DE67745C - Gas-Sparbrenner - Google Patents
Gas-SparbrennerInfo
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- DE67745C DE67745C DENDAT67745D DE67745DA DE67745C DE 67745 C DE67745 C DE 67745C DE NDAT67745 D DENDAT67745 D DE NDAT67745D DE 67745D A DE67745D A DE 67745DA DE 67745 C DE67745 C DE 67745C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D14/00—Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
- F23D14/12—Radiant burners
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D2203/00—Gaseous fuel burners
- F23D2203/005—Radiant burner heads
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 26: Gas - Bereitung und -Beleuchtung.
FERDINAND FRITZ in BERLIN. Gas-Sparbrenner.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Februar 1892 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Gas-Sparbrenner, dessen Specksteinbrenner innerhalb
des Brennergehäuses mit einer auswechselbaren Specksteinkappe versehen ist, die zur
Vorwärmung des zur Verbrennung gelangenden Gases dient und eine Ersparnifs an Gas dadurch
erzielt, dafs letzteres gezwungen wird, durch feine Löcher der Specksteinbrennerkappe
zu strömen, wodurch es ohne Druck zur Verbrennung gelangt. Unterstützt wird die Aufhebung
des in der Leitung herrschenden Gasdruckes durch einen zweiten im Brenner vorgesehenen
Rohreinsatz mit Durchtrittslöchern. Durch die Wahl einer Kappe mit verschieden weiten oder verschieden vielen Löchern ist
man auch im Stande, bei einem gewissen Gasdruck in der Leitung den Gasverbrauch zu begrenzen.
Um der ohne Druck unruhig brennenden Flamme eine Stetigkeit zu verleihen, wird über
derselben ein Cylinder von elliptischem Querschnitt angeordnet, der nur über die beiden
Endspitzen der Flamme greift und infolge des in ihm entstandenen luftverdünnten Raumes
und der nachdrängenden Luft das Bestreben hat, die Flamme in sich hinein zu ziehen.
Auf beigefügter Zeichnung ist Fig. 1 eine Ansicht des Sparbrenners, Fig. 2 ein Verticalschnitt
durch denselben und Fig. 3 und 4 Horizontalschnitte nach den Linien x-x und
y-y der Fig. 2. Fig. 5 zeigt die Anordnung des Cylinders über der Flamme, und Fig. 6
ist ein Horizontalschnitt durch den Cylinder mit dem Brenner in Oberansicht.
Der in die Gasleitung verschraubte Theil a
des Sparbrenners ist mit einem zweckmäfsig aus Speckstein bestehenden Einsatz b versehen,
dessen Kopf Löcher b1 zum Durchtritt des Gases hat. Die auf dem Theil α verschraubte
Hülse c trägt den Specksteinbrenner d, der, um von der Flamme theilweise bestrichen zu
werden, ohne Hals, dagegen mit einem Ansatz d1 zur Befestigung in der Hülse c versehen ist. Der unten rohrartig auslaufende
Theil d2 des Brenners d ist mit einer Kappe e durch Verschraubung verbunden", die infolge
dessen leicht entfernt und durch eine andere ersetzt werden kann. Die Kappe ist mit schräg
abwärts gerichteten Löchern el versehen, durch welche das Gas strömen mufs, ehe es zur Verbrennung
gelangt, und deren Anzahl sich nach dem in der Gasleitung herrschenden Druck richtet. Der Druck des Gases, welcher theilweise
bereits beim Durchströmen durch den Einsatz b aufgehoben ist, wird durch das Einschlagen
des gebrochenen Weges vollkommen beseitigt, so dafs es ohne Druck zur Verbrennung
gelangt, welcher Umstand eine bedeutende Gasersparnifs ergiebt. Ehe das Gas zur Verbrennung gelangt, hat es sich durch
Umspülung der Kappe e, sowie an den heifsen Wänden der Hülse c derart erhitzt, dafs bei
der Verbrennung eine weifse leuchtende Flamme erzielt wird.
Die ohne Druck brennende Flamme besitzt den Uebelstand, zu flackern und den Luftwellen
keinen Widerstand entgegenzusetzen, wodurch sie zur Beleuchtung nicht verwendet werden kann. Um diesen Uebelstand zu beseitigen,
wird in Verbindung mit dem vor· beschriebenen Sparbrenner ein Cylinder f verwendet,
der auf besonderem, mit dem Spar-
brenner verschraubten Träger g angeordnet ist, und zwar derart,, dafs er mit seinen unteren,
durch einen bogenförmigen Ausschnitt hergestellten Enden f1, wie in Fig. 5 gezeigt,
über die beiden äufsersten Ecken der Flamme greift, den mittleren Theil der Flamme dagegen
freiläfst. Der Cylinder f besitzt, wie aus Fig. 6 ersichtlich, einen elliptischen Querschnitt,
damit sich ersterer der Gestalt der Flamme möglichst anpafst, und kann, da er das Licht
der Flamme nicht durchzulassen hat, aus Metall bestehen. Die in dem Cylinder f befindliche
Luftschicht wird durch die Wärme der Flamme verdünnt und dadurch die äufsere kältere Luft angesaugt. Dieselbe streicht von
unten zu beiden Seiten der Flamme mit dem Bestreben ein, die Flamme in den Cylinder
hineinzudrängen, wobei sie derselben nicht nur eine gleichmäfsige Gestalt, sondern auch gleichzeitig
ein ruhiges Brennen verleiht, welche Eigenschaften ihr durch den aufgehobenen Gasdruck entzogen waren.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Gas-Sparbrenner, bei welchem die Vorwärmung des zur Verbrennung gelangenden Gases durch eine mit dem Specksteinbrenner (d) verbundene Kappe (e) mit Bohrungen (el) erzielt wird, die aufserdem dazu dient, nach dem in der Leitung herrschenden Gasdruck durch die Wahl entsprechend weiter oder zahlreicher Bohrungen den Gasverbrauch zu regeln.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE67745C true DE67745C (de) |
Family
ID=341348
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT67745D Active DE67745C (de) | Gas-Sparbrenner |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE67745C (de) |
-
0
- DE DENDAT67745D patent/DE67745C/de active Active
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