DE1952815B2 - Schaltungsanordnung zur Steuerung eines zweitourigen Scheibenwischermotors eines Kraftfahrzeuges - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Steuerung eines zweitourigen Scheibenwischermotors eines Kraftfahrzeuges

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DE1952815B2
DE1952815B2 DE19691952815 DE1952815A DE1952815B2 DE 1952815 B2 DE1952815 B2 DE 1952815B2 DE 19691952815 DE19691952815 DE 19691952815 DE 1952815 A DE1952815 A DE 1952815A DE 1952815 B2 DE1952815 B2 DE 1952815B2
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Hans Prohaska
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S1/00Cleaning of vehicles
    • B60S1/02Cleaning windscreens, windows or optical devices
    • B60S1/04Wipers or the like, e.g. scrapers
    • B60S1/06Wipers or the like, e.g. scrapers characterised by the drive
    • B60S1/08Wipers or the like, e.g. scrapers characterised by the drive electrically driven
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Steuerung eines zweitourigen Scheibenwischermotcrs eines Kraftfahrzeuges, die einen über die Rückstellnocken des Motors gesteuerten Rückstellkontakt und einen Wischerschalter mit mindestens drei Schaltstellungen umfaßt, in denen jeweils ein Schalteingang mit einem Schaltausgang verbindbar ist, und bei der die Speisespannung über den Rückstellkontakt an den Schalteingang der Ausschaltstellung und direkt an die Schalteingänge für die beiden Arbeitsschaltstellungen angeschaltet ist.
Eine derartige Schaltungsanordnung ist aus der britischen Patentschrift 765 628 bekannt. Bei dieser Schaltungsanordnung werden nur drei Verbindungsadern vom Wischerschalter zum Scheibenwischermotor benötigt, der Wischerschalter selbst ist aber kompliziert aufgebaut. Bei dieser bekannten Schaltungsanordnung wird in der Schaltstellung für die zweite Drehzahl des Scheibenwischermotors der Erreger-Strom des Motors in der Feldspule durch einen Vorwiderstand verringert. Um diesen Vorwiderstand schalten zu können, müssen am Wischerschalter zusätzliche Aussänge und eine Kontaktbrücke mit drei
ίο Kontaktwarzen oder -nieten vorgesehen werden. Eine eindeutige Kontaktgabe ist bei einer derartiger: Ausbildung des Wischerschalters nicht gegeben. Außerdem ist der Wirkungsgrad des Motors in der Schaltstelluns iär die zweite Drehzahl gering.
Wie die USA.-Patentschrift 3 028 533 zeigt, kann ein Wischerschalter zur Steuerung eines mehrtourigen Scheibenwischermotors auch mit einer einfachen kontaktbrücke aufgebaut werden. Zur eindeutigen Rückstellung des Scheibenwischermotors in die dei'inierte Aussanssstellun« wird dann aber eine komplizierte. \on der Motorwelle gesteuerte Rückstelleinrichtung benötigt, die noch zusätzlich ein Schaltrelais aufweist.
Dasselbe gilt auch für eine Schaltungsanordnung nach der französischen Patentschrift 1 347 908. bei der wohl ein einfacher Wischerschalter Verwendung findet, die Rückstelleinrichtung jedoch ebenso kompliziert ist und sogar einen Thermoschalter umfaßt, der keine ausreichende Schaltsicherheit aufweist.
Es ist Aufgabe der Erfindung, die Schaltungsanordnung der eingangs erwähnten Art so abzuwandeln, daß ein einfacher Wischerschalter Verwendung finden kann, der nur über drei Verbindungsleitungen mit dem Scheibenwischermotor verbunden werden muß. und daß ein Scheibenwischermotor mit einem an sich bekannten, einfachen Rückstellkontakt eingesetzt werden kann.
Dies wird nach der Frfindung dadurch erreicht. daß die Schaltausgänge für die Ausschaltstellung und die Arbeitsschaltstellung für die erste Drehzahl mit der ersten, auf die erste Drehzahl ausgelegte Erregerwicklung des Motors und der Schaltausgang für die Arbeitsschaltstellung für die zweite Drehzahl mit der zweiten, auf die zweite Drehzahl ausgelegte Erregerwicklung des Motors verbunden sind. Dabei wird die Vereinfachung der Schaltungsanordnung in erster Linie durch Verwendung von zwei, auf die verschiedenen Drehzahlen ausgelegten Erregerwicklungen des Scheibenwischermotors und ihre getrennte Änsteuerung über die Schaltstellungen des Wischerschalters erreicht.
Die neue Schaltungsanordnung kann auch auf einen Intervallbetrieb der Scheibenwischermotoren erweitert werden. Die Anordnung ist zu diesem Zweck so ausgelegt, daß der Wischerschalter eine weitere Schaltsteüung für Intervallbetrieb aufweist, deren Schalteingang über einen Intervallschalter auf die Speisespannung und deren Schaltausgang auf den ersten Steuereingang des Motors geführt sind, und daß ein Kontakt des Intervallschalters den Schalteingang dieser Intervallschaltstellung in seiner Ruhestellung mit dem Rückstellkontakt und in seiner Arbeitsstellung mit der Speisespannung verbindet. Bei dieser Anordnung ist dann sichergestellt, daß nach jeder Puisphase des Intervallschalters eine automatische Rückstellung des Scheibenwischerniotors erfolgt.
Der Aufbau des Wischerschalters wird dadurch noch vereinfacht, daß die Schaltausgänge der Aus-
schaltstellung und der Arbeitsschaltstellung für die erste Drehzahl sowie die Schalteinaänae der Arbeitsschaltstellungen für die beiden Drehzahlen am Wischerschalter jeweils als ein einziger Anschlußkontakt ausgebildet sind. In gleicher Weise trägt eine Ausgestaltung zur Vereinfachung bei. die dadurch gekennzeichnet ist. daß die Schaltausgänge für die Ausschaltstellung, für die Arbeitsschaltstellung für die erste Drehzahl und die Intervall-Schaltstellung nm Wischerschalter als ein einziger Anschlußkontakt ausgebildet sind.
Die Erfindung wird an Hand von zwei in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 den Stromlaufplan einer Anordnung nach der Erfindung mit einer Ausschalt- und zwei Arbehs-SchahsteUungen für Dauerbetrieb mit unterschiedlichen Drehzahlen und
F i g. 2 den Stromlauf plan einer Anordnung, die eine weitere Schaltstellune für Int-rvallbetrieb umfaßt.
Der Scheibenwischermotor Λ/ hat zwei Steuereingänge 53 und 53 b für eine erste, niedrige und eine zweite, höhere Drehzahl. Beim Lauf des Motors M wird auch ein Rückstellnocken RN mitgedreht, die den Rückstellkontakt RS steuert. Dieser kontakt RS steuert den automatischen Rücklauf des Motors Λ/, wenn der Wischerschalter WS in die Ausschaltstellung 50 gebracht wird und der Motor M zu diesem Zeitpunkt seine Ausgangs- oder Ruhestellung nicht einnimmt.
Wie F i g. 1 zeigt, liegt die Speisespannung - U direkt an der äußeren Kontaktfeder des Rückstellkontaktes RS und wird über die Mittelfeder m auf den Schalteineangel der Ausschaltstellung50 weitergeleitet, wenn der Rückstellnocken RN diese beiden Kon lktfedern geschlossen hält. Die Schaltbrücke des Wischerschalters WS leitet dieses Rückstellpotential über den Schaltausgang al auf den Steuereingang 53 des Motors M weiter. Die Rückstellung wird beendet, wenn der Rückstellnocken RN die Mittelfeder m des Rückstellkontaktes RS freigibt. Das Rückstellpotential — U wird abgeschaltet.
Wird der Wischerschalter V in die Arbeitsschaltstellung 51 gebracht, dann ■ erbindet die Schaltbrücke den Schalteingang el mit dem Schaltausgang al. Da der Schaheingang el mit dem Schaheingang t'3 und der Schaltausgang al mit dem Schaltausgang a 1 verbunden sind, wird die Speisespannung — L' direkt dem Steuereingang 53 des Motors Λ/ zugeführt. Der Motor Λ/ läuft daher dauernd mit einer ersten, niedrigen Drehzahl.
ίο Wird der Wischerschalter WS in die Arbeitsschaltstellung 511 gebracht, dann verbindet die Schaltbrücke den Schalteingang c 3 mit dem Schaltausgang a 3. Die Speisespannung — L' wird jetzt dem Steuereingang 53 ft des Motors Λ/ zugeführt, der nun mit :;; einer zweiten, höheren Drehzahl läuft.
Die Anordnung nach F i g. 2 unterscheidet sich in der Wirkungsweise nicht von der Anordnung nach Fig. 1. wenn man die Ausschaltstellung 5G und die beiden Arbeitsstellungen 51 und 511 für Dauerlauf mit unterschiedlichen Drehzahlen betrachtet. Der Schiebeschalter nach Fig. 1 ist lediglich durch einen Drehschalter ersetzt. Dieser Drehschalter weist nun eine zusätzliche Intervall-Sehaltstellung 51 ν mit einem Schalteingang e4 und einem Schaltausgang «4 auf. Wird der Wischerschalter H'5 in diese Schaltstellung gebracht, dann wird der Steuereingang 53 für die erste Drehzahl über den Wischerschalter und einen Intervallschalter, z. B. einen Hitzdrahtblinkgeber BG mit einstellbarem Vorwiderstand Rw an die Speisespannung — U angeschaltet. Spricht der Blinkgeber BG in diesem Stromkreis an, dann schaltet der Kontakt k die Speisespannung — U direkt auf den Steuereingang 53 des Motors Λ/ und zwar über den geschlossenen Wischerschalter. Der Motor Λ/ läuft mit der ersten Drehzahl. Nach der Abkühlungszeit des kurzgeschlossenen Blinkgtbers schaltet der Kontakt & zurück, wobei der Schalteingang e\ und damit der Steuereingang 53 des Motors M mit dem Rückstellpotential auf der Mittelfeder m des Rückstellkontaktes RS verbunden wird. Dadurch ist sichergestellt. daß im Intervallbetrieb nach jeder Pulsphase des Intervallschalters der Motor >V/ automatisch zurückgestellt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zur Steuerung eines zweuourisen Scheibenwischermotors eines Kraftfahrzeuges, die einen über die Rückstellnocken des Motors gesteuerten Rücksteükontakt und einen Wischerschalter mit mindestens drei Schahstellunaen umfaßt, in denen jeweils ein Schalteinüang mit einem Schaltausüana verbindbar ist. und bei der die Speisespannung über oen Rückstcllkontakt an den Schalteingang der Ausschaltstellung und direkt an die Schalieingänge für die beiden Arbeitsschalts'.ellungen angeschalte! ist. dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltausgänae ( 1. al) für die Ausschaltstellung (50) und die Arbeitsschaltstellung (51) für die erste Drehzahl mit der ersten, auf die erste Drehzahl ausgelegte Erregerwicklung (53) des Motors (Λ/) uncTder Schaltausgang (α 3) für die Arbeitsschaltstelk-r.g (511) für die zweite Drehzahl mit der zweiten, auf die zweite Drehzahl ausgelegte Erregerwicklung (53 b) des Motors (Λ/) verbunden sind.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Wischerschalter (WS) eine weitere Schaltstellung (5 I v) für Intervallbetrieb aufweist, deren Schalteingang (eA) über einen Intervallschalter (BG, Ry) auf die Speisespannung (— U) und deren Schaltausgang (ii4) auf den ersten Steuereingang (53) des Motors (Λϊ) geführt sind, und daß ein Kontakt (k) des Intervallschalters ο en Schalteingang (eA) dieser IntervaH-Schaltstellung (S T v) in seiner Ruhestellung mit dem Rucks.ellko:uakt (RS) des Motors (M) und in seiner Arbeitsstellung mit der Speisespannung (— U) verbindet.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltausgänge (al. al) der Ausschaltstellung (50) und der Arbeitsschaltstellung (51) für die erste Drehzahl sowie die Schalteingänge (el, ?3) der Arbeitsschaltstellung (51, 511) für die beiden Drehzahlen am Wischerschalter (WS) jeweils als ein einziger Anschlußkontakt ausgebildet sind.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltausgänge (al. al, a4) für die Ausschaltstellung (50), für die Arbeitsschaltstellung (51) für die erste Drehzahl und die Intervall-Schaltstellung (51 v) am Wischerschalter (WS) als ein einziger Anschlußkontakt ausgebildet sind.
DE19691952815 1969-10-21 1969-10-21 Schaltungsanordnung zur Steuerung eines zweitourigen Scheibenwischermotors eines Kraftfahrzeuges Expired DE1952815C3 (de)

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