DE113996C - - Google Patents

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DE113996C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/02Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
    • B61G1/04Operating devices therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Eisenbahnkupplung, bei welcher das Kuppeln und Entkuppeln beim Bewegen der Eisenbahnwagen von der Achse der Räder aus bewirkt wird. Die Kupplung besteht im Wesentlichen aus einem Wendegetriebe, bei welchem der die Bewegung übertragende Theil fest auf der Achse des Fahrzeuges sitzt, während der die Kupplungstheile tragende Theil des Getriebes in oder aufser Eingriff mit den auf der Achse befestigten Antriebsrädern gebracht werden kann. Hierbei ist der die Kupplungstheile" tragende und bewegende Antriebsmechanismus entweder pendelnd oder sonst geeignet verschiebbar an dem Wagenuntergestell angeordnet.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Ausführuhgsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Stirnansicht,
Fig. 3 eine Oberansicht.
Die Kupplungstheile bestehen aus an dem Wagen angebrachten einfachen Oesen α und aus an dem Wagen drehbar befestigten Haken b, welche, in Winkelhebelform ausgebildet, vermittelst des Armes c durch eine entweder pendelnd oder verschiebbar an dem Wagenuntergestell aufgehängte Antriebsvorrichtung gehoben oder gesenkt bezw. aufser oder in Eingriff mit der Oese a des anzukuppelnden Wagens gebracht werden. Die Antriebsvorrichtung besteht aus einer waagerechten, parallel zur Längsrichtung des Wagens gelagerten Zahnstange e, welche mit ihrem Ende in einen Schlitz des Armes c eingreift. In diese Zahnstange greift ein auf einer senkrecht stehenden Welle befestigter Trieb g ein, welcher mit einem Winkelrad h auf einer Welle sitzt und an dem Untergestell oder der Unterseite des Wagenkastens, sei es pendelnd oder verschiebbar, aufgehängt ist. Auf der Radachse k sind nun zu beiden Seiten von dem an dem Wagen aufgehängten Rad h Zahnräder i angeordnet, so dafs das Winkelrad h mit einem auf der Radachse befestigten Winkelrad i in Eingriff gebracht werden kann und, nachdem das Rad eingerückt ist, bei der Rotation der Achse die Zahnstange in ihrer Längsrichtung bewegt wird und diese wiederum den als Winkelhebel ausgebildeten Haken b hebt oder senkt. Es braucht somit das Zahnrad nur je nach der Bewegungsrichtung des Wagens mit dem einen oder anderen Rade i in Eingriff gebracht zu werden, um ein An- oder Entkuppeln zu bewirken. Das Bewegen des Rades h wird bewerkstelligt vermittelst der Zugstange j, welche an den Längsseiten der Wagen ausmünden, hier mit einem Handgriff versehen sind und event, in einer Feststellvorrichtung gehalten werden.
Die Wirkungsweise der Kupplung beim Kuppeln zweier Wagen ist nun derart, dafs, sobald der eine Wagen sich dem' anderen Wagen auf eine gewisse Länge genähert hat, das Rad b vermöge der Zugstange^' mit einem Rad i in Eingriff gebracht wird, welches ein Bewegen der Zahnstange e in der Bewegungsrichtung und somit Heben des Kupplungshakens veranlafst. Befindet sich nun der gehobene Kupplungshaken b über der Oese des nächsten Wagens, so fährt der Wagen in derselben Fahrrichtung weiter, wobei das Rad h
mit dem auf der Radachse k entgegengesetzten Zahnrade i in Eingriff gebracht wird, so dafs die Zahnstange e sich entgegen der Bewegungsrichtung des Wagens bewegt und den Kuppelhaken b senkt. Ist der gewünschte Eingriff des Kuppelhakens b mit der Oese erreicht, so wird das Rad h aufser Eingriff mit dem Getriebe i gebracht, und die Wagen sind gekuppelt. Die Entkupplung erfolgt auf ähnliche Weise, indem man dur-ch entsprechendes Einschalten des Rades h mit dem einen oder anderen Rad i auf der Radachse den Kuppelhaken hebt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Vorrichtung an Eisenbahnfahrzeugen zum Kuppeln bezw. Entkuppeln derselben, dadurch gekennzeichnet, dafs ein am Untergestell oder dergl. bewegliches Rad (h), dessen Drehbewegung nach der einen oder anderen Richtung ein Heben bezw. Senken des Kupplungsgliedes (Haken, Oesen Oder dergl.) veranlafst, mit dem einen oder. dem anderen von zwei auf der Achse (k) des Fahrzeuges festsitzenden Zahnrädern i i in bezw. aufser Eingriff gebracht werden kann, zum Zwecke, das Kuppeln bezw. Entkuppeln durch die Bewegung des Fahrzeuges zu bewirken.
    Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch ι, bei welcher die Bewegungsübertragung von dem Rade (h) auf das Kupplungsglied durch ein Zahnstangengetriebe (ge) erfolgt, von welchem die gerade geführte Zahnstange (e) an einem Arm (c) des Kupplungsgliedes angreift.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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