DE117199C - - Google Patents

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DE117199C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C1/00Winding mechanical clocks electrically
    • G04C1/04Winding mechanical clocks electrically by electric motors with rotating or with reciprocating movement
    • G04C1/06Winding mechanical clocks electrically by electric motors with rotating or with reciprocating movement winding-up springs
    • G04C1/065Winding mechanical clocks electrically by electric motors with rotating or with reciprocating movement winding-up springs by continuous rotating movement

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine selbstthätige elektrische Aufziehvorrichtung für Federtriebwerke, welche bezweckt, das betreffende Federtriebwerk auf möglichst gleichmäfsiger Spannung zu erhalten und demzufolge dem vom Federtriebwerk anzutreibenden Mechanismus eine nahezu gleichmäfsige Kraft mitzutheilen.
Gemä'fs vorliegender Erfindung wird dies auf einfachstem Wege dadurch erreicht, dafs zwischen dem Antriebelektromotor und dem Federtriebwerk ein zur Ein- und Ausschaltung des Motors dienendes Uebertragungsglied eingefügt ist, das bei einer gewissen Spannung der Feder des Federtriebwerkes durch den Motor so beeinfiufst wird, dafs es die Ausschaltung des Motors bewirkt, um mit abnehmender Federspannung des Triebwerkes wieder in seine frühere Lage zurückzugehen und dadurch den Motor wieder einzuschalten.
Bei der auf beiliegender Zeichnung in den Fig. ι bis 3 dargestellten Ausführungsform der Erfindung wird das zur Ein- und Ausschaltung des Motors dienende Uebertragungsglied von der Ankerwelle selbst gebildet, welche vertical verschiebbar gelagert und derart mit einer der Stromzuführungsbürsten verbunden ist, dafs ein Anheben der Ankerwelle ein Abheben der Bürste und somit das .Ausschalten des.Motors zur Folge hat.
Die verticale Achse α des Aufziehmotors ist unten im Magnetgestell b und mit dem oberen Ende in dem kegelförmigen, einerseits offenen Lagergehäuse c derart gelagert und geführt, dafs sie in gewissen Grenzen nach oben hin verschiebbar ist. Der obere Theil des Gehäuses c enthält, wie Fig. 1 veranschaulicht, eine Schraubenfeder d, die auf eine zur Lagerung der Achse dienende Metallscheibe e drückt und deren Druck auf die Achse durch Verstellen eines aufgeschraubten Deckels f mehr oder minder stark gemacht werden kann. Der zum Antrieb des Elektromotors erforderliche Strom wird über die Klemmen g gl zu den Magnetspulen i i1 und über die Klemmen h h1 zu den Bürsten k kl und in den Anker geleitet. Die Ankerachse ist bei / mit einem eingedrehten Rand versehen, auf welchem das eine Ende eines in der Gehäusewand beweglich gelagerten doppelarmigen Hebels m ruht. Unter das andere Ende dieses Hebels greift der eine Schenkel eines kleinen drehbaren Winkelhebels 0 aus isolirendem Material, dessen anderer Schenkel an einem Ansätze ρ des die Bürste k1 tragenden Bürstenhalters q1 liegt. Wie Fig. 3 zeigt, sind die Bürstenhalter q und #l drehbar im Gestell. befestigt und werden mittelst Blattfedern r r1 gegen den Commutator gedrückt. Die vorbeschriebene Einrichtung hat die Wirkung, dafs durch Anheben der Ankerachse die eine Bürste k1 von dem Commutator abgehoben und dadurch der Motor ausgeschaltet wird.
Die Drehbewegung der Ankerachse wird mittelst einer auf derselben befindlichen Schnecke s. auf ein Zahnrad t übertragen, welches an dem Hals ν des lose auf der Welle u sitzenden Federtriebwerkes vorgesehen ist. Dessen Trommel χ nimmt die Spiralfeder»1 auf, welche nur wenige oder nur eine Win-
dung zu besitzen braucht und einerseits an der Trommel, andererseits an der Antriebachse für das Werk befestigt ist.
Hiernach ist ersichtlich, dafs die Drehung des Motors das Federtriebwerk spannt, so dafs es den Antrieb des Werkes selbst bewirkt. Sobald hierbei die Spannung der Feder einen. bestimmten Grad erreicht hat, wird die Bewegung des Motors unter der rückwirkenden Kraft des Federtriebwerkes und zufolge des Schneckengetriebes in solcher Richtung wirksam, dafs die Motorachse selbst angehoben ■ wird. Die Folge hiervon ist das Abheben der Bürste vom Commutator und demzufolge die Ausschaltung des Motors.
Es ist leicht einzusehen, dafs dieser Moment des Anhebens der Motorachse und des Ausschaltens des Stromes jedesmal dann eintritt, wenn die rückwirkende Kraft des Federtriebwerkes etwa gleich ist der Schwerkraft des Ankers und dafs demzufolge auch durch eine veränderliche Belastung der Ankerachse dieser Moment nach Belieben hinausgeschoben bezw. die jeweilig erforderliche Spannung des Federtriebwerkes nach Wunsch geregelt werden kann. Zu diesem Zweck ist die bereits erwähnte Spiralfeder im Kopfe des Motorgestelles vorgesehen.
In der angehobenen Lage wird die Ankerachse so lange erhalten, bis die Schwerkraft des Motors die Spannung des allmählich ablaufenden Federtriebwerkes wieder überwiegt. Dann geht die Ankerachse in ihre Ruhelage zurück und schaltet den Motor wieder ein.
Da jedes Unter- und Ueberschreiten des besagten Moments ein Ein- bezw. Ausschalten des Motors zur Folge hat, so ist erklärlich, dafs die Aufziehvorrichtung unter beständigem Ein- und Ausschalten des Motors immer auf eine gleiche Spannung des Federtriebwerkes hinwirken wird und dafs demgemäfs auch das Federtriebwerk dem anzutreibenden Werk eine nahezu gleichbleibende Kraft mittheilt.
Statt der verticalen Anordnung der Ankerwelle mit Benutzung der Schwerkraft könnte der Anker auch horizontal gelagert sein und seine einseitige Belastung lediglich durch eine Feder geschehen. Auch könnte statt der Ankerwelle irgend ein anderes geeignetes, zwischen Antriebmotor und Federtriebwerk zur Uebertragung der Bewegung dienendes Element zur Ein- und Ausschaltung des Motors benutzt werden, sofern es nur so gelagert ist, dafs es bei einer gewissen Spannung des Federtriebwerkes die ihr von Seiten des Motors noch mitgetheilte Kraft in eine die Ausschaltung des Motors bewirkende Bewegung umsetzt.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Selbsttätige elektrische Aufziehvorrichtung für Federtriebwerke, dadurch gekennzeichnet, dafs zwischen dem Antriebmotor und dem Federtriebwerke ein zur Aus- und Einschaltung des Motors dienendes Uebertragungsglied eingeschaltet ist, das bei Erreichung einer gewissen Spannung der Triebfeder so bewegt wird, dafs es den Motor ausschaltet, um darauf mit abnehmender Federkraft wieder in seine frühere Lage zurückzugehen und hierdurch den Motor wieder einzuschalten.
2. Ausführungsform der Aufziehvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs das zur Ein-und Ausschaltung des Motors dienende Uebertragungsglied die Achse des Motors selbst bildet, die verschiebbar gelagert ist und die Bewegung mittels eines Schneckengetriebes auf das Federwerk überträgt, so dafs die Achse bei einer bestimmten rückwirkenden Kraft des Federtriebwerkes unter der ihr noch vom Motor mitgetheilten Kraft entgegen der Wirkung ihrer Schwerkraft oder einer Feder verschoben wird und dadurch den Motor einschaltet.
3. Ausführungsform der Aufziehvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Ein- und Ausschaltung des Motors in der Weise, dafs die Verschiebung der Achse mittels eines Hebelwerkes m ο auf eine Stromzuführungsbürste des Aufziehmotors übertragen wird, um sie abzu-. heben oder anzulegen.
4. Ausführungsform der Aufziehvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine. Vorrichtung zur Regelung der veränderlichen Belastung des den Motor ein- und ausschaltenden Uebertragungsgliedes, wodurch die Spannung der Triebfeder erhöht oder erniedrigt und so die Antriebskraft des Federtriebwerkes selbst geregelt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE117199C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1097912B (de) * 1958-10-23 1961-01-19 Friedrich Mauthe G M B H Elektromotorischer Triebfederaufzug von Zeitwerken, vorzugsweise fuer Batteriebetrieb
DE1133316B (de) * 1959-10-03 1962-07-12 Joseph Krischker Triebwerk fuer Uhren

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1097912B (de) * 1958-10-23 1961-01-19 Friedrich Mauthe G M B H Elektromotorischer Triebfederaufzug von Zeitwerken, vorzugsweise fuer Batteriebetrieb
DE1133316B (de) * 1959-10-03 1962-07-12 Joseph Krischker Triebwerk fuer Uhren

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