DE1952883B2 - Sammelgarage für Wohnsiedlungen o.dgl - Google Patents

Sammelgarage für Wohnsiedlungen o.dgl

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DE1952883B2
DE1952883B2 DE1952883A DE1952883A DE1952883B2 DE 1952883 B2 DE1952883 B2 DE 1952883B2 DE 1952883 A DE1952883 A DE 1952883A DE 1952883 A DE1952883 A DE 1952883A DE 1952883 B2 DE1952883 B2 DE 1952883B2
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Josef 7560 Gaggenau Kaletka
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H6/00Buildings for parking cars, rolling-stock, aircraft, vessels or like vehicles, e.g. garages
    • E04H6/08Garages for many vehicles
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/348Structures composed of units comprising at least considerable parts of two sides of a room, e.g. box-like or cell-like units closed or in skeleton form
    • E04B1/34815Elements not integrated in a skeleton
    • E04B1/34823Elements not integrated in a skeleton the supporting structure consisting of concrete

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Description

Die Erfindung betrifft eine Sammelgarage für Wohnsiedlungen od. dgl., die aus monolithisch vorgefertigten, transportablen und torseitig offenen GaragenzeUen besteht.
Es sind Reihengaragen bekannt (DT-Gbm 19 03 738), bei denen jede zweite Garage aus einer vorgefertigten Zelle besteht, während der Zwischenraum durch Fertigplatten überbrückt bzw. geschlossen werden soll, um auf diese Weise die beim unmittelbaren Aneinanderreihen von Zellen doppelt vorhandenen Seitenwände einzusparen. Bei diesen oberirdischen, einstöckigen Anlagen bereitet die Be- und Entlüftung kein Problem. Es reichen einige Löcher in der Rückwand aus, um den notwendigen Luftzug durch die Garagenzelle zu errei- 6S chen, da die Tore nicht luftdicht abschließen. Bei Tiefgaragen ist diese Ausbildung nicht möglich und bei Hochgaragen unzureichend.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer eingangs genannten Sammelgarage die zu ihrem Aufbau verwendeten Garagenzellen so auszubilden, daß eine einwandfreie Be- und Entlüftung möglich ist and dennoch der Gebrauchswert eines abgeschlossenen Einstellplatzes ähnlich dem euer herkömmlichea einzelligen Garage erhalten MefrL
Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß zur Entlüftung jede Garagenzelle einen entlang der hinteren, oberen Schmalseite ihrer Decke verlaufenden, anläßlich der Vorfertigung ausgeformten, nach eben und zu den Seitenwänden hin offenen Kanal aufweist, wobei die Kanäle benachbarter GaragenzeUen an ihren Stirnseiten über Dichtungen in Verbindung stehen.
Auf diese Weise ist eine sehr einfache Lösung für das Entlüftungsproblem gefunden worden, da der Entlüftungskanal praktisch mit der Vorfertigung der Zelle hergestellt wird, so daß einerseits die bei herkömmlichen Tiefgaragen bsträchtlichen Materialkosten für die Abluftkanäle, andererseits die nicht weniger beachtlichen Montagekosten reduziert werden können. Die geringen Mehrkosten für die ZelJenschalung fallen hierbei kaum ins Gewicht Hierbei empfiehlt sich allerdings die Verwendung von Schalungen möglichst glatter Oberfläche, um die Strömungswiderstände im Entlüftungskanal so gering als möglich zu halten. Gegebenenfalls kann der Kanal noch mit einer aufgespritzten Beschichtung od. dgl. versehen werden.
Sofern auf die Decke der Garagenzelle noch Ortbeton aufgebracht wird, was insbesondere bei mehrstökkigen Gebäuden oder dann der Fall ist wenn die Decke noch Verkehrslasten aufnehmen mul', kann der Kanal oberseits mit einer Abdeckung gegen den aufzubringenden Ortbeton verschließbar sein.
Ferner ist es vorteilhaft wenn der Kanal unter Bildung von zwei Kammern in Längsrichtung durch eine Zwischenwand geteilt ist wobei die eine Kammer zur Be-, die andere zur Entlüftung dient. Auch diese Zwischenwand läßt sich ohne weiteres anläßlich der Fertigung der Garagenzelle formen.
Es kann ferner vorgesehen sein, daß in den Boden des Kanals jeder Garagenzelle eine Muffe mit einer Sicke eingebettet ist in die eine Rolldichtung einlegbar ist, die zur Abdichtung eines in die Muffe einschiebbaren Absaugrohrs dient Dieses Absaugrohr kann dann also nach Einlegen der Dichtung ohne Schwierigkeiten von unten eingesteckt werden, ohne daß es weiterer Montagearbeiten bedarf.
Diese Ausführungsform ist bei mehrstöckiger und zumindest teilweise oberirdischer Bauweise nicht unbedingt erforderlich. Dort ist vielmehr vorgesehen, daß die oberirdisch angeordneten GaragenzeUen im Bereich ihrer hinteren lotrechten Ecken mit mehreren, mit Abstand übereinander angeordneten Schlitzen versehen sind. Dabei ist die Ausbildung vorzugsweise so getroffen, daß die Schlitze annähernd unter 45° zur Seiten- und Rückwand verlaufen, so daß sie sich praktisch unter einem Winkel zur Rückwand erstrecken. Auf diese Weise wird einerseits ein unmittelbarer Einblick in die Garage von außen verhindert andererseits wird die an sich kahle Fassade architektonisch vertikal aufgegliedert. Die Schlitze benachbarter GaragenzeUen können außenseitig durch ein gemeinsames Gitter abgedeckt sein. Die lotrecht angeordneten Schlitze sorgen für einen bis in Bodennähe reichenden Luftstrom und damit für eine ausreichende Luftumwälzung in jeder einzelnen Garagenzelle.
Nachfolgend ist die Erfindung an Hand einer in der
Zeichnung dargestellten, bevorzugten Ausführungsform beschrieben. Hierbei zeigt
Fig.1 einen schematischen Grundriß und
F i g. 2 einen schematischen Aufriß einer Sammelgarage.
F i g. 3 das in F i g. 2 mit XI bezeichnete Detail des Obergeschosses in größerem Maßstab,
F i g. 4 das in F i g. 1 mit XU bezeichnete Detail in größerem Maßstab und
F i g. 5 eine Ansicht auf die Rückwände zweier benachbarter, oberirdisch angeordneter Garagenzellen gemäß F i g. 4.
Wie aus F i g. 1 und 2 erkennbar, besteht das als Sammelgarage dienende Gebäude im wesentlichen aus Garagenzellen, wobei die Zellen der einen Reihe mit 1. die Zellen der gegenüberliegenden Reihe mit 2 bezeichnet sind Die Zellen sind in jedem Stockwerk des Gebäudes in einem solchen Abstand angeordnet, daß der mit 3 bezeichnete Fahrtrakt eine Breite aufweist, die zum ungehinderten Ein- und Ausfahren der Fahrzeuge in die Garagenzellen ausreicht
Jede Zelle ist als monolithischer Block vorgefertigt und besteht aus Seitenwänden 4, Rückwand 5, Torpfeilern 6 und Decke 7. Die Zelle ist an der Torseite bei 8 offen und mittels eines dort anzuschlagenden Tors verschließbar. Die Zelle weist ferner, wie aus F i g. 2 erkennbar, keinen Boden auf, kann jedoch gegebenenfalls auch mit einer bereits anbetonierten Bodenplatte versehen sein. Jede Garagenzelle ist als gesondertes Bauteil mittels eines bekannten Fahrzeugs von der Fertigungsstätte zur Baustelle transportierbar. Sie wird dort abgesetzt und mittels eines Krans od. dgl. a^ die ihr zugeordnete Stelle des Gebäudes verbracht
Bei der in F i g. 2 wiedergegebenen Ausführungsform handelt es sich um ein zweistöckiges, teilweise oberirdisches Bauwerk, doch ist die Erfindung hierauf nicht beschränkt Wie dort zu ersehen ist, weist das untere Stockwerk eine Bodenplatte 10 auf, die auf Punkt- oder Streifenfundamenten U ruht Auf diese Bodenplatte, die aus Fertigelementen oder aus Ortbeton hergestellt wird, werden die Zellen des untersten Stockwerks aufgesetzt. Der Zwischenraum zwischen den gegenüberliegenden Zellen wird von einer Deckenplatte 12 überspannt, die zugleich die Fahrtraktplatte für den Fahrtrakt 3 des nächstoberen Geschosses bildet.
Wie aus dem in F i g. 3 dargestellten Detaillängsschnitt erkennbar, weist die Decke 7 jeder Garagenzelle im Bereich der Rückwand 5 einen quer zur Längsachse der Zelle verlaufenden, nach oben und zu den Seitenwänden der ZeHe hin offenen Kanal 40 auf. Dieser Kanal wird anläßlich der Vorfertigung der Zelle S mittels eines konischen Kerns ausgeformt Wird auf die Decke 7 Aufbeton aufgebracht, so wird der Kanal nach oben und zur benachbarten Zelle hin abgedeckt Hiervon ist in F i g. 11 nur die obere Abdeckung 41 dargestellt, indem der Kanal mit einer Platte od dgL abgedeckt ist Auf diese Platte wird dann die Bewehrung 21 bzw. der Ortbeton 24 einer eventuell vorgesehenen Fahrtrakt-Platte aufgebracht In den Boden des Kanals 40 ist eine Muffe 42 eingegossen, die mit einer Sicke 43 versehen ist In diese Sicke kann eine Rolldichtung in Form eines O-Rings eingelegt werden. Anschließend wird in die Muffe 42 von unten her ein Saugrohr 45 eingeschoben, welches durch die Rolldichtung 44 gegenüber dem Kanalboden abgedichtet ist Der Kanal 40 dient üblicherweise der Entlüftung. Es kann aber der Kanal 40, wie aus F i g. 3 erkennbar, auch zweigeteilt sein, wobei eine Kammer zur Be- und die andere Kammer zur Entlüftung dient
Ist das Gebäude teilweise oberirdisch erstellt so kann zumindest die Belüftung der oberirdischen Gara-
genzellen durch Offnungen in der Rückwand geschehen. In F i g. 4 ist das in F i g. 1 mit XII bezeichnete diesbezügliche Detail vergrößert wiedergegeben. Jede oberirdische Garagenzelle weist im Bereich ihrer hinteren lotrechten Ecken Schlitze 50 auf, die beim wiedergegebenen Ausführungsbeispiel etwa unter 45° zur Seitenwand 4 und Rückwand 5 der Zelle verlaufen. Von diesen Schlitzen 50 sind mehrere mit Abstand übereinander angeordnet Durch die winklige Anordnung der Achse der Schlitze 50 bezüglich der Außenseite der Rückwand 5 wird der Innenraum jeder Garagenzelle weitgehend dem freien Blick entzogen. Außenseitig können die Schlitze 50 durch ein Gitter 51 verschlossen sein, welches in Absätze 52 der Außenseite der Rückwände 5 eingelassen wird. Außer der hierdurch erfüllten technischen Aufgabe der Belüftung wird zugleich eine architektonisch interessante Aufgliederung der Außenfassade des Gebäudes erreicht.
Zur Abdichtung der zwischen zwei Garagenzellen entstehenden Hohlräume, sei es zum Zweck der Abschalung gegen einen Füllbeton, sei es zum Zweck der Abdichtung gegen Außenfeuchtigkeit, ist ein in Nute 53 eingelegtes Fugenband 54 vorgesehen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    ?. Saniraelgarage Sir Wohnsiedlungen o&dgL, aus monolithisch vorgefertigten, transportablen und $ torseitig offenen GaragenzeUen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Entlüftung jede Garagenzelle (1.2) einen entlang der hinteren, oberen Schmalseite der Decke (7) verlaufenden, anläßlich der Vorfertigung ausgeformten, nach oben und zu den Seitenwänden (4) der Garagenzelle hin offenen Kanal (40) aufweist, wobei die Kanäle benachbarter Garagenzellea an ihren Stirnseiten über Dichtungen in Verbindung stehen.
  2. 2. Gebäude nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei zusätzlicher Verwendung von Ortbeton (24) über der Decke (7) der Garagenzelle (1,2) der Kanal (40) oberseits mit einer Abdeckung (41) gegen den aufzubringenden Ortbeton verschließbar ist
  3. 3. Gebäude nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß der Kanal (40) unter Bildung von zwei Kammern in Längsrichtung durch eine Zwischenwand geteilt ist wobei die eine Kammer zur Be-, die andere zur Entlüftung dient
  4. 4. Gebäude nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet daß in den Boden des Kanals (40) jeder Garagenzelle (1,2) eine Muffe (42) mit einer Sicke (43) eingebettet ist in die eine Rolldichtung (44) einlegbar ist die zur Abdichtung eines in die Muffe einschiebbaren Druck- oder Saugrohrs (45) dient.
  5. 5. Gebäude nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet daß bei mehrstöckiger und zumindest teilweise oberirdischer Bauweise die oberirdisch angeordneten GaragenzeUen im Bereich ihrer hinteren lotrechten Ecken mit mehreren, mit Abstand übereinander angeordneten Schlitzen (50) versehen sind.
  6. 6. Gebäude nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (50) unter 45° zur Seiten- und Rückwand (4 bzw. 5) der Garagenzelle (1, 2) verlaufen.
  7. 7. Gebäude nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (50) benachbarter GaragenzeUen (1.2) außenseitig durch ein gemeinsames Gitter (51) abgedeckt sind.
DE19691952883 1969-10-21 Sammelgarage für Wohnsiedlungen o.dgl Expired DE1952883C3 (de)

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DE1952883A1 DE1952883A1 (de) 1971-04-29
DE1952883B2 true DE1952883B2 (de) 1975-10-09
DE1952883C3 DE1952883C3 (de) 1976-07-29

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2720198A1 (de) * 1976-05-11 1977-11-24 Ikarus Karosszeria Aus containerelementen modulartig zusammengesetzte station, insbesondere fuer die instandhaltung, reparatur und/oder lagerung von kraftfahrzeugen
DE4413590A1 (de) * 1994-04-20 1995-10-26 Ibk Ingenieurbuero Bauer U Kal Raumzelle als Fertigteil-Modul für überbaubare Tiefgaragen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2720198A1 (de) * 1976-05-11 1977-11-24 Ikarus Karosszeria Aus containerelementen modulartig zusammengesetzte station, insbesondere fuer die instandhaltung, reparatur und/oder lagerung von kraftfahrzeugen
DE4413590A1 (de) * 1994-04-20 1995-10-26 Ibk Ingenieurbuero Bauer U Kal Raumzelle als Fertigteil-Modul für überbaubare Tiefgaragen

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DE1952883A1 (de) 1971-04-29

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C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: KALETKA, GEB. HUEBNER, ROSEMARIE WOLF, GEB. KALETK

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