DE1923092B2 - Verschlußkapsel für Flaschen und flaschenähnliche Behälter - Google Patents
Verschlußkapsel für Flaschen und flaschenähnliche BehälterInfo
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- B65D41/02—Caps or cap-like covers without lines of weakness, tearing strips, tags, or like opening or removal devices
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Description
Ψ*
dient zum Verschließen eines als Flasche dargestell- leren Berei J ^VjL n ^^^ _ vm
ten Behälters 2 mit einem Bund 21 an seiner Mun- grenzt ist, einen nngiormis vorspringenden
dung und weist eine Mittelplatte 11 sowie einen einen dazwischenli^enden-^^^^^
Mantel 12 auf, die durch einen Ringwulst 13 mitein- Ringbereich 322. Die £«e bezogen
ander verbunden sind. Die Mittelplatte 11 umfaßt 5 321 .und^^^SchiSlLtsprcchcn L
einen erhabenen, scheibenförmigen mittleren Bereich auf den mittlerenJJ^fJJJclis 311 und des Randbe-
111, der mit einer ebenen, ringförmigen Vertiefung Hohen des mitt eren Bereicns α
113 durch einen sich zu dieser hin erweiternden Ke- reichs 313 ^ "j^Spel 31 und 32 zueinander
gelstumyf 112 verbunden ist. Der Mantel 12 umfaßt Wenn die beiden Stempel μ
!inen zylindrischen oberen Abschnitt 121 und einen xo hin bewegt werden, <^ *M D5£^S„ ^Vren
kegelstumpffönnigen unteren Abschnitt 122, an den des Unterstempek ^deBUoDujd^jr jjteen
sich ein um 200 bis 250° nach innen eingerollter mittleren t B^lfJf^:ntspTechtJ m den etwas
Rand 123 anschüeßt. Der Ringwulst 13 hat die Form Randwulst 313 g^t dem.ntsprec ed ^
eines halben Torus; seine konkave Seite ist dem Be- breiteren Randbereich am e ,
hälter2 zugekehrt, weist also nach unten. Der Ring- i5 den Breiten ist der Blechdicke der Kapsel
wulst 13 ist einerseits mit der kreisförmigen äußeren liehen gleich. Matrize 33 ist hohl und
Begrenzung des ebenen Rings 113 und andererseits Der untere Teil 331 fjm™ eerinefü-
αώ dem zylindrischen Tei! Sl des Mantels verbun- hat ^^^^ί^Α^ΓΑ-
den, den der Ringwulst nach oben verlängert, und gig g^.^V^^^Tei 332 der Matrize ist ebenfalls
zwar erheblich über die Ebene des Bereichs 111 hin- *o JJ^^^J^Ser ist größer, so daß
""Der Innenraum des Ringwulstes 13 ist durch eine zwischen ^^*™™g££^^ Ring!
beispielsweise eingespritzte Dichtungsmasse 14 aus- zwei senkrechte ^J^^ffiiuineTSt
gefüllt, die sich so weit nach unten erstreckt, daß sie raum 333 frei ist f" Boden dieses Kmgraumesrt
das obere Ende des Randes 123 überdeckt. Um die a5 ein Kreisring 334, der durch ,einen äußeren vierteno
Verschlußkapsel 1 gemäß Fig. 2 am Behälter2 zu rus 3341 und einen inneren Vierteltorus 334Z
befestigen, ist ein Ziehvorgang erforderlich, bei dem grenzt ist. Oberstemoel 32
der Mantel 12 so weit nach unten gezogen wird, bis Der Ringstempel 34 umgibt den "berst^Pel £
der Rand 123 unter der Wirkung eines zur Achse 22 und weist an seinem unteren Ende eine Innenkege
des Behälters 2 hin gerichteten seitlichen Drucks un- 30 fläche 341 auf die ™t der Achse 2J der ^ empe!
ter den Bund 21 |reift. Der Ringwulst 13 bildet einen Winkel 3410 von mehr als 50 SsS aus einem
einen Werkstoffvorrat, der den größten Teil der Ver- Die Kapsel wird gemäß F ig 3 bis.5 «κ,emem
längerung des Mantels 12 ermöglicht; eine zusatz- Rohling 10 hergestellt der einen ^he benformigen
liehe Verlängerung ergibt sich aus der Elastizität des Boden 101 einen zylindn"^ J^*^^™
Metalls, aus dem die Verschlußkapsel 1 besteht. Der 3S einen diese beiden Teile ™^°8^^™ΐ^°
Ringwulst 13 und der zylindrische Teil 121 des Man- Zwischen* reich 102 1umfaßt, de :m Que sehnm d e
tels 12 werden dabei verformt und legen sich eng an Form eine, auf dem Kopf Jjjgdäi^·^ Js
den oberen Teil des Bundes 21 an; dabei wird die sen Schenkel schräg und ungleich md w&e^n
Dichtungsmasse 14 zwischen der Verschlußkapsel 1 der größere Schenkel auf der Seite^ManUjs behn
und dem Bund 21 eingezwängt. 4» det. In der Ausgangsstellung der VomchiunggemaB
Die Form des eingerollten unteren Randes 123, Fig. 3 nimmt der^nterstempe1 31 se η ^obere SM
der unter dem Bund 21 nicht vollständig nach innen lung ein und 0^".^,^^^RoWing ϊθ
gedrückt wird, erleichtert das Erfassen und Abziehen der Ringstempel 34 ,st g^^'K
der Verschlußkapsel 1 mit einem üblichen Flaschen- wird derart eingesetzt, daß *e.n Boden zwischen dem
öffner und es besteht nicht die Gefahr, daß dieser 45 Oberstempel und dem L"
den Bund 21 beschädigt. Wenn die Verschlußkap- Mantel in den Hohlraum
sie einem Ipnendruck
isTkiiänd ^s^z^^^xp^
in FP g ausist der Werdegang der Verschluß- sehen dem Oberstempel und.*m>™%£** ^
kapsel 1 in einer Vorrichtung dargestellt, die einen gezwängt, und diese verformen die Bereiche 111 und
Unterstempel 31, einen Oberstempel 32, eine den 113 sow.e den inneren Bereich des ^™s Jm
Unterstem^ führende Matrize 33 und einen Ring- Wem, sich d« °berstempel 32 ^meiMam mit^em
stempel 34 aufweist. Der Unterstempel 31 besitzt an 55 Ringstempel 34 weit er nach unten bewegt berührt
seiner oberen, die Druckfläche bildenden Stirnseite der untere Rand des Mantels 103 Jn Boden des
einen ebenen mittleren Bereich 311, der durch eine Hohlraumes 333 und w.rd infolge «kr Wjtam der
Zylinderfläche begrenzt ist, einen halbtorusförmigen, vierteltorusforrn.gen Bereich ; 334 und 3342 einge
also im Querschnitt halbkreisförmigen Randwulst rollt. Sobald das Einrollen beendet isl,bleiben der
313 und einen dazwischenliegenden, zurückgesetzten 60 Oberstempe und der Unter stempel st eh en,und de
Ringbereich 312. Die Höhe des Randwulstes 313 ist Ringstempel 34 bewegt sich gemäß Fig ^t aUem we.
größer als diejenige des mittleren Bereichs 311. Die ter nach unten, so daß se ne untere Stirnflache
Mantelfläche 3N des Unterstempels 31 ist zylin- im Rohling einerseits den f^™f™£Jto*fi{
wulstes 13 sowie den zylindrischen Abscnnitt hl
Der Oberstempel 32 besitzt an seiner unteren, die 65 und andererseits den kegelstumpffönnigen Bere.ch
Druckfläche bildenden Stirnseite einen ebenen mitt- 122 herstellt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- derart weiterzubilden, daß sie bei ihrer HerstellungPatentanspruch: un(j Verwendung weniger Störungen hervorruft alsVerschlußkapsel für Flaschen und flaschen- bekannte Verschlußkapseln.ähnliche Behälter, die rund um eine Mittelplatte Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch geeinen Ringwulst mit zum Behälter hin konkavem 5 löst, daß der Mantelrand mn nur 200 bis 250° einQuerschnitt aufweist, der beim Befestigen der gerollt ist, so daß seine Endkante nach oben weist Verschlußkapsel am Behälter durch einen Zieh- und in die Dichtungsmasse eingebettet ist.
Vorgang eingeebnet wird und an den sich ein in Damit wird überraschenderweise erreicht, daß der seinem oberen Teil zylindrischer, in seinem un- Mantelrand stärker belastbar und dennoch mit einem teren Teil kegelstumpfförmig sich erweiternder, io Flaschenöffner leichter wegbiegbar ist. Die Endkante innen mit einer Dichtungsmasse ausgekleideter des nur um 200 bis 250° eingerollten Randes weist Mantel mit nach innen eingerolltem Rand an- vor dem Befestigen der Verschlußkapsel am Behälter schließt, der beim Befestigen der Verschlußkap- nach oben, so daß sie sich beim Befestigen der Versel hinter einen Bund an der Beliältermündung schlußkapsel an der Innenwand des zylindrischen greift und sich mit einem Haschenöffner vom 15 Teils des Mantels abstützt, wobei der Querschnitt des Bund wegbiegen läßt, dadurch gekenn- eingerollten Mantelrandes die Form eines Kreisboze ichnet, daß der Mantel rand (123) um nur gens erhält, der knapp einem Halbkreis entspricht. 200 bis 250^ eingerollt ist, so daß seine End- Der eingerollte Mantelrand erhält dadurch und kante nach oben weist und in die Dichtungsmasse durch die Einbettung seiner freien Kante in die Dichcingebettet ist. ao tungsmasse die Steifigkeit eines Gewölbes und federtam Ende des Befestigungsvorganges nur geringfügigauf, worin er sich erheblich von einem um 361»oder mehr eingerollten Mantelrand unterscheidet.Zum Stand der Technik wird noch auf die belgi-Die Erfindung betrifft eine Ver&chlußkapsel für Ba- 35 sehe Patentschrift 502 492 hingewiesen, aus der einesehen und flaschenähnliche Behälter, die rund um Verschlußkapsel bekannt ist, deren Mantel vielfacheine Mittelplatte einen Ringwulst mit zum Behälter geschlitzt ist und einen nach außen gerollten Randhin konkavem Querschnitt aufweist, der beim Befe- aufweist. Die Verschlußkapsel ist wiederholt ver-stigen der Verschlußkapsel am Behälter durch einen wendbar, weist aber von Anfang an nur eine geringeZiehvorgang eingeebnet wird und an den sich ein in 30 Widerstandsfähigkeit gegen inneren Überdruck auf.seinem oberen Teil zylindrischer, in seinem unteren Ferner ist aus der belgischen Patentschrift 664 311Teil kegelstumpfförmig sich erweiternder, innen mit ein Schraubdeckel bekannt, dessen Mantelrand zwareiner Dichtungsmasse ausgekleideter Mantel mit nach innen eingerollt ist, jedoch um mindestensnach innen eingerolltem Rand anschließt, der beim 270 , und den Behälter nicht berührt; die Festhalte-Befestigen der Verschlußkapsel hinter einen Bund an 35 kräfte werden ausschließlich vom Schraubgewindeder Behältermündung greift und sich mit einem Fla- aufgebracht.schenöffner vom Bund wegbiegen läßt. Schließlich ist aus der französischen Patentschrift Bei Verschlußkapseln dieser Gattung, die seit vie- 1 136 821 eine Flaschenverschlußkapsel bekannt, die len Jahren bekannt und in Gebrauch sind, war es bis- eine innere Schicht aus schmiegsamem Kunststoff her immer als wesentlicher Grundsatz angesehen 40 und eine äußere Haut aus dünnem Blech aufweist, worden, daß der gegen einen Bund oder Ringwulst Die Blechhaut weist einen um mehr als 360 nach an der Behältermündung drückende Mantelrand um innen eingerollten Rand auf, der durch einfaches ramehr als 360° eingerollt sein muß. So ist beispiels- diales Eindrücken hinter einem Wulst des Flaschenweise bei einer bekannten gattungsgemäßen Ver- halses zu befestigen und durch Zerreißen mittels schlußkapsel (deutsche Patentschrift 1 167 679 und 45 einer Zuglasche zu öffnen ist. Demgegenüber sind schweizerische Patentschrift 441018) der Rand des Verschlußkapseln der Gattung, von der die ErfinMantels um etwa 400° eingerollt. Man hat bisher ge- dung ausgeht, aus nicht ohne weiteres zerreißbarem glaubt, dem Rand nur auf diese Weise die für einen Blech hergestellt und lassen sich nur durch eine Art zuverlässigen Verschluß erforderliche Steifigkeit ge- Tiefziehvorgang am Behälter befestigen und nur mit ben zu können, da bei einer gattungsgemäßen Ver- 50 einem Werkzeug, insbesondere Flaschenöffner, leicht schlußkapsel alle axialen Kräfte, welche die Ver- vom Behälter lösen, ähnlich wie dies auch bei den schlußkapsel am Behälter festhalten und gegebenen- bekannten, aus verhältnismäßig kräftigem Blech herfalls erheblichen Innendrücken standzuhalten haben, gestellten Kronenverschlüssen der Fall ist.
ausschließlich vom pingerollten Mantelrand aufge- Die Erfindung wird im folgenden an Hand schenommen werden müssen. 55 matischer Zeichnungen eines Ausführungsbeispiels Bei der Verwendung der bekannten gattungsgemä- näher erläutert. Es zeigt, jeweils in einem axialen Ben Verschlußkapseln hat sich gezeigt, daß der nach Schnitt,innen eingerollte Hand die Neigung hat, sich nach F i g. 1 eine Verschlußkapsel vor der Anbringungdem Befestigen der Verschlußkapsel an einem Be- an einem Behälter,hälterrand, insbesondere am Mündungswulst einer 60 F i g. 2 die Verschlußkapsel nach ihrer AnbringungFlasche, geringfügig aufzurollen. Diese Neigung tritt am Behälter,schon bei geringfügigen Änderungen der Blechdicke F i g. 3 einen Arbeitsgang beim Herstellen der Ver-und sonstiger Eigenschaften des für die Verschluß- schlußkapsel,kapsel verwendeten Blechs verschieden stark auf und F i g. 4 den darauffolgenden Arbeitsgang undführt dazu, daß einzelne Verschlußk; ,iseln dem In- 65 Fig. 5 einen weiteren Arbeitsgang, bei dem dienendruck ihres Behälters nicht sicher standhalten. Verschlußkapsel ihre bis zum Befestigen an einemDer Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Behälter bleibende Form erhält.Verschlußkapsel der eingangs beschriebenen Gattung Die in Fig. 1 und2 abgebildete Verschlußkapsel 1
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