaktpaaren  10-10', 11-11' und 12-12' verbunden. Die  Schaltarme 7, 8 und 9 sind mit den Kontak  ten 10 und 11 bzw. 10' und 12, bzw. 11'  und 12' verbunden.  



  Die     Anzapfungen    der Spule 2 sind derart  gewählt, dass     die    mit dem Schaltarm 6 an  gezapfte     Hilfsspannung    dem Logarithmus des  eingestellten     Kilovoltwertes    proportional ist.  Die     Anzapfungen    der Spule 3 sind derart ge  wählt, dass mit dem Schaltarm 7 eine Hilfs  spannung angezapft     wird,    die dem Logarith  mus des höchstzulässigen     Kilowattwertes    pro  portional ist, mit dem die Röhre bei der mit  dem Zeitschalter eingestellten     BelaBtungs-          dauer    belastet werden darf.

   Für jede Röhre  gilt, dass zwischen dem höchstzulässigen Bela  stung, d. h. dem Produkt von Spannung und  Strom, und der Belastungsdauer, die aus dem       Belastungsnomogramm    abgeleitet werden  kann, eine bestimmte Regelung besteht. Die       Anzapfungen    der Spule 4 sind derart gewählt,  dass     mit    dem Schaltarm 8 eine Hilfsspannung  angezapft     wird,    die dem Logarithmus des  eingestellten     mA-Wertes    proportional ist.

   Die       Anzapfungen    der Spule 5 sind derart, dass  von dem Schaltarm 9 eine     Hilfsspannung     angezapft     wird,    die dem Logarithmus der mit  dem Zeitschalter eingestellten Belastungs  dauer proportional ist.  



  Die Pfeile bei den Wicklungen 2, 3, 4 und  5 zeigen die Richtung der darin in einem be  stimmten     Augenblick    induzierten Spannun  gen.      Die     Differenz    zwischen den beiden an den  Wicklungen 2 und 3 angezapften Spannungen  ist proportional zum Logarithmus des bei der  eingestellten Zeitdauer höchstzulässigen kW  Wertes abzüglich des Logarithmus des ein  gestellten     kV-Wertes    und folglich proportio  nal zum Logarithmus des bei der eingestellten  Zeitdauer und     kV-Wertes    höchstzulässigen  Röhrenstroms. Von dieser Differenzspannung  wird die Spannung in Abzug gebracht, die  dem Logarithmus des eingestellten Röhren  stromes proportional ist, und die Differenz  dieser beiden Spannungen wird den Klem  men 10, 10' zugeführt.

   Diese Spannung sinkt  bei Zunahme des     mA-Wertes    bis auf Null ab  und erfährt dann eine Phasendrehung von  180 , wenn der Röhrenstrom den höchstzu  lässigen Wert überschreitet. Diese Phasen  drehung um 180  wird dazu benützt, um  eine Einschaltung der Röntgenröhre zu ver  hüten, wenn der eingestellte Röhrenstrom  den zulässigen Wert überschreitet. Hierauf  wird im nachfolgenden noch näher zurück  gekommen.  



  Es ist in einfacher Weise möglich, eine  Anzeige des höchstzulässigen und des einge  stellten     mA-Sekundenwertes    zu erhalten. Zu  der Differenzspannung, die durch die Schalt  arme 6 und 7 an den Spulen 2 und 3 ange  zapft wird, wird eine Spannung von gleicher  Phase addiert, die dem Logarithmus der Be  lastungsdauer proportional ist: und an der  Spule 5 durch den Schaltarm 9 angezapft  wird. Die Summenspannung kann den Klem  men 11 und 11' entnommen werden und ist  dem Logarithmus des zulässigen     mA-S-Wer-          tes    proportional.

   Eine dem Logarithmus des  eingestellten     mA-S-Wertes    proportionale  Spannung ergibt sich durch eine additive Zu  sammenfügung der Spannungen, die durch  die Schaltarme 8 und 9 an den Spulen 4 und 5  angezapft werden, und diese Spannung kann  den Klemmen 12 und     1'-)'entnommen    werden.  



  Die an den Klemmen 10 und 10' auftre  tende Spannung wird dem Gitter und der  Kathode einer Elektronenröhre 13     (Fig.    2)  zugeführt. In deren Gitterzuleitung liegt ein  Begrenzungswiderstand 14, und eine Neon-    röhre 15 verhütet eine zu grosse Zunahme  der Gitterspannung. Einem     Potentiometer     16, das von der Sekundärwicklung 17 eines  Transformators     T.    gespeist     wird,    wird eine  einstellbare Gitterwechselspannung entnom  men.

   Die Primärwicklung 18 des Transfor  mators     T2    ist mit einer     Wechselstromquelle     verbunden, deren Spannung vorzugsweise  stabilisiert ist, und welche Spannungsquelle  die gleiche sein kann, mit der die Primär  wicklung des Transformators     T1    verbunden  ist. Die Anodenspannung der Röhre 13 wird  von der Sekundärwicklung 19 geliefert. die  über eine Relaisspule 20 mit der Anode ver  bunden ist. Parallel zur Spule 20     liegt    ein  Kondensator 21, um ein Vibrieren des Relais  ankers zu verhüten. Das Relais 20 betätigt  ein Kontaktorgan 22, das normalerweise ge  öffnet ist und mit der Spule eines elektro  magnetisch betätigten Hauptschalters in  Reihe geschaltet ist. Dieser Hauptschalter ist  in der Zeichnung nicht dargestellt.

   Die Schal  tung des     Anodenstromkreises    der Röhre 13  ist derart, dass die Anodenspannung     gleich-          phasig    mit der Gitterspannung ist,     wenn    der       zulässige        mA-Wert    grösser ist als der einge  stellte     mA-Wert.    Wenn diese Bedingung er  füllt ist, soll die Röhre 13 nicht gesperrt sein,  so dass die Spule 20 erregt wird, die Kontakte  22 geschlossen werden und eine Röntgenauf  nahme gemacht.       < erden    kann.

   Falls aber der  eingestellte     mA-Wert    den zulässigen mA  Wert überschreitet, so sind die Gitter- und  Anodenspannungen um 180  phasenverscho  ben, so dass die Röhre 13 keinen Strom     durch-          lä.sst,    die Kontakte 22 geöffnet bleiben und  der Hauptschalter des Röntgengerätes     nicht     geschlossen wird. Die Relaisspule 20 kann  noch eine zweite Kontaktvorrichtung 23 be  tätigen, die im Stromkreis einer Signallampe       liegt.     



  Mittels der Schaltanordnungen nach     Fig.    1  und 2 wird die Inbetriebsetzung des Röntgen  gerätes verhütet, wenn die Regelorgane für  die Röhrenspannung, den Röhrenstrom und  die Zeitdauer derart eingestellt sind, dass eine  Überlastung der Röntgenröhre auftreten  würde. Nebst dem Verhüten einer Über-           lastung    liefert die Relaisschaltung noch ein  Lichtsignal, aus dem abgeleitet werden kann,  ob die Stellungen der genannten Regelorgane  eine zulässige Kombination bilden oder nicht.

    Ausserdem sind an den Klemmen 11, 11' und  12, 12' Spannungen vorhanden, welche zum  Ablesen des höchstzulässigen     Milliampere-Se-          kunden-Produktes    bzw. des eingestellten       M@lliampere-Sekunden-Produktes    Anzeigein  strumenten zugeführt werden können.  



  Die     Milliampere-Sekunden-Produkte    kön  nen durch     Drehspulmessinstrumente    in einer       Gleichrichterschaltung    vorzugsweise auf einer  logarithmischen Skala angezeigt werden. Im  allgemeinen wird die resultierende Spannung,  die an den Klemmen 11, 11' bzw. 12, 12' auf  treten     kann,    bei allen     möglichen    Stellungen  der drei Regelorgane     für        kV,        mA    und Zeit  über einen grösseren Bereich variieren     als    die  Spannung, die Kombination von Einstell  werten entspricht, welche für die medizi  nische Anwendung von praktischer Bedeu  tung sind.

   Damit der Bereich der     Messinstru-          mente        völlig    ausgenützt     wird,    kann durch ein  konstantes negatives Drehmoment, deren  Nullpunkt     unterdrückt    werden. Dieses nega  tive Drehmoment     kann    elektrisch durch eine       Gleichrichterschaltung    gemäss     Fig.    3, mecha  nisch durch eine Spiralfeder oder durch zwei  Spulen erhalten werden, welche die gleiche  Bewegung ausführen, von denen die eine     eine          Vorspannung    erhält.

   Der praktische     Mess-          bereich        liegt    z. B. zwischen 10 und 1200     Milli-          ampere-Sekunden.     



       Fig.    3 zeigt eine Schaltung eines Gleich  richterkreises     zurVerwendung    bei     einemlless-          instrument        mit    elektrisch unterdrücktem       Nullpunkt.    Die an den     Klemmen    11, 11'  bzw. 12, 12' abgegriffene Wechselspannung       wird    einer     Gleichrichtereinheit    24     zugeführt,     und     eine    konstante     Wechselspannung    zur Er  zeugung eines konstanten negativen Dreh  momentes     wird    einer     Gleichrichtereinheit    25  zugeführt.

   Die Ströme der- beiden     Gleichrich-          terkreise    werden dem     Messinstrument    26 zu  geführt. Die konstante Wechselspannung       kann    der     stabilisierten        Wechselspannung    ent-         nommen    werden, die zum Speisen der Pri  märwicklungen der Transformatoren     T1    und       T2    verwendet wird.  



  Die beiden     Messinstrumente    zur Anzeige  des höchstzulässigen     Milliampere-Sekunden-          Produktes    und des eingestellten     Milliampere-          Sekunden-Produktes    können in einem     ge-          meinsamen    Gehäuse     -untergebracht    sein, wo  bei die Zeiger sich über dieselbe Skala bewe  gen und zu beiden Seiten derselben ange  bracht     sind,    so dass die     Relativwerte    als auch  die     Absolutwerte    sofort ablesbar sind.  



  Ein solches     Messinstrument    ist in     Fig.    4  dargestellt. In diesem Instrument zeigt der       obefe    Zeiger die dem Logarithmus des höchst  zulässigen     Milliampere-Sekunden-Produktes     proportionale Spannung an, während der  längs des untern Teils der Skala sich bewe  gende Zeiger des Instrumentes die     Spannung     anzeigt, die dem Logarithmus des eingestell  ten     Milliampere-Sekunden-Produktes    propor  tional ist.

   Aus der gegenseitigen Stellung der  beiden Zeiger ist ersichtlich, ob das einge  stellte oder das höchstzulässige     Milliampere-          Sekunden-Produkt    grösser ist, also ob die ein  gestellte Belastung innerhalb des zulässigen  Wertes liegt oder nicht, so dass eine fehler  hafte     Einstellung    sofort festgestellt werden       kann.    Ausserdem ist ersichtlich, in     wieweit    die  eingestellte der höchstzulässigen Belastung  angenähert ist.  



  Es ist einleuchtend, dass sich nebst oder  an Stelle des beschriebenen Anzeigeinstru  mentes ein     Messinstrument    verwenden lässt,  dessen Skala in Prozenten geeicht ist, wobei  z. B.   100 %   oder   1   der     maximalen    Bela  stung des Gerätes entsprechen kann.

   Dieses       Messinstrument    kann an die Klemmen 10, 10'  angeschlossen sein, welche gleichzeitig die  Gitterspannung für die Entladungsröhre 13       liefern.    Wenn diese     Spannung    dem     Messin-          strument    über ein     geeignetes    Gleichrichter  system     zugeführt    wird, so zeigt es bei der  höchstzulässigen Belastung der, Röhre die  Spannung Null an.  



  Bei Röntgengeräten, bei denen abwech  selnd verschiedene     Röntgenröhren.        verwendet         werden und die zu diesem Zweck mit einem  Röhrenwähler (einem sog.     Fokuswähler)    ver  sehen sind, lässt sich die Schaltanordnung  nach     Fig.    5 verwenden.

   Hier wird vorzugs  weise die dem Logarithmus der     höchstzu-          lässigenKilowattzahl        proportionale    Spannung  nicht an der Spule 3 des     Transformators        T1     angezapft, sondern es sind mehrere Span  nungsteiler vorhanden, die mit der     Transfor-          matorspule    entnommenen konstanten Span  nungen verbunden sind, wobei die erforder  liche Spannung an diesen Spannungsteilern  angezapft werden. Für jede Röntgenröhre ist  ein besonderer Spannungsteiler vorhanden,  die dem     Fokuswähler    nachgeschaltet sind.  



  In der     Fig.    5 ist der Transformator     T1     mit einer Primärwicklung und drei Sekundär  wicklungen 26, 27 und 28 versehen. Die  Sekundärwicklung 26 dient zur Lieferung der       Anzapfungspannungen    entsprechend den  Stellungen des     kV-Wählers    und     kW-Wählers     und erfüllt daher die gleiche Funktion wie  die Spulen 2 und 3 in     Fig.    1. Die Wicklung 27  erfüllt in gleicher Weise die Funktionen der  Spulen 4 und 5, da sie die den Einstellungen  des     mA-Wählers    und des Zeitschalters ent  sprechende Spannung liefert.

   Die Wicklung  28 ist eine Hilfswicklung, welche die Verwen  dung derselben     Anzapfungsreihe    für den Zeit  schalter für die beiden     mA-S-Messinstruinen-          tenkreise    ermöglicht.  



  Die Wicklung 26 besitzt mehrere An  zapfungen 29, mit denen ein vom     kV-Wähler     betätigter Schaltarm zusammenwirkt. Die       Anzapfungen    29 und der Schaltarm 30 dienen  für den gleichen Zweck wie die Spule 2 und  der Schaltarm 6 in     Fig.    1, so dass sich eine  nähere Beschreibung derselben erübrigt.  



  Die Wicklung 26 besitzt ferner eine Viel  zahl von     Anzapfungen    31, die mit     Spannungs-          teilern    32, 33, 34 und 35 verbunden sind.  Jeder     Spannungsteiler    ist vorzugsweise an  verschiedenen Punkten mit der     Wicklung    26  verbunden zwecks Herabsetzung des Span  nungsabfalls, der vom Strom durch das     Mess-          instrument    herbeigeführt wird, welches das  zulässige     Milliampere-Sekunden-Produkt    an  zeigt.

   Jeder     Spannungsteiler    32, 33, 34 und    35 ist mit einer Reihe von     Anzapfungen    ver  sehen, mit denen Schaltarme 36, 37, 38 und  39 zusammenwirken. Diese Schaltarme wer  den vom Zeitschalter betätigt, so dass jeder       Anzapfungssatz    und der entsprechende Schalt  arm die gleiche Funktion haben wie die Wick  lung 3 und der Schaltarm 7 in der Schaltung  nach     Fig.    1; diese Funktion wurde im vorher  gehenden auch bereits beschrieben. Die Schalt  arme 36, 37, 38 und 39 sind mit Kontakten  eines Stellungsschalters 40 verbunden, dessen  Schaltarm mit dem     Fokuswähler    gekoppelt  ist, so dass beim Wählen einer bestimmten  Röhre der entsprechende Spannungsteiler  eingeschaltet ist.

   (in der Figur der     Spannungs-          teiler    33). Der Schaltarm 40 des Stellungs  schalters ist mit den Klemmen 10 und 11  verbunden.  



  Die Wicklung 27 ist mit zwei     Anzapfungs-          sätzen    41, 43 versehen und erfüllt die Funk  tion der Spulen 4 und 5 in     Fig.    1. Der vom       mA-Wähler    betätigte Schaltarm 42 wirkt mit  einem dieser     Anzapfungssätzen    41 zusammen.  Der Schaltarm 42 ist mit den Klemmen 10'  und 12 verbunden, letztere Verbindung mit  tels der Hilfswicklung 28, welche eine kon  stante Wechselspannung liefert zur Skalen  korrektion für das an den Klemmen 12 und  12' angeschlossene     Messinstrument.     



  Der andere     Anzapfungssatz    43 der Wick  lung 27 ist mit den Kontakten eines Stel  lungsschalters verbunden, dessen Schaltarm  44 mit dem Zeitschalter gekoppelt ist. Dieser  Schaltarm ist mit den Klemmen 11' und 12'  verbunden.  



  In Analogie mit dem Schaltbild nach       Fig.    1 ist die Hilfsspannung an den Klemmen  10 und 10' ein Mass für die Differenz zwischen  dem Logarithmus der zulässigen Belastung  und dem Logarithmus der eingestellten mA  Belastung. Diese Spannung kann einer Relais  schaltung,     wie    in     Fig.    2 beschrieben, zuge  führt werden.

   Ebenso wie in     Fig.    1 ist die  Spannung an den Klemmen 11, 11' dem  Logarithmus des höchstzulässigen     mA-Sekun-          den-Produktes    und die Spannung an den  Klemmen 12, 12' dem Logarithmus des ein  gestellten     mA-Sekunden-Produktes    propor-           tional.    Diese Spannungen können einem     mA-          Sekunden-Messinstrument    zugeführt werden,  wie es im Vorhergehenden an Hand der       Fig.    3 und 4 beschrieben wurde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Röntgengerät mit einer Vorrichtung zur Einstellung der Belastung der Röntgenröhre, welche Regelorgane zum Einstellen der Be lastungsdauer, der Röhrenspannung und der Stromstärke in der Röhre aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass mit diesen Regelorga nen je eine Hilfsvorrichtung gekoppelt ist, welche Hilfsspannungen liefern, die dem Lo garithmus der höchstzulässigen Röhrenbela stung, dem Logarithmus der eingestellten Röhrenspannung und dem Logarithmus der eingestellten Stromstärke proportional sind, wobei diese Hilfsspannungen in solcher Weise miteinander kombiniert sind, dass eine resul tierende Spannung entsteht,
    die ein Mass ist für die Abweichung der eingestellten Bela stung von der höchstzulässigen Belastung. UNTERANSPRÜCHE 1. Röntgengerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsvor- richtung für die dem Logarithmus der höchst zulässigen Röhrenbelastung proportionale Hilfsspannung und die Hilfsvorrichtung für die dem Logarithmus der eingestellten Röh- renspannung proportionale Hilfsspannung derart miteinander verbunden sind,
    dass die Differenzspannung zwischen der ersten und der zweiten Hilfsspannung entsteht und diese Differenzspannung gegenphasig der Hilfsspannung zugefügt wird, die dem Loga rithmus der eingestellten Stromstärke pro portional ist. 2.
    Röntgengerät nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch eine Schaltvorrichtung, der die im Patentanspruch genannte resul tierende Spannung zum Unterbrechen des Hauptstromkreises zugeführt wird und wel che das Schliessen dieses Stromkreises ver hütet, wenn die eingestellte Röhrenbelastung grösser als die höchstzulässige Belastung ge wählt ist. 3.
    Röntgengerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltvor richtung zum Unterbrechen des Hauptstrom kreises eine Entladungsröhre mit einem Steuergitter besitzt, dem die gemäss Unter anspruch 1 resultierende Spannung zugeführt ist, und deren Anodenstrom eine Relaisspule durchläuft, welche einen Kontakt betätigt, durch den der Stromkreis eines elektroma gnetisch gesteuerten Hauptstromschalters geschlossen oder unterbrochen wird. 4. Röntgengerät nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Entladungs röhre derart betrieben wird, dass ihre Anoden spannung mit der ans Steuergitter gelegten Spannung "in Phase ist, wenn die höchstzu lässige Röhrenbelastung grösser ist als die ein gestellte Belastung. 5.
    Röntgengerät nach Unteranspruch 4,@ dadurch gekennzeichnet, dass die Regelorgane Schaltarme betätigen, welche die den Loga rithmen der Röhrenspannung, dem Röhren strom bzw. der Belastungsdauer proportio nalen Hilfsspannungen an einem Transforma tor anzapfen. 6. Röntgengerät nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass Spannungstei ler vorhanden sind, welchen die Hilfsspan-' nungen entnommen werden, wobei die Span- nungsteiler vom gleichen Transformator mit gleichbleibender Primärspannung gespeist werden. 7.
    Röntgengerät nach Unteranspruch<B>5,</B> mit mehreren von einander verschiedenen Röntgenröhren und einem Röhrenwähler zur Einschaltung der gewünschten Röntgen röhre, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Röhre ein besonderer Spannungsteiler vor handen ist, wobei durch den Röhrenwähler jeweils auch der der gewählten Röntgen röhre zugeordnete Spannungsteiler einge schaltet wird. B.
    Röntgengerät nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mit dessen Zeit schalter eine Hilfsvorrichtung gekoppelt ist, der eine Hilfsspannung entnommen wird, die dem Logarithmus der eingestellten Bela stungsdauer proportional ist, und dass die Summe dieser Hilfsspannung und der dem Logarithmus der eingestellten Röhrenstrom stärke proportionalen Hilfsspannung einem Messinstrument zugeführt wird, welches das eingestellte Milliampere-Sekunden-Produkt anzeigt. 9.
    Röntgengerät nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die dein Loga rithmus der gewählten Belastungsdauer pro portionale Hilfsspannung und die Differenz der dem Logarithmus der höchstzulässigen Röhrenbelastung und der eingestellten Röh renspannung proportionalen Hilfsspannun gen additiv einem Messinstrument zugeführt werden, welches das höchstzulässige --Milliam- pere-Sekunden-Produkt anzeigt. 10.
    Röntgengerät nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Messin- strument zur Anzeige des eingestellten Milli- ampere-Sekunden-Produktes und das Mess- instrument zur Anzeige des höchstzulässigen Milliampere-Sekunden-Produktes in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht sind und eine gemeinsame Skala besitzen.
CH270127D 1944-12-21 1947-12-11 Röntgengerät mit einer Vorrichtung zur Einstellung der Belastung der Röntgenröhre. CH270127A (de)

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