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Raumsparende mechanisierte Parkanlage Die Erfindung betrifft eine
mecbanisierte Parkanlage fUr Fahrzeuge oder andere Gegenstände, die auf Palettenwagen
ruhen, welche - nach Art eines in horizontaler Ebene lauinden Paternosterwerkes
- in zwei nebeneinanderliegenden Reihen längs verschiebbar, sowie an den Enden dieser
Reihen von der einen zur anderen Reihe quer verschiebbar sind. Anlagen dieser Art
sind in verschielenen Ausführungen bekannt, haben sich jedoch - trotz ihrer Vorteile
und ständig wachsendem Bedarf - aus wirtschaftlichen Gründen nicht durchsetzen können.
Bei einer bekannten Anlage wird Jeder einzelne Palettenwagen mit Kugeln, auf welchen
er rollt, versehen, was die Anlage sehr verteuert. Bei einer anderen bekannten Anlage
laufen die Palettenragen in Längsrichtung aus Walzen, deren Länge annähernd so groß
wie die Breite der Palettenwagen ist; diese Lösung ist ebenfalls sehr aufwendig.
Es ist ferner keine Anlage dieser Art bekannt, bei der innerhalb ihres Bereiches
eine Hebebühne zuS Heben der Palettenwagen
mit vergleichsweise
geringem Aufwand hergestellt werden kann; eine solche Parkanlage ließe sich sehr
vorteilhaft in Jedem Kellergeschoß unterbringen.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einfachen Mitteln und
geringen Kosten eine in betrieblicher Hinsicht möglichst günstige Anlage der eingangs
genannten Art zu schaffen.
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Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, da- die' Querverschiebung
der Palettenwagen auf Kugeln erfolgt, die in den vier Endfeldern der Parkanlage
auf dem Boden befestigt und in beliebigen Richtungen drehbar gelagert sind. Nachdem
die vergleichsweise teueren Kugelrollen nicht an jedem Palettenwagen, sondern lediglich
an den vier Endfeldern auf dem Boden angebracht sind, verteuert ihr Kostenanteil
die Gesamtanlage nur geringfügig, da die Gesamtanzahl der benötigten Kugelrollen
gering und. die Tragfähigkeit der einzelnen Kugelrollen groß ist. Bei den bekannten
"Star"-Kugesrollen ist beispielsweise die Tragfahigkeit der auf dem Boden montierten
Kugelrollen um ca, 60 X größe'r als die der an verfahrbaren Plattformen o. ä. montierten.
Außerdem erlaubt die erfindungsgemäße Anordnung der Kugelrollen ihre leichte Wartung,
sowie rasche und leichte Auswechselung.
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Bei nicht zu kleinen Anlagen werden die Bodenkugelrollen' normalerweise
derart angeordnet, daß ihre Verbindungegegeraden
die vier Seiten
eines Rechteckes bilden; die Palettenwagen benötigen dann entsprechende Laufflächenstreifen,
die die Seiten kieses Rechteckes befahren können. Für die Querverschiebung und die
Längsverschiebung der Palettenwagen werden in diesem Fall jeweils nur etwa die Hälfte
der Bodenkugelrollen benutzt. Um die Anzahl der vergleichsweise teuerer Kugelrollen
zu verringern, was besonders wichtig bei kleineren Anlagen ist, können sie erfiniungsgemäß
annähernd gleichmäßig verteilt auf dem Boden der Endfelder angeordnet werden; in
diesem Fall werden 5 ä m t -1 i c h e Kugelrollen für die Längsverschiebung in den
Endfeldern sowie für die Queverschiebung der Palettenwagen, die einen ebenen, vorwiegend
durchgehenden Boden aufweisen müssen, benutzt.
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Bei den bekannten Anlagen der eingangs genannten Art ist eine Vorwärts-
und Rückwärtsverschiebung der Palettenwagen in Längsrichtung nur dann möglich, wen'
sie durch zugfeste kupplungen minteinander verbunde sind und genügend viel Antriebs-
und Bremsvorrichtungen vorgesehen werden, was die Anlage wesentlich verteuert. Durch
die Erfindung wird eine einfache Vorrichtung geschaffen, die das Verschieben in
beiden Langsrichtungen zuverläßig und ohne Zeitverluste ermöglicht, sodaB die Wartezeiten
beim Parken wesentlich verkürzt werden können. Dies wird erfindungsgemäß dadurch
erreicht, da die Palettenwagen lediclich druckkraftschlüssig - -vorzugsweise durch
Leitrollen - miteinander verbunden
sind und daß ihre Längsverschiebung
durch Ziehen des ersten Palettenwagens und dadurch verursachtes Schieben der übrigen
Palettenwagen einer Längsreihe mit Hilfe einer Schubstange erfolgt, die unter den
Palettenwagen am Boden der Anlage angebracht ist, von der Innenseite des ersten
bis zur Innenseite des letzten Palettenwagens reicht, vorwärts und rückwärts verschiebbar
ist und an ihren beiden Enden versenkbare oder umklappbare Schubnasen besitzt, welche
beim Verschieben am ersten und beim Bremsen am letzten Palettenwagen einer Längsreihe
angreifen. Die Schubnasen können zweckmäßigerweise mit geeigneten Stoßdämpfern versehen
werden.
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Es sit ein großer Vorteil, wenn sich die Parkanlage nicht nur auf
Straßenhöhe, sondern auch in einem Kellergeschoß unterbringen läßt; Zufahrtsrampen
sind in diesem Fall jedoch aus verschieaenen Gründen (Platzbedarf, Rückwärtsfahren
beim Vorhandensein von nur einer Rampe u. a. m.) unerwünscht.
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Bei den eingangs genannten Parkanlagen sind keine platzsparennen Lösungen
bekannt, die die Aufstellung einer preisgünstigen Hebebühne im Bereiche der Anlage
selbst ermöglichen.
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Dieses Problem wird erfindungsgemäß mit einfachen Mitteln gelöst,
indem in einem der vier Endfelder der Anlage, unterhalb der Palettenwagens eine
Hebebühne mit aufgelöster Hebeplattform untergebracht wird, die zwischen den Bodenkugelrollen
des Endfeldes hochgeführt werden kann. Besonders wirdschaftlich läßt sich die Hebebühne
nach dadurch gestalten, daß sie erfin gemäß nur einen Hebestempel und zwei, vorzugsweise
an
der KellergeschoDwand befestigte, lotrechte Führungen besitzt und daß die Hebeplattform
aus drei, im Grundriß I-förmig angeordneten Trägern besteht. Es sei darauf hingewiesen,
daß Hebebühnen mit mehr als einem Stempel und åuEchgehanden Hebeplattformen, auf
denen die Bodenkugelrollen zu lagern wären, um ein Vielfaches als die erfindungsgemäde
Hebebühne teuerer sein würden.
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Um einen Palettenwagen reibungslos heben zu können, muß er vorher
von dem henachbarten Palettenwagen getrennt werden.
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Das ließe sich mit herkömmlichen Mitteln durchführen, indem man die
Hebebühne seitlich verschiebbar konstruieren würde; dies wäre aber mit einer wesentlichen
Erhöhung ihrer Herstellungskosten verbunden. Dieses Problem wird erfindungsgemäß
gelöst, indem man, wie nachfolgend beschrieben, zuerst den Palettenwagen allein
waagrevht nach außen verschiebt und ihn dann mit der Hebebühne hochhebt. Um dies
zu ermöglichen, erhält die Hebeplattform entlang der Kellerquerwand einen Bord,
an dem in Höhe der Palettenwagens Wandkugelrollen Befestigt sind. Die Bewegung der
Hebebühne besteht dann aus folgenden Abschnitten: a) Anheben der Hebeplattform bis
die an-ihrem Bord befestigten Wandkugelrollen höher als der Palettenwagen zu liegen
kommen; dabei wird der Palettenwagen noch nicht von der eigentlichen Hebeplattform
berührt.
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b) Waagrechtes Verschieben des Palettenwagens- in Längsrichtung nach
außen bis zwischen ihm und dem benachbarten
Palettenwagen ein Zwischenraum
von etwa 5 bis 10 cm Breite entsteht c) Eingreifen der Hebeplattform auf den Palettenwagen
und Hochheben bis zur Endlage, bei der das auf -lem Palettenwagen stehende Fahreug
weggefahren werden kann.
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d) Senken der Hebeplattform, wobei der unter a), b) und c) erörterte
Vorgang in umgekehrter Reiehenfolge erfolgt.
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In vielen Fällen wird es vorteilhaft sein, daß der Boden über der
Hebebühne (in Straßenhöhe) befahrbar ist. Bei der erfindungsgemäßen Konstruktion
der Hebebühne läßt sich mit geringen Mitteln ein waagrechtes klappbares Tor herstellen,
das sich beim Heben des Fahrzeuges öffnet und in geschlossenem Zustand befahrbar
ist; die Betätigung des Tores kann - unter Benutzung der beiden lotrechten Führungsschienen
der Hebebühne - gleichzeitig mit dem Heben und Senken der Hebebühne erfolgen.
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Ein möglichst kleines Gewicht des Palettenwagens ist au s folgenden
Gründen anzustreben: geringere Kosten für Palettenwagen, Hebebühne, Antriebsvorrichtungen,
Bodenkugelrollen, sonstige Rollen u. a.; Verringerung der Betriebskosten. Diese
Vorteile werden erfindungsgemäß dadurch erzielt, daß die Palettenwagen als räumlich
tragende Faltwerkskonstruktion ausgebildet werden; ein weiterer Vorzug dieser-Konstruktion
ist, daß bei ihrer Herstellung wenig Schweiarbeiten anfallen.
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In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
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Es zeigt: Abb. 1 die schematische Anordnung der Palettenwagen, der
Schubvorrichtungen und der Hebebühne im Grundriß.
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Abb. 2 die Anordnung der verschiedenen Rollen, sowie die Hebebühne
im Grundriß.
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Abb. 3, 4 und 5 den Querschnitt, den Grundriß und d-ie Seitenansicht
eines Palettenwagens.
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In Abb. 1 ist eine kleine Psrkanlage mit 14 Feldern und 12 Palettenwagen
1 dargestellt. In einem der vier Endfelder 2 sind die Bodenkugelrollen 3 angeordnet.
In einem Endfeld ist die Hebebühne mit der Hebeplattform 9 eingebaut. Jede der beiden
Schubvorrichtungen 4 umfaßt eine ganze Reihe, bestehend aus sechs Palettenwagen
und greift mit ihren beiden Nasen 6 jeweils auf die Innenseite der beiden äußersten
Palettenwagen an. Die Schubstangen 4 arbeiten gleichzeitig periodisch in entgegengesetzte
Richtungen und lassen sich beispielsweise durch Zahnrader oder Ketten antreiben;
die Arbeitsrichtung kann zu jeder Zeit geändert werden, wodurch sich die Wertezeiten
der Fahrzeuge wesentlich verkürzen lassen. Der Antriebsmotor 20 für den Längstransport
ist im Endfeld, das schraggegenüber dem Hebebühnen-Endfeld liegt, untergebracht.
Der Quertransport der Palettenwagen erforgt durch herkörnliche Schubvorrichtungen
21.
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In Abb. 2 sind vier Innenfelder dem einer entsprechenden Anzahl von
Bodenrollen 5 und Wandrollen 7, sowie zwei Endfelder
2 mit je 28
Bodenkugelrollen 3, die rechteckig angeordnet sind, dargestellt. Die Anzahl der
Bodenkugelrollen 3 richtet sich nach ihrer Tragfähigkeit und kann - bei Verwendung
größerer Kugeln - verringert werden. Um die Lastverteilung auf die Kugeln zu verbessern,
sind ihre gegenseitigen Abstände in der Nähe der Ecken der Parkanlage gerinder gewahlt.
Für den Längstransport der Palettenwagen die in Abb. 2 tbersichtshalber nicht dargestellt
sind, werden herkömmliche# vollgummibereifte, auf dem Boden montierte Rollen 5 vorgesehen.
Die Leitrollen 7 für den Längstransport und 8 für den Quertransport, werden an den
lotrechten Wänden der Earkanlage befestigt. Die aufgelöste, im Grundriß I-förmige
Plattform 9 der Hebebühne, kann vorzugsweise aus Vierkantrohren oder breiten I-Trägern
hergestellt werden; die beiden lotrechten Führungsschienen 10 der Hebebühne sind
in der Außenwand eingebaut. der Stempel 11 liegt ahnähernd im Schwerpunkt der zu
verschiebenden Fahrzeuge und ist derart ausgebildet, daß er über eine schiefe Ebene
den oberhalb der Hebeplattform 9 sich tefinde*n Palettenwagen um ca. 5 bis 10 cm
waagrecht in Richtung Kellerquerwand verschieben kann. Der zur dieser Wend paralell
verlaufende Bord 12 ist mit der Plattform 9 fest verbunden und besitzt sieben Wandkugelrollen
13; drei weitere Wandkugelrollen 13 sind an der Langsrand im Bereiche des Hebebühnen-Endfeldes
befestigt. Die Wandkugelrollen 13 des Bordes 1- dienen einerseits als leitrollen
für den Quertransport
der Palettenwagen, anderseits ermöglichen
sie das reibungslose Heben des Bordes 12, obwohl der Paletten wagen dicht an ihm
anliegt. Die Wandkugelrollen 13 der Seitenwand dienen einerseits als Leitrollen
für den Längstransport der Palettenwagen, anderseitsermöglichen sie das reibungslose
Heben des auf der Hebebühne liegenden Palettenwagens.
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Der in Abb. 3, 4 und 5 dargestellte Palettenwagen wird aus drei längsgekanteten
Blechstreifen, die durch die Querträger 18 und 19 zu einem räumlich wirkenden Tragsystem
(Faltwerk) ausgesteift sind, hergestellt. Der Palettenwagen besitzt die in einer--Bbene
liegenden Laufflächen 14 und 15, die der rechteckigen Anordnung der Bodenkugeirolien
3 laut Abb. 2 entsprechen. Die Leitrollen 16 und 17 dienen für den Quer- bzw. Längstransport
der Palettenwagen, Die Schubvorrichtung für den Längstransport greift bei 22, die
für den Quertransport bei 23 an.