DE14101C - Schleudermaschine zur Scheidung zusammengesetzter Flüssigkeiten von verschiedenen spezifischen Gewichten - Google Patents

Schleudermaschine zur Scheidung zusammengesetzter Flüssigkeiten von verschiedenen spezifischen Gewichten

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DE14101C
DE14101C DENDAT14101D DE14101DA DE14101C DE 14101 C DE14101 C DE 14101C DE NDAT14101 D DENDAT14101 D DE NDAT14101D DE 14101D A DE14101D A DE 14101DA DE 14101 C DE14101 C DE 14101C
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Germany
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shaft
chamber
sleeve
different specific
centrifugal machine
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DENDAT14101D
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G. DE LAVAL in Stockholm
Publication of DE14101C publication Critical patent/DE14101C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B9/00Drives specially designed for centrifuges; Arrangement or disposition of transmission gearing; Suspending or balancing rotary bowls

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. ;
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt einen Verticaldurchschnitt des Apparates durch die Rotationskammer, die Frictionsscheibe etc.,
Fig. 2 eine gleichzeitig die Stelle des Füllhahnes angebende Ansicht des Deckels des Apparates.
D ist die Rotationskammer von Gufseisen, welche auf dem oberen Theil, der stehenden Welle, durch welche sie ihre drehende Bewegung erhält, festgeschraubt ist.
k ist eine lange Hülse, welche in den hohlen Ständer g eingesetzt ist und excentrisch auf dem Rand der Frictionsscheibe h ruht. Diese Hülse ist bis auf einen kleinen Theil ihres unteren Endes ebenfalls hohl und für die Aufnahme des Endes der Welle i so ausgedreht, dafs diese mit ihrem unteren Ende eine geringe Seitenbewegung machen kann.
r ist eine in den oberen Theil des hohlen Ständers g eingelassene und die Welle i umschliefsende Hülse.
ο ist ein in eine besondere Rinne zwischen die Hülse r und den hohlen Ständer g eingelassener Ring von runder Dichtungsschnur, welcher durch den Packstöpsel/ in entsprechender Lage gehalten wird.
B ist der Sockelkörper, auf welchem der Apparat ruht.
e ist die Welle und f die Riemscheibe zum Betrieb der Frictionsscheibe. Beide sind in gewöhnlicher Weise angebracht.
A ist das aus Eisenblech hergestellte Gehäuse des Apparates, welches auf dem Sockel 'B befestigt ist und die Rotationskammer D umschliefst.
Die Rotationskammer D ist in gebräuchlicher Weise mit doppelten Ueberlaufkanälen versehen, von welchen / der innere und η der äufsere Kanal ist. Dieselben sind aus zwei Gufsstücken von eigenthümlicher Form gebildet, welche mit dem oberen Theil der Kammer zusammengeschraubt sind.
q zeigt ein im Centrum der Kammer D senkrecht stehendes Rohr, welches aufwärts durch die Mitte des Ueberlaufkanales / geht und durch welches die gemischte, zu scheidende Flüssigkeit beim Beginn der Operation eingelassen wird.
χ ist ein gebogenes Rohr, welches von der Peripherie der Kammer D zu dem Ueberlaufkanal / führt.
G und H sind die Gefäfse, welche in gebräuchlicher Weise den Ueberlauf der geschiedenen Flüssigkeiten aufnehmen sollen.
S ist ein im Deckel des Apparates senkrecht über der Axe des Füllrohres angebrachter Hahn zum Einlassen der zu scheidenden Flüssigkeit.
t ist eine auf dem unteren Ende der Welle k angebrachte Lederscheibe, welche den Zweck hat, die Contactreibung mit der Frictionsscheibe zu vermehren.
ζ bezeichnet einen Stift, welcher durch die Hülse k geschraubt ist und in eine Vertiefung der Welle i hineinragt, so dafs dadurch die Welle i gezwungen ist, mit der Hülse k zu rotiren, aber dabei doch eine geringe Seitenbewegung machen kann.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende:
Die zu scheidenden Flüssigkeiten werden zunächst in ^ein auf der Zeichnung nicht ersichtlich gemachtes, mit dem Hahn S versehen'es Gefäfs geschüttet und von da vermittelst des erwähnten Hahnes in das Rohr q eingelassen. Aus diesem fliefsen sie durch nahe über deren Boden angebrachte Seitenöffnungen in die Kammer D und füllen diese bis zur angemessenen Höhe.
Hierauf wird die Kammer dadurch in Rotation versetzt, dafs auf die Riemscheibe / Kraft übertragen und diese auf die Welle k durch Friction an der Lederscheibe t übergeleitet wird.
Infolge der Rotation erhält der schwerere Theil der zu scheidenden Flüssigkeit das Bestreben, nach dem Umfang der Kammer zu gehen, während der leichtere in dem inneren Raumtheil verbleibt. Nun kann von der gemischten Flüssigkeit noch mehr in einem gleichmäfsigen Strom zugelassen werden; es findet dann eine ununterbrochene Scheidung derselben statt, und der schwerere Theil steigt endlich durch das gebogene Rohr χ. und den Ueberlaufkanal / über, während der leichtere durch den Kanal η übersteigt.
Dieser Vorgang vollzieht sich so lange, als durch das Einlafsrohr q Ergänzungsflüssigkeit eingelassen und die Rotation der Kammer D unterhalten wird.
Die Verbindung des Dichtungsringes ο mit der Hülse r und der dem unteren Theil der Welle i gelassene Spielraum haben den Zweck, das bei rascher Rotation und bei unregelmäfsigem Einfliefsen der Flüssigkeit leicht eintretende Schlagen der Welle zu verhüten.
Als Vorzüge dieses Apparates vor anderen früheren Erfindungen zu ähnlichem Zweck führt Erfinder an, dafs die Kammer D leichter, in ihrer Construction billiger und für den Zweck. der Untersuchung und Reinigung des statt des früheren äufseren Auslaufkanales angebrachten Rohres χ besser zugänglich ist. Aufserdem sind auch die Vorrichtungen zur Vermeidung des Schiagens und zur besseren Sicherheit der Welle i als wesentliche Vorzüge zu bezeichnen.
Fig. 3 zeigt eine Abänderung des beschriebenen Apparates zur Scheidung von Flüssigkeiten verschiedenen specifischen Gewichtes.
B bezeichnet einen einfachen, gufseisernen Ständer, dessen oberer Theil eine Hohlkammer A bildet, in welcher die Rotationskammer D angebracht ist. Diese Kammer hat eine im Querschnitt nahezu elliptische Form, ist aber mit zwei Ueberlaufkanälen und einem gebogenen Rohr χ versehen, welches dem nach Fig. ι beschriebenen sehr ähnlich ist. "Die Kammer ruht in diesem Falle ebenfalls in gewöhnlicher Weise auf der Welle i, und diese ist ebenso, wie es zu Fig. ι beschrieben ist, mit einer beweglichen Hülse und Rundpackung nebst Packstöpsel versehen. Die Welle i erstreckt sich im vorliegenden Falle jedoch nach unten durch den Boden der Hohlkammer A und endigt mit einem Rundkopf, welcher in den Obertheil einer im Bodentheil des Ständers B stehenden kurzen Welle e eintritt. Diese kurze, stehende Welle e ist mit einer geeigneten Schnurscheibe α versehen, durch welche auf den Apparat die erforderliche Kraft übertragen werden kann.
ζ ist ein kurzer Schraubenstift, welcher die Enden der Wellen i und e in einer ähnlichen Weise und zu demselben Zweck, wie zu Fig. ι beschrieben ist, mit einander verbindet.
E ist ein gufseiserner Deckel, welcher das Gehäuse A dicht abschliefst.
Diese Construction bezweckt also eine Vereinfachung des Antriebes der Welle i und eine leichtere Kuppelungsverbindung vermittelst des Schraubenstiftes z; aufserdem werden die durch die äufsere Luft verursachten Störungen der Trommelbewegung vermindert.

Claims (4)

PATENT-Ansprüche:
1. Das gebogene Rohr χ in Verbindung mit der Rotationskammer D und dem doppelten Ueberlauf in der dargestellten Construction und mit der beschriebenen Wirkungsweise.
2. Der Dichtungsring o, die Hülse / und der Packstöpsel r in Verbindung mit der Welle i, wie dargestellt und beschrieben.
3. Die Hülse k in Verbindung mit der Welle i und dem Stift ζ zur Verhinderung des Schiagens und der Abnutzung, welche sonst durch das Rotiren der Kammer eintreten würde.
4. Die Welle i in Verbindung mit der Welle e durch die Muffenkuppelung, wie solche in Fig. 3 dargestellt und beschrieben sind.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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