DE1092871B - Vorrichtung zum Reinigen von Textilgut mit fluechtigen oder fluessigen Behandlungsmitteln - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen von Textilgut mit fluechtigen oder fluessigen Behandlungsmitteln

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DE1092871B
DE1092871B DEP23088A DEP0023088A DE1092871B DE 1092871 B DE1092871 B DE 1092871B DE P23088 A DEP23088 A DE P23088A DE P0023088 A DEP0023088 A DE P0023088A DE 1092871 B DE1092871 B DE 1092871B
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DE
Germany
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drain opening
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DEP23088A
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Arnold Pruemm
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F31/00Washing installations comprising an assembly of several washing machines or washing units, e.g. continuous flow assemblies
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F43/00Dry-cleaning apparatus or methods using volatile solvents
    • D06F43/02Dry-cleaning apparatus or methods using volatile solvents having one rotary cleaning receptacle only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Reinigen von Textilgut mit flüchtigen oder flüssigen Behandlungsmitteln Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen von Textilgut mit flüchtigen oder flüssigen Behandlungsmitteln unter Verwendung von auf einer geschlossenen Bewegungsbahn verschiebbar angeordneten Einzelmaschinen nach Patent 1072 950.
  • Nach dem Hauptpatent wird das Behandlungsgut in getrennten Gruppen für Naß- und Trockenbehandlung gereinigt. Hierbei durchströmt das Behandlungsmittel die Reinigungszone der Naßbehandlungsgruppe während des Betriebes kontinuierlich. Dadurch ist jede Ventilbetätigung vermieden, wodurch sich einebesonders einfache Arbeitsweise ergibt. Der Stand des Behandlungsmittels in den Einzelmaschinen der Reinigungszone soll sich von selbst durch das Gleichgewicht zwischen Zufluß und Abfluß einstellen.
  • Das Reinigen erfolgt in einer Vorrichtung, bei der mehrere je einen geschlossenen Kreislauf bildende Behandlungsgruppen mit je mindestens zwei Einzelmaschinen vorgesehen sind. Um möglichst bald den gewünschten Stand des Behandlungsmittels zu erreichen, ist die Zuflußöffnung für das Behandlungsmittel in die Einzelmaschinen der Reinigungszone mindestens doppelt so groß wie die Abflußöffnung. Wenn der Stand des Behandlungsmittels in den weiteren Stationen auf gleicher Höhe gehalten werden soll, sind Zufluß- und Abflußöffnung gleich groß. Außerdem ist jede Einzelmaschine mit einem Überlauf versehen.
  • In der Praxis hat sich nun erwiesen, daß die im Abflußstutzen jeder Einzelmaschine vorgesehene Abflußöffnung z. B durch Flusen, gelöste Schaumgummiteile oder Kragenstäbchen verstopfen kann, die sich während des Reinigungs- oder Waschvorganges von dem zu behandelnden Textilgut lösen und mit dem Behandlungsmittel weggeschwemmt werden. Durch diese Verstopfungen wird die Kontinuität des Arbeitsablaufs gefährdet oder kann der Arbeitsablauf auch ganz unterbrochen werden. Die Maschinen müssen angehalten werden, um die Abflußöffnungen zu reinigen. Dadurch kann ein erheblicher Arbeitsausfall eintreten.
  • Um diese möglichen Schwierigkeiten auszuschließen, ist erfindungsgemäß vorgesehen, die Abflußöffnung in den Überlauf zu verlegen. Die Abflußöffnung kann im Standrohr des Überlaufes vorgesehen sein. Sie kann sich aber auch im Boden des Überlaufes befinden. Außerdem kann je eine Abflußöffnung im Standrohr und im Boden des Überlaufes angeordnet sein. Dadurch ergibt sich der besondere Vorteil, daß beide Abflußöffnungen zur Rückspülung benutzt werden können, wodurch die am Boden des Überlaufes abgesetzten Verunreinigungen weggespült werden. Die Rückspülung kann aber auch mit Hilfe der im Abflußstutzen vorgesehenen Abflußöffnung erfolgen, die während des üblichen Reinigungsvorganges durch einen Stopfen od. dgl. verschlossen ist.
  • Zweckmäßig ist das Standrohr im Überlauf mit einem auswechselbaren Sieb umgeben, um schon dadurch Verstopfungen der Abflußöffnung vorzubeugen.
  • Nachstehend ist die erfindungsgemäße Vorrichtung an Hand der Zeichnung, die rein schematisch ein Ausführungsbeispiel zeigt, erläutert.
  • Die mit einem Einsatz 12 versehene Reinigungstrommel 2 ist mit dem Behandlungsgut gefüllt. Das Behandlungsmittel strömt der Reinigungstrommel 2 durch die Öffnung 1 zu, so daß die Flotte 3 das Behandlungsgut in kurzer Zeit überschwemmt. Der Abflußstutzen 9, dessen übliche Abflußöffnung5 während des Reinigungsvorganges durch einen Stopfen verschlossen ist, ist mit dem Überlauf 6 verbunden. In dem Überlauf 6 ist ein Standrohr 8 vorgesehen, in dem sich die Abflußöffnung 10, etwa in Höhe des tiefsten Punktes der Reinigungstrommel 2 befindet. Außerdem ist am oberen Ende des Standrohres 8 eine Überlauföffnung 11 vorgesehen, durch die der Flottenspiegel in der Reinigungstrommel 2 bestimmt wird. Es ist auch möglich, eine Abflußöffnung 7 im Boden 4 des Überlaufes 6 vorzusehen. Das Standrohr 8 kann mit einem bekannten auswechselbaren Sieb 13 umgeben sein, wodurch grobe Verunreinigungen bereits zurückgehalten werden.
  • Der Arbeitsablauf gestaltet sich etwa folgendermaßen: Durch die Zuflußöffnung 1 fließen z. B. 1001 Behandlungsmittel in der Minute in die Reinigungstrommel 2. Da die Abflußöffnung 5 geschlossen ist, strömt das Behandlungsmittel in den Überlauf 6. Durch die Abflußöffnung 7, 10 fließen z. B. 25 1 Behandlungsmittel pro Minute ab. Es ist jeweils nur eine Öffnung wirksam. Falls an einer Öffnung Verstopfungen auftreten, kann auf die zweite Öffnung zurückgegriffen werden.
  • Durch die Anordnung der Abflußöffnung im Überlauf ist einmal der Vorteil gegeben, daß sich Verunreinigungen bereits am Boden des Überlaufes absetzen können, so daß die Gefahr einer Verstopfung der Abflußöffnung vermindert wird. Sollte sich wirklich eine Verstopfung einer Abflußöffnung ergeben, dann kann der kontinuierliche Arbeitsablauf durch Öffnen der anderen Abflußöffnung gesichert werden. Der besondere Vorteil der erfindungsgemäßen Ausbildung des Überlaufes besteht darüber hinaus darin, daß sich der Überlauf bei geöffneten Abflußöffnungen im Abflußstutzen und/oder im Boden des Überlaufes durch Rückspülung auf einfache Weise schnellstens säubern läßt.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann auch für andere Arbeitsgebiete, wie Metallentfettung usw., Verwendung finden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Reinigen von Textilgut mit flüchtigen oder flüssigen Behandlungsmitteln mit Hilfe von auf einer geschlossenen Bewegungsbahn verschiebbar angeordneten Einzelmaschinen mit getrennten Gruppen für \Taß- und Trockenbehandlung, wobei an dem Abflußstutzen jeder Einzelmaschine ein Überlauf angeordnet ist, nach Patent 1072 950, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfluß5ffnung in den Überlauf (6) verlegt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abflußöffnung (10) im Standrohr (8) des Überlaufes (6) vorgesehen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abflußöffnung (7) im Boden (4) des Überlaufes (6) vorgesehen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß je eine Abflußöffnung im Standrohr (8) und im Boden (4) des Überlaufes (6) angeordnet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Standrohr (8) mit einem auswechselbaren Sieb (13) umgeben ist.
DEP23088A 1959-07-04 1959-07-04 Vorrichtung zum Reinigen von Textilgut mit fluechtigen oder fluessigen Behandlungsmitteln Pending DE1092871B (de)

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CH7697459A CH371426A (de) 1959-07-04 1959-08-14 Vorrichtung zum Reinigen von Textilgut mit flüchtigen oder flüssigen Behandlungsmitteln
BE583029A BE583029A (fr) 1959-07-04 1959-09-25 Procédé et dispositif pour le nettoyage de matières textiles par des agents de traitement volatils ou liquides

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CH371426A (de) 1963-08-31

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