DE187676C - - Google Patents

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DE187676C
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sieve
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centrifugal
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B15/00Other accessories for centrifuges
    • B04B15/06Other accessories for centrifuges for cleaning bowls, filters, sieves, inserts, or the like

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Schleudermaschinen, welche mit Sieben ausgerüstet sind, verstopfen sich bekanntlich die Siebwandungen rasch mit dem Schleudergut. Zur Beseitigung dieser Schwierigkeit hat man bei Schleudermaschinen, deren Siebe in glatten zylindrischen oben offenen Trommeln bestehen, Reinigungsvorrichtungen in Form von Bürsten oder Schabern derart vorgesehen, daß diese als feststehende Gegenstände in die Trommel eingebracht werden, so daß die Relativbewegung zwischen der sich drehenden Trommel und dem feststehenden Gegenstande benutzt wird, um die Reinigung hervorzurufen. Bei Schleudermaschinen jedoch, bei denen die Siebflächen in der Trommel radial oder schräg zum Radius gestellt sind, ist diese einfache Einrichtung nicht anwendbar, zumal, wenn es sich um Schleudermaschinen handelt, welche dazu bestimmt sind, städtischen Klärschlamm zu entwässern und zu trocknen, bei dem faserige Bestandteile, Haare u. dgl. vorherrschen, deren Beseitigung nur schwer möglich ist. Um nun bei derartigen Schleudermaschinen, bei denen das Schleudergut in geschlossenen Kammern durch die Fliehkraft längs der radialen oder annähernd radialen Siebwandungen bewegt wird, eine zuverlässige Reinigung der Siebwandungen zu erzielen, sollen gemäß der Erfindung an den radialen Siebflächen schwingende oder hin und her gehende Schaber oder Kratzer durch ein Getriebe an ihnen vorbei bewegt werden; oder falls die Schaber feststehend angeordnet werden, sollen die Siebflächen eine hin lind her gehende Bewegung erhalten.
Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel in Fig. I bis 3 dar. Zwischen den Siebwänden α α1 ist ein Schaber b angeordnet, der um einen gewissen Winkel gemäß den gestrichelt gezeichneten Stellungen der Fig. 3 schwingt und dabei die Siebwandungen reinigt. Ein weiteres Ausführungsbeispiel zeigen die Fig. 4 und 5; hier sind vor den Siebwänden c c1 mit schräg gestellten Armen versehene Schaber d d1 vorgesehen, welche verschiebbar sind. Bei feststehenden Abstreifvorrichtungen kann auch ein Hin- und Herbewegen der Siebe vorgesehen werden. Diese Vorrichtungen können dauernd oder auch nur zu bestimmten Zeitpunkten vorübergehend in Tätigkeit sein; ihre Form richtet sich nach dem zu schleudernden Material. Häufig wird man ihnen messerscharfe Schneiden geben müssen, um die Teile, die sich in den Sieböffnungen festgesetzt haben und zum Teil noch in die Schleuderkammer hineinragen, zu durchschneiden.
Die in der Schleuderkammer liegenden Teile werden dann durch die Einwirkung des beweglichen Werkzeuges und durch die Einwirkung der Fliehkraft von der Öffnung entfernt, so daß diese frei wird. Der dann wieder in Tätigkeit tretende Flüssigkeitsdurchgang schwemmt die in dem Siebe sitzengebliebenen Teilchen mit fort. Diesem Vorgange entsprechend müssen die Siebe derart geformt sein, daß sie das Fort-
schwemmen der festen Teilchen begünstigen, die Durchtrittsöffnung an der Abstreifstelle muß also die engste Stelle des Siebes darstellen. Die Abstreifwerkzeuge müssen ferner so geformt sein, daß sie sich auch bei ganz mit getrocknetem Material gefüllten Kammern bewegen können und beim Ausschleudern desselben kein Hindernis bilden, oder sie sind, wie bereits erwähnt, auch hinter
ίο der Siebwand, d. h. auf ihrer Außenseite anzuordnen.
Der Antrieb der Reinigungsvorrichtungen für die Siebe kann auf beliebige Weise bewirkt werden: es kann die Drehbewegung der Schleudermaschine oder die Kraft der abfließenden ausgeschiedenen Flüssigkeit oder auch der Luftwiderstand der sich drehenden Trommel durch Anordnung geeigneter Vorrichtungen zur Erzielung einer hin und her gehenden bezw. drehenden Bewegung benutzt werden.
Ein Beispiel für den Antrieb der Schaber stellt Fig. 6 dar. Dieser Antrieb kann sowohl für die beweglichen Schaber als auch für die beweglichen Siebe benutzt werden und besteht im wesentlichen darin, daß von einer außerhalb der Schleudermaschine liegenden Kraftquelle eine auf und ab gehende Bewegung erzeugt wird, welche mit Hilfe von Kugel- oder Ringlagern auf die sich drehenden Teile der Schleudermaschine übertragen wird; auch kann die Erzeugung der hin und her gehenden Bewegung durch Reibungs- oder Zahnräder bewirkt werden, die durch feststehende Räder angetrieben werden.

Claims (2)

Pate NT-A N SPRU CH:
1. Schleudermaschine mit in der Trommel radial oder schräg zum Radius gestellten Siebflächen, dadurch gekennzeichnet, daß schwingende oder hin und her gehende Schaber oder Kratzer durch ein Getriebe an diesen Siebflächen vorbei bewegt werden.
2. Schleudermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei feststehenden Schabern die Siebflächen an diesen hin und her bewegt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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