DE1259536B - Hafenkran - Google Patents

Hafenkran

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DE1259536B
DE1259536B DE1965T0027996 DET0027996A DE1259536B DE 1259536 B DE1259536 B DE 1259536B DE 1965T0027996 DE1965T0027996 DE 1965T0027996 DE T0027996 A DET0027996 A DE T0027996A DE 1259536 B DE1259536 B DE 1259536B
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DE
Germany
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boom
harbor crane
inland
base
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DE1965T0027996
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English (en)
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Hans Tax
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C17/00Overhead travelling cranes comprising one or more substantially horizontal girders the ends of which are directly supported by wheels or rollers running on tracks carried by spaced supports
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C2700/00Cranes
    • B66C2700/01General aspects of mobile cranes, overhead travelling cranes, gantry cranes, loading bridges, cranes for building ships on slipways, cranes for foundries or cranes for public works

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Revetment (AREA)

Description

  • Hafenkran Die Erfindung betrifft einen Hafenkran, umfassend eine in einem entlang der Kaimauer verlaufenden Schlitz verschiebbar geführte und mit Sohlenabstützungen sowie zur Aufnahme des Kippmoments mit an beiden Schlitzwänden angreifenden Abstützungen versehene Scheibenbasis mit darauf sich erhebendem Aufbau und einem an dessen oberen Ende mittels Drehwerk und Einziehwerk bewegbaren Ausleger.
  • Ein Hafenkran dieser Bauart ist aus der deutschen Patentschrift 1166 430 bekannt. Bei der bekannten Bauart ist die Scheibenbasis nächst der Schlitzsohle und nächst dem oberen Schlitzende durch je ein Paar von Abstützungen an den beiden Schlitzwänden geführt. Bei Ausladung des Auslegers zur Wasserseite können erhebliche Kippmomente auftreten, die im wesentlichen durch die obere Abstützung an der wasserseitigen Schlitzwand aufgenommen werden müssen, so daß die Kaimauer zwischen Schlitz und Wasser entsprechend stark ausgeführt werden muß.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Hafenkran der eingangs bezeichneten Art Biegebelastungen im oberen Teil der zwischen Schlitz und Wasser stehenden Kaimauer durch den Kran zu vermeiden.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, -daß der Aufbau, der Ausleger und die Nutzlast sowie alle Nebenteile nach Lage und Gewicht derart aufeinander abgestimmt sind, daß sich in jeder Betriebslage immer nur ein oben landeinwärts drehendes resultierendes Kippmoment an der Scheibenbasis ergibt, deren Abstützungen hierzu lediglich oben auf der Landseite und unten auf der Wasserseite angeordnet sind.
  • Die vorgeschlagene Gewichtsverteilung von Aufbau, Ausleger und Nutzlast läßt sich auf einfache Weise dann herbeiführen, wenn der starr mit der Scheibenbasis vereinigte Aufbau außerhalb des Schlitzes landeinwärts gekröpft ist und an seinem oberen Ende mit einem Drehwerk versehen ist, an dem der Ausleger sowie dessen Einziehwerk angebracht sind. Die Kröpfung landeinwärts ist für die wasserseitigen Teile eines dreibeinigen, mit zwei Beinen wasserseitig stehenden Kranportals bekannt.
  • Dadurch, daß man den Aufbau im Bereich seines landeinwärts geneigten Kröpfungsteils teleskopierbar macht, kann man die höchst zulässige Nutzlast veränderbar machen; im Zustand maximaler Austeleskopierung ist dann zwar die wasserseitige Ausladung des Auslegers reduziert, andererseits aber ein Maximum an Nutzlast zulässig, ohne daß die erfindungsgemäße Gewichtsverteilung verloren geht. Das Austeleskopieren eines Kranbauteiles ist an sich bekannt. Die Kippmomentabstützungen können zwischen den an den Enden der Scheibenbasis angebrachten Sohlenabstützungen angeordnet sein. Diese Lösung ist auch schon bei der Bauweise nach der deutschen Patentschrift 1166 430 verwirklicht. Die Abstützungen der Scheibenbasis können, wenigstens zum Teil, von Laufrädern gebildet sein. Auch dies ist schon aus der deutschen Patentschrift 1166 430 bekannt.
  • Die beiliegenden Figuren erläutern die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels. Es stellt dar F i g. 1 eine Ansicht eines erfindungsgemäßen Hafenkrans in Längsrichtung einer Kaimauer betrachtet, F i g. 2 eine Ansicht des Hafenkrans senkrecht zur Kaimauer betrachtet.
  • In F i g. 1 ist der Kai mit 10, eine Kaimauer mit 12 bezeichnet. Nächst der Kaimauer verläuft parallel zu dieser ein Schlitz 14, dessen Sohle mit 16, dessen landseitige Schlitzwand mit 18 und dessen wasserseitige Schlitzwand mit 20 bezeichnet ist. In dem Schlitz 14 ist eine Scheibenbasis 22 längs des Schlitzes verschiebbar geführt, deren Ausbildung im einzelnen aus F i g. 2 entnommen werden kann. Sie ist zusammengesetzt aus zwei Endstützen 24 und 26 sowie einer Mittelstütze 28. An den Endstützen 24, 26 sind Sohlenlaufräder 30 angebracht, die auf Sohlenschienen 32 laufen. An der Mittelstütze 28 sind Laufräder 34 angebracht, die auf einer an der wasserseitigen Schlitzwand 20 verlegten Schiene 36 laufen; schließlich sind an der Scheibenbasis bei 38 Laufräder 40 angebracht, die auf einer Schiene 42 nächst dem oberen Rand der landseitigen Schlitzwand 18 laufen.
  • über der Scheibenbasis 22 erhebt sich ein Aufbau 44, der bei 46 teleskopartig ausziehbar ist. Der Aufbau 44 trägt an seinem oberen Ende bei 48 ein Drehwerk, ,dessen obere Drehscheibe 50 eine Rückverspannungsspitze 52 und einen an dieser Rückverspannungsspitze 52 bei 54 angelenkten Ausleger 56 trägt. Der Ausleger 56 ist durch ein hydraulisches Einziehwerk 60 verstellbar. Ein Gewichtsausgleich 62 besteht aus einem Seil 64, einer Umlenkrolle 66 und einem Gegengewicht 68 und nimmt einen Teil des Auslegergewichts in jeder Lage auf. Ein flaschenzub artig eingeschertes Hubseil 70 dient der Anhebung von Lasten.
  • Der Aufbau 44 ist, wie F i g. 1 zeigt, landeinwärts gekröpft. Die Kröpfung ist so stark, daß, wie auch immer die Neigung des Auslegers 56 und wie groß auch immer die Belastung des Auslegers 56 sein mögen, das an der Scheibenbasis 22 angreifende Kippmoment landeinwärts gerichtet ist, und folglich von den Laufrädern 40 einerseits und 34 andererseits aufgenommen werden kann.
  • Durch die Kröpfung des Aufbaus 44 ist die Reichweite des Auslegers 56 landeinwärts vergrößert, andererseits die Arbeitsfläche auf dem Kai 10 nicht behindert, wie durch Eisenbahngüterwagen 72 angedeutet, die nächst der Kaimauer fahren können. Der Schlitz 14 ist durch Abdeckplatten 74 verschließbar, so daß auch im Bereich des Schlitzes 14 die Arbeitsfläche des Kais nicht unterbrochen ist, wenn sich der Kran nicht gerade an der betreffenden Stelle befindet.
  • Für die Be- und Entladung des eingezeichneten Schiffs 76 reicht der Ausleger 56 trotz seiner Kröpfung bei weitem aus. Dies ergibt sich schon daraus, daß ja auch bei Portalkranen, die mit sämtlichen Portalfüßen am Kai fahrbar sind, der Auslegeranlenkpunkt über Land liegt.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Hafenkran, umfassend eine in einem entlang der Kaimauer verlaufenden Schlitz verschiebbar geführte und mit Sohlenabstützungen sowie zur Aufnahme des Kippmoments mit an beiden Schlitzwänden angreifenden Abstützungen versehene Scheibenbasis mit darauf sich erhebendem Aufbau und einem an dessen oberen Ende mittels Drehwerk und Einziehwerk bewegbaren Ausleger, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufbau (44), der Ausleger (56) und die Nutzlast sowie alle Nebenteile nach Lage und Gewicht derart aufeinander abgestimmt sind, daß sich in jeder Betriebslage immer nur ein oben landeinwärts drehendes resultierendes Kippmoment an der Scheibenbasis (22) ergibt, deren Abstützungen (34, 40) hierzu lediglich oben auf der Landseite (40) und unten auf der Wasserseite (34) angeordnet sind.
  2. 2. Hafenkran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der starr mit der Scheibenbasis (22) vereinigte Aufbau (44) außerhalb des Schlitzes (14) in an sich bekannter Weise landeinwärtsgekröpft und an seinem oberen Ende mit einem Drehwerk (48) versehen ist, an dem der Ausleger (56) sowie dessen Einziehwerk (60) angebracht sind.
  3. 3. Hafenkran nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufbau (44) im Bereich seines landeinwärts geneigten Kröpfungsteils (46) in an sich bekannter Weise teleskopierbar ist.
  4. 4. Hafenkran nach einem der Ansprüche I-bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise die Kippmomentsabstützungen (34) zwischen den an den Enden (24, 26) der Scheibenbasis (22) angebrachten Sohlenabstützungen (30) angeordnet sind.
  5. 5. Hafenkran nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise mindestens ein Teil der Abstützungen aus Laufrädern (30; 34; 40) besteht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 394 067, 1020 779, 1166 430; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1788 624, 1885 637; französische Patentschrift Nr. 413 622; USA.-Patentschrift Nr. 1018 529; Zeitschrift »Schift: und Hafen« von 1964, S. 511.
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Citations (7)

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FR413622A (fr) * 1910-03-15 1910-08-13 Louis Perbal Et Cie Soc Dispositif d'orientation des appareils de levage
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