DE1921021A1 - Verfahren zur Trennung eines Nutzsignals von einem im selben UEbertragungsband enthaltenen Pilotsignal - Google Patents

Verfahren zur Trennung eines Nutzsignals von einem im selben UEbertragungsband enthaltenen Pilotsignal

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    • H03H11/02Multiple-port networks
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Description

  • Verfahrcn zur Trennung eines Nutzsignals von einem im selben Übertragungsband enthaltenen Pilotsignal Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Trennung eines Nutzsignals von einem in selben Übertragungsband enthaltenen Pilotsignal.
  • In der Trägerfrequenztechnik und vor allen bei Vielkanal-Trägerfrequenz-Systemen werden sendeseitig MeB- oder Pilotsignale in die Bücken zwischen bestinutc Trägerfrequenzkanäle gelegt, deren Amplituden auf der Empfangsseite als Meßwerte für Uberwachung oder Verstärkungsregolung der in sclben Ubertragungsband liegenden Nutzsignale herangezogen werden. Darüberhinaus ist es in vielen Fällen erwünscht, das in Übertragungskanal befindliche Pilotsignal vor der Weitergabe des Ubertragungsbandes an ein anderes System zu sperren. Zu diesem Zweck müssen die Pilotsignale empfangsseitig einerscits ausgcfiltert, andererseits gesperrt werden, ozu Pilotbandpässc und Pilotsperren Verwendung finden. Es sind als Sandfilter kleiner Bandbreite erforderlich, um eine scharfe frequenzmäßige Trennung der Meßsignale von den angrenzenden Tragerfrequenzkanälen zu gewährleisten. Diese Anforderungen werden im alleinen von mit Schwingquarzen bestückten Filtern erfüllt, die jedoch schaltungstechnisch aufwendig und wegen der Verwendung von Schwingquarzen teuer sind. Insbesondere ist es nachteilig, daß für jede Pilotfrequenz zwei derartiger Filtcr, nänlich ein Pilotbandpaß und eine Pilotsperre benötigt werden.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Trennung eines Nutzsignals von einen in sclben Ubertragungskanal enthaltenen Pilotsignal anzugeben, dessen Durchführung bei geringem Aufwand gewährlcistct ist.
  • Erfindungsgemäß wird diesc Aufgabe dadurch gelöst, daß das am Ausgang eines Pilotbandpasses gewonnene Pilotsignal und die im Übertragungsband liegenden Signale derart einer Einrichtung zur Auskopplung des Nutzsignals zugeführt erden, daß das Nutzsignal an. Signalausgang dieser Einrichtung als strom-bzw. spannungsmäßige Differenz der im Ubertragungsband liegenden Signale und des Pilotsignals auftritt.
  • Durch diese-Maßnahmen wird erreicht, daß der Pilotbandpaß, der zur Aussiebung des Pilotsignals aus dem Ubertragungsband erforderlich ist, zusätzlich zur Sperrfunktion herangezogen wird. Dadurch wird eine eigene, mit Quarzen bestückte Pilotsperre eingespart, as neben Kostenersparnis eine betrachtlichc Reduktion des Schaltungs- und Platzauftiandes bedeutet.
  • Bevorzugt dient der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens eine Schaltungsanordnung, die dadurch gekennzeichnet ist, daß sic aus einem Pilotbandpaß und ciner Einrichtung zur Auskopplung des Nutzsignals besteht, daß dicsc Einrichtung einen Übertrager mit zwei Signalcingangen und einem Signalausgang aufweist und daß an den einen Signaleingang das vom Pilotbandpaß gelicferte Pilotsignal, das in Betrag und Phase mit dem in Übertragungsband enthaltenen Pilotsignal übereinstirmt und an den anderen Signaleingang die, beispielsweise vom Primärgruppenverstärker geliefcrten, noch im Übertragungsband licgendcn Signale anschlicßbar sind.
  • Die Signaleingänge können dabei an ein und derselben Primär-Wicklung des Ubertragers liegen. In diesem Fall ist der eine Anschluß der Primärwicklung des übertragers mit der Quelle des Übertragungsbandes, beispielsweise den Primürgruppenverstärker, der andere Anschluß mit den Ausgang des Pilotbandpasses verbunden. Für die Pilotfrequenz muß das ron Pilotbandpaß gclicferte Signal nach Betrag und Phasc mit dem im Übertragungsband enthaltcnen Pilotsignal übcrcinstimmcn, damit am Signalausgang der Einrichtung zur Auskopplung dcs Nutssignals, beispielsweise an der Sekundärwicklung des Übertragcrs ein Dämpfungspol für das Pilotsignal auftritt. Der Dümpfungspel entsteht dadurch, daß bei der Pilotfrequenz an beiden Anschlüssen der Primärwicklung des Übertragcrs die gleichc Spannung anliegt. Dementsprechend ist zur Durchführung des crfindungsgemäßen Verfahrens zur Trennung des Nutzsignals von einem im selben Übertragungsband enthaltenen Pilotsignal jeder Pilotbandpaß geeignet, der in der Lage ist, a Pilotsignal derart aus den Übertragungsband auszufiltern, es mit dem ncch im Übertragungsband enthaltenen Pilotsignal nach Betrag und Phase übcreinstimmt. Sofcrn auf eine galvanische Trcnnung der Signaleingänge vom Signalausgang der Einrichtung zur Auskopplung des Nutzsignals verzichtet wird, ist aistcllc dcs Übertragcrs auch ein ohmscher Widerstand verwendbar. Der Widerstand wird dabei an einem seiner Anschlüzse von der Quellc des Überiragungsbandes am anderen Anschluß vom Pilotbandpaß mit dem Pilotsignal gespeist. Das Übertra@ungsband, in dem das Pilotsignal gespcrrt ist, ist dann an beidcn Anschlüsscn des Widerstandcs abnchmbar.
  • Außerdem kann es vorteilhaft sein, daß dem Pilotbandpaß eine Impedanzwandlerstufe nachgeschaltet ist und daß der Ausgang dcr Impedanzwandlcrstuf@ mit einem dcr Signaleingänge der Einrichtung zur Auskopplung des Nutzsignals vcrbunden ist.
  • Dic in Übertragungsband liegenden Signale werden im allgemeinen von nicderohmigen Ausgang des Grundgruppenverstärkers an dic Einrichtung zur Auskopplung des Nutzsignals geliefert.
  • Damit die Differcnzbildung dicscr Signale mit den Pilotsignal nicht beeinträchtigt wird, muß das Pilotsignal aus einer Quellc nicdrigcn Irncnwidcrstardcs @cli@fcrt wcrdcn.
  • Das Pilotsignal wird deshalb nicht unmittclbar, sondcrn übcr eine Impcdanzwandlcrstufc vom Ausgang des Pilotbandpasscs zum eincn Signalcingang dcr Einrichtung zur Auskopplung dcs Nutzsignals gcführt.
  • Einc weitcre Ausgestaltung der Schalturgsanordnung kann darin bestchcn, daß dcr Pilotbandpaß als Diffcrcnzvcrstärkcr ausgebildct ist und zwci Transistoron aufwcist, dcrcn Emitter durch einen ohmschen Widerstand vcrtundcn sind und daß in dcn Eingangskrciscn dcs Differenzvcrstärkers Rcaktanzcn licgcn, vcn dencn eine ein Schwingquarz und dic anderc ein Kondcnsatcr, vorzugsweisc ein in scincr Kapazität verändcrbarcr Kondensator ist.
  • Hierdurch erhält man eincn Pilotbandpaß, dcr wic ein Diffcrcntialfilter Brückenfilterdämpfungsvcrhaltcn aufvzeist, wobei jedoch ein Übcrtragcr, insbcscndcre ein Diffcrcntialübertrager eingespart wird. Hierdurch ergibt sich nebcn Kostcncrsparnis auch ein wcscntlich gcringcrcr Rcumbedarf. Darübcrhiraus wirkt dicscr Pilotbandpaß verstärkcnd und bictet durch gecignctc Dimcnsionierung dcs Diffcrcnzvcrstärkcrs dic Möglichkeit, Eingangs- und Ausgangss@@@inwidcrständc dcm jcwciligcn Anwendungsfall anzupassen. Des weiteren ist durch die Wahl der in dcn Eingangskrciscn des Diffcrcnzvcrstärkers licgenden Rcaktanzcn die Rcalisierung bcliebigcn Brückcnfiltcrdämpfungsvcr haltcns gcwährleistet. Durch Verwcndung cines vcrändcrbarcn Kondcnsators im eincn Eingangskrcis dcs Diffcrenzvcrstärkers ist das Betricbsdämpfungsverhaltcn variierbar. Wird dicscr ) Kondcnsator durch einen zweiten Schwingquarz ersetzt, so vcrhält sich das crfindungsgcmäßc B@ndfilter wic ein zweiquarzigcs Prückcnfilter.
  • Besonders vorteilhaft kann es zein, daß der die Emitter der Transistorcn des Diffcrenzverstärkcrs verbindende ohmschc Widerstand von einen Kondensator übcrbrückt ist.
  • Wenn man in dieser Gleise verfährt, erreicht man, daß geringfügige Phascnvcrschiebungen zwischen dcm vom Pilotbandpaß gelieferten Pilotsignal und den noch in Übertragungsband enthaltenen Pilotsignal konpensiert werden.
  • Im folgenden wird das erfindungsgemäße Verfahren zur Trennung eines Nutzsignals von einem im selben Ubertragungaband ent-:-altenen Pilotsignal anhand von Zeichnungen, in denen Ausführungsbeispiele ven Schaltungsanordnungen zur Durchführung dieses Verfahrens gezeigt sind, näher erläutert.
  • Im einzelnen zeigt Fig. 1 ein prinzipielles Blockschaltbild einer derartigen Schaltungsanordnung und Fig. 2 eine mit Einzelbauelementen ausgeführte Schaltungsanordnung zur Trennung eines Nutzsignals von einem im sclben Übertragungsband liegenden Pilotsignal.
  • Wie eingangs erwähnt, muß aus dem vom geregelten Vcrstärker abgegebenen Übertragungsband, das sich beispielsweise von 60 - 108 kIIz erstreckt, das Pilotsignal mit einer Frequenz von beispielsweise 60 kIIz ausgefiltert werden, um aus der Pegelabweichung dieses Pilotsignals von Sollwert die Stcllgröße für den geregelten Verstärker sowie Alarmfunktionen abzuleiten. Dazu ist ein Pilotbandpaß vorgesehen. Gemäß der Erfindung wird dieser Pilotbandpaß dazu benutzt, das ankommende Pilotsignal an Ausgang des Grundgruppcnverstärkers zu sperren, wodurch eine eigene Pilotsperre eingespart wird.
  • Diese Doppelausnutzung des Pilotbandpasscs wird anhand Fig. 1 erläutert.
  • Von einer Quelle GV, beispielsweise dem Grundgruppenverstärker, wird den Eingangsklemmen 1, 2 eines Vierpols PB, der beispiles,-weise ein Pilotbandpaß ist, eine Eingangsspannung UO zugeführt. Diese Eingangsspannung UO stellt beispielsweise die in einem Ubertragungaband enthaltenen Signale, also Nutzsignal und Pilotsignal dar. An-den Ausgangsklemmen 3, 4 des Vierpols PB bildet sich die Ausgangsspannung U2 aus, beispiclsweisc das aus dem Übertragungsband ausgefilterte Pilotsignal. Damit ergibt sich für den Vierpol Pß einc Übcrtragungsfunktion U2 G (#) = . Betrachtet man dic an den Klcmmen 4, 5 ent-U0 stehendc Spannung U3 im Verhältnis zur Eingangsspannung U0, so ergibt sich eine neue Übertragungsfunktion S (#) = U3/U0 = U0 - U2/U0 = 1 - G (#), da die Spannung U3 die Differenz der Eingangsspannung U0 und der Ausgangsspannung U2 des Vierpols PB ist. Die Spannung U3 stcllt somit die Differenz der in Übertragungsband liegenden Signale und: des Pilotsignals, also das Nutzsignal dar. Hat der Vierpol PB den Charakter eines Bandpasses nit G (#) = 1 in der Durchlaßmittc und G (#) # 0 in den Sperrbcreichen, so nimmt S (#) den Charakter einer Sperrc an mit S (&>) = 0 bei der Bandpaßmittenfrequenz und S (#) # 1 in den Frequenzbercichen, die den Sperrbereichen des Bandpasses entsprechen.
  • Die Ausgangssparjiung UA, die der-Spannung U3 proportional ist, ergibt sich an Ausgang F2ab eines Übertragers 2. Die Ausgangsimpedanz ZA resultiert in wesentlichen aus der Größe des Widerstandes R und den Übersctzungsverhältnis des Übertragers U, sofern die Impedanz der Qucllc GV und die Ausgangsimpedanz Z2 des Vierpols PB vernachlässigbar klcin sind.
  • Wie bereits erläutert, wird die Pilotfrequenz und deren Umgebung dadurch in Signalweg gesperrt, daß die Differenz der Eingangsspannung UO und der Ausgangsspannung U2 des Pilotbandpasscs PB den Ausgang F2ab des Übertragers Ü zugeführt wird. Die Ausgangsspannung U2 des Pilotbandpasses PB muß für die Pilotfrequenz nach Betrag-und Phase mit der Eingangsspannung U0 übereinstimmen, damit ein Danpfungspol auftritt.
  • In Bereich hoher Sperrdampfung a as (#) in der Umgebung der Pilotfrequenz ist der Phasengang des Pilotbandpasses PB fürden Dämpfungsverlauf der Sperre verantwortlich, da der Betrag L :. ,.
  • .
  • -% :'' , der Ausgangsspannung U2 des Pilotbandpasses PB in der Umgebung dcr Durchlaßmittenfrcqucnz annähernd konstant blcibt. Der Verlauf der Sperrdämpfung as (#) ist daher aus dem Phasengang des Pilotbandpasscs bcstimmbar: Mit @ (#) ist dabci der Phasenwindel zwischen der Eingangsspannung Vo und der Aungangsspannung U2 des Pilotbandpasses beseichnet. Beispiclsweisc bleibt die Sperrdämpfung as in einen Bereich oberhalb und unterhalb der Sperrfrequent # 2,3 Np, wenn der Phasenwinkel @ (#) # # 6° bleibt. Die tlöhe der Poldämpfung ap ergibt sich aus der Genauigkeit der Übcreinstimmung der Beträge der Eingangsspannung U0 und der Spannung U2: Eine Ändcrung der Durchlaßdämpfung des Pilotbandpasscs PB un # 0,01 @p vom Sollwert bewirkt beispiclsweisc eine Vcrminderung der Poldämpfung ap von oc auf 4,6 Np. Für die Dämpfungsverzcrrungen der Sperre sind in deren Durchlaßbereich die Sperrdämpfung as und Sperrphase des Pilctbandpasses maßgebend. Durchlaßbereich der Sperre und Sperrbercich des Pilotbandpasscs entsprechen einander. Eine Sperrdämpfung as des Pilotbandpasses die größer als 4,6 Np ist, kann s.B. eine Dämpfungsverzcrrung der Sperre im entsprcchenden Übertragungsband von maximal 0,01 Np zur Folgc haben und dics auch nur dann, wenn der Phascnwindel dabei 180° beträgt.
  • Fig. 2 zeigt eine ausführliche Schaltungsanordnung zur Trennung eines Nutzsignals von einen in selben Übertragungsband befindlichen Filotsignal. Der Grundgruppenverstärker GV speist einerseits über den Widerstand R die Primärwicklung des Übertragcrs U, andererscits den nit den Transistoren T2, T3 als Diffcrenzverstärker ausgcbildcten Pilotbandpaß mit dcr Eingangsapannung Uo. Die Eingangsspannung UO stellt dabei ein breitbandiges Signal dar, das alle in Übertragungsband liegenden Signale umfaßt. Der Differenzverstärker, d-er von der Batteriespannung UB gespeist wird, weist in seinen Eingangskreisen neben den Widcrständen R1, R2 eincn Schwingquarz Q und einen veranderbaren Kondensator C1 auf. Dic Impedanzen des Schwingquarzes Q und des Kondensntors Ci sind von der Prequenz der Eingangsspannung UO abhängig und geben dem Diffcrcntialvcrstärker für dic Pilotfrequenz Bandpaßverhalten.
  • Mit dem vcrunderbaren Kondensator C1 ist die Durchlaßmittc dieses Pilotbandpasscs einstellbar. Dic Spannungsverstärkung des mit den Transistoren T2, T3 aufgebauten Differenzverstlrkers, jeweils ven der Basis auf den Emitter der Transistorcn T2, T3, ist durch die durch die Widerstände R3, R5 bedingte starke Gegenkopplung fast gleich eins. Aus diesem Grunde ist die an Widerstand R3, der die Emittcr der Transistoren T1, T2 verbind-et, auftretende Spannung U3 gleich der Differenz der an den Widerständen R1, R2 anliegenden Spannungen. An Arbcitswiderstand R4 des-Tran3ist-ors T3 wird die Ausgangsspannung U1 des als Differenzverstärker ausgebildeten Pilotbandpasses abgegriffen und dem Pilotverstärker PV- zugeführt. Bei hoher Stromverstärkung des Transistors T3, wenn also dessen Kollektorstron angenähert gleich dessen Enittcr-R4 strom ist, ist dic Ausgangsspannung U1 gegcben zu: U1 = U3 . .
  • R3.
  • Am Arbeitswidcrstand R6 dcs Transistors T2 entseht das Pilotsignal als Spannung U1', die mit der Eingangsspannung UO bei der Pilotfrequenz in Betrag und Phase übereinstimmt. Vom Arbeitswiderstand R6 wird dic Spannung U1' zum Transistor T1 geführt, der als Impedanzwandlcrstufe dient und eine Spannungsverstärkung aufweist, die ungefähr gleich cins ist. Am Emittcrwiderstand R7 bildet sich daraufhin eine Spannung U2 aus, die niederohmig zur Verfügung steht. Die Spannung U2 wird ebenfalls wie die Eingangsspannung UO der Primärwicklung des Ubertragers U zugeführt, der an seinem Ausgang F2ab das Ubertragungsband mit den gesperrten Pilotsignal als Ausgangsspannung UA zur Vcrfügung stellt. Der Ausgangsscheinwiderstand ZA beträgt: ZA#R/ü2, wobei mit ü das Übersetzungsverhältnis des Ubertragers Ü bezeichnet ist. Dies gilt nicht nur für das im Übertragungsband enthaltene Nutzsignal, sonderen auch für die gesperrte Pilotfrequenz, was gegenüber üblichen Pilotsperren, die in der Umgebung der Sperrdämpfung einen großen Reflexiensfaktor aufweisen, einen Vorteil bedeutet.
  • Wenn jedoch zwischen der Spannung U2 und der Eingangsspannung UO des Pilotverstärkers für die Pilotfrequenz eine geringfügige Phasenverschicbung besteht, liegt der Sperrpol bei einer Frequenz etwas untcrhalb der Duchlaßmitte des Pilotbandpasses PB. Diesc Phasenverschiebung rührt daher, daß durch den Transistor T2 außer dem Strom, der sich aus der Spannung U3 und dem Widerstand R3 ergibt, auch noch ein Strom fließt, der aus der am Widerstand R2 und damit am Einitter des Transistors T2 licgenden Spannung und dem Widerstand R5 resultiert.
  • Eine Kompensation der Phasenverschiebung wird nun dadurch erreicht, daß man den Widerstand R3, der zwischen den Emittern der Transistoren 22 und T3 liegt, durch Parallelschalten eines Kondensators C2 mit kapazitiver Phase behaftet. Dieser Phasenwinkel beträgt nur einige Grad und. verändert das Dämpfungsverhalten des Bandpasses nicht.
  • 5 Patentansprüche 2 Figuren

Claims (5)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Verfahren zur Trennung eines Nutzsignals von einem im selben Ubertragungsband enthaltenen Pilotsignal, d a -d u r c h g e k e n n z c i c h n 0 t , daß das am Ausgang eines Pilotbandpasses gewonnene Pilotsignal und dic im Übertragungsband liegenden Signale derart einer Einrichtung zur Auskopplung des Nutzsignals zugeführt erden, daß das Nutzsignal am Signalausgang dieser Einrichtung als strom- bzw. spannungsmäßige Differenz der im Ubertragungsband liegenden Signalc und des Pilotsignals auftritt.
  2. 2. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die Schaltungsanordnung aus einem Pilotbandpaß und einer Einrichtung zur Auskopplung des Nutzsignals besteht, daß diese Einrichtung einen Übertrager mit zwei Signaleingängen und einen Signalausgang aufweist und daß an den einen Signaleingang das vom Pilotbandpaß gelieferte Pilotsignal, das in Betrag und Phase mit dem im Vbertragungsband enthaltenden Pilotsignal übereinstimmt und an den anderen Signaleingang die, beispielsweise vom Primärgruppenverstärker gelieferten, noch in Übertragungsband liegenden Signalo anschließbar sind.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, d a d u r c h g e -e e n n z e i c h n e t , daß den Pilotbandpaß eine Impedanzwandlcrstufc nachgeschaltct ist und daß der Ausgang der Impedanzwandlerstufe mit einem der Signalcingängc der Einrichtung zur Auskopplung des Nutzsignals verbunden ist.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 und 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Pilotbandpaß als Differenzverstärker ausgebildet ist und zwci in Emitterschaltung betriebene Transistoren aufweist, deren Emitter durch einen ohmschen Widerstand verbunden sind und daß in dcn Eingangskrciscn des Diffcrcnzvcrstärkcrs Rcaktanzcn liegen, ven denen eine ein Schwingquarz und die andere ein Kcndcnsator, vorzugsweisc ein in seincr Kapazität verändcrbarcr Kondensator ist.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t- , daß der die Emittcr der Traslsisloren des Diffcrcnzvcrstärkers verbindende ohmschc Widcrstand von eincm Kondensator übcrbrückt ist.
    L e e r s e i t e
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