DE1900231B2 - Verfahren zum sterilen Abpacken von Sahne in Aerosolbehälter - Google Patents

Verfahren zum sterilen Abpacken von Sahne in Aerosolbehälter

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DE1900231B2 DE19691900231 DE1900231A DE1900231B2 DE 1900231 B2 DE1900231 B2 DE 1900231B2 DE 19691900231 DE19691900231 DE 19691900231 DE 1900231 A DE1900231 A DE 1900231A DE 1900231 B2 DE1900231 B2 DE 1900231B2
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B31/00Packaging articles or materials under special atmospheric or gaseous conditions; Adding propellants to aerosol containers
    • B65B31/003Adding propellants in fluid form to aerosol containers

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cosmetics (AREA)
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  • Dairy Products (AREA)

Description

h haben bewiesen, daß bk
SnfpSSSvSsuche haben bewiesen, daß H Stbarke von erfindungsgemäß abgepackter
Für kosmetische Erzeugnisse sowie für Schwing » d.|^ »^mmen derjenigen enupndiU «tab« ta bekämpfungsmittel. Farblacke, Reinigungsmittel und gn ; Abpackung von sterilisierten Pro^W. Sehe Produkte haben Aerosolbehälter als Ver- keireie he verpackungsbehälter erreicht wird. ScS im großem Umfang Anwendung gefunden. in ^acne gelisierung der nut.Vent, versehenen da der Verbraucher mit ihrer Hilfe in einfacher Weise Wenn die ^ einem Stenhsierungsrnittel
undexaki dosierbar einen Sprühnebel oder einen »5 *$*™^C dieses bei Raumtemperatur das heißt, Schaum erzeugen kann. Versuche, auch empfindliche. ^olg soll ^ ^ se gasfonmg sein
leicht verderbliche Lebensmittel oder sterile ph-rma- be.^et a inen so niedngen Siedepunkt auf-
zeuti ehe Präparate in Aerosolbehälter abzupacken °<g ^™, sich schon bei mäßigem Vakuum rasch d diPForm auf den Markt zu bringen, sind wosen.-daß^ ^ besond bevorzugtes Stenhsie-
zeuti ehe Präparate in Aerosolbehälter abzupa g ^, sich schon bei mäßigem Va
und η dieserPForm auf den Markt zu bringen, sind wosen.-daß^ ^ besond bevorzugtes Stenhsie-
bislang gescheitert, weil es nicht gelungen ist, die Be- 3° atpump Äthylenoxid, dessen Siedepunkt bei
hälter und Ventile ausreichend zu steril.s.eren und rungsm.t.e. y ^ ^^ ^. haltnismaß,g
Sm Abfüllen den Zutritt neuer Keime zu verhm- +-^ ^^^tration hervorragende ^mtotende
d ähst versucht die Behal er ger g d Stenhsierung der Behalter
Sm Abfüllen den Zutritt neuer Keime zu ^ ^^^tration hervorragende ^
dem Es wurde zunächst versucht, die Behal er ger g der Stenhsierung der Behalter
grundlich zu sterilisieren und sie anschließend unter Wirkung «ig ^ vor daß d Ae ,
!"haltung peinlich sauberer Bedingungen in her- 35 geh.man vo g fsetzen der Ventile zunächst
kömmHchi Weise zu füllen, indem nach demStenh- ^εΓ ^^^.^ ^ anschließend mit dem
sieren das Füllgut eingegeben ^ΐε/ηχ?Ιιε.βο"α""/ Sisierungsmittel füllt, wöbe, dessen Menge von
Ventil aufgesetzt und schließlich das Treibgas auf- btennsK™ m d Einwirkungsdauer sowie pe-
kömmHchi Weise zu füllen, indem nach dem^ ^^^^ ^ anschließend mi
sieren das Füllgut eingegeben ^ΐε/ηχ?Ιιε.βο"α""/ Sisierungsmittel füllt, wöbe, dessen Menge von
Ventil aufgesetzt und schließlich das Treibgas auf- btennsK™ m d Einwirkungsdauer sowie pe-
gXckt wurde. Es zeigte sich, daß diese Arbeis- gj™1^'Anwendung von superatmosphanweise kein brauchbares Ergebnis bringt, beisp.es- 4o 8^™^ von dem zulässigen Innendruck fur
weise betrug die Haltbarkeit von ultrahocherh.tzter 5^" ^lbehäiter abhängt. Bei Verwendung von
Sahne, die normalerweise bei steriler Abpackung in J" aerosol Steriiisierungsmittel hat sich ein
einem geschlossenen Behälter bei mindestens vie gjg1^ etwa 0,25 bis 1.0 atfl als vollkommen
WochcJfliegt, nur wenige Tage. Em solches Ergebnis Jru*«» erwiesen, wenn die mit Athy lenoxtd ist jedoch nur von geringer Brauchbarkeit, da fur e.ne 45 ause ß häUer anschließend mehrere Stunden,
derart kurzfristige Haltbarkeit die Abpackung ve« ξ^^ etwa 24 Stunden, lang stehengelassen
Lebensmitteln in Aerosolbehaltern zu aufwendig ist vor»
und für pharmazeutische Produkte wegen der stren- *e£en· „ ändi n Entfernung des Ster.ilisierungsgen Sterilitätsanforderungen überhaupt nicht m Frage ^^ur vo^ ^ g B eschlossenen Aerosolbehaltern wer-
g ^^
^Ernndung Hegt daher die Aufgabe zugrunde d. diese njjnn^gt^^ΆΖ^ ein Verfahren zum sterilen Abpacken von Sahne in stott oöer oder dampfförmlgen Stenli-
Aerosoldosen anzugeben. Diese Aufgabe wirdI beim ger fcnUern g j ^ ^^ r mehrmals
Gegenstand der Erfindung dadurch gelost, daß man J'engm m ,} J eva\uieren und anschließend Inertdi it fesetztem Ventil stenl.sierten,und an- 55 ^^3^^ Dbei hängt der angewendete
Gegenstand der Erfindung dadurch gelost, daß Jgm ,} J eva\uieren und anschließend Inert die mit aufgesetztem Ventil stenl.sierten,und an- 55 ^^3^^. Dabei hängt der angewendete schließend evakuierten Aerosolbehälter durch das gas emz ι wesentüchen nur von der Druck-Ventil hindurch zuerst mit dem Treibgas und an- nertg^a ^ ^^ ^ ^. den üblichen Aerosolhlißd it triler Sahne befüllt i läin Belastbarkeit (einem
Ventil hindurch zuerst mit dem Treibgas und an ng^ ^ ^^ ^ ^. den üblichen Aerosolschließend mit steriler Sahne befüllt. behältern mit einer zulässigen Belastbarkeit (einem Durch dieses Verfahren, das eine Abkehr von dem ^J3'1" von 18atü und einem normalen FuIlherkömmlichen Abpackverfahren darstellt wird ers - 6o P™fdruckJ^von g ^ find£t günstige e malig ein steriles Füllen von Aerosolbehaltern er- druck zw.se 5 ^ 1Q atü A ndung Je reicht. Durch die Sterilising, des ungefüllten Be- mertfe sdruck ist> um s0 stärker wird das hälters mit dem aufgesetzten Vent, wird sicher- hohe de'J verdünnt. Nach dreimaligem gestellt, daß alle Keime im Behaltennncm und im |ter^ie mit fncrts in der geschilderten Weise gelingt Ventil abgetötet werden, und das Fu lgut komm 65 " «' .Μ^Γ) .„ dem Prod kt analytisch später mit keinen nicht sterilisierten Teilen in Beruh essp Sterilisierungsmittels nachzuweisen ^rSSffSfSdÄ SP E^M *· verbra„cns „ S,en„S,e.
rungsmittel sowie zur Vermeidung einer Gefährdung Beispiel 1
des Bedienungspersonals und einer Verunreinigung
der Atmosphäre ist es bevorzugt, das Sterilisierungs- Herkömmliche Aerosoldosen mit einer Auskleimittel nach dem Abpumpen aus den Aerosolbehäl- dung, die von Äthylenoxid nicht angegriffen wird tem zurückzugewinnen und gegebenenfalls erneut zu 5 (sogenannte Goldlackierung), mit etwa 150 ml Inhalt verwenden. Dies kann in üblicher Weise, beispiels- wurden mit einem passenden Ventil verschlossen, weise durch Zwischenschalten einer auf eine geeig- Anschließend wurde die Dose auf einen Druck von nete Temperatur gekühlten Kühlfalle erfolgen. etwa 20 mm Hg evakuiert und mit 1 g gasförmigen
Nach dem gründlichen Spülen mit Inertgas erfolgt Äthylendioxid gefüllt, so daß der Druck ia der Dose
die erfindungsgemäße Befüllung der Aerosolbehälter. io etwa 0,5 atü betrug. Nach 24stündigem Stehen wurde
Es ist ein wesentliches Merkmal der Erfindung, daß das Äthylenoxid aus der Dose abgesaugt und durch
das eigentliche Füllgut nach dem Aufsetzen des Ven- Kohlendioxid ersetzt, wobei der Gasdruck etwa 8 atü
tils und dem Sterilisieren des Behälters durch das betrug. Das Evakuieren und Füllen mit Inertgas
Ventil eingefüllt wird. Dieser Arbeitsschritt erfolgt wurde zweimal wiederholt und in die wiederum
erst nach dem Einfüllen des, Treibgases. Als Treibgas 15 evakuierte Dose wurde Distickstoffoxid bis zum Er-
können die üblichen Verbindungen, insbesondere reichen eines Innendrucks von 8 atü aufgedrückt,
also Halogenkohlenstoffverbindungen, Verwendung Anschließend wurden 260 g ultrahocherhiitzter Sahne
finden. Für Sahne ist Distickstoffoxid (Lachgas) (sogenannte Η-Sahne) durch das Ventil eingegeben.
wegen seiner geschmacklichen Neutralität, seiner Zur Prüfung auf Gasdichtigkeit wurde die Dose in
physiologischen Unbedenklichkeit und seiner Löslich- 20 ein Wasserbad gerollt. Während des Rollens erfolgte
\.c\\ besonders geeignet eine Durchmischung des Doseninhalts, die dazu
Da sich die Treibgase in den meisten Stoffen, das führt, das sich ein Teil des Treibgases löst und der Lachgas insbesondere in wasserhaltigen Produkten, Innendruck auf etwa 6 atü abfällt. Durch Betätigung merklich lösen, hat das Einfüllen des Treibgas.es in des Ventils wird eine besonders lockere geschlagene den leeren Behälter den weiteren Vorteil, daß die 25 Sahne erhalten. Die eingefüllte Sahnemenge ergab Treibgasfüllmenge durch einfache Druckkontrolle etwa 2 1 geschlagene Sahne. Mittels einer gaschromasehr genau eingestellt werden kann, was bei einer tographischen Analyse ließen sich in der Schlagsahne umgekehrten Reihenfolge der Arbeitsschritte nicht in keine Äthylenoxidspuren nachweisen. Nach viergleichem Maße möglich ist, da die Löslichkeil des wuehigem Stehen war die Sahne unverändert, wäh-Treibgases jeweils abhängig von der herrschenden 30 rend eine in einen sterilisierten Aerosolbehälter nach Temperatur und den Lösungseigenschaften des Stoff- dem herkömmlichen Abpackverfahren eingefüllte gemischs stark schwankt. Es läßt sich deshalb auf Η-Sahne schon nach vier Tagen sauer wurde,
diese Weise das Verhältnis von Treibgas zu Füllgut Vor dem Abfüllen kann die Sahne mit üblichen besonders konstant einstellen. Es ist selbstverständ- Sahnesteifungsmitteln, z. B. einem der handelslich, daß dabei der Abfülldruck auf das Füllgut so 35 üblichen Mittel auf Stärkebasis, einem Emulgator, hoch sein muß, daß der in der Dose herrschende wie Monoglycerid und gegebenenfalls mit einem Treibgasdruck rasch überwunden wird, doch kann Stabilisator, z. B. einem Alginat, versetzt werden, die Abfüllung unter besonders schonenden Bedin- Falls gewünscht, können darüber hinaus Geschmacksgungen mit einem verhältnismäßig niedrigen Über- stoffe. Zucker oder auch Farbstoff zugefügt werden, druck erfolgen, während bei Eingabe des Füllguts 40 so daß es möglich ist, eine aufgeschäumte Sahne bein die evakuierte leere Dose eine weit höhere Druck- stimmter Geschmacksrichtung und/oder Färbung zu differenz herrscht. erzeugen.
Erfindungsgemäß können beispielsweise sogenannte
Sterilsahne (im Autoklaven etwa 30 min lang auf Beispiel 2
120° C erhitzt) oder vorzugsweise Η-Sahne (etwa 45
3 see lang auf 150° ultrahoch erhitzt) abgepackt Das Verfahren des Beispiels 1 wurde auf einer
werden; dem Verbraucher steht damit in besonders vollautomatisch arbeitenden Abfüllanlage durchge-
bequemer Weise jederzeit fertige aufgeschlagene führt. Aus einer Produktion von etwa 120 000 in
Sahne, auch in kleinsten Mengen, zur Verfugung. dieser Weise mit Sahne gefüllten Aerosoldosen wur-
wobei die Haltbarkeit des Produkts der der normal 50 den jede halbe Stunde Dosen für die Qualitäts-
verpackten sterilisierten Sahne entspricht und damit kontrolle entnommen. Insgesamt handelte es sich da-
vier oder mehr Wochen beträgt. Die aus einem bei um 320 Proben. Die Probedosen wurden zunächst
Aerosolbehälter entnommene aufgeschäumte (»ge- 7 Tage lang bei 37r C bebrütet, um die Entwicklung
schlagene«) Sahne ist besonders locker und übertrifft eventuell vorhandener Mikroorganismen zu ermög-
daher normal geschlagene Sahne an Volumen ganz 55 liehen. Anschließend erfolgte die bakteriologische
erheblich. Bei Abgabe aus einem Aerosolbehälter Untersuchung. Sämtliche 320 Probedosen erwiesen
erhöht sich das Volumen der Sahne auf das Sechs- sich bakteriologisch als einwandfrei, das heißt, die
bis Achtfache, so daß 0,25 1 Sahne bis zu 2! Schlag- Gesamtkeimzahl auf Chinablau Laktose Agar betrug
sahne ergeben. null Keime/Gramm. Der Nachweis für coliforme
Eine besonders rationelle Arbeitsweise ergibt sich, 60 Keime verlief ebenfalls ausnahmslos negativ,
wenn man das erfindungsgemäße Verpaekungsvcr- Die Proben wurden darüber hinaus auch organo-
fahren kontinuierlich unmittelbar im Anschluß an die lcptisch untersucht. Auch diese Prüfung ergab an
Sterilisierungsanlage für das abzufüllende Pruüukt allen Proben, welche rein statistisch entnommen
durchführt. Das Verfahren tritt damit an die Stelle wurden, keinerlei Beanstandung,
des herkömmlichen Verfahrens für die Abpackung 65 Auf einer halbtcchnischen Anlage abgefüllte
der Erzeugnisse in normale Verpackungsbehälter. Aerosoldosen zeigten auch nach mehrmonatigem
Zur näheren Erläuterung der Erfindung sollen die Stehen bei Zimmertemperatur praktisch keine Vernachfolgenden Ausführungsbeispiele dienen. änderung des Inhalts. Auch dies beweist, daß das
erfindungsgemäße Abfüllverfahren eine praktisch einwandfreie sterile Befüllung von Aerosoldosen ermöglicht
Beispicl3 *
(Vergleichsversuch)
Es wurde die Arbeitsweise des Beispiels 1 wiederholt mit dem Unterschied, daß in den sterilisierten, evakuierten Aerosolbehälter zuerst 260 ml H-Sahne durch das Ventil eingefüllt wurden, worauf Distickstoffoxid aufgedrückt wurde. Bei Betätigen des Ventils zeigte sich, daß die Sahneemulsion gebrochen und Butter entstanden war. Das Produkt war deshalb unbrauchbar.

Claims (1)

  1. ·, · λ™ Aerosolbehälter bringt. Es ist an sich Ventd m Ά *»? das Treibgas, sondern auch Ge-
    Ärte Produkte beim Einbringen in den Aerosolbehälter zerstört werden; be.iid sahne augenblicklich zu Butter. Die ^Μ^Αη^ verhindert dagegen ische Zerstörung des
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