DE173073C - - Google Patents

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DE173073C
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burner
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gas
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/30Inverted burners, e.g. for illumination

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

CHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVIl73073 ~
KLASSE 4g. GRUPPE
FRITZ KIESLER in HAMBURG. Nach unten gerichteter Gasglühlichtbrenner.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. August 1905 ab.
Bei Gasglühlichtbrennern, namentlich Starklichtbrennern, wird häufig in der Brennerkopfmündung eine gelochte Platte aus feuerfestem Stoff angeordnet und unter dieser ein Drahtnetz, um das Durchschlagen der Flamme und die Zerstörung des Netzes' zu verhindern. Eine solche feuerfeste, gelochte Platte mit vorgelagertem Drahtnetz wird auch bei dem vorliegenden, nach unten gerichteten Gasglühlichtbrenner in die Brennerkopfmündung eingesetzt, die Platte ist jedoch nach dem Brennerkopfinnern zu eingebogen und am . Rande mit unter einem Winkel zur Brennermittellinie stehenden, vorzugsweise in Richtung des Wölbungshalbmessers der Platte laufenden Durchlochungen für den Auslaß oder Durchtritt des Gasgemisches versehen. Diese Wölbung der Platte dient ebenso wie bei aufrechtstehenden Brennern das bekannte, nach unten eingedrückte Drahtnetz dazu, eine möglichst gestreckte Bunsenflamme zu erzeugen.
Auf der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen der Erfindung gemäß eingerichteten Invert-Brennerkopf im Längsschnitt und Fig. 2 in unterer Ansicht.
Der untere Abschluß des auf oder an dem Brennerrohr α befestigten Brennerkopfes b erfolgt durch eine verhältnismäßig dicke, konkave Platte c, die für den Durchlaß des Gasgemisches am Rande mit Löchern d versehen ist. Die Platte c, deren Befestigung am bezw. im Brennerkopf, z. B. durch eine in. einen Quersteg e des Brennerkopfes eingreifende Schraube// bewirkt werden kann, ist aus unverbrennbarem Material (z. B. Stahl, Magnesia, Speckstein) gefertigt und bietet dem vorgelagerten Brenner- oder Mischsiebe g nicht nur eine glatte Auflagerungsfläche, sondern schützt dasselbe auch in verläßlicher Weise gegen Verbrennen. Die infolge der Dicke der Platte c verhältnismäßig langen Durchlaßöffnungen d bewirken nämlich, daß das Gasgemisch erst am unteren Rande de/ Löcher zu brennen beginnt, so daß die Flamme,vom Brennersieb· abgehalten wird.
Die Öffnungen d sind so angeordnet, daß ihre Mittellinien zur Mittellinie des Brenners unter einem Winkel geneigt stehen, also unterhalb des Brenners zusammenlaufen. Man wird vorteilhaft die Anordnung so wählen, daß die Mittellinien der Öffnungen d mit den Wölbungsradien der Platte c zusammenfallen.
Durch' die schräg nach innen gerichteten Öffnungen d wird erreicht, daß das Gasluftgemisch in nach unten und nach einwärts gerichteten Strahlen ausströmt, die in einem bestimmten Abstande unterhalb der Platte c auf- oder gegeneinander treffen und sich zu einem Bündel vereinigen.
Eine solche Speisung des Brenners, die durch die schräge Anordnung der Auslaßkanäle d ermöglicht und durch Platte c während des Brennens sichergestellt oder gewährleistet wird, ergibt eine Flamme, die mit einem verhältnismäßig langen Flammenkegel nach abwärts brennt, in welchem das sonst bei gewöhnlichem hängenden Gaslicht auftretende Bestreben, um den Rand des
Brennerkopfes herum nach oben zu schlagen,' also das kurze Umkehren der Flamme verhindert ist.
Der neue Brenner liefert also unter Vermeldung des Durchbrennens des Brennersiebes eine Flamme von großer Leuchtkraft.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    ίο Nach unten gerichteter Gasglühlichtbrenner, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschluß des Brennerkopfes nach unten durch eine konkave Platte (c) aus feuerfestem Stoff erfolgt, welche am Rande mit schräg nach* innen geneigten, vorzugsweise in Richtung des Wölbungshalbmessers der Platte (c) laufenden Auslaßkanälen (d) versehen ist, zum Zweck, das Brennersieb (g) gegen Durchbrennen zu sichern und einen gestreckten, abwärtsbrennenden Flammenkegel zu erzeugen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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