DE1921022B2 - Bandfilter fuer elektrische signale - Google Patents
Bandfilter fuer elektrische signaleInfo
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Description
C/
für den Aufbau mit diskreten Bauteilen geeignet ist.
Die Unterdrückung unerwünschter Qleichtaktantaile
im Ausgangssignal wird ferner auf einfache Weise
durch einen einzigen, die beiden Emitter der Transistoren des Differenzverstärkers verbindenden ohmschen
Widerstände gewährleistet. Des weiteren ist durch die Wahl der in den Eingangskreisen des Differenzverstärkers
liegenden Reaktanzen die Realisierung beliebigen Brückenfilterdämpfungsverhaltens gewährleistet.
So können beispielsweise auch Induktivitäten in Form von Spulen der Verwirklichung bestimmten
Filterverhaltens dienen. Durch Verwendung eines veränderbaren Kondensators im einen Eingangskreis des
Differenzverstärkers ist das Betriebsdämfungsverhalten
variierbar, so daß die Pole der Betriebsdämpfung auf die gewünschte Frequenz gelegt werden können. Wird
dieser Kondensator durch einen zweiten Schwingquarz ersetzt, so verhält sich das erfindungsgemäße Bandfilter
wie ein zweiquarziges Brückenfiiter.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung .vird im folgenden an Hand von Zeichnungen näher beschrieben.
Im einzelnen zeigt
F i g. 1 die Schaltung eines Bandfilters gemäß der Erfindung zur Aussiebung eines in einem Übertragungsband
enthaltenen Pilotsignals, mit einem Schwingquarz im einen und einem veränderbaren Kondensator
im anderen Eingangskreis.
F i g. 2 ein Diagramm über den Verlauf der in den Eingangskreisen des als Differenzverstärker ausgebildeten
Bandfiiters liegenden Blindwiderstände in Abhängigkeit von der Frequenz.
F- i g. 3 die Ortskurve der an den Eingängen der Transistoren des Differenzverstärkers liegenden Spannungen
bei gegebener Eingangsspannung,
I ι ü. 4 den Dämpfungsveilauf des Bandfilters in
Abhängigkeit von der Frequenz und der Größe der Kapazität des im einen Eingangskreis des Differenzverstärkers
liegenden Kondensators.
Das in E i g. I gezeigte Bandfilter will von der Batteriespannung LH gespeist und von der Eingangsspanmine
Lt; angesteuert. Die Eingangsspannung Ck
ist beispielsweise das vom (irundprimärgruppenvcrstärker
gelieferte fihertragungsband, in dem sich das Pilotsignal hetindet. Der Widerstand Rl und die
Basis des Transistors 71 werden von der Eingangsspannung Lr-: über den Schwingquarz Q als Vorimpedanz
gespeist. Die am Widerstand Rl und damit an der Hasis d"s Transistors 7Ί anliegende Spannung ist
mit (T bezeichnet. Der Widerstand Rl und die Basis
des Transistors 7 2 werden über den Kondensator C, der als veränderbarer Kondensator ausgebildet ist. als
Vorimpedanz gespeist. Die am Widerstand R2 und
damit an der Basis des Transistors 7 2 anliegende Spannung ist mit (2 bezeichnet. 1 henso können die
Widerstände Rl und Rl durch weitere Widerstände
Rd und P"7 "i Hasisspaniuingsteiiern ergänzt sein. Die
Spannun- Stärkung des mit dem Transistor TX, Tl
aufgebau1 Differenzverstärkers jeweils von der
Basis au η Emitter der Transistoren 7Ί, Ti ist
durch di .ich die Widerstände Λ3, RS bedingte
starke O kopplung fast gleich Eins. Die Widerstände R x '-'5 sind zu diesem Zweck so bemessen,
daß sie j liegen den Transislorcingangswiderstand
in Basiss Ming sind. Die am Widerstand Λ3, der die
Emitter Transistoren 7"I. Tl verbindet, auftretende
1UiUiIg (''3 ist deshalb die Differenz der an
den W'id nulen Ri und Rl anliegenden Spannungen
ill 12. Die Aiugangsspannung Ua des Differenzverstärkers,
die nm Arbeitswidepuancl #4 des
Transistors Ti anüß&t, ergibt sich bei hoher Stromverstärkung
des Transistors Ti, wenn also dessen Kollektorstrom annähernd gleich dessen Emitterstrom
igt, zu:
7v3
F i g, 2 zeigt den Verlauf der Reaktanz Xq des
ίο Schwingquarzes Q und den Verlauf der Reaktanz Xc
des Kondensators C in Abhängigkeit von der Frequenz ω. F i g. 3 zeigt die Ortskurve der an den Basiselektroden
der Transistoren Tl, T2 stehenden Spannungen Ul, Ul bei gegebener Eingangsspannung Ue,
Beide Ortskurven, nämlich die der Spannung Ul in Abhängigkeit von der Frequenz co, im folgenden kurz
mit Ul (ω) bezeichnet, und die der Spannung Ul in
Abhängigkeit von der Frequenz w, im folgenden kurz mit Vl (r/j) bezeichnet, liegen auf .-in und demselben
an Kreis. Da beide Ortskurven l/l (ω) and Ul («>) in
F i g. 3 im gleichen Kreis dargestellt sind, sind die für den Schwingquarz Q geltenden Frequenzen ω im
Innern des Kreises eingetragen und die für den Kondensator C geltenden Frequenzen
<» außerhalb des Kreises aufgeführt.
Im einzelnen ergeben sich folgende Sachverha'.te. Bei der Frequenz «>
— O ist die Spannung U\ (<» = O)
=· 0, da der Schwingquarz O, wie dies aus Fig. 2
ersichtlich ist, die Impedanz Xq = χ besitzt. Bei
der Frequenz n> ■-- <u,- herrscht Quarzserienresonanz.
Der Schwingquarz Qhat die Impedanz Xq 0(Fig.2).
Damit ist die Spannung L'\ («>,) Ub. also gleich der
Eingangsspannung. Bei der Frequenz o>
herrscht
Quarzparallelresonanz, der Schwingquarz Q hat nun die Impedanz Xq ■ χ (F i g. 2) und die Spannung
Ul (nip) 0. Bei der Frequenz") χ besitzt der
Schwingquarz Q, wegen der Quarzparallelkapazität die Impedanz Xq 0. weswegen die Spannung Ul
(ο ·/ ) wiederum gleich der Eingangsspannung Vk
ist.
Der Endpunkt des Vektors der Spannung i'2 (>»),
die an der Basis des Transistors Tl anliegt, durchläuft
den linken Halbkreis zwischen den Frequenzen m 0 und <■>
\ im Uhrzeigersinn. Bei der Frequenz <« 0
+5 ist die Spannung Vl (">
0) 0, da der Kondensator Γ die ImpedanzX1- χ hat (E ig. 2). Bei
der Frequenz f< - r ist die Impedanz Xc 0
(F ig. 2), und damit ist die Spannung Ul {'■>
x) gleich der Eingangsspannung Ue-
Bei der Frequenz. <·>
O1 sind die Impedanz Xq und Xi- gleich groß (F i g. 2). Damit ergibt sich Cl
(»■Ο Vl (»■»,).
In F i g. .1 ist außerdem die Spannung L'3 eingetragen.
Da diese Spannung ebenfalls von der Frequenzf> abhängig ist. wird sie im folgenden kurz 13
(<■>) bezeii 'inet. Der Vektor der Spannung (3 tf>) ist,
wie bereits gezeigt wurde, die Differenz der Spannungen Ul (m) und Ul (fi>). Die Spannung UZ (ω) ist der
Ausgangsspanniing Ua proportional und gibt die
Selektion des erfindungsgemäßen Bandfiiters wieder Bei der Frequenz™ 0 ist die Spannung i/3 (w - 0>
- 0, und damit ist die Betriebsdämpfung ai, x. Bd
der Durchlaßmitte des Bandfiiters, also hei der Frequenz mn ist die Spannung £/3 (r»„) gleich der Eingangs
spannung Ur, die Betriebsdämpfung cii, 0. Bei de
Frequenz ok hat das Bandfilter einen Dämpfungspol die Betriebsdämpfung au wird unendlich groß. Somr
wird die Spannung V3 («>x) zu Null. Ebenso ist di<
1 921 Ö22
Beiriebsdä^u.g * M der Frequen^ . * »nencilieh
groß, die Spannung t/3 (« = co wird zu Null.
fn F ί g. 4 ist der Verlauf der Üefnebsdampfung ^
des ßartdÜtteft ifl Abhängigkeit von der Frequenz«)
und der Größe der Kapazität de^ Kondensators G gezeigt,
Mit der Frequenz«, ist ate Durchlaßm.lte des
ÄÄ Größe der Kapazität ί ändert
^ v2iing eirtes iCondehsatöfs G<
die üf einen um did Kapazität AG
|jgi1sä[ör -.Q ÜM die" stficlilierte
VeflSf der kfjebsdlfflfung at>
däf, Ki.rve^ ^Verlau^ _ ^ ^^^ ^ff ^
kleine* wirf.
Hierzu ι Blatt Zeichnurigen
Claims (1)
- schwierig zu erfüllen, p&zn ist wenigstens ein mebr-Patentanspruch: stufiger Transistorverstärker erforderlich, dessen Eingan gswiderstand durch starke, über mehrere StufenBandfilter für elektrische Signale, insbesondere reichende Gegenkopplung vermindert wird. Hieraus für die Anwendung auf dem Gebiet der Träger- 5 ergibt sich insbesondere dann ein großer Aufwand, frequenztechnik zum selektiven Empfang eines wenn der Verstärker mit diskreten Bauteilen aufgebaut sinusförmigen Meß- oder Pilotsignals, das einen werden soll.Differenzverstärker aufweist, in dessen Eingangs- Ferner ist es aus der Abhandlung von R. D.kreisen ein Schwingquarz und ein Kondensator Middlebrook und A. D, T a y 1 ο r »Differential liegen, dadurch gekennzeichnet, daß io Amplifier With Regulator Achieves High Stability, der Differenzverstärker ein Spannungsverstärker Losv Drift« der Zeitschrift »Electronics«, Vol. 34 ist und aus zwei in Emitterschaltung betriebenen (28. Juli 1961), Nr. 30, S. 56 bis 59, insbesondere Transistoren (7Ί, T2) gebildet ist, deren Emitter F i g. 1 auf S. 56, bekannt, bei einem Differenzdiirch einen ohmschen Widerstand (R3) verbunden verstärker, der zwei Gegentaktausgänge aufweist, sind, daß der Schwingquarz (0 und der Konden- 15 unerwünschte Gleichtaktanteile durch Emittecwidersator(C) unmittelbar mit den Basiselektroden der stände bei den Transistoren der Eingangsstufe und Transistoren (Ti. T2) verbunden sind und daß der durch eine für diese Transistoren als gemeinsamen Kondensator (C) in seiner Kapazität veränderbar Emitterwiderstand dienende Kollektor-Emitter-Strecke ist. eines weiteren Transistors zu unterdrücken. Die KoI-zo lektor-Emitter-Strecke des weiteren Transistors istdabei so hochohmig, daß der über sie fließende Stromim wesentlichen konstant ist. Die Ansteuerung des weiteren Transistors erfolgt dabei über zusätzlicheDie Erfindung betrifft ein Bandfilter für elektrische Transistoren und Widerstände. Diese Maßnahmen Signale, insbesondere für die Anwendung auf dem Ge- 25 führen jedoch dazu, daß der erforderliche Aufwand biet der Trägerfrequenztechnik zum selektiven Emp- für eine Gleichtaktunterdrückung im Ausgangssignal fang eines sinusförm γ.η Meß- oder Pilotsignals, das derartig groß ist, daß er nur in Sonderfällen vertretbar einen Differenzverstärker aufweist, in dessen Eingangs- ist. bzw. zwangläufig zu schaltungstechnisch aufwenkreisen ein Schwingquarz und ein Kondensator liegen. digen Differenzverstärkern führt.In der Trägerfrequenztechnik und vo>-allem bei Viel- 3° Ferner ist es aus der USA.-Patentschrift 1902 031 kanal-TrägerfrequenzsystemenwerdenscndeseitigMeß- ein auf dem Gebiet der Trägerfrequenztechnik ver- oder Pilotsignale in die Lücken zwischen bestimmte wendbarer. Bandfilter bekannt, das zwei Verstärker-Trägerfrequenzkanäle gelegt, dc-en Amplituden auf kreise aufweist, die mit den Eingangs- und Ausgpngsder Empfangsseite als Kriterien für die Eigenschaften kreisen des Filters unter Verwendung von Überder Übertragungsstrecke herangezogen werden. Zu 35 tragern gekoppelt sind. Dieses Band^'ter. bei dem als diesem Zweck müssen die genannten Signale empfangs- verstärkende Elemente Elektronenröhren Verwendung seitig aus dem Übertiagungsband ausgefiltert werden, finden, weist jedoch den Nachteil auf, das zusätzlich wozu steile Bandfilter kleiner Bandbreite erforderlich Übertrager erforderlich sind.sind, um eine scharfe frequenzmäßige Trennung der Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einMeßsignale von den angrenzenden Trägerfrequenz- 40 Bandfilter der eingangs genannten Art zu schaffen, bei kanälen zu gewährleisten. Zur Realisierung von dem der verwendete Differenzverstärker einfach im Funktionen mit steilen Flanken und hohen Dämpfun- Aufbau ist und bei dem eine Unterdrückung von gen innerhalb schmaler Frequenzbänder hat man sich Gleichtaktanteilen im Ausgangssignal mit einfachen deshalb Bauelemente extrem hoher Güte, wie beispiels- schaltungstechnischen Mitteln erreicht wird,
weise Quarze oder lerritschwinger, bedient, die in Ver- 45 Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gebindung mit Brückenschaltungen, wie dem Kreuzglied, löst, daß der Differenzverstärker ein Spannimgsder Differential- oder der Sparbrücke, das geforderte verstärker ist und aus zwei in Emitterschaltung be-Übertragungsverhalten aufweisen. Die Polstellen der triebenen Transistoren gebildet ist. deren Emitter Dämpfung werden bei derartigen Bandfiltern durch durch einen ohmschen Widerstand verbunden sind, Cjicichheit der Reaktan/en in den Brückenzweigen als 5° daß der Schwingquarz und der Kondensator unmittel-Frgebnis eines Brückenabgleichs erzeugt. Bandfilter bar mit den Basiselektroden der Transistoren verbundieser Art sind jedoch aufwendig, was vor allem durch den sind und daß der Kondensator in seiner Kapazität die Verwendung von Differentialübertragern bedingt veränderbar ist.1st. Dazu kommt noch, daß der Raumbedarf der- Durch diese Maßnahmen erhält man ein Bandfilter,artiger Differentialübertrager in vielen Fällen einer 55 das wie ein Differentialfilter Brückenfijterdärr 'ungs-Miniaturisierung der Bandfilter entgegensteht, Verhalten aufweist, wobei jedoch ein Übertrag '. iiis-Aus der Abhandlung von D, S, Fl umpherys besondere ein Differentialübertrager eingespart wird. »Active Crystal Filters« in der Zeitschrift »Electro- Ftierdurch ergibt sich neben Kostenersparnis auch ein Technology«, VoI 78 (Juli 1966), Nr. I, S, 43 bis 47, wesentlich geringerer Raumbedarf. Darüber hinaus ist es bekannt, ein Bandfilter für elektrische Signale als 6° wirkt das erfindungsgemäße Bandfilter verstärkend Differenzverstärker, der ein Stromverstärker ist, aus- und bietet durch geeignete Dimensionienmg des spezubilden, wobei die Eingangskreise des Differenz- ziellen Differenzverstärkers die Möglichkeit, Eingangsverstärker«! in F i g. 1 (d) auf S. 44 über ohmsche und Ausgangsscheinwiderstände dem jeweiligen An-Widerstände mit einem Schwingquarz und einem Wendungsfall anzupassen. Der Differenzverstärker ist Kondensator verbunden sind. Der Eingangswider- 65 ferner als einstufiger Spannungsverstärker ausgebildet, stand des Differenz-Stromverstärkers muß dabei sehr Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß der Differenzklein gegenüber diesen Widerständen sein. Diese For- Verstärker sowohl für integrierte Sehaltkreistechnik d ist jecloGh bei Transistorverstärkerii äußerst als auch, wegen seiner tJnkomplizierlheit, besonders
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