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Flüssigkeitszerstäuber Die Erfindung bezieht sich auf einen Flüssigkeitszerstäuber
mit einem in dem Oberteil des Behälters angeordneten Ventil, das über eine Steigleitung
mit dem Inneren des Behälters verbunden ist.
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Flüssigkeitszerstäuber, auch solche, bei denen das im Oberteil des
Behälters angeordnete Ventil über ein als biegsam-elastisch ausgebildetes, an seinem
freien Ende mit einem Beschwerungskörper versehenes Schlauchsteigrohr mit dem Inneren
des Behälters verbunden ist, aus dem die Flüssigkeit unter der Wirkung des Druckes,
z. B. eines im Inneren des Behälters befindlichen Treibgases oder Druckgasgemisches,
herausgedrückt und versprüht wird, sind bekannt.
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Der Gebrauchswert eines derartigen Flüssigkeitszerstäubers wird nun
wesentlich dadurch verbessert, daß die Steigleitung als Schlauch von derartiger
Wandstärke und aus derartigem Material ausgebildet ist, daß sich sein freies, vom
Anschluß an das Ventil abgekehrtes Ende bei Neigung des Behälters nach unten und
insbesondere bei einer Drehung um 1800 in den jeweils untenliegenden Teil des Behälterinneren
umbiegt.
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In der Praxis hat sich nun gezeigt, daß Gummischläuche, die an sich
wegen ihrer großen Biegsamkeit sehr geeignet sein würden, nicht genügend lösungsmittelfest
gegen verschiedene Flüssigkeiten sind. Von den thermoplastischen Kunststoffen haben
sich insbesondere Polyäthylen, Polypropylen und Hart-PVC ohne Weichmacher als gut
geeignete Materialien erwiesen, die in bezug auf Lösungsmittelfestigkeit allen Anforderungen
genügen. Rohre aus diesen gut geeigneten Materialien werden handelsüblich jedoch
nur in Minimumabmessungen bezüglich ihres Durchmessers und ihrer Wandstärke hergestellt,
die eine so große Ste!ifigkelit aufweisen, daß sie für den Erfindungszweck in dieser
Form nicht geeignet sind.
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Nach der Erfindung ist nun ein neuer Weg beschritten, um aus diesen
lösungsmittelfesten, jedoch verhältnismäßig steifen Rohren einen auch für kleine
Flüssigkeitszerstäuber geeigneten Schlauch herzustellen, der sich in jeder Lage
des Behälters umbiegt, so daß sein freies Ende immer im tiefsten Punkt des Behälters
liegt und eine völlige Entleerung desselben gestattet.
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Der Erfindungsgegenstand zeichnet sich dadurch aus, daß das vom Ventil
in den Behälter vorstehende Ende des aus thermoplastischem Kunststoff, insbesondere
Polyäthylen, Polypropylen oder Hart-PVC ohne Weichmacher bestehenden, als Steigleitung
dienenden Rohres im Querschnitt einen kleineren Durchmesser und eine geringere Wandstärke
aufweist als der mit dem Ventil verbundene Teil.
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Zweckmäßig steht das freie Ende der Steigleitung über den Beschwerungskörper
hinaus vor, so daß das
freie Ende bis in jede Ecke hineinragen kann und eine vollständige
Entleerung des Behälters gewährleistet ist.
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Nach der Erfindung zeichnet sich das Verfahren zur Herstellung der
Steigleitung dadurch aus, daß ein einen gleichförmigen Querschnitt aufweisendes,
verhältnismäßig biegungssteifes Rohr aus thermoplastischem Kunststoff in ein erwärmtes
Flüssigkeitsbad eingetaucht und ein Teil desselben zu einem, den kleineren Querschnitt
und die geringere Wandstärke aufweisenden, biegsam-elastischen Schlauch gestreckt
wird.
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Zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung sind in
der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen vertikalen Mittenschnitt des Gegenstandes
der Erfindung, Fig. 2 einen gleichen Schnitt wie Fig. 1, jedoch mit einem etwas
abgeänderten Beschwerungskörper am freien Ende des Schlauches, Fig. 3 einen gleichen
Schnitt wie Fig. 2, jedoch um 1800 gedreht.
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Der Behälter 1 mit seinem Ventil 2 braucht hier nicht mehr beschrieben
zu werden, da er nicht Gegenstand der Erfindung ist.
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Die auf das Ventilende 3 aufgesetzte Steigleitung 4 besteht zweckmäßig
aus thermoplastischem Kunststoff, insbesondere Polyäthylen, Polypropylen oder Hart-PVC
ohne Weichmacher, der bekanntlich weitestgehend indifferent gegen chemische Einflüsse
ist. Das vom Ventilende 3 frei in den Behälter 1 vorstehende Ende 5 weist einen
Querschnitt auf, dessen Durchmesser und dessen Wandstärke geringer sind als bei
dem auf das Ventilende 3 gezogenen Rohrstück 6.
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Durch diese Verjüngung wird das Rohr 4 wesentlich biegsam-elastischer.
Thermoplastische Rohre können bekanntlich nur bis zu einem Minimum-Innen- und -Außendurchmesser
hergestellt werden, wobei sich
diese Minimumabmessungen insbesondere
bei kleineren Flüssigkeitszerstäubern immer noch als zu steif herausgestellt haben.
Ans diesem Grunde wird erfindungsgemäß das normalerweise aus thermoplastischem Kunststoff
hergestellte Rohr in ein erwärmtes Flüssigkeitsbad eingetaucht, so daß es plastisch
verformbar wird, worauf dann der zu verjüngende Teil des Rohres 4 gestreckt wird.
Als geeignetes Flüssigkeitsbad haben sich z. B. Öl und Glyzerin erwiesen, da hierbei
genaue Temperaturen über 100° C leicht einzuhalten sind. Es ist aber auch jede andere
Art der Erwärmung des Rohres anwendbar, durch die eine Verformung ermöglicht wird.
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DieBeschwerungsmasse am freien Ende des Rohres 4 besteht nach Fig.
1 aus einer 1Metallkugel7, die mit einer Bohrung 8 versehen ist, durch die das freie
Ende des Rohres 4 nach vorn etwas vorstehend durchgezogen ist. In Fig. 2 und 3 ist
der Beschwerungskörper 7' als langgestrecktes Oval mit einer Bohrung 8' ausgebildet
und am Ende des Rohres 4 befestigt. Durch die verhältnismäßig schlanke Form des
Beschwerungskörpers 7' braucht in diesem Falle das Rohrende nicht über diesen hinaus
vorzustehen.
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Die Erfindung soll keineswegs auf die in den Zeichnungen dargestellten
und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt sein. Änderungen sind, ohne vom
Erfindungsgedanken abzuweichen, denkbar. So kann beispielsweise auch ein anders
geartetes, die gleichen Eigenschaften wie thermoplastischer Kunststoff aufweisendes
Material zur Verwendung kommen.
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PATENTANSPR8CHE 1. Flüssigkeitszerstäuber mit einem in dem Oberteil
des Behälters angeordneten Ventil, das
über ein als biegsam-elastisch ausgebildetes,
an seinem freien Ende mit einem Beschwerungskörper versehenes Schlauchsteigrohr
mit dem Inneren des Behälters verbunden ist, dessen Länge größer als die Höhe des
Behälters ist und aus dem die Flüssigkeit unter der Wirkung des Druckes eines im
Inneren des Behälters befindlichen Treibgases oder Treibdampfes herausgedrückt und
versprüht wird, dadurch gekennzeichnet, daß das vom Ventil (2) in den Behälter (1)
vorstehende Ende (5) des aus thermoplastischem Kunststoff, insbesondere Polyäthylen,
Polypropylen oder Hart-PVC ohne Weichmacher bestehenden, als Steigleitung dienenden
Rohres (4) im Querschnitt einen kleineren Durchmesser und eine geringere Wandstärke
aufweist als der mit dem Ventil (2) verbundene Teil.