DE1111111B - Einrichtung zum Umwaelzen und Zerstoeren von Schwimmschlammdecken in Schlammfaulraeumen von Abwasserklaeranlagen - Google Patents

Einrichtung zum Umwaelzen und Zerstoeren von Schwimmschlammdecken in Schlammfaulraeumen von Abwasserklaeranlagen

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DE1111111B
DE1111111B DER25443A DER0025443A DE1111111B DE 1111111 B DE1111111 B DE 1111111B DE R25443 A DER25443 A DE R25443A DE R0025443 A DER0025443 A DE R0025443A DE 1111111 B DE1111111 B DE 1111111B
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DE
Germany
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sludge
rotor
guide tube
digestion
circulating
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Pending
Application number
DER25443A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Fritz Wiedemann
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L VON ROLL AG
Original Assignee
L VON ROLL AG
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Publication date
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Publication of DE1111111B publication Critical patent/DE1111111B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F3/00Biological treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F3/02Aerobic processes
    • C02F3/12Activated sludge processes
    • C02F3/1278Provisions for mixing or aeration of the mixed liquor
    • C02F3/1284Mixing devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F27/00Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
    • B01F27/05Stirrers
    • B01F27/11Stirrers characterised by the configuration of the stirrers
    • B01F27/113Propeller-shaped stirrers for producing an axial flow, e.g. shaped like a ship or aircraft propeller
    • B01F27/1132Propeller-shaped stirrers for producing an axial flow, e.g. shaped like a ship or aircraft propeller with guiding tubes or tubular segments fixed to and surrounding the tips of the propeller blades, e.g. for supplementary mixing
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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    • Y02W10/10Biological treatment of water, waste water, or sewage

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Description

  • Einrichtung zum Umwälzen und Zerstören von Schwimmschlammdecken in Schiammfaulräumen von Abwasserkläranlagen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Umwälzen und Zerstören von Schwimmschlammdecken in Schlammfaulräumen von Abwässerkläranlagen, bestehend aus einem motorisch angetriebenen Förderrotor, der von einem Führungsrohr umgeben ist und dessen Schaufeln sich zwischen Rotornabe und dem Führungsrohr erstrecken.
  • Bei einer bekannten Umwälzeinrichtung der genannten Art ist ein stationäres Führungsrohr vorgesehen, welches den Wirkungsbereich des Förderrotors vergrößert. Die bekannte Einrichtung weist jedoch eine Reihe von Nachteilen auf. Diese bestehen darin, daß das Führungsrohr im Behälter befestigt werden muß, wozu Verankerungen und Abstützungen erforderlich sind, welche für die Schlammbewegung hinderlich sind. Weiterhin kann die Eintauchtiefe des Führungsrohres nur schwer verändert werden. Hierzu ist nicht nur das Ablassen des gesamten Schlammes sondern auch eine Abänderung der Aufhängung des rührungsrohres erforderlich. Schließlich ist es bei der bekannten Einrichtung nur schwer möglich, die Umwälzung beispielsweise auf die oberste Schicht des Faulrauminhaltes zu begrenzen. Eine derartige räumliche Begrenzung der Umwälzung kann aber insbesondere in Nachfaulräumen erwünscht sein.
  • Durch die Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß der Förderrotor mit dem Führungsrotor verbunden ist.
  • Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß das Führungsrohr gemeinsam mit dem Förderrotor ausgewechselt werden kann. Es erübrigt sich auch eine getrennte Aufhängung für das Führungsrohr.
  • Vorteilhaft ist es, die Rotornabe zu den Enden hin konisch auszubilden und das Führungsrohr entsprechend an den Enden derart zu erweitern, daß der Abstand zwischen der Rotornabe und dem Führungsrohr im wesentlichen immer der gleiche ist. Ein derartig ausgebildeter Förderrotor wird bevorzugt in Nachfaulräumen verwendet. da er es ermöglicht, die sich dort bildende Schwimmdeckc zu zerstören. ohne daß eine Umwälzung des gesamten Behälterinhaltes erfolgt. wie nachstehend in der Erläuterung der Zeichnungen näher beschrieben ist. In den Zeichnungen zeigt Fig. I eine Faulanlage im Längsschnitt mit Vorfaul-und Nachfaulraum. in denen je ein Föderrotor nach der Erfindung angeordnet ist.
  • Fig. 7 einen Teillängsschnitt durch den Nachfaulraum mit dem Förderrotor in vergroßertem Maßst2b.
  • Fig. 3 einen Längsschnitt durch den Förderrotor gemãß Fig. 7 in vergrößertem Nlaßstuo.
  • Die in Fig. 1 gezeigte .Abwasscl remigunesanlage enthält einen Vorfaulraum 1 und einen Nachfaulraum 2. In den Vorfaulraum ragt der durch den Motor S angetriebene Förderrotor 4, welcher von dem mit 3 bezeichneten Führungsrohr umgeben ist. Das Führungsrohr 3 ist über die Schaufeln des Förderrotors 4 mit dessen Welle verbunden. Mittels der gezeigten Fördereinrichtung kann der Schlamm in dem Vorfaulraum 1 beispielsweise periodisch umgewälzt und zugleich die Schwimmdecke zerstört werden. Es ist ohne weiteres zu ersehen, daß die gesamte Umwälzeinrichtung ohne Schwierigkeiten ein- und ausgebaut bzw. ausgewechselt werden kann. da irgendwelche stationäre Aufhängungen für das Führungsrohr nicht vorhanden sind.
  • Der in dem Vorfaulraum 1 befindliche Schlamm kann mittels einer Pumpe 6 über die Leitungen 7 und 8 in den Nachfaulraum 2gefördert werden. Der Nachfaulraum erfüllt im Gegensatz zu dem Vorfaulraum die Aufgabe. durch Absetzen eine Trennung zwischen den festen und Hüssigen Bestandteilen des durch die Leitung 8 ankommenden Schlammes zu ermöglichen. Da in dem Nachfaulraum 2 keine Umwälzung des Schlammes erfolgt. setzt sich der Schlamm ab. während über der mit 9 bezeichneten Schlammoberfläche das Trübwasser steht. Oberhalb des Trübwassers befindet sich jedoch eine mit 10 bezeichnete Schwimmdecke, welche sich aus den Bestalndceilen des Schlammes zusammensetzt. die leichter als Wasser sind. Zur Abführung des Schwimmschlammes ist eine Schiammablaßleitung 11 vorgesehen.
  • Zur Zerstörung der Schwimmdecke 10 ist in Fig. 2 und 3 ein mchr im einzelnen dargestellter Förderrotor vorgcschcn. Dieser Rotor wird mittels eines Nlotors 12 und einer Welle 13 angetrieben, wobei diese Weile vorzugsweise in einem Schutzrohr 14 verläuft. Der Rotor besitzt eine Nahe 15. welche an den Enden in Umlenkkörper 16 und i7 ausläuft. Die rotationssvmmetrischen Umlenklte rper 16 und 17 sind so ausgebildet. daß sie mit größer werdendem Abstand von der vlittelachse des Rotors größere Querschnitts-H;ichcn besitzen. An der Nabe 15 sind gegen die Lotrechte geneigte Schaufeln 18 befestigt. Die Schaufeln 18 sind mit dem Führungsrohr verbunden. das. wie dargestellt. an den Enden 19 erweitert ist. so daß es sich der Form der Nabe mit den Umlenkkörpern 16 17 anpaßt und der Zwischenraum zwischen dem Führungsrollr und der Nabe im wesentlichen immer der gleiche ist.
  • Bei entsprechender Rotation des Rotors wird das Trübwasser vom Rotor angesaugt und nach oben ausgestoßen. wie dies durch die Pfeile 20 und 21 in Fig. 2 gezeigt ist. Das nach oben ausgestoßene Wasser zerstört die Schwimmdecke und feuchtet diese an. so daß. wenn die Schwimmschlammablaßleitung 11 geöffnet wird, der Schwimmschlamm mit der obersten Wasserschicht abfließt.
  • Durch die beschriebene Anordnung wird erreicht, daß der Rotor nur die in seiner unmittelbaren Nähe befindlichen Wasserteile erfaßt, so daß ein Wiederaufwirbeln des bereits abgesetzten Schlammes vermieden wird. Versuche haben gezeigt. daß bereits 25 cm unter der Rotorunterkante der Schlamm in Ruhe bleibt und nur Trübwasser umgewälzt wird Erst wenn der Abstand zwischen der Schlammoberfläche 9 und dem Rotor unter 20 cm absinkt, wird auch der Schlamm erfaßt.
  • Der beschriebene Rotor besitzt den erheblichen Vorteil. daß er ohne Schwierigkeiten in bereits bcstehende Nachfaulräume eingebaut werden kann. da die erforderliche lichte Weite zum Einführcn des Rotors sehr gering ist.
  • Im praktischen Betrieb wird der Schlammrotor nicht stetig laufen. sondern nur in größeren Intervallen und nicht länger. als zur periodischen Zerstörung der Schwimmschicht erforderlich. Da sich der Rotor nicht unmittelbar in der Schwimmschlammzone befindet. sondern darunter, kann er stets ohne Schwierigkeiten anlaufen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Einrichtung zum Umwälzen und Zerstören von Schwimmschlammdecken in Schlammfaulräumen von Abwasserkläranlagen. bestehend aus einem motorisch angetriebenen Förderrotor. der von einem Führungsrohr umgeben ist und dessen Schaufeln sich zwischen Rotornabe und dem Führungsrohr erstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderrotor mit dem Führungsrohr verbunden ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotornabe (15) zu den Enden hin konisch erweitert ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsrohr an den Enden derart erweitert ist, daß der Abstand zwischen der Rotornabe (15) und dem Führungsrohr im wesentlichen immer der gleiche ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 659 006; USA.-Patentschrift Nr. 2421 191; britische Patentschrift Nr. 412 115.
DER25443A 1959-04-30 1959-04-30 Einrichtung zum Umwaelzen und Zerstoeren von Schwimmschlammdecken in Schlammfaulraeumen von Abwasserklaeranlagen Pending DE1111111B (de)

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