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Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung beziehen sich auf ein Halbleiterbauelement und
auf ein Verfahren zum Herstellen eines Halbleiterbauelements und
insbesondere auf eine Schrägeinbettung
von Sensorstrukturen.
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Für Halbleiterbauelemente
wie beispielsweise Leistungsfeldeffekttransistoren besteht oft ein
Bedarf einen effizienten Schutz vor Überlastung bereitzustellen.
Das kann beispielsweise dadurch geschehen, dass in ein Zellenfeld
eines Leistungsfeldeffekttransistors eine Sensorstruktur eingebettet
wird, die beispielsweise einen Sensorstrom erfasst und dieser Sensorstrom
proportional zu einem Strom ist, der durch den Leistungsfeldeffekttransistor
fließt.
Wird die Sensorstruktur im Wesentlichen so in ein Zellenfeld des
Leistungsfeldeffekttransistors eingebettet, dass die Zuleitungen
senkrecht (oder parallel) zu einer der Zellenfeldseiten/Chipseiten
bzw. der Trench-Streifenrichtung verlaufen, so können sich halbfloatende Potential(Body-)Gebiete
entlang der Zuleitungen ergeben. Die halbfloatenden Potentialgebiete
können
je nach Einbettungstiefe der Sensorstruktur mitunter deutlich länger als
200 μm bzw.
sogar mm lang sein. Unter den halbfloatenden Potentialgebieten werden
dabei Gebiete verstanden, die geometrisch lang sind aber nicht flächig ausgebildet sind,
sondern nur an den Enden an ein definiertes Potential angeschlossen
sind. Dadurch kann es bei schnellen Spannungspulsen mit sehr steilen
Flanken (z. B. ISO-Pulse oder ESD-Ereignisse, ESD = Electro Static
Discharge) dazu kommen, dass das Potential entlang eines solchen
halbfloatenden Gebietes bzw. halbfloatenden Potentialgebietes dynamisch
stark unterschiedlich ist. In der Nähe von Kontaktstellen folgt
das Potential sehr schnell dem Sollwert, an der weitest entlegenen
Stelle kann es jedoch dynamisch noch auf einem ungünstigen
Potentialwert liegen, so dass in benachbarten Gräben (Trenche) Gateoxid-Stress oder sogar
Spannungsüberschläge und Beschädigungen
auftreten können.
Daraus resultieren Zuverlässigkeitsrisiken
und im schlimmsten Fall eine lokale Zerstörung des Leistungstransistors.
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Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung behandeln somit das Themenfeld einer
optimalen Einbettung von Sensorstrukturen in ein großflächiges Zellenfeld
eines Leistungstransistors.
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Zusammenfassung
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Ein
Halbleiterbauelement weist ein Substrat mit einer Mehrzahl von benachbarten
Gräben
und eine Kontaktfläche
auf, wobei zwischen zwei benachbarten Gräben jeweils ein Mesastreifen
ausgebildet ist. Die Kontaktfläche
kontaktiert die Mesastreifen und umgibt einen Öffnungsbereich, in dem die
Kontaktfläche
nicht vorhanden ist, und der so geformt ist, dass die Kontaktfläche dieselben
Mesastreifen an zwei Stellen kontaktiert, zwischen denen der Öffnungsbereich
liegt, und wobei der Öffnungsbereich eine
längliche
Erstreckung aufweist, der die Mesastreifen (mi)
schräg
oder senkrecht schneidet.
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Kurze Beschreibung der Figuren
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Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend Bezug nehmend auf
die beiliegenden Zeichnungen näher
erläutert.
Es zeigen:
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1 eine
schematische Darstellung eines Öffnungsbereiches
einer Kontaktfläche
für ein
Halbleiterbauelement gemäß einem
Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung;
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2a–2c schematische
Darstellungen einer eingebetteten Halbleiterstruktur in dem Halbleiterbauelement
mit halbfloatenden Potentialgebieten gemäß Ausführungsbeispielen;
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3 eine
schematische Darstellung einer konventionellen Einbettung einer
Halbleiterstruktur in dem Halbleiterbauelement mit halbfloatenden
Potentialgebieten;
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4 eine
schematische Layoutansicht für einen
Einbettung eines Feldeffekttransistors in das Zellenfeld eines Leistungsfeldeffekttransistors;
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5 eine
vergrößerte Darstellung
eines Ausschnittes einer Querschnittsdarstellung von 4 entlang
der Schnittlinie 2-2';
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6 eine
schematische Querschnittdarstellung durch den Leistungsfeldeffekttransistor
gemäß 4 entlang
der Schnittlinie 3-3';
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7 eine
schematische Schnittansicht durch eine Mesa gemäß 4 entlang
der Schnittlinie 6-6';
und
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8 ein
Schaltschema für
einen integrierten Leistungstransistor, dessen Lasttransistor und Sensortransistor
jeweils als N-DMOS-Transistoren realisiert sind.
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Bevor
im Folgenden Ausführungsbeispiele der
vorliegenden Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert werden, wird darauf hingewiesen, dass
gleiche oder gleichwirkende Elemente in den Figuren mit gleichen
oder ähnlichen
Bezugszeichen versehen sind, und dass eine wiederholte Beschreibung
dieser Elemente weggelassen wird.
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Detaillierte Beschreibung
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Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung beziehen sich auf ein Halbleiterbauelement wie
z. B. einen Leistungstransistor oder einen Leistungsfeldeffekttransistor
mit einem Substrat, welches eine Mehrzahl von benachbarten Gräben aufweist und
zwischen jeweils zwei benachbarten Gräben ein Mesastreifen ausgebildet
ist. Zur Kontaktierung des Halbleiterbauelements ist eine Kontaktfläche ausgebildet,
die die Mesastreifen kontaktiert, wobei die Kontaktfläche einen Öffnungsbereich
offen lässt,
so dass in dem Öffnungsbereich
keine Kontaktierung der Mesastreifen durch den Kontaktbereich erfolgt. Dabei
ist der Öffnungsbereich
derart ausgebildet, dass die Kontaktfläche Mesastreifen an zwei voneinander
getrennten Stellen kontaktiert und zwischen den beiden getrennten
Stellen sich der Öffnungsbereich
befindet. Ferner weist der Öffnungsbereich
eine längliche
Erstreckung auf und schneidet die Mesastreifen schräg oder senkrecht.
Konkrete Ausführungsformen
für den Öffnungsbereich
werden weiter unten detailliert erläutert.
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Der Öffnungsbereich
innerhalb des Halbleiterbauelements kann beispielsweise dazu dienen, ein
weiteres Bauelement wie beispielsweise eine Sensorstruktur in das
Halbleiterbauelement einzubetten. Ausführungsbeispielen der vorliegenden
Erfindung liegt die Idee zugrunde, wie die makroskopische Einbettung
eines beispielhaften Sensors bzw. der Sensorstruktur optimiert werden
kann. Unter der makroskopischen Einbettung wird dabei eine geometrische
Form, wie die Sensorstruktur eines Bauelements in das Zellenfeld
der benachbarten Gräben eingebracht
werden kann, verstanden. Es geht dabei um eine optimale Einbettung
der Sensorstruktur oder eines Stromsensors in das Zellenfeld im
Sinne der möglichst
homogenen Einbettung auf mikroskopischer Ebene. Die homogene Einbettung
bezieht sich dabei beispielsweise auf die Trenchgeometrie, die Potentialgebiete,
die beim Verlauf von Zellenfeld bis in den Stromsensor hinein möglichst
einheitlich sein sollte.
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Die
benachbarten Gräben
sind beispielsweise an einer Oberfläche des Substrats angeordnet und
wenn das Bauelement beispielsweise ein Leistungsfeldeffekttransistor
ist, dann weist die der Oberfläche
gegenüber
liegenden Seite des Substrats beispielsweise eine Drain-Elektrode
(oder eine Senke) bzw. einen Drain-Bereich auf und entlang der Mesastreifen
sind Source-Bereiche (oder Quellen-Bereiche) ausgebildet. Die Source-Bereiche
können
beispielsweise durch entsprechend dotierte Gebiete innerhalb der
Mesastreifen gebildet sein und werden von der Kontaktfläche kontaktiert.
Zwischen den Source-Bereichen und dem Drain-Bereich können beispielsweise
Body-Bereiche ausgebildet sein. Die Source-Bereiche und der Drain-Bereich
weisen in der Regel eine gleiche Dotierung des Halbleitersubstrats
und die Body-Bereiche eine entsprechend komplementäre Dotierung
auf. Gate-Bereiche des beispielhaften Leistungsfeldeffekttransistors
können innerhalb
der Gräben
ausgebildet sein und sind durch eine Isolation von dem Substrat
und der Kontaktfläche
getrennt. Dabei ist die Isolation der Gate-Bereiche und der Body-Bereiche
derart angeordnet, dass bei Anlegen einer entsprechenden Spannung
(deren Vorzeichen von der gewählten
Dotierung abhängt)
an den Gate-Bereichen
sich entlang einer Grabenwand in den Body-Bereichen Kanäle herausbilden,
so dass ein Strom von den Source-Bereichen
zu dem Drain-Bereich fließen
kann. Um einen Drain-Anschluss
zu verbessern, kann optional eine höher dotierte Schicht in dem
Drain-Bereich aufgebracht werden und mit einer Drain-Elektrode elektrisch
kontaktiert werden.
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Die
Einbettung der beispielhaften Sensorstruktur in dem soeben beschriebenen
Leistungsfeldeffekttransistor kann derart erfolgen, dass die Kontaktierung
(Kontaktfläche)
entlang der Source-Bereiche in einem Öffnungsbereich geöffnet wird
und in diesem Öffnungsbereich
die Sensorstruktur eingebettet wird. Da die Source-Bereiche und
die Body-Bereiche innerhalb des Öffnungsbereiches
nicht mehr kontaktiert sind, können
die erwähnten
halbfloatenden Potentialgebiete entstehen. Dies ist insbesondere
dann der Fall, wenn wie es oft der Fall ist, eine Durchkontaktierung
der Body-Bereiche an die Kontaktfläche vorgenommen wird. Die Durchkontaktierungen
können
beispielsweise durch zusätzliche Gräben geschehen
und hat zur Folge, dass die Body-Bereiche an ein gleiches Potential
wie die Source-Bereiche angeschlossen sind.
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Eine
Simulation möglicher
Fehlerfälle,
die durch halbfoatende Potentialgebiete auftreten können, ergibt
zusammenfassend, das halbfloatende Potentialgebiet mit einer Länge von
weniger als 100 μm
im Allgemeinen unkritisch sind und deshalb ist eine Einbettung wünschenswert,
die halbfloatende Gebiete mit deutlich weniger als 100 μm ermöglicht. Wie
Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung zeigen, ist dies möglich, wenn eine so genannte schräge Einbettung
vorgenommen wird. Im Gegensatz zu der schrägen Einbettung, ergeben sich
bei einer Einbettung, wo die Zuleitung parallel zu den benachbarten
Gräben
verläuft
halbfloatende Potentialgebiete auf eine Länge, die einer Einbettungstiefe
der eingebetteten Struktur entsprechen. Wenn jedoch eine schräge Einbettung
vorgenommen wird und eine Zuleitung zu dem eingebetteten Bauteil
schräg zu
den benachbarten Gräben
verläuft,
dann kann in Abhängigkeit
des Winkels, in dem die Zuleitung die benachbarten Gräben schneidet,
eine deutliche Verringerung der Länge von halbfloatenden Gebieten
erreicht werden. In diesem Fall können nämlich die entsprechenden halbfloatenden
Potentialgebiete von beiden Seiten kontaktiert sein, was bei einer
geraden Einbettung nicht der Fall ist. Durch eine schräge Einbettung
werden somit halbfloatende Gebiete erstens deutlich kürzer, zweitens
unabhängig
von dem Absolutwert der gesamten Einbettungstiefe des Sensors bzw.
des Bauteils und drittens liegen auf beiden Seiten aktive Zellen
vor, an deren Potential sie kontaktiert werden können. Sofern der Schnittwinkel
der schrägen
Einbettung in Bezug auf die benachbarten Gräben ausreichend groß gewählt ist
(mehr Details folgen unten), ergibt sich somit die oben beschriebene
zweiseitige Kontaktierung. Diese drei vorteilhaften Eigenschaften
führen
zu einer Verringerung des halbfloatenden Potentialgebiets auf deutlich
unter 100 μm
Länge.
Durch die beschriebene Einbettung von Sensorstrukturen in das Zellenfeld
eines Leistungstransistors können
somit beispielsweise dynamisch halbfloatende Potentialgebiete für schnelle Spannungspulse
entschärft
werden.
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Im
Allgemeinen ist es vorteilhaft, die eingebettete Struktur möglichst
tief ins Innere des Leistungsfeldeffekttransistors zu legen. Dies
ist insbesondere dann der Fall, wenn die eingebettete Halbleiterstruktur
ein Sensor ist, der möglichst
gleiche physikalische Verhältnisse
(z. B. die Potentialstruktur, Temperatur, etc.) vorfinden soll und
somit eine Kennlinie aufweist, die möglichst mit der des Leistungsfeldeffekttransistors übereinstimmt.
Wenn die Kontaktfläche
in einer XY-Ebene angeordnet ist, dann ist es für die schräge Einbettung vorteilhaft den Öffnungsbereich
derart zu wählen,
dass eine maximale Differenz der X-Koordinaten des Öffnungsbereiches
und eine maximale Differenz der Y-Koordinaten des Öffnungsbereiches
möglichst
von der gleichen Größenordnung
sind. Dies ist z. B. der Fall, wenn eine der Beziehungen gilt: 1/6 < ΔY/ΔX < 6 oder 1/2 < ΔY/ΔX < 3 oder vorzugsweise
wenn ΔY
mit ΔX bis
zu einer Genauigkeit von 20% übereinstimmt.
Außerdem
ist es vorteilhaft, wenn eine Zuleitungsbahn zu der eingebetteten
Sensorstruktur so dimensioniert wird, dass zum einen eine ausreichende
Stromversorgung der Sensorstruktur erfolgen kann, zum anderen jedoch,
dass der entsprechende Öffnungsbereich,
in dem die Zuleitungsbahn liegt, möglichst klein gehalten wird.
Damit kann eine Störung
des Leistungsfeldeffekttransistors durch den eingebetteten Sensor möglichst
minimiert werden.
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Die
sich so ergebende längliche
Erstreckung des Öffnungsbereiches
kann wie folgt mathematisch beschrieben werden. Der Öffnungsbereich,
der zum einen von der Kontaktfläche
begrenzt ist und zum anderen sich bis zu einer Basislinie erstreckt,
wobei die Basislinie einen Rand der Kontaktfläche darstellt, weist einen
Flächeninhalt
A auf, und der Rand des Öffnungsbe reichs
weist einen Umfang U auf. Damit lassen sich zwei geometrische Größen definieren, zum
einen ist das eine erstes geometrische Maß V1 = U/4
und zum anderen ist das eine zweites geometrisches Maß, das definiert
ist durch V2 = A/V1.
Eine Definition für
eine längliche
Erstreckung kann dabei wie folgt gegeben werden. Die erste Länge V1 und die zweite Länge V2 genügen der
Beziehung: V1 = λV2, mit λ > 1. Diese Beziehung
ist für
jede rechteckige Form des Öffnungsbereichs
erfüllt,
sofern eine Seitenlänge
des Rechtecks länger
ist als die andere Seitenlänge
(V1 und V2 sind
jedoch nicht die Seitenlängen
eines Rechtecks). Für
ein Quadrat würde
gelten λ =
1 und für
einen Kreis wäre λ = U2/(16 A) = π/4 < 1. Für den Fall, dass λ > 4, wäre bei einer
rechteckigen Form des Öffnungsbereiches
eine Seitenlänge zumindest
10 mal länger
als die andere Seite.
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Sofern
die Kontaktfläche
eine rechteckige Form aufweist, ist bei weiteren Ausführungsbeispielen
der Öffnungsbereich
bis zu einem Eckpunkt der Kontaktfläche, wobei die Eckpunkte durch
maximale/minimale X,Y-Werte für
die Kontaktfläche
gegeben sind. Weiterhin kann der Öffnungsbereich einen schrägen Teil
und einen gradlinigen Teil aufweisen, wobei der schräge Teil
dadurch charakterisiert werden kann, dass der Rand des Öffnungsbereiches
die benachbarten Gräben
in einem bestimmten Winkel schneidet und der grade Teil dadurch
charakterisiert werden kann, dass der Rand des Öffnungsbereiches parallel zu
einem Graben verläuft.
Der schräge
Anteil des Öffnungsbereiches
kann dabei ebenfalls stufenförmig
ausgestaltet sein, d. h. der Rand des Öffnungsbereichs verläuft entweder
senkrecht oder parallel zu den Gräben, wobei es in diesem Fall
vorteilhaft ist, wenn die Stufenhöhe bzw. Stufenbreite von einer
gleichen Größenordnung
sind bzw. sich um maximal 50% voneinander unterscheiden oder wenn
der Bereich, der senkrecht zu den benachbarten Gräben verläuft, länger ist
als der Bereich, der parallel zu benachbarten Gräben verläuft. Bei einer stufenförmigen Ausgestaltung
des Öffnungsbereiches
ist jedoch zu beachten, dass der Bereich, der parallel zu benach barten
Gräben
verläuft,
beispielsweise höchstens 200 μm oder vorzugsweise
höchstens
100 μm lang ist,
um die oben beschriebenen Fehlerfälle bei halbfloatenden Potentialgebiete
zu vermeiden.
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Bei
weiteren Ausführungsbeispielen
gilt für den
Winkel bzw. für
den Neigungswinkel einer stufenförmigen
Ausgestaltung des Öffnungsbereiches
die folgende Beziehung: tanα =
n/m, wobei n ein ganzzahliges Vielfaches eines Pitch-Abstandes in
X-Richtung und m
ein ganzzahliges Vielfaches eines Pitch-Abstandes in Y-Richtung ist. Ein Pitch-Abstand in
X-Richtung stimmt beispielsweise mit einem Abstand überein,
der zwischen zwei Durchkontaktierungen zu den Body-Bereichen liegt.
Andererseits ist der Pitch-Abstand in Y-Richtung beispielsweise
durch einen Abstand (bzw. durch einen Mittelwert) gegeben, der zwischen
zwei benachbarten Mesastreifen liegt.
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Bei
weiteren Ausführungsbeispielen
ist die eingebettete Sensorstruktur ebenfalls durch einen weiteren
Feldeffekttransistor gegeben, der weitere Source-Gebiete aufweist
und die weiteren Source-Gebiete beispielsweise durch dotierte Gebiete entlang
der weiteren Mesastreifen gegeben sind. Außerdem weist der weitere Feldeffekttransistor
weitere Body-Bereiche auf, wobei die weiteren Body-Bereiche zwischen
den weiteren Source-Bereichen und dem Drain-Bereich ausgebildet
sind. Der Drain-Bereich des Leistungsfeldeffekttransistors kann
beispielsweise mit dem Drain-Bereich des eingebetteten Feldeffekttransistors übereinstimmen,
d. h. beide Bereiche liegen beispielsweise auf einem gleichen Potential.
Weiterhin weist der eingebettete Feldeffekttransistor einen weiteren
Gate-Bereich auf
wobei der weitere Gate-Bereich ebenfalls in einem elektrischen Kontakt
zu dem Gate-Bereich des Leistungsfeldeffekttransistors steht, so
dass auch hier der entsprechende Gate-Anschluss (oder Steueranschluss)
sich auf dem gleichen Potential befindet wie der Gate-Anschluss
des Leistungsfeldeffekttransistors. Wie zuvor für den Leistungsfeldeffekttransistor
beschrieben, bilden sich bei Anlegen einer entspre chenden Spannung
an dem weiteren Gate-Bereich Kanalbereiche entlang eines Wandbereiches
der Gräben,
entlang derer der eingebettete Feldeffekttransistor ausgebildet
ist, aus. Diese weiteren Kanalbereiche erlauben einen Stromfluss
zwischen dem weiteren Source-Bereich und dem Drain-Bereich. Da auch
für den
eingebetteten Feldeffekttransistor die weiteren Body-Bereiche im Allgemeinen
mit den weiteren Source-Bereichen kontaktiert sind, ist es wichtig,
dass die weiteren Body-Bereiche
von den Body-Bereichen des Leistungsfeldeffekttransistors elektrisch
isoliert sind. Dies kann dadurch geschehen, dass die Body-Bereiche
und die weiteren Body-Bereiche getrennt werden und in einem Trennungsbereich
keine Body-Bereiche ausgebildet
sind. Dies hat jedoch zur Folge, dass in dem Gebiet ohne Body ein
Dickoxid im Trench vorteilhaft ist. In den so entstehenden Dickoxid-Gräben sind
auch keine Source-Bereiche ausgebildet, d. h. das Substrat erstreckt
sich bis zu der Oberfläche
und somit liegt an diesen Gebieten das Drain-Potential an. Wenn
die Oxidschicht in dem Bereich der Dickoxid-Gräben, welche die weiteren Gate-Bereiche
von den Grabenwänden
trennt, wie gesagt verstärkt
ausgebildet ist, kann aufgrund der im Allgemeinen hohen Potentialdifferenz
zwischen dem Drain-Bereich und dem Gate-Bereich kein elektrischer
Durchschlag bzw. keine Beschädigung
der Oxidschicht auftreten. Die Abwesenheit der Body-Bereiche in
dem Bereich der Dickoxid-Gräben
verhindert somit einen Stromfluss bzw. eine Potentialangleichung
zwischen den Body-Bereichen und dem weiteren Body-Bereich als auch,
aufgrund der Durchkontaktierung der Body-Bereiche mit den Source-Bereichen,
einen Kurzschluss bzw. einen elektrischen Stromfluss zwischen den Source-Bereichen
und dem weiteren Source-Bereich.
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Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung sind somit dahingehend vorteilhaft, dass halbfloatende
Potentialgebiete auf eine Länge
beschränkt
werden können,
die zu keiner Beschädigung
des Bauelementes führen.
Dies ist insbesondere für
schnell schaltende Bauelemente, bei denen oft Leistungsfeldeffekttransistoren
eingesetzt werden, vorteilhaft und kann deren Zuverlässigkeit
als auch deren Lebensdauer deutlich erhöhen. Es sei auch erwähnt, dass
die Ausgestaltung des Öffnungsbereiches
nicht notwendigerweise auf eine Einbettung eines Feldeffekttransistors
oder einer Sensorstruktur in einem Leistungsfeldeffekttransistor
bezieht, sondern auch überall
dort angewendet werden kann, wo es zu halbfloatenden Bereichen im
oben beschriebenen Sinne kommt.
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Bevor
im Folgenden die Figuren einzeln beschrieben werden, sei an dieser
Stelle darauf hingewiesen, dass es sich bei diesen Darstellungen
nicht um maßstabsgetreue
Darstellungen handelt. So lassen insbesondere die Zeichnungen keine
Rückschlüsse im Hinblick
auf vertikale Abmessungen mit den Ausführungsbeispielen der Anschlussstrukturen, noch
im Hinblick auf laterale Abmessungen der entsprechenden Strukturen
Rückschlüsse auf
konkrete Dimensionierungen von Implementierungen der Ausführungsbeispiele
zu. Die in den Figuren gewählten Abbildungsverhältnisse
sind vielmehr im Hinblick auf eine klare Darstellung und Erläuterung
der Ausführungsbeispiele
festgelegt. Ebenso wenig erlauben die Figuren Rückschlüsse hinsichtlich charakteristischer
Längen
von lateralen Strukturen und gerade kleine Strukturen sind oft deutlich
größer gezeigt,
um die Ausführungsbeispiele
zu beschreiben.
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1 zeigt
eine schematische Darstellung einer Ausgestaltung eines in einem
Substrat 110 mit einer Kontaktfläche M1 ausgebildeten Öffnungsbereichs 120 einer
Kontaktschicht M1 für
ein Halbleiterbauelement. Das Halbleiterbauelement ist in einem Substrat 110 mit
einer Mehrzahl von benachbarten Gräben t1,
t2, t3 ... ausgebildet.
Das Substrat 110 kann weitere Gräben aufweisen, die jedoch in
der 1 nicht zu sehen sind. Zwischen zwei benachbarten Gräben, wie
beispielsweise zwischen dem Graben t1 und
t2, befindet sich ein Messstreifen m1 und zwischen dem Graben t2 und
dem benachbarten Graben t3 befindet sich
ein Messstreifen m2. Diese Anordnung setzt
sich für
ein gesamtes Zellenfeld fort, wobei das Zellenfeld das gesamte Halbleiterbauelement aufweist.
Das Halbleiterbauele ment wird über
die Kontaktfläche
M1 kontaktiert, die beispielsweise eine Metallschicht aufweisen
kann und die ferner die Mesastreifen mi (i
= 1, 2, 3, ...) kontaktiert. Bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel
weist die Kontaktfläche
M1 eine rechteckige Form auf, d. h. sie erstreckt sich in einer
xy-Ebene, die hier parallel zu der Kontaktfläche M1 gewählt ist, von einem Wert x =
0 bis zu einem Wert x = x1 und von einem
minimalen Y-Wert y = y1 bis zu einem maximalen
Y-Wert y = y2. Des weiteren weist die Kontaktfläche M1 einen Öffnungsbereich 120 auf
und der Öffnungsbereich 120 erstreckt sich
von einer Basislinie 130, die mit einem Rand der Kontaktfläche M1 übereinstimmt
(für die
x = 0 gilt), zuerst entlang eines schrägen Teilbereichs 120a und daran
anschließend
entlang eines geraden Teilbereichs 120b. Der gerade Teilbereich 120b ist
dadurch charakterisiert, dass der Rand in X-Richtung des geraden Teilbereichs 120b parallel
zu einem der benachbarten Gräben
ti verläuft,
und der schräge
Teilbereich 120a ist dadurch charakterisiert, dass der Rand
des schrägen
Teilbereichs 120a zu den benachbarten Gräben ti einen Winkel α einschließt.
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Der Öffnungsbereich 120 umfasst
somit Punkte in der xy-Ebene, deren X-Werte einen X-Bereich Δx und deren
Y-Werte einen Y-Bereich Δy umfassen.
Somit unterscheiden sich beispielsweise zwei maximal beabstandete
Punkte des Öffnungsbereichs 120 in
der Y-Koordinate durch Δy
und in der X-Koordinate durch Δx.
Der schräge
Abschnitt des Öffnungsbereichs 120a,
der sich entsprechend in einem Δxa-Bereich
und einem Δya-Bereich
erstreckt, ist nun beispielsweise derart ausgelegt, dass das Verhältnis von Δxa zu Δya zwischen
0,1 und 20 bzw. vorzugsweise zwischen 0,5 und 3 liegt. Bei dem Ausführungsbeispiel
von 1 ist Δya
= Δy, bei
weiteren Ausführungsbeispiel
bei der der Öffnungsbereich schräg ausgebildet
ist (siehe 2b und 2c zum Beispiel)
können
sich beide Bereiche unterscheiden. Alternativ ist der schräge Abschnitt 120a des Öffnungsbereichs 120 so
gewählt,
dass der Winkel α zwischen
30° und
60° liegt.
Obwohl in der 1 der schräge Abschnitt 120a einen
gradlinigen Rand zur Kontaktfläche
M1 aufweist, kann der Rand auch stufenförmig ausgebildet sein, wobei
dann der Winkel α derart
definiert ist, dass er den Winkel beschreibt, der zwischen benachbarten
Gräben
ti und einer Gerade erscheint, wobei die
Gerade einen mittleren Anstieg in X-Richtung von aufeinanderfolgenden Stufen
entspricht.
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Um
eine beidseitige Kontaktierung zu erreichen sollte der Winkel α ausreichend
groß gewählt sein.
Dies bedeutet, dass α > Amin
gilt, wobei der minimal Winkel αmin dem Fall entspricht, wo gerade ein Graben
beidseitig des schrägen
Abschnitts 120a kontaktiert wird. In diesem Fall gilt die
Beziehung: sinαmin = b/d mit b als mittlere Breite des Öffnungsbereiches 120a und
d als Einbettungstiefe. Damit der Öffnungsbereich 120a möglichst
viele Gräben schneidet
sollte allerdings α deutlich
größer sein
als αmin, beispielsweise um einen Faktor fünf größer sein. Die
oben beschriebene Bedingung, dass halbfloatende Gebiete unkritisch
sein sollten, bedeutet für
den Winkel α,
dass folgende Beziehung gilt: 90 ≥ α > arcsin (b/dkrit.), wobei dkrit die
kritische Länge
von halbfloatenden Potentialgebiete ist (z. B. dkrit =
100 μm).
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Ebenso
sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass der Winkel α im Allgemeinen
nicht kontinuierlich gewählt
wird, sondern dass er beispielsweise nur in diskreten Schritten
verändert
werden kann. Die diskreten Schritte sind dabei dadurch gegeben,
dass es bei der Ausgestaltung des Öffnungsbereichs 120 vorteilhaft
ist, wenn die Kontaktfläche
M1 nur an bestimmten Stellen geöffnet
wird. Diese bestimmten Stellen sind beispielsweise die entsprechenden Pitch-Abstände, wobei
ein Pitch-Abstand in Y-Richtung durch einen mittleren Abstand zweier
benachbarter Gräben
und ein Pitch-Abstand in X-Richtung beispielsweise
durch einen mittleren Abstand von zwei benachbarten Body-Durchkontaktierungen
gegeben ist. Weiter unten werden die Body-Durchkontaktierungen näher erläutert und
an dieser Stelle sei nur darauf hingewiesen, dass die Body-Durchkontaktierungen
beispielsweise an diskre ten Stellen entlang der X-Richtung auf den
Mesastreifen mi erfolgen können. Die
Pitch-Abstände
in X- und Y-Richtung können
beispielsweise in einem Bereich von 1 bis 4 μm liegen, oder ca. 2,75 μm aufweisen.
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2a zeigt
ein Beispiel, wie in dem Öffnungsbereich 120 ein
Bauteil eingebettet sein kann. Es ist wiederum die Kontaktfläche M1 gezeigt,
die sich entlang der xy-Ebene erstreckt und entlang der X-Richtung
durch die Basislinie 130 begrenzt ist, wobei die Basislinie 130 einem
maximalen X-Wert der Kontaktfläche
M1 entspricht. Die Kontaktfläche
M1 weist wiederum einen Öffnungsbereich 120 auf,
der sich in einen schrägen Öffnungsbereich 120a und
einen geraden Öffnungsbereich 120b unterteilt,
wobei der gerade Öffnungsbereich
eine Begrenzungslinie 122 aufweist, die parallel zu einem
Mesastreifen mi verläuft oder höchsten fünf Mesastreifen mi schneidet.
Zusätzlich
zu dem in 1 gezeigten Ausführungsbeispiel
weist der Öffnungsbereich 120 in 2a einen
weiteren geraden Öffnungsbereich 120c auf,
wobei der weitere gerade Öffnungsbereich 120c sich
zwischen dem schrägen Öffnungsbereich 120a und
der Basislinie 130 erstreckt. Innerhalb des Öffnungsbereichs
ist eine weitere Kontaktfläche
M2 ausgebildet, wobei sich die weitere Kontaktfläche M2 von der Basislinie 130 aus
hinein in den Öffnungsbereich 120 erstreckt.
Der gerade Öffnungsbereich 120b weist
ein eingebettetes Bauelement auf, welches in dem hier gezeigten
Ausführungsbeispiel
ein Transistor TS ist. Der eingebettete
Transistor TS wird durch eine Zuleitungsbahn 140 elektrisch
kontaktiert und die Zuleitungsbahn 140 erstreckt sich von
dem eingebetteten Transistor TS bis zur
Basislinie 130 entlang des Öffnungsbereichs 120.
Die Kontaktfläche M1
und die weitere Kontaktfläche
M2 sind elektrisch isoliert, wobei in dem Ausführungsbeispiel von 2a ein
isolierender Zwischenbereich 145 in dem Zwischenraum zwischen
der Kontaktfläche
M1 und der weiteren Kontaktfläche
M2 angeordnet ist.
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Wie
weiter unten noch detaillierter gezeigt wird, kann der isolierende
Zwischenbereich 145 als eine Oxidschicht ausgebildet sein
und sich teilweise zwischen der Metallschicht M1 und dem Substrat 110 als
auch teilweise zwischen der weiteren Kontaktfläche M2 und dem Substrat 110 erstrecken.
In dem Übergangsgebiet
ergibt sich somit eine erste und zweiter Zwischenbereich M1' und M2', wo die Kontaktflächen M1
und M2 von dem Substrat 110 durch den isolierenden Zwischenbereich 145 getrennt
ist. Sofern der isolierende Zwischenbereich 145 nicht als Schicht
ausgebildet ist, sind die Bereiche M1' als auch M2' ein Teil der Kontaktflächen M1
und M2. Da der eingebettete Transistor TS ebenso
die in dieser Zeichenebene darunter liegende Grabenstruktur (nicht
in der Figur gezeigt) nutzen kann, ist es erforderlich, dass die
entsprechenden Body-Bereiche des eingebetteten Transistors TS elektrisch isoliert werden. Wie oben beschrieben
kann dies beispielsweise dadurch geschehen, dass in einem Zwischenbereich kein
Body-Bereiche ausgebildet werden und in diesem Zwischenbereich kann
es vorteilhaft sein, im Trench eine dicke Oxidschicht auszubilden
(die Dickoxidschichten Dt). Bevor in den
folgenden Figuren eine konkrete Realisierung des eingebetteten Transistors
TS in einem Zellenfeld eines Leistungstransistors
erläutert
wird, sollen an dieser Stelle die halbfloatenden Potentialgebiete
F näher
charakterisiert werden.
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Die
halbfloatenden Potentialgebiete F unterscheiden in kurze halbfloatende
Potentialgebiete F1 und lange halbfloatende Potentialgebiete F2
und sind in der 2a durch senkrechte dünne Linien
dargestellt. Die halbfloatenden Potentialgebiete F erstrecken sich
auf Gebiete, bei denen die Mesastreifen mi nicht
durch die Kontaktfläche
M1 kontaktiert werden. Dies ist beispielsweise in dem Öffnungsbereich 120 der
Fall ist bzw. wenn zwischen der Kontaktfläche M1 und dem Substrat 110 der
isolierende Zwischenbereich 145 ausgebildet ist. In Abhängigkeit
der Geometrie des Öffnungsbereichs 120 können die
halbfloatenden Potentialgebiete F verschiedene Längen aufweisen. Die kurzen
halbfloatende Potentialgebiete F1 ergeben sich entlang des schrägen Öffnungsbereichs 120a und
die langen halbfloatende Potentialgebiete F2 entlang des geraden Öffnungsbereichs 120b und
erstrecken sich teilweise entlang des schrägen Öffnungsbereichs 120a.
Beide halbfloatenden Potentialgebiete F1 und F2 werden bei diesem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung von beiden Seiten durch die Kontaktfläche M1 kontaktiert,
die einen Potentialausgleich an dieser Stelle herstellt. Die halbfloatenden
Potentialgebiete F können
dabei beispielsweise Body-Bereiche oder Source-Bereiche der darunter liegenden Grabenstruktur umfassen
(siehe weiter unten).
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Zusätzlich zu
den halbfloatenden Potentialgebieten F, die von beiden Seiten kontaktiert
sind, können
noch Potentialgebiete auftreten, die nur einseitig durch die Kontaktfläche M1 elektrisch
kontaktiert werden. Diese zusätzlichen
halbfloatenden Potentialgebiete F3 sind jedoch bei dem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung kürzer
als die langen halbfloatende Potentialgebiete F2. Bei großen Gesamteinbettungstiefen
des beispielhaft eingebetteten Transistors TS können die
kurzen halbfloatenden Potentialgebiete F1 vielfach dupliziert werden,
d. h. deren Anzahl kann beträchtlich
sein. Andererseits ist eine Anzahl der langen halbfloatenden Potentialgebiete
F2, die eine größte Länge aufweisen, jedoch
zweifach kontaktiert sind, durch eine seitliche Ausdehnung des isolierenden
Zwischenbereiches 145 entlang der Y-Richtung neben dem
eingebetteten Transistor TS begrenzt. Die
Länge der
langen halbfloatenden Potentialgebiete F2 kann beispielsweise in
einem Bereich von 110 μm
bis 150 μm
liegen bzw. bei 130 μm
liegen und die längen
der kurzen halbfloatenden Potentialgebiete F1 kann beispielsweise
in einem Bereich von 50 bis 100 μm
liegen bzw. beispielsweise einen Wert von ca. 75 μm aufweisen.
-
Da
jedoch sowohl die kurzen halbfloatenden Potentialgebiete F1 als
auch die langen halbfloatenden Potentialgebiete F2 jeweils zweiseitig
kontaktiert sind, entspricht eine effekti ve Länge der halbfloatenden Potentialgebiete
F jeweils der Hälfe
des angegebenen Werts. Somit sind die halbfloatenden Potentialgebiete
F unkritisch im Hinblick auf Simulationen von möglichen Fehlerfällen, die
wie oben beschrieben ergaben, dass halbfloatende Potentialgebiete mit
einer Länge
von kleiner als 100 μm
im Allgemeinen unkritisch sind. Als Material für die Kontaktfläche M1 als
auch für
die weitere Kontaktfläche
M2 und der Zuleitungsbahn 140 können beispielsweise Metalle verwendet
werden.
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In
den 2b und 2c sind
zwei weitere Ausführungsbeispiele
gezeigt, die sich von dem in 2a gezeigten
Fall nur dahingehend unterscheiden, dass der gerade Öffnungsbereich 120b durch einen
weiteren schrägen Öffnungsbereich 120b' ersetzt wurde,
so dass die Begrenzungslinie 122 ebenfalls schräg zu den
Messstreifen mi verläuft und mindestens einen, jedoch
auch mehr als 100 (beispielsweise einige 100 oder bis zu 1000) Messstreifen
mi schneiden kann. In dem Ausführungsbeispiel
in 2b weist der weitere schräge Öffnungsbereich 120b' zwei schräge Begrenzungslinien 122a und 122b auf,
die durch eine senkrecht zu den Messstreifen mi verlaufende
Verbindungslinie 123 verbunden sind. In dem in 2c gezeigten
Ausführungsbeispiel
verläuft
die Verbindungslinie 123 ebenfalls schräg zu den Messstreifen mi.
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3 zeigt
eine konventionelle Ausgestaltung des Öffnungsbereichs 120 in
einer Kontaktfläche
M1. Wie zu sehen ist, ist der Öffnungsbereich 120 entlang
der X-Richtung ausgerichtet und weist im Vergleich zu einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung, wie es beispielsweise in 2a–2c gezeigt
ist, keinen schrägen Öffnungsbereich 120a auf. 3 zeigt
wiederum einen eingebetteten Transistor TS,
der über
die Zuleitungsbahn 140 mit der Grundlinie 130 verbunden
ist und den eingebetteten Transistor TS kontaktiert.
Weiterhin ist der isolierende Zwischenbereich 145 ausgebildet,
um die Kontaktfläche
M1 von der weiteren Kontaktfläche
M2 elektrisch zu isolieren. Um den eingebetteten Transistor TS bzw. deren Body-Bereiche entsprechend zu
isolieren, kann es erforderlich werden (wie oben beschrieben) im
Trench einen Dickoxid bzw. die Oxidbereiche Dt auszubilden.
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Als
Folge der Ausgestaltung des Öffnungsbereichs 120 bzw.
genauer gesagt des Randes des Öffnungsbereichs 120 parallel
zur X-Richtung und damit parallel zu den benachbarten Gräben ti sind die entsprechenden halbfloatenden
Potentialgebiete F deutlich länger.
Es gibt zwar kurze halbfloatende Potentialgebiete F1, die beidseitig
von der Kontaktfläche
M1 kontaktiert werden und deren Länge unkritisch ist, jedoch
ist bei dieser Art der Einbettung unvermeidlich, dass zusätzlich zu
den kurzen halbfloatenden Potentialgebieten F1 weitere lange halbfloatende
Potentialgebiete F2 entstehen, deren Länge bei dieser konventionellen
Ausgestaltung des Öffnungsbereichs 120 der
Einbettungstiefe entspricht. Das heißt, die Länge der langen halbfloatenden
Potentialgebiete F2 entsprechen der Ausdehnung des Öffnungsbereichs 120 entlang
der X-Richtung in die Kontaktfläche
M1.
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Da
die Einbettungstiefe im Allgemeinen sehr groß gewählt wird, um wie gesagt für den eingebetteten
Transistor TS ein optimales Umfeld bereitzustellen
(z. B. homogenes Potentialgebiet, gleiche Temperatur etc.), sind
auch die langen halbfloatenden Potentialgebiete F2 sehr lang. Die
langen halbfloatenden Potentialgebiete F2 können beispielsweise eine Länge von
220 μm aufweisen
und die kurzen halbfloatenden Potentialgebiete F1 können beispielsweise
eine Länge
von 140 μm
aufweisen. Da die kurzen halbfloatenden Potentialgebiete F1 jedoch
beidseitig kontaktiert werden, ergibt sich damit eine effektive
Länge von
ca. 70 μm.
Dementsprechend sind die kurzen halbfloatenden Potentialgebiete
F1 bei dieser konventionellen Ausgestaltung unkritisch, jedoch die unvermeidlich
auftretenden langen halbfloatende Potentialgebiete F2 weisen eine
Länge auf,
die deutlich über
der unkritischen Länge
liegt. Wie oben bereits beschrieben, waren ab einer Länge von
ca. 100 μm halbfloatende
Potentialgebiete F kritisch. Da die langen halbfloatende Potentialgebiete
F2 nur einseitig (oben) angeschlossen sind und sind sie im unteren Teil
halbfloatend (und beinhalten beispielsweise Body-Gebiete, die in
Mesastreifen mi ausgebildet sind). Je nach
Einbettungstiefe des Stromsensors können somit hier Längen auftreten,
die deutlich über
220 μm liegen.
Zum Beispiel sind Einbettungen von ca. 1 mm möglich, so dass die Länge der
langen halbfloatenden Potentialgebiete F2 ebenfalls 1 mm betragen würde. Dies
ist jedoch inakzeptabel, insbesondere dann, wenn es zu schnellen
transienten Vorgängen kommt
(beispielsweise in Form von ESD- oder ISO-Pulsen).
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4 zeigt
eine detailliertere Beschreibung des geraden Öffnungsbereichs 120b,
wobei der Öffnungsbereich 120 in
einem integrierten Leistungsfeldeffekttransistor eingebettet ist.
Der Leistungsfeldeffekttransistor weist als dünne Striche eingezeichnete Gateoxid-Trenches
(Gräben)
t1, t2, ..., tn in X-Richtung auf, was in der Zeichnung die Richtung
von oben nach unten ist. Die zur Begrenzung und Isolation des in
der Mitte in 4 dargestellten Sensortransistors
TS dienenden Dickoxidtrenches (Dickoxid-Gräben) Dt laufen ebenfalls in X-Richtung, sind aber, um sie besser hervorzuheben,
als dickere Linien eingezeichnet. Die Flächen mit Schrägschraffur sind
Metallflächen
M1 und M2. Das ganze dargestellte Gebiet mit Ausnahme der Abschnitte
mit den dicker gekennzeichneten Dickoxid-Trenches Dt und der
nachstehend erläuterten
Sourceimplantationen Simp stellt eine Bodyimplantation (ausgebildeter
Body-Bereich) und Bodykontakte dar, was weiter unten anhand der
Schnittansichten in den 5–7 noch deutlicher
wird.
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Das
in 4 gezeigte Layout hält die Störung der Homogenität gering,
indem (soweit möglich, siehe
weiter unten) ein durchgehendes Gateoxidgebiet verwendet wird, d.
h. dass die Gateoxidtrenches t1, t2, tn mit Ausnahme der flächenmäßig kleinen
Gebiete mit den Dickoxidtrenches Dt durchlaufen.
Ein z. B. später
in der Prozessfolge kommender CMP-Schritt (CMP: chemical mechanical
polishing) sieht in der Umgebung des Sensortransistors Ts relativ
homogene Verhältnisse,
was zu einem gleichmäßigeren
Abtrag der Schichten führt.
Die Implantation der Body-Gebiete und der Bodykontakte ist ebenfalls soweit
wie möglich,
ganzflächig
ausgeführt,
um gleichmäßigere Potenzialverhältnisse
zu schaffen.
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Weiter
ist in 4 zu erkennen, dass in X-Richtung oberhalb und
unterhalb des eingebetteten Transistors bzw. des Sensortransistors
Ts ein beispielsweise n+-dotierter Source-Implantstreifen Simp liegt,
um einen möglichen
parasitären
MOS-Transistor an der Oberfläche
(z. B. p-Kanal an der Oberfläche
des n–-dotierten
Siliziums zwischen den beiden p-Bodygebieten
vom Leistungstransistrors bzw. vom Lasttransistor DMOS (DMOS = double-Diffused
Metal Oxide Semiconductor) und Sensortransistor Ts bzw. zwischen
dem Sensortransistor Ts und sonstigen p-Gebieten auf dem Chip) zu
unterdrücken.
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Die
bisher erläuterten
Merkmale integrierten MOS-Leistungsschalters
wie beispielsweise des Leistungsfeldeffekttransistors, wie sie zuvor
anhand der Layoutdarstellung in 1 dargelegt
wurden, werden nachstehend anhand der in den 5 bis 7 gezeigten
schematischen Querschnittsdarstellungen noch deutlicher.
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5 zeigt
eine Querschnittsansicht der 4 längs der
Schnittlinie 2-2',
wobei nur der linke Teilbereich vergrößert dargestellt ist. In dem
Substrat 110 (das hier als n-Epitaxieschicht ausgebildet ist) befinden
sich die Gräben
ti mit den dazwischen liegendenden Mesastreifen mi.
Entlang der Mesastreifen Mi sind die Source-Bereiche 150 und
in den Gräben
ti die Gate-Bereiche 160 ausgebildet.
Der Drain-Bereich 170 ist
auf der den Gräben
abgewandten Seite des Substrats 110 ausgebildet. Die Gate-Bereiche 160 sind
durch das Gate-Oxid 180 von dem Substrat 110 und
von den Body-Bereichen 220 isoliert.
Die Body-Bereiche 220 sind zwischen dem Drain-Bereich 170 und
den Source-Bereichen 150 oder den Body-Durchkontaktierungen
CB ausgebildet.
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Die
Source-Bereiche 150, die in diesem Ausführungsbeispiel n+-dotierte
Gebiete aufweisen, sind in der 5 nur auf
der linken Seite (z. B. entlang den Mesastreifen m1 und
m2) ausgebildet, welches entlang dem Querschnitt
2-2' der Region
unterhalb der Kontaktfläche
M1 entspricht. Entlang den Mesastreifen m3 bis
m7 sind keine Source-Bereiche 150 ausgebildet,
sondern ausschließlich
Body-Durchkontaktierungen CB und diese Region entspricht dem Gebiet
unterhalb des isolierenden Zwischenbereiches 145. Die Body-Durchkontaktierungen
CB können
beispielsweise durch p+-dotierte Bereiche
ausgebildet werden. Auf der rechten Seite der 5 (entlang
den Mesastreifen m8 und m9)
sind Dickoxid-Gräben
Dt ausgebildet, so dass dieser Bereich der
Region in der Mitte des Querschnitts 2-2' aus 4 entspricht.
Die Dickoxid-Gräben
Dt weisen keine Body-Bereich 220 und
keine Source-Bereiche 150 auf, so dass das Substrat 110 (die
beispielhafte n-Epi-Schicht) die gesamten Mesastreifen m8 und m9 ausfüllt. Gleichzeitig
weist an dieser Stelle die Oxidschicht 180 innerhalb der
Gräben
eine größere Dicke auf,
um (wie oben bereits erläutert)
einen Durchschlag zu verhindern.
-
6 zeigt
eine Querschnittsdarstellung in Y-Richtung längs der Schnittlinie 3-3' des im Layout in 4.
Die Querschnittsansicht zeigt deutlich, dass die das Zellenfeld
des Sensortransistors Ts bildenden Trenches in ihrer Geometrie,
regelmäßigen Abfolge
und in ihrem Aufbau auf beiden Seiten (in Y-Richtung) des Sensortransistors
Ts mit den Trenches t1, t2, ... des Zellenfelds des Lasttransistors DMOS
strukturell übereinstimmen.
Der Sensortransistor TS ist entlang weiterer
Mesastreifen ms ausgebildet, wobei die weiteren
Mesastreifen ms weitere Source-Bereiche 190, weitere Gate-Bereiche
und weitere Body-Bereiche 230 aufweisen und der Sensortransistor
TS von dem Lastransistor (in der Schnittdarstellung
der 6) durch Oxidschichten O getrennt ist. Die p-dotierten
Bodyimplantationen 220, 230 sind bei dem Ausführungsbeispiel in 6 ebenfalls
ganzflächig
entlang des dargestellten Schnittes in Y-Richtung ausgeführt. Ähnliches
gilt für
die Implantation des Bodykontakts CB, der unter den Oxidschichten
O (die ein Beispiel für
den isolierenden Zwischenbereich 145 darstellen) die ganze
Breite der zwischen den Trenches ti liegenden
Mesa mi ausfüllt und außerhalb der Oxidschichten O
in der Mitte der Mesa mi zwischen zwei n+-dotierten Source-Bereichen 150 liegt. Vorsichtshalber
ist links und rechts außerhalb
der Oxidschichten O noch jeweils eine Mesa mi über ihre
ganze Breite mit dem Body 220 und dem Bodykontakt CB ausgefüllt (eine
inaktive Mesa), die direkt mit dem Sourcepotential des jeweiligen
Transistors (Last-DMOS bzw. Sensor-DMOS) kontaktiert wird, die aber unter
bestimmten Bedingungen auch weggelassen werden kann. Wie in 4 ist
auch in 6 der restliche Teil des DMOS-Lasttransistors
weggelassen, um Details im Gebiet des Sensortransistors TS besser darstellen zu können. Die Layoutansicht in 4 und
die Schnittansicht 3-3 der 6 zeigen
das Ausführungsbeispiel
auf der Basis üblicher
Metall-Designregeln für Leistungsschalter.
Dies soll jedoch nicht einschränkend
sein, sondern das Halbleiterbauteil kann auch mit engeren Designregeln
realisiert werden. Insbesondere kann dann auch der Abstand zwischen
aktiven Gebieten von Last-DMOS und Sensor-DMOS zugunsten einer besseren
Einbettung verringert werden, da damit eine geringere Anzahl von
nicht kontaktierten Mesen mi notwendig ist.
-
Die
Schnittdarstellung in 7 ist entlang der Schnittlinie
6-6' dargestellt.
Oberhalb und unterhalb des Sensortransistors TS sind
die bereits in Bezug auf 4 erläuterten n+-dotierten Sourceimplantstreifen
Simp unter einer jeweiligen Oxidschicht O zu erkennen. Im Bereich
des Sensortransistors TS und im links gezeichneten
Abschnitt des Last-DMOS erkennt man die p-dotierte Bodyzone 220 und
darüber
den p+-Bodykontakt
CB und ein Gebiet mit n+-dotierter Source 150 und
p+-dotiertem Bodykontakt CB (in dieser Ansicht
nicht in einem Schnitt sichtbar). Ferner sind im unteren Teil der 7 also
unterhalb der n-Epischicht die beim integrierten MOS- Leistungsschalter
vorhandenen Abschnitte und die Übergänge von
bzw. zwischen Gateoxidtrenches ti und Dickoxidtrenches
Dt angedeutet.
-
Die
in 4 bis 7 gezeigten Dotierungen sind
nur Beispielen. Bei weiteren Ausführungsbeispielen sind entsprechend
komplementäre
Dotierungen für
die einzelnen Bereiche des Substrates 110 oder eine entsprechend
stärkere
oder schwächere
Dotierung vorgenommen.
-
In
der 8 ist ein schematisches Schaltungsbeispiel für einen
mit einem Stromsensor ausgestatteten MOS-Leistungsschalter in High-Side Anwendungen
gezeigt, dessen MOS-Transistoren N-DMOS-Transistoren sind. Ein Stromsensor
wird üblicherweise
zur Realisierung von sich selbst schützenden MOS-Leistungsschaltern
unter anderem auf dem Leistungsschalterchip integriert.
-
In
einer häufigen
Ausführungsform
ist der Stromsensor als ein kleiner DMOS-Sensortransistor TS realisiert, der einen dem durch den Last-DMOS-Transistor
fließenden
Laststrom IL proportionalen Strom liefert,
sofern er mit einer identischen Spannung beschaltet ist, wie den
Last-DMOS. Dieser DMOS-Sensortransistor
TS ist z. B. um den Faktor 1.000–100.000
kleiner als der Last-DMOS, und es fließt durch ihn ein Sensorstrom,
der idealerweise um das geometrische Verhältnis der aktiven Flächen der
beiden Transistoren, nämlich Last-DMOS
und Sensortransistor TS kleiner ist als der
Laststrom IL durch den Last-DMOS. Im Folgenden
wird dieses Verhältnis
das ideale Verhältnis
KG der Ströme genannt, in Abgrenzung zum
realen Verhältnis
K der Ströme.
-
Wenn
der integrierte MOS-Leistungsschalter, wie er in 8 dargestellt
ist, in einer Common-Drain-Technologie realisiert ist, haben beide Transistoren,
d. h. Last-DMOS und Sensortransistor TS dasselbe
Drainpotential und dasselbe Gatepotential. Das Sourcepotential des
Last-DMOS wird abgegriffen, wie es z. B. in 8 dargestellt
ist und das Sourcepotential des Sensortransistors TS auf
dasselbe Potenzial eingeregelt. De facto stellt damit das reale
Verhältnis
K der Ströme
den Quotienten der Einschaltwiderstände von Sensortransistor TS und Last-DMOS dar.
-
In
einer praktischen Ausführung
werden bei geringem Laststrom Last-DMOS und Sensortransistor TS mit kleinerer Gate-Source-Spannung betrieben,
da bei hohen Gate-Source-Spannungen der Spannungsabfall über dem
Last-DMOS gering wäre und
entsprechend die Offset-Spannung des Differenzverstärkers U1
stärker
in die Genauigkeit der Strommessung eingehen würde. Unter diesen Bedingungen
werden Last-DMOS und Sensortransistor TS mit
einer Gate-Source-Spannung in der Nähe der Einsatzspannung und
damit in einem Arbeitspunkt betrieben, in dem der Kanalwiderstand
den Einschaltwiderstand der DMOS-Transistoren dominiert. Ein Unterschied
in der Einsatzspannung der beiden Transistoren, Last-DMOS und Sensortransistor
TS führt
in diesem Arbeitspunkt zu großen
Abweichungen des realen Stromverhältnisses K vom idealen geometrischen
Verhältnis
Kg.
-
In
der Praxis sind zwei Betriebsmodi realisiert:
- – Zum einen
ein Betrieb mit hoher Gate-Source-Spannung auch bei kleinen Lastströmen. Dabei
ist ein gutes Matching des Einschaltwiderstandes RON wichtig.
Die Genauigkeit der Strommessung ist dabei durch den Offset des
nachgeschalteten Differenzverstärkers
(vergleiche 8) begrenzt.
- – Zum
anderen ein Betrieb mit geringer Gate-Source-Spannung bei kleinen Lastströmen. Dabei
ist ein gutes Matching der Einsatzspannung VES des
Last-DMOS und des Sensortransistors wichtig, da dieses Matching
die Genauigkeit der Strommessung limitiert. Bei großen Lastströmen (und
großer
Gate-Source-Spannung) ist wieder das Matching des Einschaltwiderstandes
RON wichtig.
-
Um
unter verschiedenen Betriebsbedingungen eine gute Genauigkeit des
Stromsensors zu erhalten, müssen
Last-DMOS und Sensortransistor TS ein gutes
Matching aufweisen. Unter Matching ist hier ein Zusammenpassen der
Kennlinien und gleiche Einsatzspannungen der beiden Transistoren
zu verstehen. Des Weiteren sollte der Sensortransistor möglichst
gut in das aktive Gebiet des Last-DMOS eingebettet sein, um eine
möglichst
homogene Stromdichte in der Nachbarschaft des Sensortransistors
TS und damit vergleichbare Spannungsabfälle z. B.
im Substrat 110 des integrierten MOS-Leistungsschalters
zu erhalten.
-
Ein
weiterer Aspekt für
die Einbettung des Sensortransistors TS ist
ein Erreichen einer (im Idealfall) gleichen Temperatur der beiden
Transistoren. D. h. wenn der Lasttransistor DMOS sich im Betriebszustand
erwärmt,
sollte der Sensortransistor TS sich in gleicher
Weise erwärmen.
Bei herkömmlichen
integrierten MOS-Leistungsschaltern ist der Abstand des Last-DMOS
vom Sensortransistor relativ groß, um z. B. den in den üblichen
Technologien geltenden Designregeln (Metall-Pitch, Metall-Überlapp)
Rechnung zu tragen. Um die Einbettung des Sensortransistors möglichst
gut zu realisieren, müssen
die Abstände zwischen
dem Sensortransistor und dem Last-DMOS-Transistor minimiert werden.
-
Die
Einbettung des Sensortransistors TS wird wesentlich
von der Gestaltung des Öffnungsbereiches 120 bestimmt.
Vorzugsweise erfolgt die Gestaltung derart, dass bei einem möglichst
geringen Verlust von Aktivfläche
eine ausreichend große
Einbettungstiefe d erreicht wird. Dies bedeutet, dass zum einen
die eingebettete Sensorstruktur eine ausreichend große Einbetttiefe
d erreicht, jedoch eine entsprechende Zuleitung möglichst
wenig Fläche
der Kontaktfläche
M1 in Anspruch nimmt. Somit sollte die Breite des länglichen Öffnungsbereichs 120 möglichst
gering sein. Es sollte jedoch sichergestellt sein, dass eine ausreichende
Dimensionierung vorhanden ist, so dass eine niederohmige Stromzuführung zu der
eingebetteten Halbleiterstruktur wie beispielsweise des Sensortransistors
TS möglich
ist. Die ausreichend große
Einbetttiefe d sollte gleichzeitig bei einer limitierten Länge der
halbfloatenden Potentialgebiete F geschehen, beispielsweise dass
die halbfloatenden Potentialgebiete F nicht länger als 100 μm sind (oder
höchstens
200 μm bei
beidseitiger Kontaktierung).
-
Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung beziehen sich somit beispielsweise auf
die Kontaktierung einer Sensorstruktur, die in einem Leistungsfeldeffekttransistor
eingebettet ist, wobei die Zuleitungsbahnen (zumindest teilweise)
nicht senkrecht bzw. parallel zu den Zellenfeldrändern/Chiprändern/Trenchstreifenrichtung
ausgelegt sind, sondern entsprechend schräg dazu angeordnet sind. Somit
sind halbfloatende Potentialgebiete im Bereich der Zuleitungsbahnen
beidseitig an aktive Zellen angeschlossen (kontaktiert). Die aktiven
Zellen entsprechen dabei den Bereichen, die mit der Kontaktfläche M1 kontaktiert
sind. Die Einbettung des Sensors verläuft wie gesagt schräg, d. h.
die Position der Sensormitte liegt lateral versetzt zu der Position
der Eintrittsstelle der Zuleitungsbahn in das Zellenfeldgebiet und/oder
die Zuleitungsbahnen bilden mit dem Zellenfeld/Chiprändern einen
(oder mehrere) Winkel, die größer als
10° und
kleiner als 90° betragen.
Die Eintrittsstelle der Zuleitungsbahnen ist dabei jene Stelle auf
der Basislinie 130, an der der Öffnungsbereich 120 auf
die Basislinie 130 trifft. Die Winkel der Zuleitungsbahn
korrelieren dabei beispielsweise mit ganzzahligen Vielfachen der
Pitch-Abstände des
Zellenfeldes in X- und in Y-Richtung.
-
Es
sei auch erwähnt,
dass bei weiteren Ausführungsbeispielen
der eingebettete Stromsensor bzw. der eingebettete Feldeffekttransistor
durch alle Arten von einzubettenden Strukturen, die als Folge der
Einbettung halbfloatende Bereiche enthalten, ersetzt werden kann.
Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung beziehen sich ebenso auf ein entsprechendes
Verfahren zum Kontaktieren eines Halbleiterbauelements mit der zuvor
beschriebenen Gestalt des Öffnungsbereiches 120 der
Kontaktfläche
M1.
-
- t1, t2, ..., tn
- benachbarte
Gräben
- Dt
- Dickoxidgräben
- Simp
- Sourceimplantationsstreifen
- M1
- Kontaktfläche
- M2
- weitere
Kontaktfläche
- m1, m2, ... mi
- Mesastreifen
- mS
- weitere
Mesastreifen
- TS
- Sensortransistor
- DMOS
- DMOS-Lasttransistor
- CB
- Body-Kontakt
- O
- Oxidschicht
- n-Epi
- Epitaxialschicht
- 2-2', 3-3', 6-6'
- Schnittlinien
- X
- Richtung
des Grabenverlaufs
- Y
- Richtung
senkrecht zum Grabenverlauf
- 110
- Substrat
- 120
- Öffnungsbereich
- 120a
- schräger Öffnungsbereich
- 120b
- gerader Öffnungsbereich
- 122
- Begrenzungslinie
- 130
- Basislinie
- 140
- Zuleitungsbahn
- 145
- isolierender
Zwischenbereich
- 150
- Source-Bereich
- 160
- Gate-Bereich
- 170
- Drain-Bereich
- 180
- elektrische
Isolation
- 190
- weiterer
Source-Bereich
- 200
- weiterer
Gate-Bereich
- 210
- weitere
Isolation
- 220
- Body-Bereich
- 230
- weiterer
Body-Bereich
- F
- halbfloatende
Potentialgebiete
- F1
- kurze
halbfloatende Potentialgebiete
- F2
- lange
halbfloatende Potentialgebiete
- Δy
- maximale
Y-Ausdehnung des Öffnungsbereichs
- Δx
- maximale
X-Ausdehnung des Öffnungsbereichs
- α
- Schnittwinkel
des schrägen Öffnungsbereichs
zu den Mesastreifen m1