DE107646C - - Google Patents

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DE107646C
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DE
Germany
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chamber
ice
container
transport
cold mixture
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DENDAT107646D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D3/00Devices using other cold materials; Devices using cold-storage bodies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 17: Eisbereitung.
DENIS BRUN in LONDON. Tragbarer Behälter für Gefrorenes.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ig. Oktober 1898 ab.
Die gegenwärtige Grenze, welche bezüglich der Zeit für die Aufbewahrung und den Trans-' port von Eis, Sahneneis, Eislimonaden und Eisconfecten überhaupt mafsgebend ist, beträgt 4 oder 5 Stunden. Die hierzu verwendete Kältemischung besteht gewöhniich aus Eis und Salz, welche alsbald sich verflüssigt und deshalb auch zum Transport gefrorener Gegenstände untauglich ist, zumal' dieselbe häufig genug mit dem Inhalt der Schüsseln in Berührung kommt und dadurch die letzteren verdirbt, indem das bei der Schmelze der Kältemischung entstehende Salzwasser die Speisen durchdringt; es ist somit bisher beim Transport von Speiseeis die gröfste und stets erneuerte Vorsicht nöthig.
Die vorliegende Erfindung besteht nun aus einem besonders construirten Kühlgefäfs, welches zum Transport mit Handgriffen versehen werden kann,' oder aber bei gröfseren Abmessungen auf Rädern montirt wird. Dasselbe ist ferner so eingerichtet, dafs man zu beliebiger Zeit die Speise in beliebiger Masse entfernen kann, ohne dafs der Rest darunter leidet.
In .der beiliegenden Zeichnung ist ein derartiges Kühlgefäfs für den Transport und die längere Aufbewahrung von Speiseeis dargestellt, und zeigt
Fig. ι einen Verticalschnitt einer Ausführungsform desselben,
Fig. 2 die zugehörige Draufsicht,
Fig. 3 das Sicherheitsventil, welches gleichzeitig den Verschlufs bildet,
Fig. 4 einen Verticalschnitt einer zweiten Ausführungsform,
Fig. 5 den zugehörigen Horizontalschnitt und
Fig. 6 den Deckel. .
Die äufsere Form des Kühlbehälters kann beliebig gewählt werden und entweder cylindrisch oder rechteckig oder oval sein.
In allen Fällen jedoch besteht das Transportgefäfs aus mindestens drei in einander gesetzten einzelnen Kammern, welche hermetisch unter einander abgeschlossen sind.
Die innerste Kammer A enthält die gefrorenen Speisen α und wird durch einen entfernbaren Deckel B nach aufsen hermetisch abgeschlossen. Das Innere des Deckels ist aufserdem mit einer Wärmeisolationsmasse b ausgefüllt. Die zweite, die Kammer A umgebende Kammer C enthält eine Kältemischung c, welche eine möglichst tiefe Temperatur erzeugt (flüssige Luft, flüssige Kohlensäure) und aufserdem ein schlechter Wärmeleiter ist. Die äufserste Kammer D, welche wie die vorhergehende doppelt vorhanden sein kann, enthält eine Wä'rmeisolationsmasse d, welche sowohl die Ausstrahlung nach aufsen wie nach innen möglichst verhindert und aus Wolle, Holzwolle, Filz oder dergl. bestehen kann.
Die Kammer C ist von aufsen zugängig, so dafs man die Kältemischung entfernen bezw. erneuern kann, und dient hierzu ein verschraubbarer Rohrstutzen E, zu dem man nach Entfernung des Deckels F der äufseren Kammer gelangen kann. In Fällen, in denen zu befürchten ist, dafs die sich aus der Kältemischung entwickelnden Dämpfe einen zu hohen Druck auf die Wandungen der Kammer C ausüben würden, ist letztere mit einem
Sicherheitsventil G versehen, welche die Dämpfe nach der dritten Kammer D überleitet, wo sie von der Wolle, dem Filz oder der sonst in diese Kammer eingebrachten Substanz zum Theil absorbirt werden; um auch hier eine zu grofse. Ansammlung von Dämpfen bezw. einen Ueberdruck auszuschliefsen, ist die Kammer D mit nach der Atmosphäre mündenden Oefmungen H versehen.
Soll vorliegender Kühlbehälter zum Transport verwendet werden, so werden an demselben Handgriffe KK angebracht, oder derselbe kann bei gröfseren Dimensionen auf Rädern fahrbar eingerichtet werden. In Fig. ι und 2 hat die äufsere Kammer D quadratischen Querschnitt, dieselbe kann jedoch eine jede beliebige Form haben und ist in jedem Falle mit einem leicht entfernbaren Deckel F verschlossen.
In den Fig. 4, 5 und 6 ist eine zweite Ausführungsform des Kühlbehälters dargestellt; derselbe ist hier von ovalem Querschnitt; der Innenbehälter A zur Aufnahme des Gefrorenen bildet gleichzeitig die Zwischenkammer C und das Ganze wird durch den gemeinsamen Deckel B\ welcher an der Stelle, wo er die innere Kammer A überdeckt, mit Isolationsmaterial ausgfüllt ist, verschlossen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Behälter zur Conservirung von Materialien, dadurch gekennzeichnet, dafs der flüssige Kälteerzeuger in einem den Conservirungsraum (A) luftdicht umschliefsenden, mit Sicherheitsventil versehenen Gehäuse (C) verwahrt wird. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT107646D Active DE107646C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1027416B (de) * 1954-10-29 1958-04-03 Siemens Ag Anordnung zum Schutz von hochempfindlichen Messwerken vor Luftstroemungen innerhalb des Gehaeuses

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