DE1923092C3 - Verschlußkapsel für Flaschen und flaschenähnliche Behälter - Google Patents
Verschlußkapsel für Flaschen und flaschenähnliche BehälterInfo
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Description
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DieErnndungbetriffteineVerschlußkapsdfürHasehen
und flaschenähnliche Behälter, die rund um eine Mittelplatte einen Ringwulst mit zum Behälter
hin konkavem Querschnitt aufweist, der beim Befestigen der Verschlußkapsel am Behälter durch einen
ZieWgang eingeebnet wird und an den sich em m seinem oberen TeU zylindrischer, in seinem unteren
Teil kegelstumpfförmig sich erweiternder, innen mit einer Dichtungsmasse ausgekleideter Mantel mit
nach innen eingerolltem Rand anschließt, der beim Befestigen der Verschlußkapsel hinter einen Bund an
der Behältermündung greift und sich mit einem Haschenöffner
vom Bund wegbiegen laßt.
Bei Verschlußkapseln dieser Gattung, die seit vielen
Jahren bekannt und in Gebrauch sind, war es bisher immer als wesentlicher Grundsatz angesehen
worden, daß der gegen einen Bund oder Ringwulst an der Behältermündung drückende Mantelrand um
mehr als 360° eingerollt sein muß. So ist. beisp.elsweise
bei einer bekannten gattungsgemaßen Verschlußkapsel (deutsche Patentschrift 1 167 679 und
schweizerische Patentschrift 441 018) der Rand des Mantels um etwa 400° eingerollt. Man hat bisher geglaubt,
dem Rand nur auf diese Weise die für einen luverlässigen Verschluß erforderliche Steifigkeit geben
zu können, da bei einer gattungsgemaßen Verschlußkapsel alle axialen Kräfte, welche die Verschlußkapsel
am Behälter festhalten und gegebenenfalls erheblichen Innendrücken standzuhalten haben,
ausschließlich vom. eingerollten Mantelrand aufge-
Är bekannten gattungsgemä-
lost daB der Man Endkante
gerollt ist, »<J» eingebettet ist.
un^d;e PrSSchendeweise erreicht, daß der
"^l nnT-tärker belastbar und dennoch mit einem
MartelrMg^KeM*_ .^ ^ Endkante
i. n&chmofineTlticaieT eingerollten Randes weist
des nur um.WUums ersch & lußkapsel am Behälter
ffiriTsich beim Befestigen der Verdaß
sie * ^ des zylindrischen
^f^ an ae der Querschnitt des
Teils d ^a™2 die Form eines Kreisboemgerollten
***£*?*£ Halbkreis entspricht,
gens e halt der ^ dadurch und
Der ^f™1^ ™^e-ner freien Kante in die Dich-
durch ^^fSJSt riies Gewölbes uad federt
£.Eg™***£^OTgangss nur geringfügig
auf worin er sich erheblich von einem um 360
oder mehr eingerollten Mantelrand unterscheidet S Stand der Technik wird noch auf die belg.-
a5 sehe ^£S£SZS
p ^J^
geschlitzt « ;η^™6\, wiederholt veraufweist.
Die VerecWußk^ ι
wendbar, ^.^.^.^^ea Überdruck auf.
^^^^^ξ^^^οΛΛήΆ 664 311
F^'"^SeI belSSt dessen Mantelrand zwar
«n Schraubdecke bekannt, ae mindestens
nach innen «ngrojtt 1^ e£ ^ die Festhalte-27ü_
, und den Beha^gcM dot , ^
krafte werden ausschließen vom
^gebjacjt französischen Patentschrift
Μ?ί821 eine Flaschenverschlußkapsel bekannt, die
^! 3^fn 1 p4m|cSfaurVchmiegsamem Kunststoff
eine ^J™ *U* SC™m Blech aufweist.
und eim außer^* 3^ ™^Γ als 360o nach
^«^S^^JJ^f der durch einfaches rainnen
Wollten Rand^aut, oe ^ ^^^
dudes ^ζ^Τ^Παηαϊ Zerreißen mittels
halses zu ^l"u^n "n° . Demgegenüber sind
einer Z^^.2" f™J "J ^mg dfr die Erfin.
Verschlußkapseln d« G^%Xes de z r erreißbarem
dung ausgeh^, aus 1jdtt* ^ei n„ duren eine Art
Blech hergestellt und[lassen sich mn: aurcn
Tiefziehvorgang am ^
vom Behalter ^i.,^^?^,!^,^ herbekannten
aus "^^Si^SS
gestellt5pf Kr°nenve^i!"S^de n rIf an «and sche-
" X— Es W Jeweils in einem axialen
S0 Verschlußkapsel vor der Anbringung
und sonstiger Eigenschaften des für die Verschlußkapsel
verwendeten Blechs verschieden stark auf und führt dazu, daß einzelne Verschlußkapseln dem Innendruck
ihres Behälters nicht sicher standhalten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Verschlußkapsel der eingangs beschriebenen Gattung ^XenArbeitsgangbeimHerstellenderVer-
schlußkapsel, tc„ann „nfi
F i g. 4 den darau folgenden Arbeitegang und
Fig. 5 emen weiteren Arbeitegang, bei dem die
Verschlußkapsel ihre bis zum Befestigen an einem
Behälter bleibende Form_ erhalt. „.,„-,,-_.-,,
Die in F i g. 1 und 2 abgebildete Verschlußkapsel 1
<f
dient zum Verschließen eines als Flasche dargesteU- leren Bereich 321, ^.^VtlLidbereich 3M* und
ten Behälters 2 mit einem Bund 21 an seiner Mim- grenzt, ist, einen «P&xjE&^fZ, vorspringenden
dung und weist eine Mittelplatte 11 sowie einen einen dazwischenli^enden ebenen^voj, j^
Mantel 12 auf, die durch einen Riagwulst 13 mitein- Rmgbereich 322. Die liere uc>
ander verbunden sind. Die Mittelplatte 11 umfaßt 5 321 und diejemge des Randbereicns ^ ,
einen erhabenen, scheibenförmigen mittleren Bereich auf den mittleren B""***™-it *d 5es
111, der mit einer ebenen, ringförmigen Vertiefung Höhen des mittleren Bereicns λαχ uu
113 durch einen sich zu dieser hin erweiternden Ke- reichs 313 des Unterstempels ^ Zu^0111101
gelstumpf 112 verbunden ist. Der Mantel 12 umfaßt Wenn die beiden Stemf^j"j£" Bereich 3n
einen zylindrischen oberen Abschnitt 121 und einen xo hin bewegt werden, dringt aer mu"* größeren
kegelstumpfförmigen unteren Abschnitt 122, an den des Unterstempels m den im D^rcnrnes er g
sich ein um 200 bis 250° nach innen eingerollter mittleren Bereich 321 des "J^J"*6. .
Rand 123 ansdüießt. Der Ringwulst 13 hat die Form Randwulst ^g^a^^^^^
eines halben Torus; seine konkave Seite ist dem Be- breiteren Randbereich 323 ein,,der_ume™° '
hälter 2 zugekehrt, weist also nach unten. Der Ring- i5 den Breiten ist der Blechdicke der Kapsel im wesent
wulst 13 ist einerseits mit der kreisförmigen äußeren liehen gleich. , . , ., ,
Begrenzung des ebenen Rings 113 und andererseits Der untere TeU 331 der Matn« 33ist toUutd
mit dem zylindrischen Teü 121 drs Mantels verbun- hat einen Innendurchmesser, der nur ganz germgm
den, den der Ringwulst nach oben verlängert, und gig größer ist als «^ Ante^dm«rde.^Jter
zwar erheblich über die Ebene des Bereichs 111 hin- M stempeis; der obere Teil 332 te ^awzeisi eoen
aus hohl, aber sein Innendurchmesser ist grolier, so aau
Der Innenraum des Ringwulstes 13 ist durch eine zwischen ihm und dem ^SnteereLSr RiS
beispielsweise eingespritzte Dichtungsmasse 14 aus- zwei senkrechte Zyündeiflachenlbegjenzter Kmg
gefüllt, die sich so weit nach unten erstreckt, daß sie raum 333 frei ist. Der Boden ^*^™*1
das obere Ende des Randes 123 überdeckt. Um die a5 ein Kreisring 334, der durch einen äußeren Viertelto-Verschlußkapsell
gemäß Fig.2 am Behälter2 zu rus 3341 und einen inneren Vierteltorus mu oe
befestigen, ist ein Ziehvorgang erforderlich, bei dem grenzt ist. Olvrstpninel 32
der Mantel 12 so weit nach unten gezogen wird, bis Der Ringstempel 34 umgibt den Plempe* **
der Rand 123 unter der Wirkung eines zur Achse 22 und weist an seinem unteren Ende eine innenKegeides
Behälters 2 hin gerichteten seitlichen Drucks un- 30 fläche 341 auf, die mit der Achse ΊΑ eier » erapei
ter den Bund 21 greift. Der Ringwulst 13 bildet einen Winkel 3410 von mehr als 50 emschl ebt
einen Werkstoffvorrat, der den größten Teil der Ver- Die Kapsel wird gemäß Fig.3 bis5_ aus emem
längerung des Mantels 12 ermöglicht; eine zusatz- Rohling 10 hergestellt, der einen sehe benfonmgen
liehe Verlängerung ergibt sich aus der Elastizität des Boden 101, einen zylindrischen Mantel MW una
Metalls, aus dem die Verschlußkapsel 1 besteht. Der 35 einen diese beiden Teile mite!na?dV!S£n?trdie
Ringwulst 13 und der zylindrische Teil 121 des Man- Zwischenbereich 102 umfaßt, der im Uuerscnnutaie
tels 12 werden dabei verformt und legen sich eng an Form eines auf dem Kopf stehenden U autweist aesden
oberen Teil des Bundes 21 an; dabei wird die sen Schenkel schräg ™ά"α&*}ο\5™$™°?*1?Κη
Dichtungsmasse 14 zwischen der Verschlußkapsel 1 der größere Schenkel auf der Seite des Mantels Derin-
und dem Bund 21 eingezwängt. 4o del. JIn der Ausgangsstellung der Vorrichtung gemäß
Die Form des eingerollten unteren Randes 123, Fig.3 nimmt der Unterstempel 31 seineι oDeje a.eider
unter dem Bund 21 nicht vollständig nach innen lung ein und berührt den Oberstempel 32,men:, um
gedrückt wird, erleichtert das Erfassen und Abziehen der Ringstempel 34 ist angehoben. Der Kowmg; iu
der Verschlußkapsel 1 mit einem üblichen Flaschen- wird derart eingesetzt, daß sein Boden zwscnen aem
Öffner, und es besteht nicht die Gefahr, daß dieser 45 Oberstempel und dem Unterstempel Hegt una sein
den Bund 21 beschädigt. Wenn die Verschlußkap- Mantel in den Hohlraum 333 eingreift ohne mi sessel
1 beispielsweise aus einem 0,2 mm dicken Blech nem unteren Rand den Boden des Hohlraums zu oeaus
einer Aluminiumlegierung mit 2·/· Magnesium rühren. Der Oberstempel 32 wird nun gemau,t\.g.*
hergestellt ist, hält sie einem Innendruck von gemeinsam mit dem Ringstempel 34 längs aer Acnse
15 3 kp/cm* stand. 50 22 nach unten bewegt; dabei wird der Rohling zwi-
In Fi g. 3 bis 5 ist der Werdegang der Verschluß- sehen dem Oberstempel und dem Unterstempel einkapsell
in einer Vorrichtung dargestellt, die einen gezwängt, und diese verformen die Bereicnei 11 unu
Unterstempel 31, einen Oberstempel 32, eine den 113 sowie den inneren Bereich des K'^uhUes 13.
Unterstempel führende Matrize 33 und einen Ring- Wenn sich der Oberstempel 32 gemeinsam mit dem
Stempel 34 aufweist. Der Unterstempel 31 besitzt an 55 Ringstempel 34 weiter nach unten bewegt.beruh»
seiner oberen, die Druckfläche bildenden Stirnseite der untere Rand des Mantels 103 denι Boden des
einen ebenen mittleren Bereich 311, der durch eine Hohlraumes 333 und wird infolge der WiAunj der
Zylinderfläche begrenzt ist, einen halbtorusförmigen, vierteltorusförmigen Bereiche 3341 und 3J42 einge
also im Querschnitt halbkreisförmigen Randwulst rollt. Sobald das Einrollen beendet ^bleiben der
313 und einen dazwischenliegenden, zurückgesetzten 60 Oberstempel und der Unterstempel stehen, und aer
Ringbereich 312. Die Höhe des Randwulstes 313 ist Ringstempel 34 bewegt sich gemäß F1ig. 4 allein weierößer
als diejenige des mittleren Bereichs 311. Die ter nach unten, so daß seme untere Sürnflacne
Mantelfläche 314 des Unterstempels 31 ist zylin- im Rohling einerseits den äußeren Bereich des Ring-
drisch r wulstes 13 sowie den zylindrischen Abschnitt
Der Oberstempel 32 besitzt an seiner unteren, die 65 und andererseits den kegelstumpfförmigen Bereich
Druckfläche bildenden Stirnseite einen ebenen mitt- 122 herstellt.
Claims (1)
- einen Ringwulst mit zum Behälter hin konkavem Querschnitt aufweist, der beim Befestigen der Verschlußkapsel am Behälter durch einen Zieh-Vorgang eingeebnet wird und an den sich em in seinem oberen TeU zylindrischer, in seinem unteren Teil kegelstumpfförmig sich erweiternder, innen ηώ einer Dichtungsmasse ausgekleideter Mantel mit nach innen eingerolltem Rand anschließt, der beim Befestigen der Verschlußkapsei hinter einen Bund an der Behältermundung greift und sich mit einem Flaschenöffner vom Bund wegbiegen läßt, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantelrand (123 um nur 200 bis 250° eingerollt ist, so daß seine Endkante nach oben weist und in die Dichtungsmasse eingebettet ist. .weist
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