DE1900580U - Zentrifuge zum entwaessern und waschen kristallinischer schleudergueter, insbesondere eiskristalle. - Google Patents

Zentrifuge zum entwaessern und waschen kristallinischer schleudergueter, insbesondere eiskristalle.

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DE1900580U DEK48450U DEK0048450U DE1900580U DE 1900580 U DE1900580 U DE 1900580U DE K48450 U DEK48450 U DE K48450U DE K0048450 U DEK0048450 U DE K0048450U DE 1900580 U DE1900580 U DE 1900580U
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Description

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KRAUSS-MAFFEI · AKTIENGESELLSCHAFT -8MONCHEN-ALLAcH
Zentrifuge zum Entwässern und Waschen kristallinischer Schleudergüter, insbesondere Eiskristalle
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zentrifuge zum Entwässern und Waschen kristallinischer Schleudergüter, insbesondere Eiskristalle, mit einer die Kristalle durch Taumeln austragenden und mit einem ebenen Trommelboden ausgebildeten, lotrecht gelagerten Siebtrommel.
Bei den bekannten Zentrifugen dieser Art wird die das Austragen der Kristalle bewirkende Taumelbewegung der Siebtrommel dadurch erhalten, daß auf dem Ende der lotrecht im Zentrifugengestell gelagerten !Drommelwelle ein die Terbindung der Siebtrommel mit diesem Ende herstellendes Kardangelenk vorgesehen ist. Die eine Gabel ist als Walze ausgebildet, die in einem ihr angepaßten Gehäuse verdreh- und einstellbar geführt ist. Dieses Gehäuse sitzt auf dem freien Ende einer die Trommelwelle umschließenden Hohlwelle. Beim Antrieb beider Wellen mit Differenzgeschwindigkeit läuft die Trommelwelle nicht nur um ihre lotrechte Achse um, sondern führt gleichzeitig infolge des durch das Kardangelenk eingestellten Kniekwinkels zusammen mit der Siebtrommel eine Taumelbewegung aus. Der Trommelboden ist nach oben kegelstumpfförmig durehgewölbt, und das Kardangelenk so an der oberen Stirnfläche der Auswölbung angeordnet, daß das Taumelzentrum mit dem Schwerpunkt der Siebtrommel zusammenfällt. Die kegelstumpfförmige Durchwölbung des Trommelbodens ist von einem Einlauftrichter im Abstand umschlossen,
Vorstand: Dr. Ing. E.h. Oskar Stamm, Vorsitzer, Erich W. O. Busse, Paul H. v. Mitterwallner, Dr. Ing. Erwin Ziebart stellvertr. · Vorsitzer des Aufsichtsrates; Dr. Ing. E. h. Franz Grabowskl
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in dessen obere Öffnung ein- Einlaufrohr für das Eintraggut ragt. Der Siebmantel' ist nach oben kegelförmig erweitert, so daß das in den Einlauftrichter eingetragene und zum !rommelboden ablaufende Eintraggut bei der !Taumelbewegung der Siebtrommel jeweils über den am stärksten zur Horizontalen geneigten !Teil derselben zum Austragende über den Siebmantel aufsteigt und hierbei entwässert wird»
Diese Zentrifuge weist den Torteil einer großen Durchsatzleistung und weitgehenden Zornschonung beim Austragen des Austraggutes auf und ist daher insbesondere zur Trennung der Eiskristalle von der Mutterlauge bei der G-efrierkonzentration von Fruchtsäften, Milch und chemischen Lösungen geeignet. Es hat sich indessen herausgestellt, daß das Waschen der Eiskristalle zum Entfernen der anhaftenden Mutterlauge infolge der kurzen Aufenthaltsdauer des Kristallbreies in der Schleudertrommel nicht befriedigend erfolgt.
Hier setzt die Erfindung ein, der die Aufgabe zu Grunde liegt, die Zentrifuge der eingangs beschriebenen Art so weiterzubilden, daß die Aufenthaltsdauer der Kristallmasse in der Siebtrommel verlängert und die Waschflüssigkeit mit dieser in innigen Kontakt gebracht wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, den Siebmantel mit einem Neigungswinkel von höchstens 90 Grad auf dem Irommelboden anzuordnen.
Vorstand: Dr. Ing. E. h. Oskar Stamm, Vorsitzer, Erich W. O. Busse, Paul H. v. Mitterwallner, Dr. Ing. Erwin ZIebart stellvertr. · Vorsitzer des Aufsichtsrates: Dr. Ing. E. h. Franz Grabowski
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KRAUSS-MAFFEI ■ AKTIENGESELLSCHAFT -8MUNCHEN-ALLAChI
In vorteilhafter Weise ist im Bereich des oberen Indes des Einlauftrichters eine Ringrinne für die Waschflüssigkeit an diesem angeordnet, die im-Bereich des unteren Endes radial nach außen gerichtete Wasohdüsen aufweist<>
Durch diese Maßnahmen bildet sich vorteilhaft zwischen dem Trommelt) ο den und dem an diesen angrenzenden Siebmantelteil ein Sammelraum für die Kristalle, von denen beim Taumeln der Siebtrommel jeweils nur ein Teil ausgetragen wird. In weiterer günstiger Weise wird auf die beim Austragen auf dem Siebmantel aufsteigenden Kristalle die Waschflüssigkeit aufgesprüht, die hierauf im G-egenstrom zu diesen Kristallen die Kristallmasse durchdringt und hierdurch ein intensives Waschen der-Kristalle bewirkt. -
Inder Zeichnung sind mehrere lusführungsheispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Es zeigts
Abb-. 1 einen Längsschnitt durch die Zentrifuge mit einer zylindrischen Schleudertrommel und der auf dem Einlauftrich- ;:i - ter angeordneten Waschvorrichtung,
Abb. 2 einen Längsschnitt durch die als Stufentrommel ausgebildete Siebtrommel,
Abb. 3 den Längsschnitt durch die Siebtrommel nach Abb. 2, bei der jedoch jede Stufe als Sinne ausgebildet ist und
KRAUSS-MAFFEI · AKTIENGESELLSCHAFT -8MUNCHEN-ALLACh
Abb. 4 einen längsschnitt durch die zum Austragende konisch verengte Vollmanteltrommel.
Zum Entwässern- und. Waschen kristallin!scher Schleudergüter, insbesondere Eiskristalle, die beim Konzentrieren τοη Fruchtsäften durch Ausfrieren des Wassers erhalten werden, ist eine Zentrifuge mit stehend gelagerter Irommelwelle 1 vorgesehen. Die Siebtrommel 2 ist mittels eines Kardangelenkes 3 auf dem freien Ende der Trommelwelle 1 so angeordnet, daß-der Drehpunkt dieses Gelenkes mit dem Schwerpunkt der Siebtrommel 2 zusammenfällt. Hierzu ist der Trommelboden 4 kegelstumpfförmig nach oben durchgewölbt und der als Zapfen ausgebildete Abtriebswellenstumpf 5 des Kardangelenkes 3 an der oberen Stirnwand 6 des Kegelstumpfes befestigt. Die mit der Siebtrommel 2 verbundene Gabel des Kardangelenkes 3 ist als eine in der Zeichnung nicht dargestellte Walze ausgebildet und die andere Gabel dieses Gelenkes als ein die Walze einschließendes Gehäuse gestaltet, das auf dem Ende einer die Trommelwelle 1 umschließenden Hohlwelle 7 befestigt ist. Beide Wellen werden mittels je einer im Durchmesser verschiedenen -Riemenscheibe 8 und 9 über je einen Riementrieb 10 von einem gemeinsamen Antriebsmotor 11 in Umlauf versetzt, wodurch außer dieser Umlaufbewegung auch eine -Taumelbewegung der Siebtrommel 2 erzielt wird. Das Eintraggut wird über ein feststehendes Einlaufrohr 12 einem Einlauftrichter 13 zugeführt. Dieser Trichter umsehließt die kegelstumpfförmige Durehwölbung 14 des Trommelbodens 4 mit Abstand. Durch den hierdurch gebildeten Spalt 15 wird das Eintraggut dem
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Irommelboden 4 zugeführt, und von dort fließt es über den Siebmantel 16 der Siebtrommel 2 zu deren Austragende 17 an einer Stelle des Siebmantels 2,,die infolge der Taume!bewegung dieser Irommel am stärksten zur Horizontalen geneigt ist. Um zu vermeiden, daß das Gut die Siebtrommel 2 sogleich naoh dem Einfließen verläßt, ist der Siebmantel 16 mit einem Heigungswinkel von 90 Grad auf dem ebenen !eil des Trommelbodens angeordnet. Hierdurch wird bei der taumelbewegung der Siebtrommel 2 ein Sammelraum für das Eintraggut im Bereich des Trommelbodens gebildet, aus dem jeweils nur ein Teil' des Gutes an der Stelle ,der geringsten Heigung des Siebmantels 16 zur Horizontalen abfließt. Die Siebtrommel 2 kann jedoch auch zum Austragende,kegelförmig verengt sein, wodurch die Aufenthaltsdauer des Austraggutes in dem Sammelraum vergrößert wird. Diese Siebtrommel kann auch einen Vollmantel aufweisen und es können im .Boden.AbflußÖffnungen 18 für das Piltrat vorgesehen sein/ die durch ein Sieb 19 abgedeckt sind, wie Abb. 4 zeigt. Die Siebtrommel 2 ist von einem zylindrischen Gehäuse 20 umgeben, das unterhalb der Siebtrommel 2 durch einen schwach kegelförmigen Boden 21 abgeschlossen ist. Dieser Raum des Gehäuses 20 dient zum Auffangen des von der Siebtrommel 2 abgeschleuderten ültrats, das durch einen unmittelbar über dem Boden 21 an das Gehäuse 20 angeschlossenen Ablaufstutzen 22 aus diesem Kaum abgeleitet werden kann ο Der obere !Teil des Gehäuses 20 ist als Auffangrinne 23 für das über das Austragende 17 der Siebtrommel 2. ausgetragene Festgut ausgebildet. TJm zu vermeiden, daß bei der !Taumelbewegung der Siebtrommel 2 das vom hochstehenden
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Irommelteil abgeschleuderte 3?iltrat nicht in die Auffangrinne 23 für das festgut gelangen kann, ist am Austragende 17 der Siebtrommel 2 ein kegelförmiger Abweiskragen 24 mit seinem engen Ende so angeordnet, daß dieser den Siebmantel 16 teil- ■ weise umschließt und das 3?iltrat nach, unten ableitet. An der Auffangrinne 23 ist ein Abführungsstutzen 25 tangential angeschlossen. Im Bereich des oberen Endes ist am Einlauftrichter 13 eine Ei&grinne 26 angeordnet, in deren oberes offenes Ende ein feststehendes Zuführungsrohr 27 für Waschwasser. ragt» Im Bereich des unteren Endes sind an dieser Einne gleichmäßig über den-Umfang verteilte Waschdüsen 28 angeschlossen. Die aus den Waschdüsen 28 austretende Waschflüssigkeit besprüht.das Austraggut während dessen Gleitens über den Siebmantel 16 und· fließt im Gegenstrom zu diesem Gut in den Sammelraum, in..dem es das in diesem angesammelte Austraggut vorbehandelt. Unterhalb der Mündung des Zuführungsrohres 27 ist ein Spritzring-30 an.dem Einlauftrichter 13 befestigt,. der die Waschflüssigkeit in den oberen Teil der Eingrinne 2.6 wirft. Bei der Taumelbewegung der Siebtrommel 2.£ließt der größte Teil: der Waschflüs;sig~ keit zu.deniWaschdüsen 28, die, jeweils den größten Abstand von der !Prommelwelle 1 aufweisen. Hierdurch wird erreicht, daß vornehmlieh, dem Schleudergut die größte Menge der Waschflüssigkeit zugeführt wird, das noch nicht ausgetragen wird. Der Waschvorgang kann dadurch noch weiter verbessert werden, daß die-Siebtrommel 2 als Stufentrommel 31 ausgebildet wird (Abb. 2) Hierdurch findet eine Umschichtung des. Austraggutes beim fjber-
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KRAUSS-MAFFEI ■ AKTIENGESELLSCHAFT -8MUNCHEN-ALLACh;!
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gang von einer Stufe zur folgenden Stufe statt, durch die die äußere Schicht nach innen gelangt, so daß ein gleichmäßiges Waschen des Austraggutes erzielt wird. Durch die Gestaltung jeder Stufe als Einne 32 kann eine zeitweise Ansammlung von Waschflüssigkeit in den Stufen erzielt werden (Afrb. 3)·
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Claims (3)

KRAUSS-MAFFEI ■ AKTIENGESELLSCHAFT -8MONCHEN-ALLAc h5 S shut zansprüche
1. Zentrifuge zum Entwässern und Waschen kristallinischer Schleudergüter, insbesondere Biskristalle, mit einer die Kristalle durch Taumeln austragenden und mit einem ebenen Trommelboden ausgebildeten, lotrecht gelagerten Siebtrommel, dadurch gekennzeichnet, daß der Siebmantel (16) einen Neigungswinkel von höchstens 90 Srad zum Irommelboden (4) aufweist·
2. Zentrifuge nach .Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebtrommel (16) stufenförmig zum Austragende (17) erweitert ist·
3. Zentrifuge nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede £rommelstufe als Kinne (32) ausgebildet ist.
4· Zentrifuge nach den Ansprüchen 1 bis 3 mit einem konzentrisch in der Siebtrommel angeordneten Einlauftrichter für das Eintraggut , dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des oberen Endes des Einlauftriohters (13) eine Eingrinne (26) für die Waschflüssigkeit an diesem angeordnet ist, an der im Bereich des unteren Endes radial nach außen gerichtete Waschdüsen (28) angeschlossen sind.
Vorstand: Dr, !ng. E. h. Oskar Stamm, Vorsitzer, Erich W. O. Busse, Paul H. v. Mitterwaliner, Dr. Ing. Erwin Ziebart stellvertr. · Vorsitzer des Aufsichtsrates : Dr. Ing. E. h. Franz Grabowskl
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